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Halbierung des Euro-Leitzinses erwartet

Hoher Finanzierungsbedarf der Staaten und Banken, schwächelnde Wirtschaft. Die EZB muss weiterhin mit Geld um sich werfen.

Zahlreiche Ökonomen erwarten in diesem Jahr eine Senkung des Leitzinses im Euro-Raum auf nur noch 0,5 Prozent. Dies ergab eine Umfrage in der Finanzpresse.

Etwa die Hälfte der von Financial Times Deutschland befragten 37 Ökonomen rechnen mit weiteren Leitzinssenkungen bis auf 0,5 Prozent in diesem Jahr.

Als Gründe hierfür werden unter anderem die schwachen Konjunktur-Aussichten in Europa genannt und die Gefahren einer Deflation, die die Europäische Zentralbank nach Meinung vieler mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik begegnen könnte.

Am kommenden Donnerstag findet eine weitere Sitzung des EZB-Rates statt. Dass im Rahmen dieses Meeting bereits ein weiteres Mal innerhalb weniger Wochen an der Zinsschraube gedreht wird, damit rechnet laut FTD allerdings kaum jemand.

Der Hauptrefinanzierungssatz im Euro-Raum wurde zuletzt in zwei Schritten am 3. November und 8.Dezember 2011 um jeweils 0,25 Prozent-Punkte von 1,5 Prozent auf derzeit 1 Prozent gesenkt.

Für Gold bilden niedrige Zinsen bei höherer Inflation (niedriger oder negativer Realzins) traditionell das ideale Umfeld für steigende Kurse. Lesen sie dazu: Darum kann der Goldpreis auch in einer Deflation steigen!

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Eingetragen von am 9. Jan. 2012. gespeichert unter Banken, Deutschland, Euro, Europa, EZB, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

2 Kommentare für “Halbierung des Euro-Leitzinses erwartet”

  1. Weiß vielleicht jemand, was das möglicherweise für den Wechselkurs Euro/Dollar heißen könnte bei einem Euro, der weiterhin am Wackeln ist? Wir nähern uns immer mehr den 0,25% der USA, sind Wechselkurse im Bereich von 1€ = 1,1 -1,2$ realistisch für dieses Jahr? Wäre natürlich für den deutschen Anleger nur von Vorteil, Edelmetalle werden ja bekanntlich in Dollar gehandelt…

    • @sven
      Mehrere Prognosen der Chartanalysten sprechen von einer Unterstützung bei
      1 zu 1,15 (1 Euro = 1,15 Dollar).Dann aber sollte es wieder aufwärts gehen mit dem Euro. Zum Dollar wohlgemerkt ! Der Einäugige unter Blinden.In den meisten Fällen aber bewegten sich die EM bisher gegenläufig zum Dollar. Doch auch hier gibt es möglicherweise Ausnahmen, da durch die Dollarflut und Negativzinsen die Anleger in „Anfassbares“ ausweichen und somit Aktien und auch EM kaufen könnten. Bei den momentanen 10 Jährigen Anleihen der einigermaßen sicheren Staaten macht man schon bei einer Inflation von nur 2% Verlust. Es sei denn, die sind alle schlauer und wissen, dass es eine massive Deflation gibt. Dann machen aber alle Staatsanleihen einen massiven Reibach und alle ärgern sich, dass sie keine kauften. Am Besten griechische und Italienische womöglich. Nichts ist eben ohne Risiko.
      Diversifizieren kann ich nur sagen. Oder von allem ein bißchen.Wie bei einer Frau (oder Mann ??)

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