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US-Goldmünzen profitieren nicht von Gold-Rally

Goldmünze, American Eagle (Foto: Goldreporter)

Goldmünze American Eagle: Der Absatz liegt weiterhin deutlich unter Vorjahr (Foto: Goldreporter)

Die US-Mint hat im vergangenen Monat lediglich 6.000 Unzen Gold in Form der Anlagemünze American Eagle verkauft. Etwas besser lief es beim Absatz der Silbermünzen.

Kein Goldrausch in den USA

Die Preise für Gold und Silber sind in den vergangenen Wochen stark angestiegen. Die jüngsten Verkaufszahlen der klassischen Anlagemünzen der Vereinigten Staaten spiegeln diesen Boom bei den Edelmetallen nicht wider. Nach dem zwischenzeitlichen Absatzplus im Juli fielen die Goldverkäufe der amerikanischen Prägeanstalt U.S. Mint im August wieder deutlich schwächer aus als in den vorangegangenen Perioden.

Goldmünzen weniger gefragt

Es wurden im vergangenen Monat nur 6.000 Unzen Gold in Form der Anlagemünze American Eagle abgesetzt. Das entsprach einem Rückgang um 72 Prozent gegenüber Vorjahr und dem Ergebnis des Vormonats. Von der Goldmünze American Buffalo wurden 1.500 Exemplare zu je einer Unze verkauft (Vormonat 500 Stück). Im Zeitraum von Januar bis August summierten sich die Gold-Eagles-Verkäufe auf 121.000 Unzen. Der Wert liegt 31 Prozent unter Vorjahr.

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Millionen-Absatz bei Silber

Etwas freundlicher ist die Entwicklung bei den Silber-Unzen. Im August wurden 1.007.000 Stück der Silberanlagemünze American Silver Eagle ausgeliefert. Das Ergebnis lag zwar auch 18 Prozent unter Vormonat und 34 Prozent unter Vorjahr. Im Zeitraum der ersten acht Monate liegt der Silber-Absatz mit 12.369.000 Unzen aber 34 Prozent über Vorjahr.

Goldreporter

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Eingetragen von am 2. Sep. 2019. gespeichert unter Gold, Goldmünzen, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “US-Goldmünzen profitieren nicht von Gold-Rally”

  1. Wen wundert’s? Der Durchschnittsamerikaner hat derzeit wohl andere Sorgen als mit Gold- und/oder Silbermünzen vorzusorgen – ist wahrscheinlich froh, wenn er mit einem (statt 3 Mac-) job(s) über die Runden kommt, und noch nicht dank Rezession und Dauerwirtschaftskrise auf Sozialhilfe angewiesen ist!

    Und im nichtamerikanischen Ausland werden „reinere“ Münzen mit höherem Goldgehalt wie z. B. Philharmoniker, Britannia oder Maple Leaf mehr und mehr bevorzugt…

    • @GoldDrache

      Du sagst es: Fast vier von zehn US-Bürgern können aus eigener Kraft keine unerwartete Rechnung in Höhe von 400 Dollar zahlen. Zu diesem Schluss kommt nicht etwa Bernie Sanders, sondern eine Studie der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed). 27 Prozent der Befragten müssten sich Geld borgen oder Besitztümer verkaufen, zwölf Prozent könnten den Betrag auch dann nicht aufbringen. 17 Prozent wussten zum Zeitpunkt des Interviews schon, dass sie am Monatsende ihre Rechnungen nicht komplett würden zahlen können.

      Ich fürchte, Edelmetalle sind für diese Menschen ein reines Luxusproblem.

      Übrigens, beim Goldgehalt mache ich nur bei Krügerrand und Vreneli Kompromisse, ansonsten gilt: 9999.

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  3. Mal ehrlich, wie oft unterzieht Ihr Euren Bargeldbestand im Portemonnaie einer Generalrevision? Das Ergebnis könnte ernüchternd ausfallen. Wo sind die Moneten bloß geblieben!?

    Den gleichen deprimierenden Befund musste nun das Statistische Bundesamt kommunizieren. Und zwar gleich fürs ganze Bruttoinlandsprodukt (BIP). Was wir nicht wussten (also ich jedenfalls nicht): Alle fünf Jahre wird das BIP umfassend „revidiert“. Plötzlich sich auftuende neue Datenquellen und Rechenmethoden führen offenbar zu überraschenden Ergebnissen:

    Im Gegensatz zu den bislang verlautbarten Daten liegt das BIP niedriger, ist die Konsumneigung geringer und der Schuldenstand höher. Die Veränderungen sind teilweise drastisch. So liegt das BIP im Schnitt der letzten 17 Jahre um 0,4% und im Zeitraum der letzten 3 Jahre um jeweils 1% niedriger, als öffentlich desinformiert. Für 2018 fiel damit das nominale BIP um glatte 42 Milliarden Euro niedriger aus.

    Das ist nicht schön. Aber die alten Erfolgsmeldungen sind halt schon in der Welt bzw. in den Köpfen. Da kann man nix machen.

    https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/bip-revision-buerger-sparen-mehr-und-konsumieren-weniger-als-bislang-gedacht/24948174.html

    Das alles erinnert an das „Neue Deutschland“ zu DDR-Zeiten:
    „Der Thüringer Wald – gehegt und gepflegt.“
    „Der Oderbruch wird immer fruchtbarer.“
    „Kraftzuwachs bei den Chemieriesen.“

  4. Wolfgang Schneider

    @GoldDrache
    Ich hab alle Doku-Filme von Michael Moore. (Habe diese auch verwendet, um mittels Englisch-Nachhilfe-Unterricht Kinder zu quälen.) In „Capitalism – a love affair“ sitzt der in der Beliebtheitsskala bislang unerreichte POTUS George Bush junior in einer Fernseh-Quasselrunde neben einer wohlbeleibten Durchschnitts-Bürgerin. „I got three jobs, and I can hardly make ends meet.“ (Ich habe 3 Jobs und komme kaum über die Runden.) „Are you getting any sleep?“ fragt George W. baß erstaunt. („Kommen Sie da überhaupt mal zum Schlafen?“)
    @Thanatos
    Donald macht mit seinen Strafzöllen gegen China die bislang billigen Waren von dort – und die Masse der Amis kann sich gar nichts anderes mehr leisten, weil die Schulden-Fahnenstange längst zu Ende ist – teurer, so daß Abermillionen US-Bürger das in ihrem Portemonnaie spüren werden. Vielleicht gewinnt er sogar den Zollkrieg gegen China, aber Donald riskiert seine Wiederwahl.
    UND DANN WIRD EINE LATINO-KOMMUNISTIN DORT PRÄSIDENTIN !!!
    Was Dich, @Falco, @Ulrike und @Krösus doch erfreuen sollte.

  5. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/kommentare/20190902325687573-trump-schulden-erpressung/
    Ich liebe diese russischen Webseiten. (Nicht die mit den nackten Tatsachen.)
    Weiß eigentlich jemand hier im Forum, was aus dem Kuomintang-Gold geworden ist, das die Amis am 11.09.2001 an China zurückgeben wollten oder sollten?

  6. Das Prägegeld ist viel zu hoch.Deutlich günstiger sind Maples und Philis oder Krugerrand.Der rechnende US Käufer wird also bestimmt keine Eagles kaufen,somal er wie der Krugerrand nur 919/1000 Feingold hat und zudem einen 50 Dollar Aufdruck.Das wäre in den USA ein Risiko.
    Übrigens empfehle ich Münzen mit einer Dicke von allerhöchstens 3 mm.Die sind de facto nicht zu fälschen,da eine Wolframeinlage mit der Magnetwaage sofort zu dedektieren ist.( Die Eindringtiefe bei Magnetwaagen beträgt 2,5-3 mm).
    Der Eagle kostet 1450 EUR, der Maple 1430 EUR, 1 Phili 1435 EUR

  7. Wolfgang Schneider

    https://www.youtube.com/watch?v=GmmIW54xP40
    Leute, das hier habe ich bis eben nicht gewußt. Schaut euch mal alle vier Teile an.
    Es geht darum, wie man Kinder aufhetzen und für eine Sache einspannen kann.
    Savonarola – der schwarze Prophet. Menschen sind echt das letzte.

  8. Der Phili wird ja von der Ögussa in Österreich geprägt und ist mit dem Krüger die best verkaufte Anlagemünze aus 999 er Gold weltweit.
    Bin Amateur und erst seit kurzem dabei. Was mich interessiert, was für eine Gold-AnlageMünze wird von Deutschland geprägt und wie liegen da die Verkaufszahlen?
    Oder kaufen die Deutschen den Phili weil ihre AnlageMünzen Schrott sind?? U.A.w.g.

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