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Russland will Gold im Land halten

Altgold, Russland

Russland will möglichst alles verfügbare Gold im eigenen Land aufbereiten (Foto: Thaut-Images – Fotolia)

Die russische Regierung erwägt laut Handelsministerium ein zeitlich begrenztes Exportverbot für Alt- und Bruchgold sowie anderem für die Aufbereitung vorgesehenem Edelmetall, um die heimischen Raffinerien stärker auszulasten.

Russland unternimmt weiteren Maßnahmen, um den heimischen Goldmarkt zu stärken. Man intensiviert die Goldförderung. Das im Land produzierte Gold wird zu großen Teilen von der Bank of Russia aufgekauft. Nun will man offensichtlich auch die eigenen Raffinerien auslasten und den Abfluss von Gold ins Ausland eindämmen.

Laut Reuters erwägt das russische Handelsministerium die Einführung eines zeitlich begrenzten Exportverbots für Alt- und Bruchgold sowie für weiteres Edelmetall, dass für die Aufbereitung vorgesehen ist. Die Rede ist vom Zeitraum zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober 2019. Es heißt, die heimischen Raffinerien seien 2018 nur zu 30 Prozent ausgelastet gewesen. Die Exporte von Goldbestandteilen habe sich aber zwischen 2015 und 2017 wertmäßig verdoppelt.

Ein Exportverbot für Golderz sei laut Ministerium in naher Zukunft nicht geplant. Man führe derzeit aber Diskussionen, in die auch die heimischen Edelmetall-Produzenten Polyus und Polymetal eingebunden seien.

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Eingetragen von am 15. Mrz. 2019. gespeichert unter Banken, Gold, Handel, News, Russland. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

1 Kommentar für “Russland will Gold im Land halten”

  1. Wolfgang Schneider

    Im Jahr 2000 betrug die Kapitalflucht aus der Russischen Föderation monatlich 2 Mia. $. Kaum hatte jemand ein paar Kröten verdient, wurden diese ins Ausland überwiesen, weil dem russischen Staat keiner traute. Das waren noch die Nachwehen der August-Ereignisse von 1998. Der Welt größter Philanthrop George Soros hatte (leider zu Recht) gejammert, der Rubel sei ja viel zu hoch bewertet, woraufhin alle wie die Lemminge ihre Rubel abzustoßen und Dollars zu erwerben suchten. Um einen Absturz der Landeswährung zu verhindern, befahl Zar Boris der Durstige Jelzin dem glücklosen Premierminister Kirijenko, die letzten paar Mia. $ Devisenreserven des Staates für staatliche Stützungskäufe auszugeben, um den Rubelkurs stabil zu halten. War ein Tropfen auf den heißen Stein. Daraufhin wurden per Regierungs-Erlaß alle Devisenkonten russischer Bürger zwangsweise auf Rubel umgestellt. Da der Kurs des Rubels Tage später ins Bodenlose fiel, wurden somit sämtliche Sparer des Landes um ihre Ersparnisse geprellt. Meine damalige Verlobte, der ich tausende DM und Dollar in den After geschoben hatte, hatte das Geld zusammen mit den Ersparnissen ihrer Mutter Wochen vorher vom Konto geholt und dafür in Königsberg (Kaliningrad) eine kleine Wohnung gekauft. Die heute einen immensen Wert hat, in Königsberg sind die dritthöchsten Immo-Preise in Rußland. Während alle anderen ihre Kohle verloren hatten, waren sie fein raus. Später habe ich das Luder dann geheiratet – den Rest will ich Euch ersparen. Der Sanktions-Fetischismus der Amis gegen alles was russisch ist, sogar gegen Oligarchen, die dem System Putin feindlich gegenüberstehen, hat dazu geführt, daß viele ihr Geld repatriierten. Zar Wladimir der Ausgeschlafene war clever genug, denen nicht das Fell über die Ohren zu ziehen – wer weiß, was sein Nachfolger tun wird – und die Oligarchen haben plötzlich und auf einmal Lust, ihr Geld im eigenen Land zu investieren. Danke, lieber Donald. Danke, liebe Amis, eure Blödheit ist geradezu ein Geschenk Gottes. Bis vor 12 oder 15 Jahren oder so war die Ausfuhr von EM-Münzen aus Rußland untersagt. Als das aufgehoben wurde, habe ich zugeschlagen. Wenn jetzt ein Gesetz über ein teilweises Verbot der EM-Ausfuhr kommt, muß der Staat sehr vorsichtig handeln, um die Leute nicht zu verschrecken. Ist schon klar, daß der Staat Gold bunkert für schlimme Zeiten, und die UdSSR soll unter Stalin 2.800 Tonnen Gold besessen haben, mit denen sie im Krieg alles einkaufen konnten, und was ihnen womöglich den Hintern gerettet hat. Das Gros der russischen Leute ist – anders als die ins Hirn gefickten Deutschen – patriotisch eingestellt und würde DIESEM Präsidenten im Konfliktfall ihr Gold sogar umsonst überlassen. Dennoch ist jedes restriktive Gesetz ein Spiel mit dem Feuer angesichts der repressiven und totalitären Vergangenheit. Ach ja, und was die Ereignisse des August 1998 angeht, so kann man die Russen als ausgewiesene Hebräo-Skeptiker einstufen, und den Soros, der ein Jahr vorher in Asien dasselbe getan hatte mit Börsenabstürzen und so, und der 1992 das Pfund ruiniert hatte, den haben sie seither in Rußland ganz besonders lieb.

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