Montag,26.Februar 2024
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Größter Gold-ETF: Investoren ziehen halbe Milliarde Dollar ab

Im Zuge der jüngsten Goldpreis-Konsolidierung kam es zu einer breiten Welle von Verkäufen unter privaten und institutionellen Gold-Investoren.

Silber- und Goldpreis

Am gestrigen Mittwoch schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 2.007,30 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakt). Das entsprach 1.832,31 Euro. Silber kostete zu diesem Zeitpunkt 25,37 US-Dollar beziehungsweise 23,16 Euro pro Unze. Damit kam Gold gegenüber Vorwoche um 0,9 Prozent zurück (-0,6 Prozent in Euro). Währenddessen sank der Silberpreis um 0,3 Prozent und blieb in Euro gerechnet praktisch unverändert.

Gold, Gold-ETF, Goldpreis (Bild: Goldreporter)
Der SPDR Gold Shares (GLD) verzeichnete im Rahmen unserer wöchentlichen Analyse mit 7,51 Tonnen den größten Bestandsrückgang seit Anfang November 2022. Mit 563 Millionen US-Dollar an Netto-Kapitalabzug flossen aus dem Fonds die meisten Gelder ab seit Ende Oktober 2022.

Verkaufswelle unter Goldanlegern

Damit bewegte sich der Goldpreis weiterhin in der Nähe der 2022er-Hochs. Allerdings hatten die Notierungen zuletzt schon deutlich höher gestanden. Dabei war Gold Ende vergangener Woche im Tagesverlauf bis auf Kurse um 2.060 US-Dollar geklettert und auf Euro-Basis waren 1.874 Euro erreicht worden.

In diesem Umfeld berichteten deutsche Edelmetall-Händler von einer regelrechten Verkaufswelle unter privaten Goldanlegern. Dabei seien teilweise große Stückzahlen an Münzen und Barren zum Verkauf angeboten worden. Und das galt vergangene Woche auch für Investoren in Edelmetall-ETFs.

Größter Gold-ETF

Denn der größte Goldfonds dieser Art, der SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD), meldet innerhalb der vergangenen fünf Handelstage eine Minderung der Metallbestände um 7,51 Tonnen auf 926,57 Tonnen. Das entspricht dem niedrigsten Stand seit 22. März 2023. Zur Erinnerung: Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Betreiber des GLD eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern. Dabei war die jüngsten Bestandsminderung begleitet von Netto-Kapitalabflüssen in Höhe von 563,98 Millionen US-Dollar. Im Rahmen unserer jeweils donnerstags veröffentlichten Analyse entsprach dies dem größten wöchentlichen Kapitalabzug seit Ende Oktober 2022.

Größter Silber-ETF

Auch der iShares Silver Trust (SLV) verzeichnete innerhalb einer Woche starke Abgaben. Denn das Silber-Inventar verringerte sich um 185,76 Tonnen auf 14.463,20 Tonnen. Dabei zogen Investoren unter dem Strich 135 Millionen US-Dollar ab. Dieser Fonds ist offiziell mit einer Unze Silber pro Aktie gedeckt.

Gold, Gold-ETF, Silber, Silber-ETF, SLV, GLD, Bestände

Einordnung Silber- und Gold-ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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39 Kommentare

  1. Zahl der Baugenehmigungen Februar 2023 gegenüber 2022 um 20% gesunken ,die Russlandsanktionen und die kluge politik der Ampel zeigen ihre Wirkung.Feste Jungs immer weiter so ihr kriegt schon alles kaputt…..

  2. Der Abzug von ETFs war nicht die Ursache des Goldpreiseinbruches, sondern die Folge davon.
    ETF Inhaber können in Sekunden kaufen und erkaufen und das tun die auch. Insbesondere die institutionellen Halter.
    Das Prinzip ist einfach. Die Banken, welche hinter allem stecken, treten mit geringen Mittel die Lawine los und die anderen werden mitgerissen. Teils freiwillig, teils gezwungen.
    Alles spielt sich am Telefon ( Internet) über Bit und Byte ab, es existiert nicht mal ein Stück Papier. Alles digital, auf irgendeinem Server in der Cloud.
    Solches nennt man in der IT Welt letztlich: Virtuell.
    Es sind virtuelle Geschäfte, Zahlen, Bilanzen.
    Real sind nur die 2 ein Kilo Barren, jetzt in meiner Tasche.
    Verpackt in einer Art spezieller Teflon Hülle und einem verschraubten Bronze Behälter.
    Sie warten auf meinen kommenden Tauchgang.:)
    Dann sind diese für alle anderen auch nur noch virtuell, bis auf mich. Da sind sie real, weil nur ich alleine weiss, wo.

  3. Spekulanten verstehen nichts vom Gold und von der sogenannten Marktwirtschaft. Die Krisensymptome potenzieren sich und das Spielcasino braucht neue Penunzen. Aber egal der kapitalistische Schneeball muss weiter rollen, auch wenn der Schnee längst alle ist.

    Laut einem Medienbericht der Welt plant die CDU, das Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2031 an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Für jedes gewonnene Lebensjahr soll sich die Altersgrenze um vier Monate erhöhen, heißt es in einem vorläufigen Konzept der CDU-Fachkommission „Soziale Sicherung“, das der Welt vorliegt.

    Bisher stieg das Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2030 in mehreren Schritten auf 67 Jahre. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen bei 83,4 Jahren, für Männer bei 78,4 Jahren.
    Milliardenüberschuss in Rentenkasse – doch viele benötigen Grundsicherung im Alter
    Milliardenüberschuss in Rentenkasse – doch viele benötigen Grundsicherung im Alter

    Im Konzept sind jedoch auch noch weitere Änderungen vorgesehen: Anstatt der Riesterrente soll es ein neues, staatlich gefördertes Standardprodukt geben, das für alle Arbeitnehmer verpflichtend sein soll – es sei denn, sie widersprechen dem ausdrücklich. Weiterhin ist geplant, dass das neue Standardprodukt „keine Abschlusskosten, möglichst niedrige Verwaltungskosten und keine volle Leistungsgarantie haben soll“.

    Zudem sollen Eltern das Produkt bereits bei der Geburt ihrer Kinder abschließen und besparen können. Außerdem soll die staatlich geförderte Altersvorsorge besser mit der Betriebsrente verknüpft werden. Für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen soll demnach verpflichtend eine „paritätisch finanzierte Betriebsrente“ eingeführt werden.

    • @jeffCostello
      Sie schreiben, Spekulanten verstehen nichts von Gold oder Marktwirtschaft.
      Ich meine, dass ist eine gefährliche Unterschätzung.
      Jeder Zocker auf der Pferderennbahn, jeder Fussball Lottospieler versteht sicher was von Pferden oder Fussball.
      Die Spekulanten sind allesamt Bänker, haben einen Betriebswirtschaft Abschluss, einen kaufmännischen Abschluss oder sogar einen noch höheren Grad.
      Mag sein, dass die Zocken, aber die wissen genau eas sie tun.Und die interessieren sich sicher nicht für einen sozialistischen Quatsch wie Rentenalter, Grundsicherung, Kindergeld und ähnliches, welches ohnehin kein Mensch braucht, so er ernsthaft arbeitet.
      Und das tun diese, mehr als 16Stunden, ohne Pausen, auch an Wochenenden und Arbeitsschutz oder ähnlichen Nonsens.
      Sich mit solchen zu messen, ist schon mehr als unverfrorener Leichtsinn. Man könnte es auch Dummheit nennen. Eine leichte Beute für jene.

      • @Toto

        Die Grundtorheit solcher Leute besteht darin, dass Sie Betriebswirtschaft von Volkswirtschaft nicht unterscheiden können. Immer wieder gern sprint so Mancher von denen aus dem 32zigsten Stock, wenn die betriebswirtschaftliche Rechnung volkswirtschaftlich wieder mal nicht aufgegangen ist. Tja und wer 16 Stunden täglich malocht, weil er den Hals nicht voll bekommen kann, der ist ohnehin ein Fall für den Psychiater.

        Arbeit läßt sich schlecht vermeiden,
        und sie ist der Mühe Preis.
        Jeder muß sich mal entscheiden.
        Arbeit zeugt noch nicht von Fleiß.

        Arbeit muß es quasi geben.
        Denn der Mensch besteht aus Bauch.
        Arbeit ist das halbe Leben,
        und die andre Hälfte auch.

        Seht euch vor, bevor ihr schuftet!
        Zieht euch keinen Splitter ein.
        Wer behauptet, daß Schweiß duftet,
        ist (ganz objektiv) ein Schwein.

        Zählt die Arbeit zu den Strafen!
        Wer nichts braucht, braucht nichts zu tun.
        Legt euch mit den Hühnern schlafen.
        Wenn es geht: pro Mann ein Huhn.

        Manche geben keine Ruhe,
        und sie schuften voller Wut.
        Doch ihr Tun ist nur Getue,
        und es kleidet sie nicht gut.

        Laßt euch auf den Sofas treiben!
        Gut geträumt ist halb gelacht.
        Hände sind zum Händereiben.
        Sprecht schon morgens: »Gute Nacht.«

        Laßt die Wecker ruhig rasseln!
        Zeigt dem Krach das Hinterteil.
        Laßt die Moralisten quasseln.
        Bietet euch nicht täglich feil.

        Wozu macht ihr Karriere?
        Ist die Erde denn kein Stern?
        Tut, als ob stets Sonntag wäre,
        denn er ist der Tag des Herrn.

        Vieles tun heißt vieles leiden.
        Lebt, so gut es geht, von Luft.
        Arbeit läßt sich schlecht vermeiden, –
        doch wer schuftet, ist ein Schuft!

        Erich Kästner

      • Maruti:
        Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Banker und Spekulanten alles Überflieger sind. Ich hatte es wohl schon einmal erwähnt: beim Bund hatte ich einen Kameraden. Mit dem konnte man Pferde stehlen, ein Pfundskerl. Er hatte schnelles Geld mit einem Pyramiden system machen wollen. Also hatte er Kameraden angeworben. Die haben natürlich ihre Einlagen verloren, weswegen er beim Bund achtkantig rausflog. Eine Ausbildung war nicht vorhanden, aber es drückten Unterhaltspflichten. Also wurde der Kamerad Anlageberater. Quatschen konnte er und im Anzug sah er auch nicht schlecht aus. Mir hatte er mal berichtet, wie er einem Zahnarzt mit dem Argument „Steuern sparen“ 50.000,00 DM in bar abnahm. Er schob sofort augenzwinkernd hinterher, dass der Arzt sein Geld selbstverständlich niemals wiedersehen werde. Das Ende der Geschichte war, dass er mit der Anlageberatung nicht weiterkam. Die Unterhaltspflichten drückten immer mehr, da eine gescheiterte Ehe und ein weiteres Kind hinzugekommen waren. In seiner Not ging der Kamerad mit einem Brotmesser zum Geldabheben in eine Tankstelle. Er wurde umgehend gefasst und durfte für fünf Jahre in staatlich verordneten Urlaub. Den hatte er im Hotel zur Kugel in Hannover verbracht. Der Begriff ist Ihnen als altem Hannoveraner sicherlich geläufig. Diesen Sachverhalt habe ich immer im Hinterkopf, wenn es um Anlageberatung geht.

        • @racew
          Natürlich nicht alle, das ginge auch gar nicht.
          Aber die erfolgreichen schon und auch bei diesen fällt der Erfolg nicht vom Himmel, sondern wurde hart erarbeitet, mit mehr als 60 Stunden pro Woche, viel mehr.
          In einer Führungsposition ab einem bestimmten Kaliber gibt es weder Feiertag, Urlaub noch Ruhe.
          Ich war einige Zeit selbst in so einer Position und ich kann Ihnen sagen, die Macht welche man hat, ist unbeschreiblich. Nur fliegen ist schöner.
          Es ist die Macht, das Geld interessiert da weniger, das kommt von alleine und man hat es zu haben.
          Dafür aber ist man „allways on the job“, zu 100 % .
          Nun, ich habe mein Leben geändert, aus freiem Willen und niemand hat mich gezwungen.
          Es hätte auch keinen gegeben, welcher das könnte.
          Und ich kann Ihnen sagen, auch das ist eine Form von Macht. Nämlich tun und lassen können, was man will und niemandem irgendeine Rechenschaft schuldig zu sein. In keinster Weise.
          Und genau dazu dient auch das Gold, welches ich verwahre.

    • ALLES MUSS RAUS

      Das deutsche Krankenhauswesen steht vor grundlegenden Veränderungen, kurzfristige Lösungen werden nicht mehr ausreichen. Professor Heyo K. Kroemer, ( Berliner Charite ) erklärt im Gespräch mit der Berliner Zeitung das Dilemma: „In den nächsten zehn Jahren werden wir aufgrund des demografischen Wandels einen erheblichen Teil unserer Beschäftigten verlieren, durch Renteneintritt oder Jobwechsel. Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer älter werden, erhöhen sich durchaus auch die Krankenstände.

      Um eine vernünftige Versorgung sicherstellen zu können, hält Kroemer neben den strukturellen Änderungen einen grundlegenden Umbau für unerlässlich: Ein wesentlicher Schwerpunkt müsse in Zukunft auf Prävention und Vorsorge gelegt werden. Andere Länder machen uns das beispielhaft vor, sagt Kroemer und nennt Singapur, wo über individuellen Gesundheitssparkonten („Medical Savings Accounts“) ein Programm entwickelt wurde,……….bei dem jeder einen Kapitalstock für künftige Gesundheitsausgaben anzusparen hat……………………………………………………………………………

      KAPITALSTOCK, JEDER HAT ANZUSPAREN

      die Anschubfinanzierung ist dank einer Stiftungsspende von bis zu 70 Millionen der Verlegerin Friede Springer gegeben, das Land Berlin und die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey haben sieben Millionen Euro draufgelegt.

      Blah, Blah, Blah, Da, da , Da

      Friede Springer hat alle Menschen lieb, genauso wie Erich Mielke 1989

      https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

  4. @Jeff Costello:
    Eine Sache wird bei dem Rentenprodukt der CDU garantiert kommen, und das ausführlich:
    Ihr 5. Absatz „…keine volle Leistungsgarantie.“

    40 Jahre Geld rein, vielleicht irgendwas raus, klingt nach super Geschäft.
    Frage: wie viele Mio. Parteispenden haben da Allianz+Freunde wieder ……….vielleicht…..

    Wenn man mit 80 noch bei ALDI an der Kasse sitzen muss, ist auch das Problem der Vereinsamung im Alter gelöst.

  5. Ein Artikel mit „Bezahlschranke“, aber der Tenor sagt ALLES:
    hat der gute Egon von Greyerz also doch Recht?
    (siehe hier.)

    Demnach könnte ein gepflegter “PUT“ (gehebelter Optionsschein;
    Anm.d.Red
    ) auf den DOW-/S&P500-Börsenindex (also Wetten auf fallende
    Aktienkurse) quasi Balsam für die gebeutelte Seele im giftgrünen „Heizungs-
    Chaos“ sein!?
    ☭ (·̿Ĺ̯·̿ ̿) ⚡

    • @Klapperschlange
      Jetzt mal ein Anlagetipp von mir, der nicht auf Gold hinausläuft:
      Es ist wohl an der Zeit, sich nach qualitativ guten Unternehmen mit stabilen Finanzen, uneinholbarer Marktposition und Preissetzungsmacht in unverzichtbaren Branchen umzusehen.
      Man kann ja jetzt schon mal einen „Einkaufszettel“ für die Zeit schreiben, wo es (wieder mal) 70-80 % Rabatt auf diese Papiere gibt.
      Dann kann man dann zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen.
      Eigentlich banal, so war es immer.
      Und unsere Kriegskasse überwintert bis dahin ja absolut feuersicher.

  6. @Maruti
    „Rentenalter, Grundsicherung, Kindergeld und ähnliches, welches ohnehin kein Mensch braucht, so er ernsthaft arbeiten“ Ihr Text Herr, Maruti.
    Manchmal denke ich das Sie uns hier was von Pferd erzählen. Was ist Ihr Problem wenn die Familien die in Armut leben Grundsicherung erhalten, wenn die Familien Kindergeld beziehen? Hassen Sie die Menschen, oder meinen Sie, Sie sind etwas Besonderes? Meine Kinder geben mir mehr als Ihr, oder mein ganzes Gold.
    Was heißt ausserdem 16 Arbeitsstunden? Würde ich sowas machen, dann ist die Ehe hin. Ausserdem setzt man Kinder auf die Welt um für sie da zusein und nicht für irgendwelche firma oder die Karriere hinterher zu laufen.
    Kommen Sie mal langsam auf den Teppich, unterhalten Sie sich mit Familien die in Armut leben. In dem Alter und immer nichts gelernt, schämen Sie sich!

  7. @Meister Eder
    Ihr Anlagetipp für die Klapperschlange und für jeden anderen der keine „Angst“ von investieren hat, ist Gold richtig. Mit Ihr Einverständnis möchte ich gerne ergänzen, es gibt gute Unternehmen mit höhe Marktkapitalisierung und hohe gute Zukunftsaussichten. Ich habe einige auf meine Liste die in moment der Einstieg relativ teuer ist.
    Zwei Kandidaten wären, Caterpillar & John Deere. Gebaut wird immer und Agrarprodukte braucht man auch in der Zukunft.

  8. @Big Driver
    Aus Ihnen spricht wohl die Heilsarmee.
    In Deutschland, wo jedem Bildung, Fortbildung, Schulen und Studium zugänglich, ja sogar frei zugänglich gefördert ist, sollte es eigentlichkeine Armut geben.
    Ausser selbst verursachter.
    Es gibt trotz all dieses Überflusses eben oder gerade deswegen, immer mehr, welche ihr Leben nicht gebacken kriegen.
    Und sich darauf verlassen, andere werden schon für mich da sein, wenn ich genug jammere.
    Nun was anderes:
    Heute morgen wieder ein typ manipulativer Eingriff in den Goldpreis. Nicht um 16:00, es häuft sich 9:00.
    Merkwürdig, nicht.?
    Dann noch ein Artikel in den Medien zur Inflation:
    Firmen und Gewerbe nützen die Inflation aus und packen gnadenlos drauf bei den Preisen.
    Das merken nun schon die Aufsichtsämter und tun nichts.
    So haben die Dax Konzerne Rekordgewinne, die Einkaufsmanager Indizes boomen.
    Ist doch was erfreuliches, so eine Inflation.
    N-tv schreibt, es ist die Gier bei den Managern und Bossen.
    Gordon Gekko sagte in dem betreffenden Film:
    Gier ist gut, noch mehr Gier, noch besser.
    Also, meine Anti Heilsarmee Parole für heute morgen:
    Seid gierig, Leute, noch mehr gierig….
    Und für BigDriver
    Wären die sog. Armen hier im Ländle, Geld-gierig, gäbe es
    wahrscheinlich keine Armut.:)

    • @Maruti
      Da muss ich Ihnen zu 100 % beipflichten. Pumuckl und ich kommen von ganz unten aus der Arbeiterklasse, aus kleinen Sozialwohnungen in echten Arbeiterwohnvierteln, wie z.B. vergleichbar Berlin Wedding.
      Viele unserer Freunde auch.
      Die Uni war kostenlos, es gab Bafög, man hat nebenbei noch gearbeitet, statt zu chilllen.

      Mit HIRN im Kopf und WILLEN kann man es schaffen.
      Auch heute noch.
      Wir sind der lebende Beweis. Und viele aus unserer Generation auch.
      Und unsere Kids und deren Lebenspartnerinnen für diese Generation.
      Aber halt nicht als Klimakleber oder Gendersternchenfan.
      Nur mal so: unsere Tochter lebt seit 8 Jahren mit einer Frau zusammen.
      Na und ?
      Da hat kein Mensch an LGBTQ oder irgendeinen solchen Blödsinn gedacht. sie hat einfach eine super Freundin. Gut so !
      Blöd geguckt hat nur unser Sohn für 1 Minute: der „Hase“ hätte ihm auch gefallen.
      Pech gehabt. Er hat aber quasi als „Windfall Profit“ eine Arbeitskollegin des „Hasen“ abbekommen.

      Aber mit Dummheit, Faulheit, Bequemlichkeit und der Beschäftigung mit Gendersternchen braucht man sich nicht wundern, dass es bergab geht.
      Mein Freund, der Installateur, findet fast keine Leute mehr. Obwohl das das absolut krisensichere und zukunftssichere Geschäft überhaupt ist. Und man sich (Finanzamt weghören !) auch noch jede Menge Geld nebenbei verdienen kann. Die Jungs haben mehr netto als so mancher promovierte Regierungsrat im Ministerium.
      Viele Leute sind schlicht zu faul.
      Wohlstandsverwahrlosung.
      Eine Bäckerin hat ihm vor 2 Monaten gesagt: wenn jetzt noch das Bürgergeld kommt, findet sie nicht mal mehr Verkäuferinnen. Die bleiben dann alle auf dem Sofa, statt 6 Stunden zu stehen und zu verkaufen.
      Viele KÖNNTEN, wenn sie MÜSSTEN.
      Klar: es gibt wirklich Menschen, die Hilfe brauchen. Um DIE sollte sich der Sozialstaat kümmern, statt um jeden NGO-Blödsinn.

      Zu den üblichen Balkonabwürfen: uns inzwischen völlig egal, das ist für uns so natürlich, wie es jeden Abend dunkel wird. Wenn überhaupt, interessiert es nur für das Timing von Aufstockungskäufen.
      Soll ich mich beschweren, wenn ich immer Freitag Nachmittag 20 oder 30 Rabatt für die Münze bekomme ?
      Kaufe ich eben Freitag am Nachmittag, statt am Dienstag.

      • @Meister Eder

        Jeder kann es schaffen, so wie auch Jeder Millionär werden kann. Jeder wirklich Jeder, aber nicht Alle. Das ist der Trick dabei. Das ist wie beim Lotto. Damit ein Glücklicher den JackPott knacken kann, müssen Millionen Verlierer diesen füllen.

        Freilich gibt es auch Ausnahmen. Es gab mal eine Zeit in diesem Land, da waren alle Toitschen Millionäre. Die hatten damals soviel Geld, die mussten mit der Schubkarre voller Geldbündel beim Bäcker oder Fleischer vorfahren.

        • @Jeff Costello
          Da verstehen Sie mich aber jetzt total falsch.
          Jeder kann (abhängig von seinen Fähigkeiten) MEHR aus seinem Leben machen.
          Er kann es besser machen. Wie weit er dabei kommt, hängt von vielen Umständen ab.
          Aber wer auf dem Sofa bleibt und gar nicht anfängt die Leiter hinauf zu klettern, der bleibt eben unten.
          Wer krank ist oder andere nicht selbstverschuldete Probleme hat, dem muss ein Sozialstaat helfen.
          „Zu faul“ ist aber keine Krankheit.
          Es ist für mich einfach unerklärlich, dass man nicht mal Verkäuferinnen für eine echt schöne Bäckerei finden kann. Übertarifliche Bezahlung, abends darf man Ware mitnehmen etc.. Sowas hat Pumuckl mit 20 am Samstag auch gemacht.
          Und sie hat daran keinen Schaden genommen.
          Ich habe Post und Pakete ausgetragen. Da ist mir auch kein Zacken aus der Krone gefallen.
          Konnte man aber nicht bis um 11 Uhr Mittags im Bett bleiben.

          Dass im System viel falsch läuft ist klar.
          Das ist aber keine Begründung dafür, es sich in Dummheit und Faulheit bequem zu machen, weil die anderen noch so doof sind zu arbeiten und meine Stütze bezahlen.
          Irgendwann haben die keine Lust mehr.
          Auch dafür sind die Eders ein Beispiel.
          Wir waren dann mal weg.
          Und auch das ist gut so.
          Wir haben nur einen Fehler gemacht: wir hätten schon viel früher gehen sollen.
          Das haben unsere Kids und deren Partnerinnen besser gemacht.

          • @Meister

            Ich verkenne nicht, dass ein jedes Individuum das Beste aus seinen Fähigkeiten ( soweit ) vorhanden machen sollte und das es bei Vielen zu Vielen an diesem Willen fehlt. Aber dies ist bestenfalls Teil des Problems. Die andere Seite besteht darin, dass die ganze Gesetzgebung die steuerliche und sonstigen Abgaben für die, die arbeiten zu hoch und für die, die von der Leistung Ihrer Vorfahren, vom Geschick Ihrer Anwälte, Notare und Steuerberater Leistungs und Arbeits-Los ein fürstliches Leben in Villen und Palästen führen, zu niedrig sind. Wenn dem Malocher nicht einmal die Hälfte dessen war er real leistet, auf dem Lohnzettel verbleibt und er dennoch weder renten noch krankenversichert ist, sondern bei jedem Rezept, jeder Brille, jedem Zahnersatz zu zahlen muss und Ihm im Alter nachdem Andere von seiner Lebensleistung reich geworden sind, lediglich der Gang zum Amt für Grundsicherung verbleibt und wenn das Bürgergeld den Lohn nicht übersteigt, ja dann ist Arbeitsverweigerung nur logisch und rational. Man könnte dies ändern aber natürlich will man das nicht, alle Gesetze das gesamte System ist darauf ausgerichtet, dass das was unten ist auch dort bleibt.

            Hinsichtlich der Defizite vieler Menschen bleibt mir nur an ein Zitat von Konrad Adenauer aus einem Gespräch mit Franz Josef Strauss zu erinnern.

            Ach wissen Se Strauss, Sie rejen sich völlig umsonst uff, Se müssen de Menschen halt nehmen wie Su nun mal sind, dit jibt keene Anderen.

      • Meister Eder:
        Es kommt auf die Einstellung an. Und die hat nicht zwangsläufig etwas mit Geld oder der Stellung in der sozialen Hierarchie zu tun.
        Mein mittlerweile verstorbener Vater hatte Mieter, die sich als Mietnomaden erster Güte herausstellten. Die schoben einen Berg selbstverschuldeter Probleme vor sich her. Der achtjährige Sohn war ein pfiffiges Kerlchen, intelligent, wissbegierig und freundlich. Leider regieren in seinem Zuhause nur Dreck, Müll, Dummheit und Faulheit. Obwohl ausreichend Zeit vorhanden war, kümmerte sich niemand um seine Rechtschreibschwäche. Der Junge wird leider auf der Strecke bleiben, obwohl Potential vorhanden ist.
        Ein Bekannter hatte dagegen sehr ordentliche, aber überfürsorgliche Eltern. Sie nahmen dem einzigen Kind alle Sorgen ab und verzogen ihn maximal. Er wurde ein Vollversager mit soziopathischen Zügen. Die letzten zwanzig Jahre hatte er in der Eigentumswohnung gesessen, die er seinem Vater zu verdanken hatte. Er terrorisierte seine Eltern und sie dankten es ihm mit noch mehr Fürsorge. Vor vier Jahren hat er sich schließlich totgesoffen. Kurzum: die Voraussetzungen stimmten, aber das Potential fehlte.
        Im beiden Fällen aber ging es den Leuten zu gut. Es bestand keine Notwendigkeit, sich anzustrengen und zu verändern. Der Junge wird und der Bekannte wurde Opfer der hierzulande grassierenden Wohlstandsverwahrlosung.

        • @Racew
          Sie beschreiben schöne Beispiele, dass es immer darauf ankommt, was man daraus macht.
          Bis zu einem gewissen Punkt kann Geld und Erfolg sehr hilfreich sein, wenn man das RICHTIGE daraus macht.
          Es bedeutet auch Sicherheit und Freiheit.
          Ab einem gewissen Punkt kann man aber auch Sklave seines Erfolge und Geldes werden, wenn man so blöd ist und nicht die Bremse zieht.

          Beispiel zu 1.) Als ich 16 war, habe ich mir mit meinem Bruder ein 9 qm Zimmer teilen müssen, wir waren zu viert auf 68 qm in einem unschönen Wohnviertel. Suboptimal.
          Unsere Kids hatten eigene Zimmer, einen Garten zum Spielen und saubere Luft in einem schönen Wohnviertel. Hat Geld gekostet.
          Pumuckl musste nicht arbeiten und konnte 4 Jahre zu Hause bleiben und die Zwerge erziehen. Sie hat nur so ca. 4 Stunden am Tag Home Office gemacht, auch um fachlich dran zu bleiben. War auch super, die Freiheit das so zu entscheiden. Musste man sich leisten können.
          Anfang 50 habe ich mir eine sehr unschöne Erkrankung gegönnt. Wäre ich wie mein Vater Schlosser mit AOK Krankenversicherung gewesen, könnte ich hier keine Titanic-Geschichten mehr posten. Wir konnten uns die Behandlung mit Nachsorge in USA leisten, die mir den Hals gerettet hat. Wir waren nicht zum Golf spielen in Florida, sondern weil es da einen Ableger der Mayo-Klinik gibt. Als wir rüber geflogen sind, hatte ich nur ein one-way-ticket, da guckt man stundenlang aus dem Fenster und fragt sich, ob man den Rückweg noch mal aus dem Fenster gucken kann, oder im Laderaum fliegt.
          Es ging nur, weil wir ordentlich Reserven hatten und Pumuckl genug verdient hat, um uns alle jahrelang durchzufüttern.
          Wenn man Geld richtig einsetzt, kann es echt nützlich sein.

          Zu 2) Mein Freund, der Installateur, war mit Anfang 50 mit seinem Betrieb so erfolgreich, dass die Frage anstand, massiv zu erweitern und eine Filiale zu eröffnen.
          Frage war also: noch mehr Geld und noch mehr Stress, dafür noch weniger Freizeit und Leben.
          Er hat sich für Leben entschieden und betreut jetzt nur noch Stammkunden, macht keine Neubauten mehr, sondern nur noch Wartung, Reparaturen etc.
          Es hat sich nicht zum Sklaven seines Geldes machenlassen.
          Die einzig richtige Entscheidung.

          Ihr seht es ja hier an meinen Posts.
          Ich hänge nicht jeden Tag 3 Stunden an den Charts und rege mich auf, wenn es mal wieder 10 € rauf oder runter geht.
          Oder welche Lügen Berlin heute wieder verbreitet.
          Ich hab einige Reserven und bin deswegen tiefenentspannt.
          Dazu braucht man aber Reserven.
          Aber man darf eben nicht Sklave seiner K8hle werden.
          Amen.

  9. Hallo Leute
    Wenn ihr den Video von Egeon von Greyerz und Jan Kneist gesehen und gelesen habt, ist für Gold und Silber ein mächtiger Bullenmarkt im Gange. Aufgrund meiner Erfahrung kann Gold die Marke von 2000 Dollar je Unze zum 5. Mal nicht halten, immer kommen Rückschläge. Was für Mächte sind da im Hintergrund aktiv? Silber hat ebenfalls grosse Mühe die 26 Dollar zu erreichen oder denn zu überschreiten. In den USA sind Billionen von Dollars in Leerverkäufe investiert, man erwartet einen Crash. Es ist wahrlich etwas los an den Märkten.
    Gruss aus Zürich

    • @Goyathlay

      Das sind keine finsteren Mächte oder irgendwelche Spitzbuben, sondern die absehbare logische Reaktion auf die Zinserhöhungen der Notenbanken. Wird diese weiter geführt bzw. werden die Zinsen weiter erhöht, fallen die Preise auf breiter Front und wenn dies der Fall ist, fällt freilich auch der Goldpreis. Dies ist natürlich kein Grund sich vom Golde zu trennen, denn trotz Preisverfalls bleibt der Wert erhalten. Im Übrigen stellt sich die Frage ob die Notenbanken hohe und höhere Zinsen dauerhaft durchhalten können. Wenn die Schuldner sich wegen der höheren Zinsen reihenweise für zahlungsunfähig erklätren – der Tag wird kommen – dann gehen mit den Schuldnern auch die Gläubiger Pleite.

      Nix da, mit bösen Buben, reine Mathematik, etwas Wirtschaftsgeschichte und politische Ökonomie und dann lässt sich auch auf Verschwörungstheorien gänzlich verzichten.

      • @jeffCostello
        Eine fragliche Zinserhöhung von 0,25% soll also Ihrer Meinung nach der Grund sein.
        Glauben Sie selbst, was Sie da schreiben oder war es Ironie nach maruti Artu ?
        Übrigens, Zinserhöhungen in erheblichem Umfang gab es auch, als Gold förmlich explodierte, das so nebenbei.
        Auf den heutigen Charts erkennt man, dass Gold von allen Assets das meiste Minus machte, nur der VDAX war mit 2,5% noch weiter unten.
        Wie kommts ?
        Fragliche und vollkommen unsichere Zinserhöhungen in ferner Zukunft wirken
        sich also nur auf de Goldpreis negativ aus ?
        Ehrlich, im Ernst ?

        • @Toto

          Im Gegensatz zu Ihnen, glaube ich an gar nichts, sondern informiere mich über wirtschaftliche Zusammenhänge. Sollten Sie auch einmal probieren, viel Erfolg.

      • @Jeff COSTELLO,
        Was Sie beschreiben ist natürlich richtig, für die mittel- bis langfristigen Trends.
        Aber 20 bis 30 USD runter in 3 Minuten erklärt sich nur über extrem hohe Verkäufe in eben diesen wenigen Minuten.
        Wer so etwas verursacht ist entweder komplett doof und 1 Stunde später als Händler arbeitslos, oder er agiert im Auftrag.
        Und kein Banker oder Fondsmanager würde das machen. Dann wäre er seinen Job los.

        Wenn wir was verkaufen wollten, dann haben wir das so „marktschonend“ wie möglich gemacht.
        Man wollte das Produkt ja loswerden, ohne sich selbst den Verkaufspreis kaputt zu machen. Die Verkäufe wurden zeitlich und räumlich verteilt, an die Marktentwicklung angepasst (z.B. in steigende Tageskurse hinein verkauft und zwar so, dass es gar nicht aufgefallen ist), ggfs. sofort pausiert.
        Optimal war es, wenn man es auch dem genauesten Chart gar nicht angesehen hat, wann wir raus sind.
        Schon „damals“ zu meiner Zeit gab es dafür eine Überwachungssoftware, die sofort Alarm geschlagen hätte, falls eine eigene Order eines Händlers den Kurs aus einer definierten Bandbreite geschoben hätte.
        Dann wurde der Deal entweder zur Genehmigung an den zuständigen Chef weitergeleitet, der das System quasi „überstimmen“ konnte oder der Deal ging nicht weiter durch.

        Welcher Chefhändler einer Bank oder eines Fonds würde seinen Leuten sagen: so Jungs, jetzt werfen wir mal zackig in 3 Minuten Ware für 3 Milliarden auf den Markt, wäre doch gelacht, wenn wir damit nicht in den 3 Minuten 100 Mio. Verlust schaffen würden.
        Dafür gäbe es nur einen Grund: die Truppe will ab morgen ganztags Freizeit haben.
        Immer wenn es senkrecht rauf oder runter geht, ist es merkwürdig.

        Mir als Rentner ist es aber weitgehend egal.
        Wenn ich Lust auf neue Ware habe, warte ich immer bis Freitag und sehe mir zum Mittagessen die Kurse an. Und oft hat es sich gelohnt bis Freitag zu warten und dann noch bis 17.00 Uhr zum Händler zu fahren.
        Danke dafür , an wen auch immer.

        • @Meister Eder

          Ich hoffe meine letzte Antwort, war nicht zu deftig. Ich versteh Sie ja durchaus. Sie sind ein netter Typ, der sich zu benehmen weiß, was ja nicht immer Jedem gelingt. Auch wenn unsere Ansichten z.T. weit auseinander liegen, kann ja eine gegensätzliche Debatte dennoch fruchtbar sein. Bleiben Sie wie Sie sind. Mir jedenfalls ist ein ehrlicher Sparringspartner noch allemal, lieber als geheuchelte Zustimmung.

          • @Jeff
            Danke, aber ich bin nicht besonders schreckhaft.
            Mein Geld habe ich auch nicht als netter sensibler Märchenonkel verdient.
            Und privat gab es auch schon schlimmere Ereignisse, als eine gegenteilige Meinung zu lesen.
            Ich schätze es, mit gebildeten Menschen wie Ihnen Argumente auszutauschen.
            Das lohnt sich und man lernt ggfs. was dazu.
            Ist wie bei unserem Totengott hier im Forum, mit dem bin ich auch nicht immer einig.
            Weiter so !

            Ich glaube, wir gucken nur aus verschiedenen Richtungen auf dasselbe Problem.
            Ggfs. gibt es Missverständnisse, weil wir es dem Chef hier beim GR nicht zumuten können, halbe Dissertationen abzufassen. Verkürzungen sind da eben anfällig für Missverständnisse.
            Wir kommen von unten und haben „hier oben“ nicht vergessen , wie 60 % der Bürger da unten leben. Ich rede mit der Metzgereiverkäuferin und den Monteuren bei meinem Freund und den Pflegekräften, die damals meine Eltern versorgt haben (das waren auch zu 90 % Osteuropäer, weil das bei uns keiner machen will).
            Manchmal denke ich, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ko……en müsste.
            Und dann haben wir eine SPD-geführte Regierung mit einem SOZI-Kanzler, die 80 % der Leute mit Turbo in die Verarmung treibt.
            Wenn ich mir vorstelle, wie meine Eltern leben müssten, wenn die heute 30 wären,
            bin ich kurz vor einem Tobsuchtsanfall.
            Und ganz ehrlich: wenn ich als Verkäuferin netto nur 100 € mehr bekommen würde als mit dem kompletten Stütze-Paket, würde ich wahrscheinlich auch nach dem Schiller-Zitat leben. Und ich meine nicht das mit Licht und Schatten.

            Wenn ich so eine Münze in der Hand halte, denke ich schon daran, dass die Hälfte der Leute im Land dafür 1 Monat in die Arbeit rennt. Und das Geld oft nur bis 25. reicht.
            „Das beste Deutschland aller Zeiten, in dem wir gut und gerne leben“.
            Diesen Satz sollte man den Verantwortlichen in den ……(wenn ich den Satz ausschreibe, besuchen mich ein paar Beamte).

            Ich mag das US-System nicht, aber es gibt schon ein paar Punkte, wo man sich hier schämen müsste: drüben NULL Mehrwertsteuer auf die Grundbedürfnisse, nur 6 % wo es bei uns 18% sind, Strom ist hier 5 x und Gas 7 x so teuer.
            Kostenlose Schulbusse überall bis 200m vor die Haustüre.
            Das plündert die einfachen Leute bei uns aus.
            Und alle Konzerne wissen nicht mal, wo das Finanzamt ist.

  10. @Meister Eder

    Wer sich darüber beschwert, dass in einem System das ausschließlich auf Manipulation und Spekulation beruht, manipuliert und spekuliert wird, der kann sich auch darüber beschweren, dass das Wasser nass ist.

    Ich persönlich finde so etwas ziemlich albern. Nimmts man wortwörtlich wäre ein jeder Kauf und Verkauf von was auch immer, Manipulation. Dass milliardenschwere Platzhirsche der kurzfristigen Trend an den Börsen z.T. mitbestimmen, braucht deshalb nicht bestritten zu werden. Nur ist das keine Manipulation, sondern der Wesenszug des warenproduzierenden Systems ( Robert Kurz ) . Aber davon wollen die Rechts- Gläubigen
    freilich nichts wissen.

    • @Jeff Costello
      Habe ich mich beschwert, dass regelmäßig am Freitag die Kurse sinken ?
      Sicher nicht !
      Da habe ich schon schöne Schnäppchen gemacht.
      Ich sehe es wie Sie: es ist ein riesen Betrugs-Spiel.
      Aber wenn man ein Gefühl dafür entwickelt, wie das System funktioniert, kann man ja erfolgreich mitspielen.
      Oder zumindest nicht rasiert werden.
      Was das wieder mit „Rechts“ zu tun haben soll, ist nur das übliche Framing.
      Es gibt nur clever oder dumm.
      Egal ob oben eine rote, schwarze, gelbe oder braune Fahne hängt.

      • @Meister Eder

        Das mit dem Rechts-Gläubigen nehme ich zurück. Mitunter ist die Tastatur schneller als der Gedanke.

        Gestern abend habe ich im Kultursender ARTE einen sehr sozialkritischen französischen Spielfilm über die Arbeit von Krankenschwestern und Pflegekräften auf einer Entbindunsstation gesehen. Es ist einfach unglaublich was diese Frauen leisten müssen
        und können sich dennoch nicht einmal einen Urlaub leisten und das ist gewiss kein Einzelfall. Am Ende des Films hat die Oberschwester gekündigt. Ich beschwere mich nicht, dass ich keine Zeit für meine Familie mehr habe, ich beschwere mich nicht über unbezahlte Überstunden, ich beschwere mich nicht, dass der Lohn vorn und hinten nicht reicht, ich liebe meinen Beruf und hatte stets das Gefühl etwas enorm Wichtiges zu tun, aber ich beschwere mich darüber dass mit dem ständigen Streichen auch des Notwendigsten ich meine Arbeit nicht mehr leisten kann.So diese Oberschwester. Vielleicht schauen Sie sich dies mal an

        https://www.arte.tv/de/videos/103982-000-A/die-zukunft-in-unseren-haenden/

        Und da sitzt im Bundestag so ein Fuzzi, dessen Namen ich nicht nennen mag, der nie im Leben Irgendetwas geleistet hat, der keine Berufsabschluss vorweisen kann, dessen Hauptbeschäftigung im Dampfplauern irgendwelcher Talkshos besteht und der kassiert Monat für Monat 15 000 Eumel.

        Und da soll mir noch einer kommen mit “ Leistung soll sich lohnen “ Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte.

      • @MeisterEder
        Sie sollten es gelassener sehen. Es ist nun mal heute leider Usus,; bist du nicht meiner, der alleinig richtigen Meinung, bist du rechts. Und ganz nebenbei dürfte der Vergleich eines
        Handelsgutes mit kalkuliertem Preis mit dem LBMA Goldpreis nicht so ganz korrekt sein.

    • @Jeff
      Zu Ihrem Post über die Ausbeutung der unteren Hälfte.
      Wenn Sie ältere Post von mir lesen könnten, könnten Sie lesen, wie ich mich über die unerträglichen Ungerechtigkeiten z.B. im Steuerrecht aufrege.
      Wenn eine Krankenschwester mehr Steuern zahlt als IKEA, Amazon oder Apple, dann steigt mein Blutdruck.
      Auch das Gerede über „Steuerschlupflöcher“ kotzt ich an.
      Es sind keine zufälligen Schlupflöcher.
      Es sind gekaufte Autobahnen, wo man sich immer fragt, ob und ggfs. mit wieviel Parteispenden und sonstigen „nützlichen Aufwendungen“ die betoniert wurden.
      Um IKEA, Amazon etc. das Handwerk zu legen, müsste man gar keine neuen Gesetze erlassen, man müsste nur die geltenden Gesetze anwenden.
      Komischerweise macht man das nicht.
      Im Finanzministerium sitzen 3.500 hochqualifizierte Beamte, wenn man die mal machen ließe, was sie können…..
      Wenn die Steuerfahndung 3 x so viele Leute hätte, es große Schwerpuntstaatsanwaltschaften gäbe……
      Dann würde vielleicht auch Olaf jetzt woanders wohnen.

      Extrem krass unterbesetzt (und das fast völlig ohne Profis) ist die BaFin.
      Die finden nicht mal einen Elefanten in einer 3 qm Gästetoilette.
      Könnte das auch gewollt sein ?

      • @MeisterEder
        Im herrlichen Brandenburg werden Polizeiwachen geschlossen. Stellen reduziert. Betrifft aber nur „the bobby on the beat“. Nicht die Schnösel, die im Ministerium in Potsdam mit ihrem Hintern einen Sessel polieren. Rufst Du den Notruf, kommt manchmal keiner. Keine Leute da. Nun zur Justiz. Gehen Amtsrichter in den Ruhestand, wird die Stelle nicht neu besetzt. Gehen von den Sekretärinnen in den Strafgeschäftsstellen welche in Pension – selbiges. Keine Azubis rücken nach. Kommt mal ein Amtsrichter neu, dann ist es ein Wessi mit IQ wie Baerbock. Politisch korrekt und zutiefst beratungsresistent. Durchdrungen von dem Glauben, die Ossis muß man erst mal an Messer und Gabel gewöhnen. An den Rechtsstaat sowieso. Ganze Strafgeschäftsstellen werden praktisch dichtgemacht, indem man sie zusammenlegt. Stattdessen Planstellen zuhauf mit Verbeamtung für Wolfs-Beauftragte, Ausländer-Beauftragte, Integrations-Beauftragte. There is something rotten in the state of Prussia, täte Hamlet wohl sagen. Da ist was faul im Staate Preußen.
        Hatte mal mit einem Dr. jur. aus Köln eine Diskussion: „Le Figaro schrieb 1992, der Maastricht-Vertrag ist für die Deutschen wie der Versailler Vertrag noch einmal, nur ohne Krieg vorher.“ „Wer oder was ist Le Figaro?“
        Annalena ist überall. Sie ist das Maß aller Dinge geworden.

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