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„Mit 30.000 Tonnen Gold könnte China den US-Dollar stürzen“

Die Türkei deckt große Teile des iranischen Goldbedarfs.

China akkumuliert große Mengen an Gold und greift damit nach der Weltreservewährung.

Mit dem Kauf von großen Mengen an Gold könnte China im Kampf um die Weltreservewährung ordentlich die Muskeln spielen lassen, meint ein Kommentator aus Taiwan. Das ist jedoch nur graue Theorie.

Es ist nur ein Zahlenspiel, dennoch verdeutlicht anschaulich die Relation von wahrem Geld und den ungedeckten Schuldscheinen,  die in unserer heutigen Zeit als Währung gehandelt werden.

Ein chinesischer Finanzmarktanalyst mit dem Namen Jin Zihou erklärte laut der taiwanischen Nachrichtenagentur Want China Times, China könne den US-Dollar zu Fall bringen, wenn das Land große Teile seiner US-Dollar-Reserven in Gold tauschen würde. Mit dem Kauf von 30.000 Tonnen Gold könne man dies bewerkstelligen, so Jin.

Dazu müsste China zum aktuellen Marktpreis von 1.215 Dollar pro Unze rund 1,17 Billionen US-Dollar aufbringen. Er bringt seine Äußerungen in Zusammenhang mit Aussagen des ehemaligen Fed-Präsidenten Alan Greenspan. Der habe einmal gesagt, dass der Renminbi im heutigen Finanzsystem zu unerwarteter Bedeutung gelangen könne, wenn das Land seine 4 Billionen an US-Reserven in Gold eintausche.

„Wenn China wirklich die Position der USA im weltweiten Handel und an den Finanzmärkten eingreifen will, dann muss das über eine signifikante Menge an Gold geschehen“, so Jin.

Marktbeobachter vermuten, China könnte demnächst die Zahlen zu den offiziellen Goldreserven des Landes aktualisieren. Diese belaufen sich derzeit auf 1.054,1 Tonnen. Diese Zahl wurde seit 2009 nicht mehr aktualisiert. Im kommenden Jahr wird die Zusammensetzung der IWF-Kunstwährung Special Drawing Rights (SPDR) neu festgesetzt. Es wird angenommen, dass China hier im Vorfeld seine Marktmacht demonstrieren könnte, damit der Renminbi als Teil dieser Reservewährung berücksichtigt wird. Mehr dazu hier: Goldreserven Chinas: Baldiges Update auf 3.510 Tonnen erwartet.

Dass China tatsächlich solch große Mengen an Gold kauft, ist allerdings vollkommen unrealistisch. Zunächst einmal müsste es entsprechend große Verkäufer geben. Zudem würde der Goldpreis bereits bei den ersten 100 Tonnen massiv ansteigen.  Außerdem würde China den verbleibenden Wert seiner US-Reserven stark herabsetzen und die noch bestehende Abhängigkeit von Warenbestellungen aus den USA konterkarieren.

Sicher ist: China wird seine Reserven Stück für Stück mit Gold diversifizieren. Das kann jedoch nur im Verborgenen und in verkraftbaren Einheiten geschehen. Die Verschiebung von physischem Gold von West nach Ost ist aber seit  geraumer Zeit im Gange.

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Eingetragen von am 15. Mai. 2015. gespeichert unter China, Gold, News, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

57 Kommentare für “„Mit 30.000 Tonnen Gold könnte China den US-Dollar stürzen“”

  1. das land kann selbstverständlich nicht mal einen nennenswerten teil der reserven eintauschen, ohne sich zum ziel der drahtzieher zu machen und politisch destabilisiert zu werden. die schlafen ja auch nicht. und von den auswirkungen auf den preis ganz zu schweigen.

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  2. Es wird versucht keine größeren preissprünge zuzulassen, bos es soweit ist und Schiffbruch vorliegt … vorher ..das heißt jetzt…will man keine Aufmerksamkeit aufs em lenken … es spricht eine offene sprache … keine 12 monate mehr ….
    Das warten hat sich bald gelohnt.
    Versprochen!

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  3. Dass sich der Kommentator da nicht mal verrechnet.Hier mag der Wunsch der Vater des Gedanken sein.China wird nicht zögern, die Trumpfkarte zu spielen, ob es den USA gefällt oder nicht.Und die haben mit Sicherheit mehr als die 30.000 Tonnen und zwar physisch und real und die USA hat 8.000 Tonnen,aber auf dem Papier und als Future.

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  4. Nun kommt es schon in die Regenbogen Presse, für Schmidt und Schmidchen:
    Die Bonds crashen, die Zinsen steigen.
    http://www.t-online.de/wirtschaft/boerse/anleihen/id_74027334/crash-am-anleihemarkt-die-zinsen-steigen-wieder.html
    Na, wer sagts denn. Bald gibt es Pleite überall.Und wieso steigt Gold ? Wahrscheinlich, weil die Spekulanten ganz genau wissen, dass steigende Zinsen ohnedies niemand bezahlen kann und bezahlen wird. Genau deshalb kaufen die noch Gold.

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    • @dachhopser

      Ja , ein interessanter Bericht.

      Der Autor hat schon mehrmals in der Vergangenheit auf diese Silbermanipulation durch J.P:Morgan hingewiesen.

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  5. dachhopser @ danke für den Link —also sollten wir schnell Silber kaufen , um auch etwas vom Kuchen abzubekommen , oder ??

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  6. Immer mehr Fiatgeld wird produziert.
    Bin gespannt , wenn die Inflation einmal richtig losdonnert.
    Ein Wirtschaftsredakteur hat Inflation einmal so beschrieben –
    An Anfang kann man tun und lassen , was man will , sie kommt nicht von der Stelle , kommt sie in Bewegung kann sie niemand mehr stoppen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/15/hohes-risiko-ezb-pumpt-weiter-geld-in-schulden-staaten/

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  7. @Willy Ich denke neben Gold ist sicherlich auch Silber eine Investition was sich lohnen wird. Wer kann schon wissen ob nicht eines Tages auch Silber wieder in Währungskörbe gewichtet wird, so wie auch Gold und das heimliche Absprachen getroffen wurden, das die Chinesen das Gold kaufen und die anderen das Silber, denn natürlich wissen die großen Player, wann das Finale kommt. Wir leider nicht. Und viel weiter wird Silber meines erachtens kaum noch fallen.

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    • das Gold,das es Übersee mal gab,wurde in Silber umgeschichtet~
      Laut mancher Berichte,wirklich nicht wenig.
      Wenn der Sprung kommt,hüpft der kleine Bruder höher?!
      Die Menge davon auch weniger……

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  8. Ab jetzt, ist jederzeit alles möglich… vlt.wurde der Boden gerade verlassen .. vlt gehts noch ein paar tage runter … länger unwahrscheinlich ..
    aber 2015 das jahr der Täuschungen

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  9. Sie sind unsicher und verwirrt hinsichtlich der geooekonomischen Strategie Chinas? Tun Sie sich einen Gefallen und hoeren Sie auf auf Basis Ihres rudimentaeren Wissens zu spekulieren und lesen Sie: http://seekingalpha.com/article/3178896-the-real-reason-china-is-buying-up-the-worlds-gold

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  10. Wenn wir so viel Edelmetall bunkern , werden wir diese Hilfe auch brauchen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/15/exo-skelette-helfen-bankmitarbeitern-beim-geld-tragen/

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  11. @bauer

    Ja die jappsen brauchen 20kg bares um sich ein eis zu kaufen … Der yen entwertet jeden tag …
    Die japsis sind schon längst in der grassierenden inflation DRIN … zum lachen … wie exemplarisch ..die japsen mit ihren kleinen schmalen schwachen Körpern können ihre eigene Inflation nicht mehr tragen ..tja da sollte man doch lieber mit karte zahlen :—)))

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  12. Ja das ist lustig, die japsen zahlen pro unze gold JETZT im mai 2015, genau so viel wie im September 2011… sogar im Verhältnis zum euro und Dollar ist das „bedenklich“.
    Immerhin gibts in d.land seit dem jahr 2000 bis 2015 ca. 100% inflation. Je nach Ware sogar deutlich mehr. Wobei besonders lustig daran ist, dass die Reallöhne in Deutschland seit 1990 bis 2015 sogar gesunken sind…d.h. inflationsbereinigt gesunken.

    Was meint Ihr dazu ?

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  13. Gold tut gar nichts; es ist einfach da.
    Aber gewisse Personen können seinen „Preis“, Wert erhöhen….deutlich erhöhen.
    Das kann gemacht werden. Einfach so.
    Aber vorher müssen die goldankäufer mit ihren kleinen Läden mehr davon vom dummen trottelpöbel abgreifen und dieses in die gewahrsamssphähre von „großen Akteuren“ verschaffen.
    Dann könnte es demnächst losgehen damit

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  14. Der Aktionär

    ich verfolge diesen Chat schon seit einiger Zeit recht interessiert. Im Grunde genommen glaube ich auch, dass unser Wirtschaftssystem bzw. Währungssystem einige Schwächen hat. Trotzdem sollte man nicht des Schluss ziehen, dass durch Zusammenbruch des Fiat-Geld-Systems Goldbesitzer die Gewinner sein werden. Das Problem liegt nämlich darin, dass man Gold nicht essen und trinken kann. Die Grundbesitzer, Waldbesitzer, Bauern und Schnapsbrenner werden dann nämlich wieder das Rennen machen. Für eine Unze Gold bekommt man dann vielleicht 50 kg Kartoffeln. Vermutlich wird es dann auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen. Wirklich kein Zustand, den wir uns wünschen sollten! Fazit: Gold ist auch nicht die Lösung!

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    • @Aktionär Das stimmt schon das man Gold nicht essen kann. Aber dafür legt man sich auch kein Gold zu, sondern als Absicherung in Krisenzeiten. Und ob Grundbesitzer, Waldbesitzer, Bauern und Schnapsbrenner am Ende die Gewinner sein werden, wage ich etwas zu bezweifeln, denn dann kommt der Überwachungs-Staat und wird entweder enteignen oder Quoten auferlegen was die Bauern abzuliefern haben. Desweiteren, welcher Bauer oder Waldbesitzer kann denn Tag und Nacht sein Acker oder Wald bewachen?? Völlig unmöglich. Nach dem letzten Krieg haben sie den Bauern in einer Nacht die Kartoffelernte ausgegraben oder Bäume umgelegt als Brennholz. Das würde heutzutage noch schlimmer werden, weil ja die Menschen viel mehr als früher verstädtert sind. Am besten wäre dann noch man hat sein Gold und Silber und gleich hinter dem Haus sein 5000 m² Grundstück,was man auch in der Nacht mit Bewegungsmelder im Auge behalten kann. Darauf kann man für sich und seine Familie anbauen. Alles andere würde ich als zu risikoreich im dichtbesiedelten Deutschland ansehen.

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    • @ Aktionär
      „Gold und Silber kann man nicht essen und trinken“ ist eine der dümmsten Aussagen überhaupt.Sehr wohl kann man beides essen und trinken(www.gold-gourmet.de).Ich selbst trinke fast jeden Tag Silberwasser und einmal die Woche Goldwasser(dest. Wasser mit Silber- bzw. Gold-Ionen angereichert).Im übrigen frage ich meine oberschlauen Mitbürger,die sich genau mit diesem blöden Spruch über mich und andere Gold-und Silberbesitzer lustig machen wollen ,ob sie denn ihre Euroscheine essen würden.dann ist immer,wirklich immer Ruhe im Karton.
      Du brauchst mir nicht zu antworten!,ich wünsche mir mir nur,dass du dich ein wenig besser informierst bevor du hier so einen Blödsinn schreibst!!!

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    • @ all
      Da ich diese an Dämlichkeit nicht mehr zu überbietende Aussage“Gold kann man nicht essen“ immer wieder höre,möchte ich folgende Erklärung abgeben,gerichtet an alle Oberschlaue unter uns mit der Bitte sich diese einzuprägen!
      Gold ist kein Nahrungsmittelersatz,sondern eine Währung,mit welcher man sich selbige kaufen kann.Und Gold wie auch Silber ist nicht irgendeine Währung,sondern die werthaltigste seit Menschengedenken!!!
      Also bitte Ihr oberschlauen da draußen,bitte verschont uns Vorsorge treffenden Gold-und Silberbugs mit dieser ultradummen Aussage!!! Danke

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      • @Silberfisch,was ist einer Frau lieber?Eine Goldkette oder eine Aktie eines Schmuckherstellers?Aber die Fraktion der eingekniffenen Nüsse wird das nicht begreifen!

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        • @ Heiko
          Sehr treffend formuliert.Genau so ist es!In Gedanken sehe ich diese Fraktion der eingekniffennen Nüsse schon mit der Schubkarre voller Baumwollfetzen zum Bäcker hetzen.Da zahl ich mein Brot doch lieber mit ner 1/20 Unze Silber!

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          • @Silberfisch,wolltest Du Brot für einen Strassenzug kaufen?Leg dann eine Viertelunze hin und kauf die Bäckerei!Dazu 24 Unzen Silber als Jahresgehalt für das Personal!So schnell wird man dann Chef einer Bäckerei!Das Brot verkaufst Du dann für eine Immobilie und Wald!Mann!Gold/Silber kann man nicht essen,nicht bewohnen und nicht mit heizen?;)

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  15. InGoldwetrust

    Danke 1694 für den link, warum bezw. wouu die Chinesen Gold horten! Für mich der wichtigste Artikel seit langem. Diese Aussichten freuen die Goldbugs! Ist hoffentlich klar, dass Kursbewegungen beim Gold sodann nicht zwischen 1150 bis 1250 ev. $ 1400,- statt finden werden, sondern zwischen $ 2.000,- bis $ 10.000,- und mehr. Der Langzeit-Chart (25Jahre) zeigt einen ungebrochenen Bullenmarkt für die EM! Also nur die Ruhe.

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  16. Genau das ist auch meine Meinung schon seit langem, das man den Preis für Gold einfach exorbitant erhöht um dann die Fiat-Währungen damit zu unterlegen und schon hätte man wesentlich weniger Schulden.
    Oder aber was auch eine Möglicheit ist, das man Silber wieder monetär auferstehen lässt. Dann bräuchte Gold nicht bei 40.000-80.000 Dollar zu stehen, sondern vielleicht nur bei 20.000 und Silber könnte bei 1000 Dollar stehen. Mal sehen was am Ende kommt?!

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  17. @Christof ja genau. Denn warum soll JP Morgan sonst 500 Millionen Unzen Silber. horten? Wie Teodore Butler gesagt hat, wissen die sicherlich mehr als wir und bereiten sich entsprechend vor.

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  18. Habe gerade hier auf Goldreporter eine Werbung für Bit-Gold gesehen. Wusste noch gar nicht das es nach dem Murks Bit-Coin nun auch Bit-Gold gibt. Was aber sicherlich das gleiche ist. Angeblich sicher, Gehört mir zu 100% usw. Also alles wie gehabt bla bla bla. Was ist wenn morgen dieses Bit Konto gehackt wird oder diese Firma? Oder der Staat alles per Gesetz beschlagnahmt? Was habe ich dann noch? Nur ein Versprechen. Nur was ich selber anfassen kann und wo von der Staat nichts weiß das gehört mir wirklich, solange ich auf diesem Erdenrund wandeln muss.

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  19. Ich finde es immer wieder lustig, wie Schulden als Realität gesehn werden. Schulden sind, rein faktisch gesehn, eine Fiktion, genauso wie der Zins. Denkt mal drüber nach.

    Die einzige Wirklichkeit, ist die Realität der Macht.
    Die Macht,die fähig ist, die Schulden einzutreiben, besitzt monetären wert.
    somit ist macht und gewalt=monetärer mehrwert

    Niemand würde jemals geld, oder sonstwas, zurückzahlen, wenn er nicht wüsste, dass es da jemanden gibt, der einen dann schröpfen kommt….etc. !

    You know what i mean

    Schließlich ist es das Risiko des Gläubigers, dass er einen „zahlungsausfall“ seines Schuldners erleidet.
    Der gläubiger ist dieses Risiko eingegangen und hatte sich dabei verschätzt, denn er hätte seinem Schuldner ja nichts geben müssen, dennoch tat er es,freiwillig.
    Also … klarer Fall
    Es ist das ALLEINIGE Problem des Gläubigers, nicht auf seiner Forderung sitzen zu bleiben.
    Doof nur, wenn ein staat im sein Risiko abnimmt.
    Das verändert alles und ist völlig beliebig und kann nur und einzig politisch motiviert sein, da ekonomisch nicht (niemals) zu rechtfertigen.

    Die sogenannte „Schuldenkrise“ hat, de fakto, mit geld und schulden wirklich nichts zu tun, sondern NUR UND AUSSCHLIEßLICH mit politischen Absichten und Bestrebungen und sonst nichts.

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  20. Das Geld fließt immer vom Ungeduldigen zum Geduldigen.
    Zentralbanken haben enorme Macht in alle Richtungen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/17/geldanlage-am-ende-gewinnen-immer-die-geduldigen/

    Gestern war ich in Wien am Flohmarkt (Naschmarkt).
    Stundenlang habe ich die knapp 300 Stände durchgeklappert.
    Viele schöne Sachen , mich interessierten nur Münzen.

    2 alte Männer haben die besten Münzen.
    1 Münze – 5 Bahama Islands Dollar 42 Gramm – 916 Silber
    30 Euro, habe ich gekauft.
    Viele russische , sehr gut erhaltene Münzen , haben die Männer.

    1 American Silber Eagle 1995 – 25 Euro .

    Das Beste – 10 Fälschungen – 1 Dollar “Silbermünzen“
    davon 6 American Eagle habe ich um 3 Euro das Stück gekauft.
    Nach einer gründlichen Reinigung schauen die wie neu aus und sind aus einer
    Nickel – Kupfer – Silber Legierung.

    Goldmünzen oder größere Mengen Silbermünzen würde ich da nie kaufen.
    Die Betrugsgefahr ist immer sehr hoch.

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  21. systemverweigerer

    @bauernbua, „Der Dollar hat in den vergangenen 100 Jahren eine Abwertung von 98 Prozent hingelegt. So geht es allen Währungen, sie werden immer weniger wert.“ Auch für den Euro erwartet Spier eine langfristige, deutliche Abwertung: „Der Wert des Euro wird sich in den nächsten 20 Jahren um die Hälfte verringern.“ Für die Eurozone erwartet Spier mittelfristig eine Inflation von fünf Prozent, im schlimmsten Fall rechnet er allerdings auch mit elf Prozent.

    ob er mit der zukünftigen Wertentwicklung des Euros richtig liegt, bezweifle ich sehr stark. Vor der Euroeinführung (01.01.2002) kostete bei meinem Wirt der Schweinebraten ATS 65.- ( €4,72 ), und heute €9,90 (ATS 136.-). Nicht berücksichtig habe ich die versteckte Inflation. Die Portionen 2002 waren um einiges größer und die Qualität besser.

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    • @Systemverweigerer.

      Komme was wolle , wir werden es nicht verhindern.
      Ich zünde jetzt den Griller an.
      Schönen Sonntag noch.

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  22. systemverweigerer

    @bauernbua, bei uns in Oberösterreich regnet es. Aber bei Schwiegermutter gibt es heute Geselchtes mit Kraut und Knödel.

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  23. 0177translator

    @dachhopser
    Stichwort Land- und Waldbesitzer sowie Schnapsbrenner – genauso ist es. Meine Familie hatte damit leidliche Erfahrungen nach dem 2. Weltkrieg in der DDR. Wenn Du es nicht schaffst, dein Ablieferungs-Soll zu erfüllen, wirst Du als böswillig eingestuft, bist ein Staatsfeind. Erfasser und Bürokraten sind gnadenlos. Der Hof meiner Großmutter wurde enteignet und in die LPG zwangseingegliedert. Weil Opa bis 1954 in UdSSR-Kriegsgefangenschaft war, war auf dem Hof kein Mann, der Bauer fehlte. Das wußten alle, und die Familie wurde daher ständig beklaut. Nachts trauten Oma und ihre Kinder sich nicht aus dem Haus. Wie kann man da ein Soll erfüllen?

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  24. Ein Staat, der dich melkt und auspresst wie eine Zitrone, wenn du Hab und Gut hast, kannst dir, wennst logisch denkst, auch bei Goldbesitzer zuschlagen. Wird er sogar. Der Staat ist erfinderisch, und ich kann mir nicht vorstellen, daß er dann alle schröpft nur die Goldbesitzer kommen ungeschoren davon.
    Vielleicht führt er eine Mehrwertsteuer beim Goldverkauf ein, oder andere listige Ideen, dem „Staat“ sind doch noch nie die Ideen ausgegangen, wenn es darum geht, an das Vermögen des Volkes zu kommen.

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    • @Löwenzahn,das klappt aber nur bei Obrigkeitsgläubigen,denen geht dann ein kollektiver Orgasmus ab erzählen zu dürfen, das man sein Eigentum solidarisch dem Staate überlassen hat!Diese wird man aber hier im Forum nur seltenst finden!

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      • Sehr richtig, solange die Krise läuft, Gold horten, gut verstecken und zu Niemandem ein Sterbenswort. Wer jedoch seine sauer ersparten Goldtaler in dieser Zeit trotzdem abliefert, setzt sich auch ne Pudelmütze mit nem Hammer auf.
        Und sollte dem Staat tatsächlich einfallen, neuerdings ne Mehrwertsteuer auf Goldverkäufe zu erheben, dann würd ich’s entweder im Ausland monetarisieren oder direkt gegen die Ware tauschen, die ich mir anschaffen will.

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        • @Dis Pater,schämen Sie sich!Sie Revolteur!;)

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          • Sehr richtig,

            nur leider kann man allein nichts gegen dieses System ausrichten so dass man ihm sein Erspartes nur entziehen kann, soweit es irgendwie geht:

            – Monatlich übriges Geld runter vom Konto
            – Schulden auf 0 tilgen, soweit es geht
            – Keine Kredite mehr aufnehmen, erst Recht nicht für irgendwelche Gebrauchsartikel (Handys, PC, Fernseher, Auto etc.), die sofort nach Kauf gleich mal nur noch 50% wert sind
            – Unnütze Versicherungen sofort kündigen
            – Barzahlung, wo immer es möglich ist
            – Besitz einer Kreditkarte nur als Notfallreserve
            – Überschüssiges Bargeld in EM umschichten, einen Teil in Bar vorhalten

            Wenn ein Großteil der Bevölkerung so handeln würde, wäre bereits in Kürze „Schicht im Schacht“. Das wird aber wohl immer nur ein Wunschtraum bleiben, soweit sind wir vielleicht in 10 Jahren.

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            • @Dis Pater: „Einsatz“ einer Kreditkarte, nur wenns nicht anders geht…
              In Skandinavien geht z.B. kaum noch was „bar“.
              Wenn man da über bestimmte Brücken fahren will, macht man ne Weltreise, um ein Geschäft zu finden, wo man sein „Pickerl“ BAR bezahlen kann. An immer weniger Mautstationen (weniger 2 %, Anteil sinkend) kann die Maut noch manuell (bar oder Kreditkarte) bezahlt werden.
              Unser „Alter Schwede“ kann sicher ein Lied davon singen…
              http://www.tolltickets.com/country/scandinavia/autopass.aspx

              In D. fangen die Ämter auch schon an, nur noch Kreditkarten zu akzeptieren. Hatte ich gestern, z.B. hier:
              https://service.schleswig-holstein.de/Verwaltungsportal/FVP/Application/DienstEinstieg.aspx?fid=19

              Da geht nur Kreditkarte und weil ich nicht in SH wohne, wäre es für mich ein extremer Aufwand, einen Laden zu finden, wo ich früh morgens schon an diese benötigten Dokumente komme…

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              • Zahlung eines Fischerei-Scheines nur mit Kreditkarte……da fällt mir nix mehr ein. Die haben doch den Knall nicht gehört.
                Also bleibt nur…..so bezahlen oder eben auf’s Fischen verzichten.
                Ich hätte mich vermutlich für die 2. Variante entschieden.
                Wenn DIE mein Bares nicht wollen, gibt’s halt überhaupt keines.

                Wo is eigentlich der „alte Schwede“???

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                • Naja. War „nur“ die „Fischereiabgabe“ von 10€. Trotzdem.
                  Daß die überhaupt eine „Extra-Abgabe“ zum gütigen Fischereischein verlangen halte ich übrigens für eine noch größere Frechheit !
                  Hatte da mal ne Diskussion mit so nem „Lobby-Fuzzy“ vom Landesverband SH, warum.
                  (Mein Argument: „Zum gültigen Führerschein brauche ich ja auch keinen Extra-Erlaubnisschein, daß ich fahren darf…“
                  – Kam nur die Antwort: „Bundesrecht ist Bundesrecht und Angelgesetze sind „LänderRECHT“…“ – Sa*kgesicht der…)
                  Naja. Dafür gibts dann hoffentlich 5-10kg frischen Dorsch und Meerforellen (Filet).
                  Dafür geb ich dann gerne 10€… – Auch über Kreditkarte… ;)
                  Ja unser Schwede macht sich rar.
                  Hat wohl im Moment entweder zuviel Touris oder noch genug mit seinem Bunker zu tun ?

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  25. Mir fällt gerade ein,wenn Gold nur rumliegt,nichts tut,sogar Unterbringungskosten in Beschlag nimmt,dann müßte es doch den gleichen gesellschaftlichen Wert wie ein Asylant haben!Folglich sind die EM-Basher in Wahrheit Rechtsradikale!Gebt Gold Asyl!

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  26. @Heiko
    Dein Satz – “ Folglich sind EM-Basher in Wahrheit Rechtsradikale“ ist zu 100% richtig.

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    • @Bauernbua,ich habe heute einen Clown verschluckt,da kommen dann immer solche Gedanken!;)

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    • Zitat: „Vergangenes Jahr hatte die EU die Banken-Abwicklungsrichtlinie verabschiedet, wonach bei einer Schieflage neben den Aktionären vor allem die Anleihegläubiger haften sollen – und eben nicht, wie meistens in der Finanzkrise, die Steuerzahler.“

      Das spielt dem Bürger ja damit sogar in die Karten. Ist auch völlig korrekt, dass genau DIE, welche im günstigsten Fall von der Bankenzockerei profitieren, im schlimmsten Fall eben auch dafür haften und eben nicht DU oder ICH, der vielleicht nicht mal Kunde dieser Zockerbude ist.

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  27. Heiko ich liebe dich :–))) 5 bier sei dank :-)))))

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    • 0177translator

      @Abrissbirne
      Dem schließe ich mich an.
      @dachhopser
      Du hast Recht, die Menschen sind zu verstädtert. Heute kam im rbb-Fernsehen ein Bericht über ein Hotel, wo die Matratzen mit Stroh gefüllt sind. Eine Frau – nur zufällig war sie blond – kannte den Unterschied zwischen Stroh und Heu nicht. Wenn es nach der FDP geht, werde ich mir bald das Kopfkissen mit legalem Cannabis-Stroh (nicht -heu) füllen dürfen. Und wenn es nach dem Dummschwätzer Bofinger geht, wird Bargeld auch bei uns abgeschafft. Sollen sie ruhig alle kiffen, die Stadtratten, und sich das Gehirn wegätzen. Noch mehr zu verblöden geht in D-land ohnehin nicht mehr.
      @Heiko
      Rechne damit, daß der Bäcker, bei dem Du mit 1/20-Unze ein Brot bezahlen willst, entweder ausgespäht wird oder selbst schon inoffizieller Mitarbeiter der Neo-Stasi ist. In der Ukraine haben die Roten vor über 80 Jahren den Bauern sogar das Saatgut für die nächste Frühjahrs-Aussaat weggenommen. Da sind dann schnell mal 5 Mio. Ukrainer verhungert. (Daher der Haß, den sich die Amis heute schamlos zunutze machen.)

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  28. Dis pater … hast du dir schäubles haftungskaskade mal angesehen?
    Wenn die Summen, um die es bei den „schieflagen“ geht, groß genug sind, haftet auch der Steuerzahler via staat …
    Es kommt also entscheidend auf die „Schadenssumme/n“ an. Zuerst haftet der,denn der (wenn der „schaden“, größer als dessen haftungssumme ist usw.)
    So läuft das.
    Es entkommt ja grade niemand ..letztenendes

    0
  29. Force majeure

    @Alle

    Hervorragende Kommentare. Vielen Dank.

    0
  30. Um zum Thema zurückzukommen (Sturz des Dollar):

    Ich halte FOFOA’s These für plausibler. Keine wirklich potente Macht habe ein Interesse daran, den Dollar zu stürzen. Der Dollar ist derart »systemrelevant«, dass bei seinem Einsturz das weltweite Finanzsystem insgesamt kollabiert. Mit verheerenden Folgen für den Großteil aller in Dollar gezeichneten Papiervermögen. Niemand wolle am Ende als derjenige dastehen, der dem Dollar diesen Todesstoß versetzt hatte. Flapsig gesagt: Das kriegt man aus den Geschichtsbüchern nicht mehr raus.

    FOFOA prognostiziert eine andere Entwicklung: dass die *Unterstützung*, die der Dollar von zahlreichen Ländern erfahren hatte die letzten Jahrzehnte, einfach stillschweigend ausläuft. So dass er an sich selbst kollabiert.

    Für beide Thesen gibt es Belege.

    Beleg für die These, niemand wolle den Todesstoß geben: Niemand hat es bislang getan. Obwohl es dazu schon etliche Möglichkeiten gegeben habe. Es brauche dazu nicht unbedingt 30.000 chinesische Tonnen Gold.

    Beleg für die These, dass einfach die Unterstützung versiegt: Der Trend bei den Zentralbanken weltweit ist, dass sie ihre Dollarreserven mehr und mehr zurückfahren. Das einzige, was den Dollar im Moment noch am Leben hält, ist die Unterstützung der Privaten (Anleihen, Aktien). Diese Unterstützung aber ist nicht strategisch im Sinne von »Wir müssen den Dollar stützen«, sondern nur noch auf eigenen Vorteil bedacht (»Wo ist mein Geld am sichersten/profitabelsten«).

    Wenn das Vertrauen der Privaten kippt, dann kippt der Dollar, und es sei nicht zu erwarten, dass dann noch einmal die öffentliche Hand einspringt, um den Dollar zu sützen. Die Vorbereitungen für eine »Zeit nach dem Dollar«

    Ausführlich hierzu sein jüngster Essay »Clean Float: Why the Dollar Must Collapse« (Kurzfassung: http://fofoa.blogspot.de/2015/05/clean-float-why-dollar-must-collapse.html).

    0
    • @ein-anderer
      An der These, daß keiner für den Dollar-Tod in die Geschichtsbücher einziehen will und dennoch eine heimliche (getarnte) „De-Dollarisierung“ der Finanzwelt stattfindet, dürfte etwas Wahres sein.
      Schon seit einiger Zeit tauchte immer wieder ein „heimlicher“ Käufer von US-Staatsanleihen auf, der das kleine Land Belgien auf Platz 3 der größten US-TBond-Besitzer (= US-Schulden-Finanzierer) beförderte (nach China und Japan).

      Gestern führte der Finanzblog ‚Zerohedge‘ den Beweis an, daß China der heimliche Käufer/Verkäufer war und über das ‚Clearing Haus Euroclear‘ heimlich US-Staatsanleihen gekauft hatte, aber in den letzten Monaten auf der Verkäuferseite stand: zuletzt im März über 93 Mrd. US-TBonds verkaufte.
      Also nicht ‚offen‘ erkennbar, sondern getarnt (siehe hier.)
      Nicht nur die Indianer können tarnen und täuschen…

      0
  31. (Sorry, da fehlte was.)

    … Die Vorbereitungen für eine »Zeit nach dem Dollar« seien längst abgeschlossen.

    0

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