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So entwickelt sich der Goldpreis im November

Der November gehört in Sachen Goldpreis zu den statistisch besten Monaten. Im vergangenen Jahr war die Kursentwicklung für Gold-Anleger aber weniger erfreulich.

Gold, Goldmünzen, Euro, Goldpreis (Foto: Goldreporter)

Innerhalb von 12 Monaten hat sich der Goldpreis um knapp 19 Prozent verteuert. Unter den besten Goldmonaten rangiert der November auf Platz 3 (Foto: Goldreporter).

Goldpreis schwächer

Der Goldpreis notierte am letzten Handelstag im Oktober bei 1.881,85 US-Dollar (London P.M.). Das entsprach 1.611,24 Euro. Der vergangene Monat bescherte Gold-Anlegern damit einen Kursverlust von 0,13 Prozent. Vor einem Jahr kostete eine Unze Gold 1.356 Euro. Innerhalb von zwölf Monaten haben wir damit eine Kursrally von knapp 19 Prozent erlebt. Wie wird dieser November laufen? Wir werfen einen Blick auf unsere Goldpreis-Statistik seit 1970.

Goldmonat November

Der November rangiert mit einem durchschnittlichen Kursgewinn von 1,14 Prozent auf Platz drei der besten Goldmonate des Jahres – hinter dem Januar (+2,83 %) und dem Mai (+1,69 %). 29 von 40-mal in den vergangenen 50 Jahren stand der Euro-Goldpreis am Monatsende höher (Quote: 59 %). Im vergangenen Jahr gab die Notierung im November allerdings 2,15 Prozent ab. Vor einem Jahr wirkte sich der Handelskrieg zwischen den USA und China stark auf die Märkte aus und im November 2019 gab es entspannende Signale, was die Edelmetalle unter Druck setzte.

Gute und schwache Jahre

Massive Kursanstiege gab es in den November-Monaten im Zeitraum von 2008 bis 2011, also im Umfeld von Weltfinanzkrise und der Staatsschuldenkrise in Europa.

Die beste November-Performance seit 1970 (Top-5)

2008: +11,48 %
2009: +11,03 %
1973: +10,40 %
2010: +9,87 %
1983: +8,74 %

Die schlechteste November-Performance seit 1970 (Top-5)

1978: -11,83 %
1986: -7,15 %
1981: -5,35 %
2013: -5,25 %
2016: -4,36 %

Gold, Goldpreis, November

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. /LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

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Eingetragen von am 2. Nov. 2020. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “So entwickelt sich der Goldpreis im November”

  1. Wolfgang Schneider

    @Alle
    https://www.youtube.com/watch?v=UU26H5iWbAo
    Haltet Ihr diese Ansage für realistisch?

    • Nehmen wir mal an, eine Währung ist völlig kaputt. Zum Beispiel die Reichsmark im ausgebombten Deutschland. Oder in heruntergewirtschafteten Ländern.
      In diesem Falle wären selbst 100.000 Währungseinheiten pro Unze ein Witz.
      Von den Reichsmarkscheinen hatte mein Vater einen Koffer voll Geld, viele Milliarden, nach dem Krieg einfach in den 60er Jahren auf den Müll geworden.
      Noch ist Deutschland nicht verloren. Bill Gates hat sich einen elektrischen Porsche gekauft. Aber es geht abwärts. Damit es aufwärts geht, müsste sich einiges ändern. Kluge Politiker. Sind nicht in Sicht. Ein Gegengewicht zu Amazon, Google, Facebook und dergleichen. Nicht in Sicht, außer vielleicht SAP. Es sind eher die reifen Märkte, wo wir an der Spitze liegen. Bei Autos etwa. Da konnte uns lange niemand etwas vormachen. Ist dieser Vorsprung zementiert? Natürlich nicht. Es sind viele Fragen offen, in der Regel leben wir recht lange. Und zur Absicherung kauft man Gold und Silber. Es kann natürlich auf 100.000 € pro Unze gehen, aber wo steht dann Deutschland? Kurz hinter der Sahel-Zone? Wer möchte das?
      Freu dich über fette Löhne, Kursgewinne bei Aktien, Immobilien, fette Renten und Sozialleistungen. Und halte Edelmetall zur Absicherung, egal wo es steht.
      Es hat sich 6000 Jahre bewährt. Wie lange hat sich die älteste Aktie, die älteste Immobilie, das stärkste Land der Welt oder haben sich gar die Renten und Sozialleistungeen bewährt?
      Und gewichte Deinen Edelmetall-Anteil ruhig nach Deiner Zuversicht und Deinen persönlichen Verhältnissen. Whisyde Lüning hat 60 Prozent oder so.
      Wenn er sich täuscht und wir bleiben ganz oben, hat er noch genügend andere Vermögensbestandteile und ist dennoch reich, selbst wenn die Edelmetalle ausfallen.
      Ich persönlich glaube daran, dass jetzt nicht die Zeit ist, reich zu werden, sondern das Vermögen zu erhalten. Bedenke bitte, dass die Rentenansprüche auch ein Vermögen wert sind und bei Normalsterblichen durchaus 30 Prozent ausmachen können. In diesem Fall kannst du nur über 70 Prozent deiner Kohle verfügen. Kommt kein Geld mehr rein, werden die Renten gekürzt werden müssen. Kollabiert der €, sind die Betriebsrenten futsch. Meine Betriebsrente ist zu 100 Prozent in südeuropäischen Anleihen. Allein um die wahrscheinlichen Rentenausfälle abzusichern, braucht man Berge von Edelmetall.
      Jeder hat andere Verhältnisse und Ansichten, deshalb sind meine Überlegungen ohne Gewähr.

      • Wolfgang Schneider

        @Werner
        Wenn ich sage, daß ich auf den lieben Gott vertraue, so ist das kein leeres Gerede. Dennoch heißt es auf Russisch: „На бога надейся, а сам не площай.“ „Hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott.“ In der deutschen Übersetzung.
        Horst Hrubesch brauchte einen Flankengeber wie Manfred Kaltz, sonst hätte er nicht solche Tore (mit dem Kopf) erzielt. Allerdings müssen wir dem Chef JHO (janz hoch oben) auch die passende Vorlage (Ag und Au) geben.
        Gold und Silber
        https://www.youtube.com/watch?v=gM7gt_cSxjw

        Gold und Silber seien mir Ort der Zuflucht für und für.
        Wart geschlagen mir zugut, es quoll Wasser und mein Blut.
        Laßt erlöst mich sein hinfort. Herr der segne meinen Hort!

        Alle Mühen meiner Seel‘, Bonds und Aktien schlugen fehl.
        Hab geweint ich Tag und Nacht, um den Schlaf sie mich gebracht.
        Nie mehr schneide ich Coupons. Finger weg von Aktien-Fonds.

        All mein Bargeld geb‘ ich hin, nach dem Gold steht mir der Sinn.
        Mit Metall ich deck‘ mich ein, hol mir Silberbarren fein.
        Phils und Maples das Gebot! Hilft kein Falschgeld in der Not.

        Wird gedruckt mehr FIAT-Geld, Fed betrügt die ganze Welt.
        Pfund und Dollar trau ich nicht, hat der Euro kein Gewicht.
        Gold und Silber seien mir Ort der Zuflucht für und für.

        Und falls der Herr im Himmel kein Deutsch versteht: Precious metal

        Precious metal, left for me; let me hide my wealth in Thee.
        Let securities and bonds from portfolios abscond.
        FIAT money is the lure, save me from its guilt and power.

        All the labours of my hands not for government demands.
        Could the Fed no respite know, could their cash forever flow,
        All QE could not atone; Thou must save, and Thou alone.

        Nothing in my hand I bring, simply to my gold I cling.
        Silver coins and bars I chase; savers look to Thee for grace.
        ETFs I shall decline; give me bullion, or I die.

        Dollar draws its final breath, and the euro lies in death,
        Shares they soar to worlds unknown; money printing I bemoan.
        Gold and silver, left for me; let me hide my wealth in Thee.

      • @Werner Auch wenn die Oz.bei 10000 steht ist sie nicht mehr Wert.Nur der Preis ist angepasst an die Inflation höher. Bei einer Infation bringt die damit verbundene Preisteigerung nicht viel ein.Entscheidend ist die Absicherung nicht fuer Null gearbeitet zu haben

      • Werner: Mit Ihrer Darstellung liegen Sie komplett richtig.
        Die Frage, welche Höchstpreise denkbar bzw. erzielbar sind, kann m.E. vernachlässigt werden. Es ist eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten. Nehmen Sie nur den Linksruck in der Politik und den Islamismus. Zwei von vielen aktuellen Problemen, die nicht angegangen, sondern beschönigt und protegiert werden. Schauen Sie sich z.B. die Krawalle der “Partyszene“ in Frankfurt oder Stuttgart an, denen man nicht begegnet. Beispiele für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fehlentwicklungen gibt es en masse. In ihrer Summe lassen sie den Schluss zu, dass das Land mit Karacho in die Katastrophe rauscht.
        Insofern geht es in der Tat nicht um erzielbare Höchstpreise, sondern um den Erhalt erarbeiteter Werte. Dies ist m.E. der tragende Grund für den Erwerb von EM. Dies gilt jedenfalls soweit es noch EM zu kaufen gibt und solange der Normalbürger sie bezahlen kann. Ich denke, dass sich das in nicht allzu ferner Zukunft ändert wird. Dann werden wir wohl andere Preise sehen.

    • Wolfgang Schneider
      Ich glaube wir sind uns hier alle einig, dass die Politiker ein zweites 1929 koste es was es wolle mit der Druckerpresse verhindern wollen, faktisch Modell Japan.

      Ab da wird es psychologisch.
      Die einzige Frage ist, wenn nicht nur wir paar Leutchen hier , sondern die breite Masse das Vertrauen in bedruckte Baumwollzettelchen verliert.

      Wenn wir uns die Geschichte von 1922 und 1923 im deutschen Reich ansehen gibt es erschreckende Parallelen.
      Statt Corona war der Generalstreik aufgrund der Besetzung des Rheinlandes durch Frankreich und Belgien der Auslöser. Auch eine Art Lockdown.
      Die Löhne der Streikenden wurden aus der Druckerpresse bezahlt.
      Kennen wir doch auch irgendwie.

      Als Hintergrundgeräusche gab es die Schulden aus der Finanzierung des 1. Weltkrieges.
      In 2020 sind es Target 2, die Folgen der Finanzkrise 2008 und und…..

      Wenn die Masse anfängt das Vertrauen in Papier zu verlieren geht es rasend schnell.
      Beispiel
      Wechselkurs der Reichsmark zu US Dollar (wie viele RM für einen USD}
      1919 : 21 Rm
      1920 : 44
      1921 : 56
      1922: 126 im Januar
      7350 im Dezember

      1923: 29.800 im April
      69.500 im Mai

      1.1 Millionen Ende Juli
      10,3 Millionen Ende August
      160 Millionen Ende September
      73. Milliarden Ende Oktober
      4.200 Milliarden Ende November

      Noch Fragen ?
      Wenn das Vertrauen verloren geht, wird es rasend schnell ungemütlich.

      Die 100.000 je Unze entsprechen wohl dem Zeitpunkt im Herbst 1922.
      Da ging das Desaster gerade erst los.

      Wenn im Sommer 1922 jemand erzählt hätte, dass in ein paar Monaten ein einziger US-Dollar ein paar Millionen Reichsmark kosten würde hätte man ihn für verrückt erklärt.

      Der teuerste Satz im Finanzwesen: nächstes Mal ist alles anders

      Meine Meinung: hope the best, prepare for the worst.

      Was ist heute anders als 1923 ?
      Der Euro als Gemisch von Baumwolle und etlichen Beschichtungen wird nicht mal für den Ofen geeignet sein. Da war die Reichsmark im Vorteil.

      • Darum auch die Empfehlung von Analysten (und auch in Ladengeschäften) Silbermünzen zu kaufen. Nicht nur weil sie wie Reichsmark einen Silberwert haben, auch weil sie gutes Zahlungsmittel werden könnten.

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