Freitag,03.Dezember 2021
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Niedrigstes Altgold-Angebot seit 2007

Mit dem gefallenen Goldpreis kam auch weniger Altgold auf den Markt. Das Angebot lag im 1. Halbjahr fast 50 Prozent unter den Rekordmengen von 2009. 

Im ersten Halbjahr 2014 kamen laut aktuellen Zahlen des World Gold Council weltweit 578,3 Tonnen an Alt- bzw. Schmelzgold auf den Markt. Das entsprach einem Anteil von 27 Prozent des gesamten weltweiten Goldangebots in diesem Zeitraum.

Das hört sich viel an. Es handelt sich jedoch um die geringste Altgoldmenge in einem Halbjahr seit 2007. Die Hochphase des Altgoldangebots war im ersten Halbjahr 2009. Damals gelangten innerhalb von sechs Monaten knapp 1.000 Tonnen Recycling-Gold auf den Markt. Auch im ersten Halbjahr 2012 waren es immerhin noch etwas mehr als 800 Tonnen. Mit dem fallenden Goldpreis, wurden schließlich auch weniger alte Goldbestände aufgelöst.

Altgold seit 2004
Zahlen zum Altgold/Gold-Recyling seit 2004 (Quelle: GFMS, Thomson Reuters; World Gold Council)

 

Die Tendenz hielt bis zuletzt an. Im zweiten Quartal schrumpfte das Altgoldangebot gegenüber Vorquartal noch einmal um knapp 17 Prozent auf 262,7 Tonnen.

Das weltweite Gesamtangebot an Gold im ersten Halbjahr wird vom WGC mit 2.115,4 Tonnen beziffert.

Das meiste Gold lieferten Goldminen mit 1.478,5 Tonnen oder 69,9 Prozent des weltweiten Gesamtangebots. Im zweiten Quartal ist der Minen-Output um 4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 765,3 Tonnen gestiegen.

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4 KOMMENTARE

  1. Ja – weniger Altgold eingesammelt – ist aber in 100 Jahren noch immer die gleiche Qualität.

    Das Problem ist aber Altmetall (Stahl) , dieses wird immer mehr recycelt und zu teuren deutschen Autos verarbeitet.
    Nach 6 – 7 Jahren fangen diese zu rosten an.
    Nach 12 Jahren spätestens landen sie wieder im Altmetall.

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    • @Heiko
      Volltreffer! -> „Der Markt ist leer!“
      Man schaue sich nur den neuesten Brüsseler Aktionismus zum Thema Gold an, das sagt alles.

      http://www.nzz.ch/wirtschaft/gold-im-abfall-1.18335657

      Wir reden hier täglich über Unzen, lesen von Kilogramm und Tonnen, dabei kratzen die Eliten in Brüssel wirklich schon jedes einzelne Gramm zusammen. Das Kind hat auch schon einen Namen: „Übergang der EU zur Kreislaufwirtschaft“.
      Hinter den Kulissen scheint es sehr eng mit dem sinnlosen Gold zu werden.
      … so, ich werfe jetzt erstmal einen verliebten Blick in meinen Münzkoffer. :o)

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