Mittwoch,04.August 2021
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Krügerrand-Goldmünzen 20 Euro günstiger

In dieser Woche haben sich Silber- und Goldmünzen erneut verbilligt. Das Aufgeld für die begehrtesten Anlageobjekte blieb aber praktisch unverändert.

Krügerrand-Goldmünzen

Am heutigen Freitagmittag um 12 Uhr kostete eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze durchschnittlich 1.535 Euro. Das ist das Ergebnis unserer wöchentlichen Marktbeobachtung. Damit war das begehrte Anlageobjekt im deutschen Edelmetall-Handel knapp 20 Euro günstiger zu haben als vor einer Woche.

Der Goldpreis kam um 1,2 Prozent zurück auf 1.462 Euro. Somit ergab sich zu diesem Zeitpunkt ein Aufgeld für Krügerrand-Goldmünzen von durchschnittlich 5,03 Prozent (Vorwoche: 5,02 %). Die Aufschläge blieben also gegenüber Vorwoche praktisch unverändert.

Maple Leaf Silbermünzen

Unser Durchschnittspreis für eine Silbermünze der Sorte Maple Leaf (1 Unze) notierte am Freitag mit 27,03 Euro und damit 23 Cent weniger als in unserer Erhebung von vergangener Woche. Das Aufgeld ist mit 26,12 Prozent aber auch nur minimal angestiegen.

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100-Gramm-Goldbarren

Ein Goldbarren zu 100 Gramm kostete zum gleichen Zeitpunkt durchschnittlich 4.827 Euro. Das heißt, man dieses Produkt verbilligte sich innerhalb einer Woche um 59 Euro. Und als Aufgeld ergab sich zuletzt 2,68 Prozent. In normalen Zeiten waren die 100-Gramm-Goldbarren mit Aufschlägen auf den aktuellen Goldpreis von weniger als 2 Prozent zu haben.

Silberbarren zu 1 Kilogramm sind bei einem aktuellen Aufgeld von 32 Prozent weiterhin wenig attraktiv gegenüber den differenzbesteuerten Silbermünzen.

Goldreporter

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7 KOMMENTARE

  1. Der Goldpreis kam zurück auf 1462 Euro.
    Aber eben nur auf dem Papier oder der Phantasie.
    Kauft man mindestens 32.15 Unzen Gold, also ein Kilo, kostet die Unze 1488 Euro.
    Man muss also schon 47.840 Euro auf den Tisch blättern, um die Unze zu wenigstens 1488 Euro zu bekommen. Keine Aussicht jedoch für 1462, es sei denn, man ist guter Kunde im Hause des Lateiners.

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  3. ‚Ja is denn heut scho Doomsday?‘ [frei nach Franz Beckenbauer, Anm. der Red.].

    Bzw. Montag, wenn man der Zentralstelle für das gepflegte Inkasso, der ‚Creditreform‘, glauben darf. Selbige welst Hände reibend darauf hin, dass ab dem morgigen 1. Mai wieder die volle Insolvenzantragspflicht für Unternehmen gelte. Es gebe dann keinerlei Ausnahmen mehr, weder für zahlungsunfähige noch überschuldete Unternehmen. Auch die insolvenzreifen Unternehmen, die noch auf das Corona-Überbrückungsgeld warten, müssten unter Berücksichtigung der regulären gesetzlichen Fristen einen Antrag beim Amtsgericht stellen.

    https://finanzmarktwelt.de/welle-an-insolvenzen-rollt-ab-montag-creditreform-mit-wichtigem-hinweis-198465/

    Während die Union beschwichtigt – Insolvenz könne schließlich auch Sanierung bedeuten -, schäumt die SPD vor Wut: Es stünden viele „Familienexistenzen“ auf dem Spiel.

    https://amp2.handelsblatt.com/politik/deutschland/coronakrise-union-blockiert-laengeren-corona-insolvenzschutz-fuer-unternehmen/27146280.html

    • @Thanatos

      In den Vorstandsetagen und Kreditabteilungen vieler Banken hat sich die
      Bestellung von „Rotstiften“ seit letzter Woche verdoppelt :

      – leichtfertig vergebene Kredite an demnächst erkennbare „Zombie-Firmen“
      müssen „rot markiert“ und abgeschrieben werden…

      Unser „Lieblingsthema“ Gold & Silber:

      Wenn der ehemalige Direktor der „US-Mint“, Ed Moy, in einem Gespräch erklärt,
      dass ein weltweiter Mangel an physischen Gold- und Silberprodukten zu einem
      Aufschlag auf Münzen und Barren geführt habe, dann wird das wohl stimmen.

      Dann ist das wohl auch der wesentliche Grund, warum die Gold-/Silberpreise
      weiter fallen, … während nahezu alle anderen „Rohstoff-Preise“ steigen …

      „Nicht nur die U.S. Mint, sondern auch andere Münzprägestätten auf der
      ganzen Welt, die australische Perth Mint, die mexikanische Münzprägeanstalt,
      ihnen allen ist das Gold ausgegangen, sie können es nicht vorrätig halten und
      es gibt so viele Engpässe, dass die Einzelhändler Probleme haben, an das Gold
      heranzukommen.“

      https://www.goldseiten.de/artikel/492947–Den-Praegestaetten-geht-das-Gold-aus-Preis-wird-steigen.html

      Wer bei „Gold.de“ nach der Libertad-Silbermünze sucht, sieht bei den
      verschiedenen Händlern Aufpreise (über Spotpreis) von
      44 % bis 106 %.

      Wiener Würstchen Philharmoniker:
      [Münzen,- keine Musiker ]:
      Aufpreise (über Spotpreis) von
      23% bis 54 %.

      Ein deutliches Zeichen dafür, daß die Notenbank-Abteilungen für kriminelle
      Markt-Eingriffe und Preis-Manipulationen „Ausgangssperre“ haben;
      wahrscheinlich wird man ab dem 3. Mai sehen, daß der Silberpreis die
      „Schwerkraft „ überwunden hat.

      (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

      • @Klapper.

        Der Silber Phil. der Münze Österreich ist schon lange auf 30 Stk. pro
        Kunde limitiert.
        Das mit den Aufschlägen stimmt nicht.
        Der erhöhte Preis hat ausschließlich mit der Steuer zu tun.
        Münze Österreich 20 % Mwst.
        Händler ca. 7 % Differenzsteuer.
        Aber die Ware ist knapp, bei Gold – Silber und Platin.

  4. Das die Insolvenzantragspflicht wieder eingesetzt wird wundert mich. Daher stellt sich mir die Frage, was zum Teufel hat die Regierung wieder ausgeheckt, damit trotzdem keine Firmen pleite gehen?

    • @Stillhalter
      Das ist jetzt eine reine Spekulation ohne Insiderwissen, bin ja Rentner:
      Nach der Covid-Panik (bargeldlos bezahlen statt mit tödlich versuchtem Bargeld) wird Stufe 2 gestartet.
      Die Banken werden+ sollen Verluste melden, vielleicht muss auch der eine oder andere Laden gerettet werden.
      Die Leute SOLLEN langsam Angst um ihr Geld bekommen.

      Und schwupps -rein zufällg und zeitlich passend- kommt Christine um die Ecke und bietet uns Bürgern ein 100 % pleitesicheres Bankkonto direkt bei der EZB an.
      Genug Deppen werden es glauben.

      Das neue sichere Konto bei der EZB ist ja auch eine wunderbare Vorbereitung für den Digital-Euro.
      Das Guthaben kann dann -KLICK- an einem Wochenende in den wunderbaren Digi-Euro umgewandelt werden, mit der kleinen Nebenwirkung einer Umrechnung 10 zu 1.

      Schaun mer mal sagte schon Franz der Steuersparer (der ohne in D steuern zu zahlen in der Alpenrepublik wohnt).

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