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Russlands Bedeutung für den Goldmarkt steigt deutlich
12. Februar 2013 Asien

Die russische Zentralbank kauft regelmäßig große Teile der landeseigenen Goldproduktion auf.

Sowohl in Sachen Goldnachfrage als auch bei der Goldförderung macht die Russische Föderation mächtig Dampf.

Im vergangenen Jahr wurden in Russland 226 Tonnen Gold gefördert und damit 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gab Sergei Kashuba, Vorsitzender des russischen Industrieverbands Russian Gold Industrialists‘ Union, am Dienstag während einer Tagung bekannt.

Der U.S. Geological Survey war zuletzt in einer Schätzung für 2012 von nur 205 Tonnen russischen Goldes ausgegangen und einem Plus von 2,5 Prozent (Goldreporter berichtete).

Russland hat nach Ansicht des Verbandes gute Chancen im kommenden Jahr auf Platz 3 der weltweit größten Goldproduktionsländer aufzusteigen. Derzeit liegt das Land hinter China, Australien und den USA auf Platz vier. Laut Bloomberg rechnet Sergei Kashuba damit, dass Russland bis 2020 seinen Goldoutput jährlich um 4 bis 5 Prozent steigern kann, wenn der Goldpreis weiter steigt.

Auch auf der Nachfrageseite gewinnt Russland immer größeres Gewicht. Die russische Zentralbank hat gemäß den Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den vergangenen zehn Jahren 570 Tonnen Gold an zusätzlichen Reserven aufgebaut. Das wäre ein Viertel mehr als die IWF-Zahlen laut Bloomberg für China ausweisen. Allerdings hat Peking seit 2009 keine Änderung der eigenen Goldbestände mehr bekanntgegeben.

Goldreporter

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