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Gold kaufen – Das sind die 10 wichtigsten Tipps

Beim Gold kaufen gibt es zahlreiche Dinge zu beachten!

Beim Gold kaufen gibt es zahlreiche Dinge zu beachten!

Gold kaufen, aber wie, wo und was? Sie haben sich entschieden, Ihr Vermögen mit Edelmetall abzusichern. Hier die 10 wichtigsten Dinge, die es beim Gold kaufen zu berücksichtigen gibt.

1. Gold kaufen! 

Wenn Sie noch kein Gold besitzen, handeln Sie sofort. Kaufen Sie jetzt Gold, unabhängig davon, ob der aktuelle Goldpreis als hoch oder tief angesehen wird. Wie man Ende 2008 und im Mai 2010 gesehen hat, kann der Run auf  Goldmünzen und Goldbarren sehr schnell einsetzen und dann kann es teuer werden (hohe Aufpreise) und sogar unmöglich sein (Lieferengpass), Gold zu kaufen. Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal ob man bei 1.000 Dollar oder 2.000 Dollar gekauft hat. Wichtig ist es dann nur, es zu besitzen.

2. Das richtige Gold kaufen
Kaufen Sie nur echtes, also physisches Edelmetall. Kaufen Sie weltweit anerkannte Anlagemünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker) und Goldbarren von bekannten, LBMA-zertifizierten Anbietern (Umicore, Heraeus, Degussa) mit dem höchsten Feingewicht von mindestens 999/1000. Auf diese Weise erhalten Sie das meiste Gold fürs Geld und finden jederzeit Abnehmer, sollten Sie das Gold verkaufen wollen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Internetseite in der Rubrik “Gold kaufen”.

3. Goldmünzen oder Goldbarren kaufen?
Je nach den persönlichen finanziellen Möglichkeiten, aber am besten beides. Kleinere Vermögen sichert man am besten schrittweise mit dem Kauf von Goldmünzen (und Silbermünzen, siehe unten) ab. Kleinste Goldbarren kann man schon ab einem Gewicht von 0,5 Gramm kaufen. Bei größeren Ersparnissen lohnt es sich, große Barren zu kaufen (bis 1 Kilogramm). Denn je kleiner die Goldmenge, desto mehr zahlt man in Relation zum aktuellen Goldpreis am Spotmarkt. Einfach ausgedrückt: Zwei 50-Gramm-Barren kosten immer mehr, als ein 100-Gramm-Barren. Wichtig: Denken Sie beim Goldkauf schon an den Verkauf. Soll heißen: Sie müssen in der Lage sein, das Gold bei Bedarf Stück für Stück wieder verkaufen zu können, ohne es zersägen zu müssen. Denn das verringert den Verkehrswert.

4. Wo Gold kaufen?
Kaufen Sie bei Fachhändlern, nicht bei Geschäftsbanken. Bei speziellen Goldhändlern erhalten Sie eine größere Auswahl und günstigere Preise. Man kann problemlos online bestellen. Wenn Sie absolut anonym bleiben wollen, dann tauschen Sie Bargeld gegen Gold bei einem stationären Fachhändler vor Ort. Bis zu einem Betrag von 15.000 Euro kann man ohne Angabe von persönlichen Daten Gold kaufen. Eine Auswahl an zuverlässigen Goldhändlern finden Sie auf unserer Internetseite in der Rubrik “Gold kaufen”.

5. Nicht spekulieren
Wie bei der Investition in andere Anlageklassen, sollten Sie auch bei Gold nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie nur so viel Gold, wie Sie es sich leisten können. Dass heißt, Sie sollten nie gezwungen sein, Edelmetall verkaufen zu müssen, wenn nicht eine echte finanzielle Krise vorliegt. Gold dient zur langfristigen Vermögenssicherung. Auf dem Goldmarkt kommt es kurzfristig immer wieder zu starken Kursschwankungen. Siehe dazu auch Punkt 6.

6. Angemessen gewichten
Es empfiehlt sich derzeit, mindestens einen Anteil von 10 bis 20 Prozent des Ersparten in physischen Edelmetallen anzulegen. Mit diesem Prozentsatz können Sie einen Ausgleich für die Verluste schaffen, die Ihnen z.B. die zu erwartende Inflation bescheren wird. Je nachdem wie sich die aktuelle Krise entwickelt, kann man den Anteil schrittweise anpassen. Den 10-Prozent-Anteil sollten Sie jedoch niemals antasten.

7. Auch Silber kaufen!
Silber wird häufig als das Gold des armen Mannes bezeichnet, da man mit noch geringeren Beträgen in die Anlage einsteigen kann. In ihrem privaten Edelmetall-Depot sollte Silber nicht fehlen. Silber gilt gegenüber Gold als deutlich unterbewertet, da der Preis für Silber in keinem angemessenen Verhältnis zum Preis des Goldes steht, wenn man alleine die in der Erdkruste vorhandene Erzmenge betrachtet. Außerdem können Silbermünzen im Falle einer echten Systemkrise (Papiergeld wird nicht mehr akzeptiert) als Zahlungsmittel für die Deckung des täglichen Bedarfs an Lebensmitteln und Gebrauchsgütern dienen.

8. Regelmäßig Gold kaufen
Der Goldpreis ist kurzfristig starken Schwankungen unterworfen. Davon darf man sich als langfristig orientierter Goldanleger (Vermögensschutz) nicht nervös machen lassen. Rat: Wenn Sie zum Beispiel jeden Monat ein wenig Gold oder Silber kaufen (z.B. 10% dessen was sie normalerweise zurücklegen), dann sichern Sie permanent ihr Vermögen ab und reduzieren bei fallenden Goldkursen den Durchschnittspreis Ihres Goldinvestments. Wenn Sie nicht mehr als 100 bis 200 Euro pro Monat zurücklegen können, dann kaufen Sie einfach alle zwei oder drei Monate. Ansonsten kaufen Sie das Gold zu teuer ein (siehe Punkt 3).

9. Vorsicht bei Sammlermünzen
Auf Shopping-Kanälen im Fernsehen gibt es Goldmünzen im Angebot, die zwar offiziell auch den Kriterien einer Anlagemünze entsprechen (Goldgehalt/Bekanntheit des Motivs) aufgrund ihrer Beschaffenheit aber ganz klar den Sammlermünzen zuzuordnen sind. Hier werden aufgrund der limitierten Auflage, Prägequalität, diverser Sondermotive, Fremdmetall-Applikationen zum Teil Aufpreise in Rechnung gestellt, die mit dem Materialwert rein gar nichts mehr zu tun haben. Wollen Sie solche Münzen in einer schweren Krise veräußern, dann wird diese Eigenschaften im Zweifel niemand honorieren. Anerkannt wird nur der reine Materialwert.

10. Preise prüfen und vergleichen
Nutzen Sie das Internet, um gezielt die Preise verschiedener Händler zu vergleichen. Die Angebote unterscheiden sich teilweise stark. Manche Fachhändler passen die Preise für Goldmünzen und Goldbarren in Echtzeit an den aktuellen Goldkurs an. Andere Händler lassen die Preise länger stehen. In beiden Fällen kann man am Ende zu einem besseren Preis für seine Goldeinkäufe kommen. In jedem Fall immer prüfen: Gesamtgewicht der Münze/des Barren und deren/dessen Goldanteil. Stellen Sie sich immer folgende Frage: Wie viel Feingold  erhalte ich (Feingoldgehalt) zu dem Kaufpreis und was ist es zum aktuellen Goldkurs wert? Faustregel: Mehr als 10 Prozent sollte der Kaufpreis nicht über dem Goldwert liegen! Eine Krügerrand-Münze (1 Unze) bekommt man in der Regel zu einem Preis, der etwa 4 Prozent über dem Gegenwert des in der Münze enthaltenden Feingoldes liegt.

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Eingetragen von am 19. Okt. 2013. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Handel, Investment-Tipps, News, Silber. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Gold kaufen – Das sind die 10 wichtigsten Tipps”

  1. Der Zeitpunkt, sich etwas Edelmetalle zuzulegen, ist (noch) günstig, denn das Verhältnis von “Papiergold” zu physischen Goldmünzen hat sich weiter verschlechtert, wahrscheinlich auch deshalb, weil für die Drückung des Goldkurses in den letzten Wochen Tonnen von “Papiergold” verkauft wurden:

    1.251 Tonnen (Papiergold-Gutscheinen) stehen an der New Yorker Goldbörse gerade einmal 24,16 Tonnen in physischen Goldunzen gegenüber, also ein Verhältnis 51,8 zu 1.

    Im Gold-Lager der COMEX-Börse wird heftig ent- und beladen:

    während JP.Morgan knapp 193.000 Unzen Gold (eligible, also privat und nicht für die Auslieferung bestimmt) nachgetankt hat, trennen sich HSBC und Scotia Mocatta von knapp 90.000 Unzen Gold.

    Das Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer (Open Interest Kontrakte
    378.216 * 100 Unzen / “registered” Unzen)

    = 37.821.600 / 730.113 = 51,8.

    Anders ausgedrückt: einer Forderung von 1.251 Tonnen Gold
    liegen gerade einmal 24,1 Tonnen Gold im Comex-Regal gegenüber?

    http://www.cmegroup.com/delivery_reports/Gold_Stocks.xls

    Sicherlich werden viele Kontrakte “glattgestellt” oder in den nächsten Liefermonat “gerollt”, aber dann? Am 28. Oktober müssen an der COMEX die Gold-Optionen für November eingelöst werden, am 25. November die Optionen für Dezember.
    Wer ist zuerst an der Tür?

  2. Goldminer@
    Ich glaube das der überwiegenden Teil der Kontrakte immer glattgestellt werden.

    Goldreporter@
    Punkt 2 ist ziemlich unlogisch. Übliche Handelsbarren gibt es nur in Feingold und bei den Anlagemünzen ist es egal ob sie einen Krügerrand & Eagle 22k oder Phili & Maple 24k haben. In allen Münzstückelungen ist die gleiche Menge Feingold enthalten, es ändert sich nur das Bruttogewicht der Münze. Daher ist die Aussage ” das meiste Gold fürs Geld” Unsinn. In der Praxis lassen dich Münzen leichter verkaufen als Barren.

  3. Christian@
    Das “Glattstellen” von Kontrakten funktioniert nur, wenn Art und Umfang, sowie Termin und Basiswert übereinstimmen. Offensichtlich funktioniert das unter den beteiligten Bullionbanken (JP.M, HSBC, Scotia Mocatta,…) aber sehr gut, denn laut Statistik werden ” nur” 2 bis 5 % der Future Contracts physisch ausgeliefert.

    Bei “nur” 3% blieben von 378.000 Kontrakten 11.340 Kontrakte übrig, mal 100 Unzen = 1.134.000 Unzen, denen aber zur Zeit nur 730.113 Unzen Gold zur Auslieferung gegenüberstehen.
    Es wird “eng” für die Comex, da müssen sich einige Banken noch ganz schön eindecken.

    • Hallo Goldminer,

      ihr Name ist ja schon fast “Programm”

      ich gebe erst seit ca,einer Woche meine “Meinung- Fakten” hier kund.
      spielt aber zu den Fakten keine Rolle!

      Christian kennt sich evt. mit den Methoden also Basiswissen der “Comex”
      nicht wirklich aus, jeder hat einen kleinen Schwachpunkt!;
      Dafuer ist er nach meinem Erachten ein ausgezeichneter Analyst was
      andere Umstaende bzw. Fakten anbetrifft!
      Uebrigens Ihre Daten sind nur teilweise richtig!
      Vergleichen Sie bitte mal Ihre Daten mit den aktuellen COT!

      Danke an Sie und Chrstian!

      Viele Gruesse

      Peter

    • Optimal alles das was Sie schreiben doch ich habe eine Frage. Wo kann ich ganz diskret, privat Gold kaufen. Die Kontakte die ich habe erzaehlen mir nur das Gesetzliche. MfG Chana

  4. Peter@
    Richtig, mein Börsenwissen ist sehr begrenzt. Ich habe beruflich mit der Goldindustrie zu tun aber nichts mit der Finanzwelt. Ich verstehe das aber so, dass der überwiegende Teil der Derivatspekulanten nicht an einer physischen Auslieferung interessiert sind, egal ob es sich dabei um Weizen, Gold oder sonst einen Rohstoff handelt. Man will nur Gewinne durch die Kursschwankungen generieren. Ich lasse mir aber gerne etwas erklären da man sich nicht überall auskennen kann.

  5. Hi,

    Eine Frage zu dem regelmäßigen Kaufen unter Punkt 8. Da steht wenn man nur 100 bis 200 Euro zurücklegen kann soll man alle 2-3 Monate kaufen.
    beziehen sich die 100-200 Euro auf das Gesamte Sparvolumen, also so das nur 10-20 Euro für Gold übrig bleibt. hier würde ich also dann 4x im Jahr für ca. 30 Euro Gold kaufen. (ca. 4 x 1g Barren)
    Oder sind die 100 Euro schon der Betrag für das Gold? so das ich minimal mit 300 Euro anfangen soll Gold zu kaufen (ca. 4 x 1/4 Unze Gold)
    Oder kann ich mir zB. jedes Monat 1/10 Unze kaufen (ca. 100 Euro), oder zu teuer?

    Vielen Dank
    Was ist besser Barren oder Münzen bzw. ab wann sollte man Barren und keine Münzen mehr kaufen. 10g Barren oder doch besser eine Münze (1/4 Unze)

    • @rohrli:
      Gemeint ist Deine monatliche “Sparrate”.
      Wenn Du weniger zurücklegen kannst, dann ist Gold vielleicht nicht der richtige Wertspeicher für Dich. Dann würde ich es mit Silber angehen. Silber ist das Gold des “kleinen Mannes”.
      Hier gilt: (jedenfalls differenzbesteuerte) Münzen vor Barren. Sonst zahlst Du zum Aufgeld noch eine horrende Mehrwertsteuer. Und dann braucht das Silber viel mehr Wertgewinn, bis Du Deinen Einsatz 1:1 wieder zurückbekommst.
      Falls doch Gold, dann achte darauf, wo Du das meiste für Dein Geld bekommst.
      Münzen sind zwar schön anzusehen, haben aber zum Teil exorbitante “Aufgelder”.
      Auch bei Barren gilt: das kaufen, was am effektivsten ist. Je kleiner der Barren, umso teurer das Material. Ich habe mich für meine Verhältnisse auf die 100 g – Barren eingeschossen.
      Halte Dich an bekannte Emittenten, das ist das Sicherste bezüglich des Wiederverkaufs. Ich kaufe bevorzugt Haereus-Barren.
      Wichtig, wichtig:
      Immer anonym kaufen. Internet bzw. Versand generell meiden.
      Du verlierst damit den Hauptvorteil des Eigentums an Edelmetallen als realen Wert. Der ist zunächst das erschwerte Nachvollziehen des Verbleibes Deines Geldes. Interessant vor allem gegen Belästigungen durch das Finanzamt, Sozialbehörden, Schuldeneintreibern und dergleichen Ungeziefer.
      Auf Nachfragen erfolgen die üblichen Ausreden: verhurt, verzockt, verfressen.
      Weil ich das Glück habe, dass sich eine Filiale von Pro Aurum in meiner Stadt befindet, kaufe ich eigentlich immer dort. Es ist möglicherweise nicht das absolut Billigste – aber man kann sicher sein, dass man nicht betrogen wird.
      Auch wichtig: Mach Dir Gedanken über den Standort Deines Hortes.
      Auch wenn Du aus Deiner Wohnung / Dein Haus fliegst, muss er zu jeder Zeit für Dich erreichbar sein, ohne dass Du dazu eine Straftat zu begehen gezwungen bist.
      Nur wenn Du tatsächlich Münzliebhaber bist und Dich bei der Bewertung von Sammlermünzen auskennst, kannst Du es mit Münzen versuchen.
      Meiner Meinung nach ist das aber schon wieder Spekulation auf Werterhöhung aufgrund z.B. von Seltenheit etc. Für mich wäre das aber das selbe, wie mit Wertpapieren zu spekulieren.
      Wenn es hart auf hart kommt, dann zahlt man Dir beim Wiederverkauf nur den reinen Metallwert und der Aufpreis für die Schönheit, die Seltenheit oder das Alter der Münzen ist futsch. Damit kann man dann auch mit Edelmetallen real Verluste machen.
      Also: Waidmanns Heil!

  6. rohrli1987.Alles Blödsinn.Erstens mußt Du wissen ob du im Internet oder Tafelgeschäft kaufst!Silber im Internet und Gold als Tafelgeschäft wäre meine Empfehlung!Zweitens würde ich ,weil es gerade sehr kriselt,halbieren.Kauf erstmals(nach4 Monate sparen)Silber in 1oz,dann alle 3Monate Gold(Vreneli/Sovereign).Nach einem Jahr holst Du dir dann (wenn noch möglich) nur Silber und darauffolgend 20gr.Barren Gold!Tip,klingt blöd ,stimmt aber,wenn es Brei regnet den größten Löffel auspacken!

    • Hi, danke für die tips, habe ca. 70-120 € im Monat für Gold/Silber übrig, weiß jemand wo es in Ö einen zuverlässigen/vertrauenswürdigen Händler gibt, Linz/Salzburg, Ögussa bekannt??
      Silber habe ich schon etwas.

      • @Rohli1987
        Goldvorsorge Soos (goldvorsorge.at) in Wien bietet gute Preise und man kann auch bar einkaufen.Bei 70-120 EUR /mtl würde ich eher auf Silber setzen,denn auf Gold. Silber ist zur Zeit verhälnismäßig (Zu den Staatsschulden) günstig.Bauen Sie erst mal lieber einen genügenden Silbervorrat auf. Erst dann können Sie auf Gold umsteigen.Silber ist auch Geld.Wenn Sie doch Gold nehmen, wie wäre es mit den einfachen Dukaten oder dem Schweizer Vrenelli.Sind Münzen und haben niedrige Prägekosten.

  7. Bei diesem Artikel fallen mir 2 Zitate ein: „Intelligenz ist die Fähigkeit, Gleichheiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen.“ Und „Es ist eine Seuche unserer Zeit, dass Menschen Expertenmeinungen abgeben, wenn sie keine Experten sind.“
    Ihre Meinung zu Sammlermünzen ist leider in den meisten Punkten grundfalsch und erinnert an einen Auto-„Experten“ der sagt: „Auto ist gut- Auto ist schlecht.“ Daher gebe ich Ihnen etwas Nachhilfeunterricht:
    1. Warum Sammlermünzen: Sie haben wohl noch nie von GOLDVERBOTEN gehört. Nun, das gab es 400 x in der Geschichte (kann es sein, dass ein 401. Mal auch noch kommt?) In Deutschland und Österreich gab es Goldverbote von 1915-1923, 1931-1945 und 1945-1951, in Österreich auch noch 1864 und in den USA von 1933-1975. Heute gibt es WIEDER Goldverbote (Indien, Pakistan Vietnam) und Europa wird ein Goldverbot verhängen, wenn es darum Geht im internationalen Währungs-Krieg zwischen China/Russland und USA bestehen zu können. Silberverbote gab es seit Kaiser Hadrian in etwa ein Dutzend Mal.

    2. Sammlermünzen gehören zu den 3 Kategorien von Gold, die NICHT ENTEIGNET werden können: Zahngold im Mund, Schmuck sind die anderen beiden. Alle anderen Münzen und Barren werden enteignet, wenn der Euro zerbricht (Mathematisch unaufhaltsam- bitte bei Ludwig von Mises nachlesen und bei Focus Money August Ausgabe 2014 nachschauen).

    Alles was Sie auf Ihrer Webseite anpreisen: Deutscher Wald, Krugerrand, Maple Leaf, Amercan Eagle, Philharmoniker, Dukaten, etc. wird im Goldverbot enteignet, und gegen einen vom Staat vorgeschriebenen Preis eingezogen. Wer nicht abgibt, geht ins Gefängnis. Durchschnittliche Goldverbote dauern 27 Jahre (plus 10 Jahre Verjährungsfrist für das Strafdelikt), also sollte man sich überlegen, ob man das Gold so lange vergräbt.

    3. Viele „Experten“ meinen, im Goldverbot sollte man „schlau sein“. Das ist kein Expertenrat. Man muss sich im Goldverbot gesetzeskonform verhalten und TROTZDEM LEGAL Edelmetalle besitzen können. In Zeiten von Handys und Mini-Kameras ist illegales Handeln zu risikoreich.

    4. Ich würde empfehlen, das SCHEIDEMÜNZENGESETZ (§2 und § 10) zu lesen. Das kennen die meisten „Experten“ leider nicht. Dort steht, dass Scheidemünzen (Euro, ÖS, Philharmoniker, Dukaten) und Handelsmünzen (Krugerrand, Maple Leaf, American Eagle….) jederzeit per Verordnung enteignet werden können (über Nacht!) In Deutschland muss man das Münzgesetz lesen und den Art. 14 Abs. 3 Grundgesetz. Dann weiß man, dass im Ernstfall in Deutschland sogar das Soziale Eigentum gilt (der Kommunismus). Die Enteignung von Gold (und möglicherweise Silber wegen der Umgehung der Mehrwertsteuer beim Tauschhandel mit Silbermünzen) wird jedoch vom EU Rat aus über Verordnung erlassen.

    Die RICHTIGEN Sammlermünzen haben den Schutz vor den Gesetzen (Münzgesetz und Scheidemünzengesetz, vor dem Grundgesetz (D) und dem Staatsgrundgesetz (Ö), vor den Verfassungsprinzipien (D) und der Österr. Bundesverfassung vor dem Völkerrecht.

    5. „Sammlermünzen“, oder korrekt gesagt. „Medaillen“: Der Begriff ist genauso umfassend wie „AUTO“. Daher wollen wir einmal die Unterschiede herausarbeiten:
    a) Von Sammlermünzen die nicht REIN- GOLD (24k oder 999,9) oder REIN-SILBER (999/1000) haben, muss man absolut abraten. Wenn sich kein Sammlerwert entwickelt bleibt eine Legierung, die beim Veräußern an eine Scheideanstalt zu enormen „Legierungs-Abschlägen“ führt und damit wie Bruchgold seinen Wert verliert.

    b) Von Sammlermünzen, die nur irgendein Motiv (Mondlandung, Papst-Bild….) haben, und bei denen das „Kunstwerk auf Gold und Silber“ nicht von einem international anerkannten Künstler stammen, muss man abraten. Der Künstlerische Wert und damit der ECHTE Mehrwert über dem Metallpreis (Kriterium für die Ausnahme beim Goldverbot, wie z.B. bei Roosevelt im „Gold Confiscation Act“) können nicht glaubhaft gemacht werden und damit fällt möglicherweise die Ausnahme vom Goldverbot.

    c) Auflage: neben a) das wichtigste Kriterium: Die meisten Sammlermedaillen haben Auflagen von 200.000-500.000 Stück. Wir raten unseren Klienten davon ab, auch wenn einige Münzen trotz hoher Auflagen gute Sammlerwerte erzielen (z.B. der Deutsche Wald). Als Kapitalanlage dienen nur Sammlermünzen mit einer Auflage von 299 Stück bis 9999 Stück, nicht mehr. Alles was darüber ist, wird den Sammlerwert nur eingeschränkt oder gar nicht erzielen können.

    Zusammenfassend: REIN-GOLD / REIN-SILBER, KÜNSTLER VON INTERNATIONALEM NIVEAU und AUFLAGE sind die 3 Kriterien.

    Wir beraten über 5.000 Klienten auf 3 Kontinenten mit über 10.000 Verträgen und weit mehr als 100 Mio. in seltenen Sammlermünzen. Warum unsere Klienten das machen? Weil unsere Klienten – obwohl wir nur dann verkaufen, wenn der Kunde einen Mindestanlagehorizont von 5 Jahren hat – schon nach 2 Jahren selbst beim derzeitigen Kursverfall im Edelmetall ZUMINDEST das wieder herausbekommt was er damals bezahlt hat. Wer unserem Rat nicht gefolgt ist und eine der hier angebotenen „Standard-Gold-Münzen“ oder Barren gekauft hat, hat bei Gold in den letzten 2 Jahren bis zu 30% verloren und bei Silber bis 40%. Unsere 5.000 Klienten haben NICHTS verloren. Der ECHTE Numismatische Wert hat den Kursverlust selbst bei NOTVERKÄUFEN ausgeglichen. Ohne Notverkauf verkaufen unsere Kunden die vor 2 Jahren gekauften Medaillen mit ca. 100% Aufschlag auf den Spitzen- Goldpreis (fast 200% auf den derzeitigen Goldpreis)

    Das ist der Unterschied und man sollte Unterschiede erkennen, wenn man als Experte auf einem Gebiet gelten will.

    Als versöhnliche Note: Standard Gold gibt Sinn als Wertaufbewahrung, solange es KEINEN Euro-Crash und keine Währungsreform gibt. Aber wer sein Vermögen von diesem Finanzregime, das garantiert zerbrechen (oder über die beschleunigte Inflation langsam zerbröseln ) wird in ein nächstes Finanzregime (eine nächste Währung) retten will, der muss dies mit Sammler- Medaillen mit den obigen 3 Kriterien tun.
    Ich bin gerne bereit, mit den Autor des Artikels über die Materie zu diskutieren. Sie erreichen mich auf Skype unter „ABSICHERUNGSEXPERTE“ oder unter annau@safefinanz.com oder über meine Webseite http://www.safefinanz.com . Ansonsten lese ich Ihre Artikel gerne und regelmäßig und bin der Meinung, dass diese auf hohem Niveau geschrieben sind. Alles Gute, Dr. Erwin Annau, Absicherungsexperte.

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