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Bank of America: Gold reif für den nächsten Bullenzyklus

Gold, Bank of America

Paul Ciena von Bank of America sieht Gold bis Jahresende bei bis zu 1.450 US-Dollar/Unze.

Ein Analyst von Bank of America erläutert gegenüber CNBC, warum er Gold auf dem Weg zur Marke von 1.450 US-Dollar sieht. Die Weichen dazu könnten seiner Ansicht nach im Verlauf des Jahres gestellt werden.

Die Feinunze Gold kostete heute um 12:45 Uhr 1.310 US-Dollar pro Unze (FOREX). Das entsprach 1.095 Euro. Am Nachmittag um 14:30 Uhr werden die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat April veröffentlicht. In diesem Umfeld könnte es noch einmal turbulent zugehen, je nachdem wie der Markt auf die Zahlen reagiert.

Bei Bank of America sieht man gute Chance für eine Gold-Rally. Gegenüber dem US-Sender CNBC erklärt BoA-Analyst Paul Ciana, der gesamte Rohstoff-Sektor zeige Anzeichen für eine Erholung innerhalb der nächste ein bis zwei Jahre. Er glaubt, dass die Edelmetalle diesem Trend folgen werden. „Gold hat eine sechs Jahre anhaltende Baisse erlebt. Der Boden wurde 2017 erreicht“, so Ciana. Nach Zwischenhochs von bis zu 1.375 US-Dollar sei Gold auf die 200-Tage-Linie zurückgekommen und von dort aus zuletzt wieder angestiegen. Seine Devise lautet: „The bigger the base, the higher in space“. Auf deutsch: „Je ausgeprägter die Bodenbildung, desto größer der Spielraum nach oben“. Ciana: „Das ist es, was Gold gerade tut. Es geht in Position für den nächsten übergeordneten Bullenmarkt bei den Rohstoffen“.

Er glaubt, dass Gold den technischen Widerstand zwischen $ 1.350 und $ 1.370 im späteren Verlauf des Jahres knacken wird – wenn die jüngste Dollar-Rally sich abschwäche. Dieser Sprung werde den Goldpreis auf einen Pfad Richtung 1.450 US-Dollar bringen. Ciana glaubt, dass selbst eine straffere Geldpolitik der Fed diese Entwicklung nicht aufhalten kann.

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Eingetragen von am 4. Mai. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

42 Kommentare für “Bank of America: Gold reif für den nächsten Bullenzyklus”

  1. Das die Goldbugs reif sind, kann ich mir gut vorstellen.

    Und dann auch noch das:

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/05/03/finanzaufsicht-sieht-betriebsrenten-wegen-ezb-politik-gefahr/

    Die Pfandhäuser reiben sich jetzt schon die Hände.

    Wie gut dass es die Möglichkeit des passiven Einkommens gibt, dass einem bereits jetzt schon das x-fache sei ner Rente generiert.

    „1000 mal berührt“ … *sing*

    Viel Erfolg Bugs.

    • @eX und Hopp
      Und zu Deinen „passiven Einkommensarten“ gehört wohl auch das entlastende (?) Gefühl, die eigene Boshaftigkeit unter die Leute zu bringen.

      • @falco
        Nicht aufregen. Ich kenne genügend solche Schwätzer, allesamt Versager auf der ganzen Linie.Früher sagte man Looser dazu oder in Austria Sandler.
        Schon alleine der Ausdruck pssives Einkommen zeigt die Ahnungslosigkeit, da es ein solches nicht gibt.Genauso wie es freie Energie oder das Perpetuum Mobile nicht geben kann.
        Aber so als Schlepper, Nepper, Bauernfänger könnte er fungieren.
        Bei noch Dümmeren.

        • Ich habe hier viele Jahre täglich mitgelesen, mittlerweile nur noch wöchentlich, bald nur monatlich. Warum?Seiner Zeit, weil ich die qualitativ wichtigen Meinungen/Informationen, und teilweise lustigen Posts sehr geschätzt habe .Weil Ex, Crash, Grandmaster…,meine Lebenszeit verschwenden, lese ich immer weniger. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Menschen die von der Entwicklung der Metalle frustriert sind welche haben? Verkaufen, wäre doch die logische Konsequenz, statt permanent zu jammern. Nun egal, wenn 20€ übrig sind kaufe ich eine Unze Silber, wenn mehr übrig ist eben mehr. Ich wünsche allen die täglich auf die Charts starren maximalen Spass, befürchte aber, das das in maximalen Frust enden wird. Für Masochisten mit Depressionen gibt es andere Seiten die einen helfen, und die haben nichts mit Metallen zu tun. Lieben Gruss und ein sonniges Wochenende Matthias

          • @Matthias

            Nun, damit schränkst Du aus meiner Sicht Deine Radius ohne Not sehr stark ein. Aber jeder so wie er mag.

            Die Beiträge von Ex oder Grandmaster sind für mich ohne jegliche Bedeutung aber wer weiß, vielleicht sind das ganz nette Zeitgenossen.

            Mein lieber Nachbar ist der festen Überzeugung das Merkel die mächtigste Frau der Welt sei (wovon man sich letzte Woche bei Ihrem Besuch in Washington D.C. überzeugen konnte wie sie Trump aber mal so richtig die Leviten gelesen hat) und hat sie deswegen auch gewählt.

            Warum soll ich ihm seine Meinung streitig machen ? Das ist doch rausgeschmissene Zeit. Stattdessen setze ich mich abends gern mit ihm zusammen und trinke ein Bier mit ihm weil er einfach ein feiner Kerl ist.

            • @Christoff 777 Der Hosenanzug ist vielleicht der mächtigste Wackelpudding der Welt aber mit Leuten die ihre geistige Nahrung von ARD,ZDF und SpiegelBILD beziehen zu diskutieren ist verschwendete Zeit.

        • Familienvater

          @taipan
          Sehe ich genauso, entspannt bleiben und seiner Linie treu bleiben. Für alle die sich ein wenig frustiert fühlen. Es gibt Angestellte bei Finanzinstituten, die sich unwahrscheinlich schwer tun ihrer Arbeit. Diese Woche durfte ich dies wieder erleben und unterhielt mich mit einem Banker über die Zeichen der Zeit: Einschränkung von Bürgerrechten, die in den Medien manipulierte Berichterstattung über die Inflation, die Propaganda gegen Russland, Brexit etc. Alles Ablenkungen seiner Meinung nach, um ein absolut krankhaftes Finanzsystem zu verschleiern. Auf meine naive Frage, was man denn tun könne, war seine Antwort: Unterhalten sie sich nicht mit mir, sondern den Alten! Dies reichte mir schon.
          Von daher belächle ich die Kommentare von ex und grandmaster. Wer die Geschichten seiner Großeltern kennt, wie es vielen ergangen ist, dem sind kurzfristige Renditen egal. Das Volk wird leider dummgehalten und grast lieber ohne nachzudenken weiter.
          Vielleicht kann mir aber einer von beiden Besserwissern mal folgende Frage beantworten: Wenn ich bei SPON mir die Titelseite anschaue, finde ich unter der Rubrik Börse zunächst den Dax, den DJ, EUR/US, Öl und den Goldkurs. Wenn das Zeug so unwichtig ist, warum erscheint dies aber auf vielen Nachrichtenseiten immer auf der Titelseite?

          • @familienvater
            das liegt daran, dass Gold das Mass aller Dinge ist.
            Am Gold müssen sich alle anderen Finanzwerte messen lassen.
            Denn aus diesem Grund halten nehezu alle Zentralbanken dieser Welt Gold im Hinterhof versteckt. Und das noch dazu in beträchtlichen Mengen.
            Vielleicht schreiben ex und grandmaster mal Draghi und dem FED Chef ihre geistigen Ergüsse.Kommt dort bestimmt besser an als hier.

            • Familienvater

              @taipan
              das habe ich durch Deine vielen Kommentare gelernt und weiß diese sehr zu schätzen!
              Vielleicht gibt es ja noch eine Gegendarstellung, also nur Mut und bitte sachlich bleiben.

          • @Familienvater

            EM müssen mit erheblicher Arbeitsintensität und hohem Kapitaleinsatz gefördert und aufbereitet werden, daraus ergibt sich deren Wert. Denn Werte müssen erarbeitet werden, anders gehts nicht.

            Substanzlose Papiertwerte zu drucken erfodert nur geringen Einsatz von Arbeit und Kapital, woraus sich deren objektiver Wert ergibt.
            Papiergeld hat im Gegensatz zu EM keinen eigenen inhärenten Wert.
            Es gewinnt seinen Wert lediglich daraus, dass diesen Papieren realer sachlich objektiver Wert gegenübersteht und dieses Papier als allgemeines Zahlunsmittel dieser Werte fungiert. Fehlt es an diesen Sachwerten wie z.B. in einer Mangelgesellschafft wie der DDR, hatte ergo auch das Papiergeld der DDR keinen Wert.

            Hinzu kommt das Problem der konvertiblen Währungen. Nur wenige Währungen und nur die der reichen Industrieländer sind weltweit frei konvertierbar. Die Währungen der armen Länder sind reine Binnenwährungen, weshalb diese Staaten auch so scharf auf frei konvertible Devisen sind, auch wie seinerzeit die DDR.

            Die frei konvertiblen Währungen sind allerdings nur solange frei konvertiblel wie es die Wirtschaftskraft der entsprechenden Staaten erlaubt. Wenn z.B. der Dollar eines Tages weltweit abstürzt, wird man es erleben , wie dieser zur Binnenwährung ohne äußeren Wert mutiert, wie seinerzeit die griechische Drachme.

            EM waren und sind immer und zu allen Zeiten Währungen die überall, selbst bei Verboten derselben, als Zahlungsmittel anerkannt werden.
            Mit Gold kam man und kommt man durch alle Länder und durch alle Zeiten.

            • Familienvater

              Hi Krösus,
              vielleicht haben es jetzt auch die beiden verstanden. Ansonsten aber ist es für alle ein Update und lässt sich beliebig weiter mit Beispielen ausschmücken.

              • 0177translator

                @Familienvater
                https://deutsch.rt.com/meinung/69453-ich-weiss-welches-land-usa-als-naechstes-angreifen/
                Zitat aus dem Link: „Wir werden sieben Staaten in fünf Jahren erledigen. Wir beginnen mit dem Irak, dann kommen Syrien, der Libanon, Libyen, Somalia und der Sudan. Und dann werden wir in fünf Jahren zurückkommen und uns den Iran vornehmen.“
                Das sagte 2002 der Vier-Sterne-General Wesley Clark.
                Und hier nun die Analyse hierzu: „Was haben diese sieben Länder gemeinsam? (…) Keines von ihnen gehört zu den 56 Mitgliedern der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Das entzieht sie dem langen regulierenden Arm dieser Schweizer Zentralbank der Zentralbanken. Die rebellischsten dieser Länder waren vermutlich Libyen und der Irak – die beiden Länder, die dann auch tatsächlich angegriffen wurden.“

                • Familienvater

                  @Translator
                  Die Liste der Länder, die nicht der Zentralbank unterstellt sind wir immer kürzer. Derzeit gehören noch der Iran und N.Korea dazu. Drum werden sie auch als Schurkenstaaten diffamiert, die anderen Länder standen auch mal auf der Liste. Zusammenhänge, nee wohl Rainer zu Fall.

      • Boa-Constrictor

        „Es gibt tatsächlich Menschen, die sind der lebende Beweis dafür, dass ein komplettes Versagen des Gehirns nicht unbedingt zum Tode (eX&hopp) führt.“

  2. Und die Rente die sicher ! kicher kicher oder nichts mehr wert. Und wer gar nicht arbeitet bekommt mal genau so viel Rente (Grundsicherung)wie ein Facharbeiter
    welcher 30 Jahre schuftet. Also,na dann Frohes schaffen und am besten noch ne unbezahlte Überstunde (passives Einkommen?)

  3. Goldpreis steigt, ja klar, aber nur wenn man ihn lässt. Selbst hier im Forum verstehen das die allerwenigsten.

  4. Wie oft soll man es noch sagen. Es gibt weder beim Gold noch denAktien einen Markt.Die Kurse werden von einem Konsortium festgelegt und dann verlautbart.
    Sämtliche ökonomische und charttechnische Überlegungen sind hinfällig.

  5. 0177translator

    @Grandmaster und @eX
    Ihr zwei seid einfach mal fällig für eine Musikeinlage.
    Das Denkpanzerlied (A Think Tank Song)
    https://www.youtube.com/watch?v=feg_h0iLwNw

    1. Ob’s stürmt oder schneit, ob der Soros uns lacht,
    die Bonds abgeschmiert, und der DAX ist gekracht,
    bedröppelte Gesichter, doch froh ist unser Sinn, Hans-Werner Sinn,
    es braust unser Goldwert im Sturmwind dahin.

    2. Wenn vor uns ein feindlicher Junk-Bond erscheint,
    wird Feuer gegeben, Vernichtung dem Feind.
    Was zählt denn unser Euro, ist auch das Konto leer, das Konto leer.
    FINANZTIP und Maschmeyer traut keiner mehr.

    3. Mit donnerndem Knall, mit Effekt und viel Glück,
    bekommen die Strolche den Goldpreis gedrückt.
    Voraus den Ignora-hanten steh’n wir im Sturm allein, im Sturm allein.
    Giralgeld und Schulden bringt keinem was ein.

    4. Mit Charts und mit Tricks hält der Gegner uns auf.
    Die Doofen verfolgen den Aktienverlauf.
    Erzählt uns der Ten-haha-gen auch manche lust’ge Mär, manch lust’ge Mär,
    Wir geben das Gold und das Silber nicht her.

    5. Und läßt uns im Stich auch das treulose Glück,
    das Häuschen besteuert vom Peer Steinebrück,
    Trifft uns dereinst das Goldverbot, ereilt uns das Verbot, das Goldverbot,
    Dann lachen der Rothschild und Blankfein sich tot.

  6. Eigentlich wollte ich den geschätzten Goldreporter beim Wort nehmen und mal „Whiskey als Geldanlage“ ausprobieren. Ist ja auch ein Sachwert (oder @Klapperschlange?) Und jetzt DAS:
    https://www.morgenpost.de/politik/article214192615/Drogenexperten-sind-sich-einig-Alkohol-muss-teurer-werden.html
    Also, am besten die Vorräte aufstocken, bevor die Inflation der Vermögenswerte auch hier zuschlägt. Ist aber schon eine Unverschämtheit – gerade der Alkohol! Wenn das mal keine Hunger-, äh, Durstrevolten auslöst!

    • 0177translator

      @Thanatos
      Unsere Strichlaus-Resi weiß es noch nicht, aber Deutschland hat ab Mitternacht eine neue Hymne. Die Melodie ist die der Bayernhymne, der neue Text von mir.
      https://www.youtube.com/watch?v=qpAPKqZMgdQ

      1. Gott mit dir, du Land der Deppen, deutsche Zahler, Targetland!
      Über deinen Goldbeständen ruhet Donalds Segenshand!
      /2x:/ Er behütet deine Huren von der Presse, Funk, TV.
      Vom Koran hört man die Suren, geht verschleiert jede Frau!

      2. Gott mit dir, dem Trottelsparer, daß wir jeden Euro, der
      auf dem Konto ist gelandet geben für die Schulden her,
      /2x:/ die im Euroland entstanden; bald ist alles nichts mehr wert.
      Fest im Brüss’ler Sozialismus bau’n wir uns’res Glückes Herd!

    • @Thanatos
      Die Zukunft gehört dem Hanf. Alles wie immer Werbung (wie beim E-Auto) für die neue Droge. Der Profit ist hier einfach höher. Ich als Rotweinliebhaber bekomme Probleme mit der Haltbarkeit für meine Drogen. Ich wiederhole mich ungern. Die hiesige Politik wendet sich gern mit Verboten (Steuermaximierung) an die Bürger. Sicher um ihre Bedeutung zu erhöhen, die sonst unter null ginge. Man kümmere sich um die Bürger, meint der heuchelnde Herrscher und greift in deren Geldbörse.

      • @Hoffender

        Freiheit ist politische Macht, geteilt in kleine Stücke.
        Thomas Hobbes 

        Das liberale Mantra des zu zerschlagenen Leviathans erinnert entfernt an anarchosyndikalistische Ansätze
        https://www.anarchismus.at/texte-anarchosyndikalismus/zur-fau/705-fau-was-ist-anarchosyndikalismus
        wobei die „Anarchisten“ die solidarische Selbstorganisation von unten als quasi gewerkschaftlichen Schutz gegen die zerstörerischen Kräfte des Marktes begreifen (in Spanien als Bewegung noch weit verbreitet!).

        Die Marktliberalen dagegen müssen sich schon den Vorwurf des Sozialdarwinismus gefallen lassen. Steuern und Abgaben sind schließlich nicht per se Auspressungsinstrumente. Ohne Steuern keine soziale Absicherung der Schwachen, keine Infrastruktur, keine Innere Sicherheit. Die Frage ist doch vielmehr, WER WELCHE Lasten WOFÜR zu tragen hat.

        Und noch ein aktueller Filmtipp zur anarchistischen Szene mit dem Schwerpunkt Katalonien:
        http://www.projekta-film.net/de/

        • 0177translator

          @Thanatos
          https://oxiblog.de/kooperative-mondragon-solidarisch-gross-und-ziemlich-krisenfest/
          Zu den Mondragón-Kooperativen hab ich mal einen Vortrag simultan gedolmetscht. Mochte es selber kaum glauben. Seltsam nur, wie der Mainstream das alles so totschweigt.
          http://www.manager-magazin.de/unternehmen/international/prokon-entscheidung-sechs-un-bekannte-genossenschaften-a-1041725-11.html

        • @Thanatos

          Die Libertären wollen den Staat, Sie brauchen diesen weil Sie ohne staatliche Gewalt Ihre Privilegien nicht aufrechterhalten werden können.

          Sie sind die Allerersten die auf den Staat wettern, wenn dieser ein Mindestmaß an sozialer Absicherung durchsetzen will.

          Sie sind die Allerersten die nach dem Staat schreien, wenn es darum geht Ihre Renditen zu sichern, oder Ihre misslungenen Spekulationen der Allgemeinheit aufzunötigen.

          Ein Paradebeispiel ist der derzeitige Parteivorsitzende der FDP.
          Der erklärte Staatsfeind Nr. 1 und zweifache Pleitier hat sich seinerzeit seine Unternehmensgründung mit öffentlichen Geldern in Höhe von 1,4 Millionen von der KFW finanzieren lassen. Die Folgekosten die sich nach Linders Pleite ergaben, überließ dieser vertrauensvoll der öffentlichen Hand.

          Auch sonst kann es für die FDP gar nicht genug Staat geben, wenn es darum geht Ärzten, Apothekern, Rechtsanwälten u.sonstigen Freiberuflern vor den Segnungen des freien Marktes zu beschützen. Denn diese Berufe unterliegen mit Ihren Preisen mitnichten dem freien Wettbewerb, die erheben Honorarforderungen aufgrund staatlich zwingend festgelegter Gebührenordnungen.

          Kurzum Sie brauchen den Staat, aber Sie wollen Ihn nicht bezahlen.

          • 0177translator

            @Krösus
            Unter F.D. Roosevelt wurden im Rahmen des New Deal, was ich mit „Neuer Gesellschaftsvertrag“ übersetzen würde, Einkommens-Steuern für die ganz Reichen eingeführt, die bis zu 90% betrugen. Was haben sie ihn nicht beschimpft, als rote Judensau (Rosenfeld) usw. Keiner von diesen Schreihälsen – auch nicht die Starve-the-beast-Fetischisten, die mit ihren Steuernachlässen für Reiche dafür sorgten, daß der Staat immer weniger Geld hatte, woraufhin die Verschuldungs-Orgien einsetzten – daß FDR damit eigentlich das System, nämlich den real existierenden Kapitalismus gerettet hat. Weder wurden die USA offen faschistisch wie Mussolinis Italien und Hitler-Deutschland, noch kam es zum Kommunismus, wo man eben diesen Schreihälsen Licht am Fahrrad gemacht hätte. FDR hat ihnen den Arsch gerettet, bloß danken taten und tun sie es ihm nicht. Heute überschlagen sie sich in Amerika geradezu mit Abschaffung von Leistungen wie Medicare und Medicaid, sowas hatte FDR alles eingeführt, damit die Masse ruhig bleibt. Dafür verläßt man sich lieber auf die 800 FEMA-Camps.

          • @Krösus

            Du bringst es mal wieder auf den Punkt. Der Staat ist eben keine abstrakte Wesenheit. In ihm manifestieren sich ganz konkrete Interessen.

            Die Superreichen und die Konzerne haben alle Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu minimieren, während den „einfachen“ Menschen Daumenschrauben angesetzt werden?

            Genau um diese Fragen, wem der Staat zu dienen hat, wem er nützt, wem er GEHÖRT, drehen sich die Auseinandersetzungen.

  7. Force Majeure

    Survival of the fittest. Die Lehre von Darwin ist Erkenntnis. Ob das nun Sozialdarwinismus bezeichnet wird, es bleibt Darwinismus, ob political correct oder nicht.

    Der Mensch wäre in der Lage den „Sozialdarwinismus“ zu überwinden. Bleibt nur die Frage wann? Die Realität ist aber die, dass die Menschheit noch ganz gewaltig sozialdarwinistisch miteinander umgeht. Insbesondere wenn Staaten die dies (scheinbar) bereits weitgehend erreicht haben, so etwas dann ungehindert importieren und auf Stufen des Mittelalters zurückgesetzt werden.

    • @Force

      Survival of the fittest, stammt nicht von Darwin, sondern von dem heute längst vergessenen Herbert Spencer. Diese dümmliche Kaufmannsideologie ( Egon Fridell ) , gefiel sich darin, Darwins Evolutionstheorie Eins zu Eins auf die menschliche Gesellschafft übertragen zu wollen. Dies ist bereits biologisch ein einziger Unsinn, weil Darwins Theorie die Entstehung der natürlichen biologischen Arten ergo mehrerer Arten vom Einzeller bis zum Homo Sapiens, von der niederen zur höheren Art thematisiert hat. Der Homo Sapiens aber auch genannt Mensch ist nur eine einzige biologische Art, es gibt keine verschiedenen biologischen Arten von Menschen.

      Kein Mensch ist eine Insel. Menschen leben in Gesellschaften in sozialen Strukturen von Familien, Sippen, Clans, Stämmen, Staaten, Sozietäten usw. usw. kurzum der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen.

      Der Sozialdarwinismus ist eine Herrschaftsideologie, eine Apologie bestehender Verhältnisse. Eine pseudowissenschaftliche Ideologie die nicht weniger behauptet als dass, die die oben sind bessere Menschen und zum Herrschen geboren sind, weil Sie das bessere biologische und genetische Metarial in sich tragen. Früher hat man zur Verklärungen von Herrschafftsverhältnissen die gottgewollte Ordnung zitiert, seitdem der liebe Gott aber in Verruf geraten war und so recht Niemand mehr an Ihn glauben mag, wird von der natürlichen Ordnung gesprochen oder geschrieben.

      Bei den Beherrschten soll der freie Wettbewerb entscheiden, wem es besser und wem es schlechter geht, bei den Herrschenden aber hat man Netzwerke, Monopole, Kartelle Oligarchien usw. usw.

      Die freie Marktwirtschaft

      Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen.
      Ihr sollt auf euern Direktor vertrauen.
      Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen.
      Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen.
      Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein,
      wir wollen freie Wirtschaftler sein!
      Fort, die Gruppen sei unser Panier!
      Na, ihr nicht. Aber wir.

      Ihr braucht keine Heime für eure Lungen,
      keine Renten und keine Versicherungen,
      Ihr solltet euch allesamt was schämen,
      von dem armen Staat noch Geld zu nehmen!
      Ihr sollt nicht mehr zusammenstehn
      wollt ihr wohl auseinandergehn!
      Keine Kartelle in unserm Revier!
      Ihr nicht. Aber wir.

      Wir bilden bis in die weiteste Ferne
      Trusts, Kartelle, Verbände, Konzerne.
      Wir stehen neben den Hochofenflammen
      in Interessengemeinschaften fest zusammen.
      Wir diktieren die Preise und die Verträge
      kein Schutzgesetz sei uns im Wege.
      Gut organisiert sitzen wir hier…
      Ihr nicht. Aber wir.

      Kurt Tucholsky

      • Force Majeure

        @Krösus

        Entwicklungsprinzipien sind: Variation, Vererbung, und Überproduktion an Nachkommen. Dies führt im „Kampf ums Dasein“ zur Auslese (Selektion) starker, lebensfähiger Exemplare und Arten, die keiner Teleologie (geplanter Zweckabsicht) unterliegen.

        Ernst Haeckel führte alles Leben über das „biogenetische Grundgesetz“ auf einen Urgrund zurück. Der biologischen Monismus verallgemeinern die „Welträtsel“ (1899) zu einer materialistischen Welltanschauung, die als (Sozial-)Sarwinismus auf Gesellschaft und Politik einwirkt.

        • Force Majeure

          Nich Sarwinismus, Darwinismus.

        • @Force

          Entwicklungen menschlicher Gesellschaften beruhen auf Produktionsweisen, sozialen Strukturen und sich den daraus ergebenen Widersprüchen. Aus Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern und Viehzüchter, Sklaven und Sklavenhalter, Fürsten und Leibeigene, Käufer und Verkäufer von Arbeitskraft.

  8. Der Sozialdarwinismus ,angewendet , würde aber andere Individuen nach oben spülen . Nicht diese Produkte des Raubtier Kapitalismus . Mal ganz egoistisch gedacht , welches Wesen ist nützlicher ? Die Zecke oder die Kuh ? Der Bauer oder der Bänker ? Die Hebamme oder das Model ? Nee , durch falschen Humanismus ist ein System erschaffen worden das den Schwarzfahrer bestraft aber nicht den betrügenden Manager , das den Ladendieb demaskiert aber nicht den rentenplündernden Politiker . In der Schule wird nicht der verteidigende Schüler verschont ,sondern der „schwalbenfähige “ Provokateur . Das fängt alles im Kleinen schon an und wird gefördert ! Ein Darwinismus wäre gerechter ,aber den würden die Eliten ,aus Rücksicht ihrer eigenen Sprößlinge , nicht zu lassen . Aber ich steigere mich gerade da in etwas hinein . Allen Mitforisten ein schönes Wochenende .

    • @Conny!

      Da muss dringend mal was vom Kopf auf die Füße gestellt werden:
      http://www.der-postillon.com/2018/05/winterkorn-vw.html
      Auch Dir ein solidarisches WE.

    • @Conny

      Volker Pispers hat einmal ein schönes Gedankenexperiment verlauten lassen.
      Man stelle sich vor dass eines Tages alle Investmentbanker, Aktienanalysten, Talkschowfuzzis, Wirtschaftsexperten, Volks-Zertreter usw. auf der Stelle tot umfallen würden.

      Und an einem anderen Tag würden alle Krankenschwestern, Altenpfleger, Feuerwehrleute, alle Fliesenleger, Klempner, Installateure,KFZ-Meschaniker usw. usw. tot umfallen.

      Und dann sollte kurz darüber nachgedacht werden, welche der beiden Personengrupenn man wohl am Meisten vermissen würde.

      • @Conny

        Berufe die die Welt nicht braucht.

        https://www.youtube.com/watch?v=1ZFXkv6Poqk&t=126s

        • Schade das er „erstmal“ Schluss gemacht hat.
          Ob er dazu überredet worden ist oder aus eigenem Antrieb, wäre interessant zu wissen.

          • @Dieter

            Ja finde ich auch. Aber auch den Besten gehen irgendwann die Ideen aus. Vielleicht ist es nur eine Künstlerpause, schaun wer mal.

            • @krösus
              Da kann durchaus etwas nachgeholfen worden sein.
              Mit Mobbing. Man vergesse nicht unter welcher Kuratel die Fernsehbranche steht.
              Ein Anruf eines hochrangigen Bänkers beim Dezernenten kann durchaus reichen und der Mann putzt wieder Klinken.

      • Investmentbänker sind die Ausgeburt des menschlichen Wesens.
        Würden die Menschen, auch Handwerker und Krankenschwestern nicht so gierig sein und nach Rendite streben, gäbe es den Beruf des Bänkers und auch die Börsen gar nicht.
        Aber sogar hier träumt einer vom leistungslosen Einkommen und schwafelt dazu noch darüber.
        Und genau das ist das Problem, wir gehen gerne dieser Spezies auf den Leim.
        Investmentbänker, früher hiessen die Rosstäuscher oder Bauernfänger.
        Fazit: Grossen Bogen um alle Investmentpapiere, Börsen und Banken speziell machen. Dann können die sich untereinander an die Kehle gehen.
        Und es wäre auch ganz schnell Schluss mit Rendite und Reibach.

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▷ Gold vergraben, aber richtig!

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▷ Historisches Gold als Geldanlage

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▷ Investieren in Goldminen-Aktien

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▷ Mit Gold durch den Zoll

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▷ Mit Gold sicher durch den Crash

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▷ Notfallplan für Goldanleger

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Ratgeber Tresorkauf

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▷ Schließfach- und Depotlagerung

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▷ Spezial-Report Tresore!

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▷ Strategien für Goldbesitzer

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▷ Wenn Gold wieder Geld wird

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▷ Whisky als Geldanlage

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