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Nächste Zentralbank deckt sich mit Gold ein

Gold, Goldreserven, Goldbarren, Zentralbank

Zentralbanken schaffen mit dem Kauf von Gold Stabilität in ihrem Portfolio – genau wie der private Goldkäufer (Bild: Andreas Mueller – Fotolia.com)

Die Zentralbank Serbiens hat den Kauf von 9 Tonnen Gold bekanntgegeben und ihre Goldreserven damit um fast 50 Prozent aufgestockt. Die Maßnahme soll der Finanzstabilität dienen.

Gold gekauft

Immer mehr Länder sichern sich mit Gold gegen Währungs- und Finanzmarkt-Turbulenzen ab. Jetzt hat auch Serbiens Zentralbank den Kauf einer substanziellen Menge an Gold bekanntgegeben. Im Oktober habe auf Rat des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić 9 Tonnen Gold erworben. Dabei sei der Goldanteil an den gesamten Währungsreserven der Notenbank auf 10 Prozent.

Regierungswunsch entsprochen

„Wir haben die Transaktionen zum Goldkauf abgeschlossen und Serbien ist heute sicherer mit 30,4 Tonnen Gold im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro“, erklärte Jorgovanka Tabakovic, Präsidentin der serbischen Zentralbank laut BNN Bloomberg. Der Golderwerb sei die jüngste Maßnahme im Zuge einer Serie von Handlungen, um die Finanzstabilität zu erhöhen. Man habe für das Gold 395 Millionen Euro gezahlt, was 1.503 US-Dollar (ca. 1365 Euro) pro Unze entsprochen habe. Mit dem Goldkauf hat Serbiens Notenbank ihre Goldreserven um nahezu 50 Prozent aufgestockt.

Steigende Goldreserven

Seit vergangenem Jahr haben neben den regelmäßigen Goldkäufern Russland, vielen ehemaligen Sowjetrepubliken, China und Türkei auch Länder wie Polen, Ungarn, der Irak und Marokko kräftig auf dem Goldmarkt zugeschlagen.

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Eingetragen von am 18. Nov. 2019. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “Nächste Zentralbank deckt sich mit Gold ein”

  1. Wenn alle Gold kaufen und weniger produziert wird,muss es nach marktökonomischen Gesetzen billiger werden.Das zeigen auch alle Charts und die Hopf Prognosen.
    Also,abwarten und sich dann günstig eindecken.
    Je weniger Gold am Tresen des Goldhändlers vorhanden ist,desto billiger gibt er es ab.Liegt nichts mehr in den Regalen,hat er alles vom Balkon geschmissen und man kann es günstig aufsammeln.

    • Knappheit und hohe Nachfrage sorgt für sinkende Preise? Das ist eine interessante Sichtweise auf Marktökonomie. Zumal der Goldhändler seine Preise nicht selbst macht, sondern den Tagespreis ansetzt. Meiner zumindest. Wünsche Ihnen dennoch viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben.

    • Hehe, ein typischer renegade. Scheint hier ist jemand drauf reingefallen. Ich warte dann mal auf die sinkenden Preise :-)

  2. Das muss heute Nacht noch sein: Die GRÜNEN, die aggressivste Fraktion des deutschen Kapitals. Die Partei der „postfossilen“ Revitalisierung einer längst dahinsiechenden Wachstumsschimäre. Der postfossile Kapitalismus als neues Paradigma, als neuer Kondratjew-Zyklus.

    Ob es hilft?

    https://www.heise.de/tp/features/Gruenen-Parteitag-Die-Tesla-Partei-will-an-die-Macht-4587961.html

    • @Thanatos

      Es dürfte sich allerdings ein Finanzierungsproblem für den grünen Kapitalismus geben. Ohne Subventionen ist das Ganze schlichtweg nicht finanzierbar. Und mit sinkenden volkswirtschaftlichen Mehrwert ( Wirtschaftswachstum ) wird es noch schwieriger da dem Staat zwecks Subventionen erst einmal Einnahmen fehlen um etwas ausgeben zu können.

      Seit Wochen erschalt dann auch in diversen Medien der Ruf, dass die schwarze Null verschwinden müsse. Dass dieses geschehen wird, war bereits klar als man die schwarze Null ins GG geschrieben hat.

      https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/digital-politik-mit-der-schwarzen-null-podcast-a-1296608.html

      Die Zinsen werden wieder steigen, nur hat Niemand etwas davon, da auch die Preise steigen werden. Die REAL-Zinsen werden bleiben wo Sie heute schon sind. Die Himmelfahrt des Geldes ( Robert Kurz ) auch Inflation genannt, wird das Ergebnis sein.
      …………………………………………………………………………………..

      Wodurch entflieht das Kapital der Krise, indem es neue gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel diese zu verhindern verringert.

    • Wolfgang Schneider

      @Thanatos/@Krösus
      https://tirol.orf.at/stories/3021270/
      Das geht nur durch hysterischen Dirigismus und irre Subventionen.
      Armes, geplagtes Brandenburg. Wenn du laut denkst, kommt die braune Keule.

      • Hallo Wolfgang,

        interessanter Artikel. Wieder mal der amerikanische Weg: das hinterlassen von Ruinen, wenn es nix mehr zu holen gibt. Bei sich stellen sie das Wrack vermutlich einfach in die Wüste. Bin gespannt, wie die Story weiter geht.

        • Wolfgang Schneider

          @Liebesprediger
          https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/solarbranche-first-solar-schliesst-beide-werke-in-frankfurt-oder-11721090.html
          Erst mit viel Tamtam hochonaniert, den Herrschaften aus Ohio die Subventionen hinten rein geblasen, und auf einmal stellen sie fest, die Löhne in Malaysia sind niedriger. Ich saß bei der Eröffnung der ersten und später auch der zweiten Fabrik in der Kabine und habe simultan gedolmetscht. Amerikaner ist eine Diagnose. Nachhaltigkeit ist ein Ding, was sie nicht kennen. Heuern und feuern. Und die alten Fabriken in den USA baut auch keiner zurück, die läßt man im Rust Belt einfach vor sich hin verrotten. Ich gehe mal davon aus, das Tesla-Werk wird auch ein Flop wie so vieles, was die Sozis hier in Brandenburg angepackt hatten.

          • Jep, sehe ich genauso Wolfgang. In Sachen Ami braucht es keine weiteren Erläuterungen. Und in Sachen Subventionsirrsinn und wie man die sich erschleicht gab es schon in den 90ern nen Buch von einem der es probiert hat, wie weit er gehen kann. Könnte also alles altbekannt sein … Aber die Nieten, die aus dem Parteiensumpf emporsteigen haben andere „Sorgen“.

      • @Tranlsalator

        Dass E-KFZ als Umweltschoner keine Alternative sind, weiß Jeder, der sich das kritische Denken nicht nehmen lässt. Dass Braune, die den drohenden Klimakollaps als grüne Propaganda verstehen wollen, nicht denken können ( werte Anwesende freilich ausgeschlossen ) ist hier hinlänglich bewiesen worden.

        Den Planeten zu retten – wenn es nicht ohnehin zu spät ist – kann nur gelingen mit einem vollständigem und radikalen Bruch mit der Ressource-vernichtenden Marktwirtschaft. Doch davon freilich ist meilenweit NICHTS zu sehen. Freitags die Schule zu schwänzen wird hier gewiss nicht weiter helfen.

        • @Krösus

          Der Kapitalismus ist gerade dabei, hinter der nächsten Kurve zu entgleisen…

          https://finanzmarktwelt.de/aktienrueckkaeufe-entgleist-der-kapitalismus-148453/

          Wie geht’s dann weiter, wenn der Staub sich gelegt hat?

          • @Klapperschlange

            Eine gute und sehr berechtighte Frage. Prognosen auf die nähere Zukuft können freilich nicht als Versprechen mit Rechtsgarantie gewertet werden. Ein Jeder wird da wohl andere Vorstellungen haben.

            Ich selbst vermute mal, dass sämtliche Strukturen der modernen Zivilisation zusammen brechen werden. Jeder wird versuchen die eigene Haut zu retten, wass freilich ein verständlicher Wunsch ist.
            Die Versorgung der Menschen mit dem Allernotwendigsten wird auf einen primitiven Tauschhandel zurück gehen. Wer nix zum tauschen hat, wird kaum überleben können. Soweit ein Zahlungsverkehr überhaupt existiert werden, als Währungen nur echte werthaltige ergo EM, Diamanten, Zigaretten, Alkohol usw. usw. im Tausch anerkannt werden.

            Eine andere Möglichkeit würde in einer staatlich-totalitären Zwangsverwaltung des öffentlichen Lebens, mit all den bekannten üblen Begleiterscheinungen ( Stalinismus ) bestehen.

            Wie man es bessrer machen kann, ergo eine positive Alternative zum Bisherigen, kann nur darin bestehen von der Produktion von Tausch zur Produktion zu Gebrauchtwerten über zu gehen. Aber auch dies wird freilich negative Begleiterschenungen nach sich ziehen.

            Letztgenanntes könnte aber auch Positives bewirken z.B. eine radikale Verkürzung der Lebensarbeitszeit. Leben statt von die Wiege bis zur Bahre zu sceuften. Eine Schonung der natürlichen Ressourcen. Nicht Eine völlige aber so doch teilweise Aufhebung des allgemeinen Gesellschaftskrieges Jeder gegen Jeden, durch die kapitalistische Konkurrenz. usw. usw.

            Was auch immer geschehen wird, das Bestehende wird keinen Bestand haben, weil es keinen haben kann. Wir leben in einer Art Endzeit, in der das Neue noch nicht sichtbar und das Alte – wenn auch nur als künstlich beatmete Mumie ( Kredit ) noch nicht völlig am Ende ist.

            Die Widersprüche sind die Hoffnung

            Thomas Brasch

            https://www.youtube.com/watch?v=bYX-tY_pnu0

          • @Translator

            Im Kapitalismus wird aus allem ein Geschäft gemacht selbst mit dem Weltuntergang. Wer dem entgegentritt, hat mit Kosenquenzen zu rechnen. Vergiss die Freiheit von Bildung und Forschung. Die einzige Freiheit die zählt, ist die Freiheit des Kaufens und Verkaufens. Wer wie EIKE diese Freiheit bedroht, ist Extremist, Terrorist, Kommunist, Anarchist, e.c.t. Vergiss den Rechtsstaat der ist auch nur eine Illusion.

            Frei nach Marx; Das Recht ist und war zu allen Zeiten, nichts Anderes, als der zum Gesetz erhobenme Wille, der jeweiligen Herrschafft.

            Die große Tombala der Kapitalverwertung muss sich weiter drehen, um jeden, um absolut jeden Preis, auch wenn wir Alle dabei drauf gehen.

            • Wolfgang Schneider

              @Krösus
              Ohne den Abgrund an Feigheit (Hotelleitung) wäre das nicht möglich. In London haben Pendler, die früh zur Arbeit mußten, die Pappnasen von Extinction Rebellion von den Waggons herunter gezerrt und anständig verprügelt. Und würde das Münchner Hotel Türken oder Rußland-Deutschen gehören, wären zum richtigen Zeitpunkt ein paar kräftige Jungs zur Stelle, die den Gendervegan-Schwuchteln auf die harte Tour die Ventile nachstellen. Wir Deutschen sind zu einer Nation der Pussies verkommen, man hat uns das Rückgrat weggezüchtet.

  3. Na bitte :Die EZB warnt wegen ULTRATIEFEN ZINSEN und Konjunturschwäche vor Gefahren für die Finanzstabilität………Da fällt einem nichts mehr zu ein…..

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