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„Bares für Rares“: Goldmünzen mit Wolfram-Kern?

In der TV-Sendung „Bares für Rares“ werden Goldmünzen mit Wolfram-Kern thematisiert. Wie man solche Fälschungen entlarvt, wird aber nicht geklärt.

In der TV-Sendung „Bares für Rares“ vom 10. Mai 2019 werden mehrere Goldmünzen vorgestellt, die zu Schmuck umgearbeitet wurden. Darunter befindet sich auch eine 100-Kronen-Münze aus Österreich mit dem Abbild von Kaiser Franz Joseph I. aus Jahr 1915.

Die Münze wurde im Zeitraum zwischen 1908 und 1915 millionenfach geprägt und ist auch heute noch als Anlagemünze gefragt. Bei der Vorab-Expertise hört man von der sachverständigen Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel eine interessante Anmerkung. Sie sagt: „Ich gehe von einer echten Münze, also ohne Wolframkern, aus“. Moderator Horst Lichter fragt verständnislos nach. Die Expertin erklärt: „Das machen Fälscher sehr gerne, um das Gold mit einem preisgünstigeren Material zu füllen und zu ersetzen“.

Tatsächlich ist hierzulande seit dem Jahr 2013 ein erhöhtes Aufkommen auch moderner Goldmünzen-Fälschungen festzustellen. Diese kann man nur mit etwas aufwendigeren Messmethoden entlarven. Auf dem Prüftisch von Frau Dr. Rezepa-Zabel befinden sich lediglich Waage, Lupe und Taschenrechner. Alleiniges Wiegen und Messen reicht aber nicht aus. Um die Echtheit der Goldmünze zweifelsfrei zu bestätigen, benötigt man mindestens zwei physikalische Verfahren. Das kann eine Magnetwaage und eine Leitfähigkeitsprüfung sein. Detaillierte Informationen und Tipps dazu gibt es auch im Goldreporter-Ratgeber „Der Falschgold-Report“.

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Eingetragen von am 20. Mai. 2019. gespeichert unter Gold, Goldmünzen, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “„Bares für Rares“: Goldmünzen mit Wolfram-Kern?”

  1. Wie man in eine Goldmünze wie den Phili oder den Maple einen Wolfrankern reinpacken will, muss mir erst mal jemand erklären.
    Dazu sei gesagt, dass diese Münze viel zu dünn ist, um das zu schaffen.
    Ein galvanischer Goldüberzug vielleicht, aber die Prägung und Riffelung bekommt man auch damit nicht hin. Und wenn, dann wäre so eine Münze in der Herstellung teurer als diese gleich zu kaufen.
    Eine Platin Goldlegierung allerdings wäre möglich, damit könnte man eine Münze fälschen. Oder mit Iridium, Osmium.
    Gewinn macht man damit allerdings noch keinen. Dazu müsste Gold auf 10.000 gehen und Platin auf 600 fallen.

    • @renegade
      Wahrscheinlich wie überall: Die Menge macht’s.
      Wenn du von Einzelanfertigungen ausgehst, dann wird sich das Fälschen kaum rechnen.
      Angenommen jemand kommt zufällig (oder unter Nachdruck) an die original Prägestempel. Dann brauchst du nur noch die passende Pressmaschine und ein paar günstige Chinesenarbeiter, Qualitätsmanagement wird für Numismatik nicht benötigt und schon wird der Markt mit Wolfram Münzelchen mit ein paar absichtlichen Schrämmchen „günstig“ überflutet. Gier frist Hirn…

      • Und wenn der neue Goldschmied nicht zu gierig ist, dann reicht es doch schon wenn pro Unzen-Münze ein paar Gramm Gold durch Wolfram ersetzt werden. Gut und nicht übertrieben gemacht, fällt es keinem auf und jeder ist glücklich. Bis jemand die Münze einschmelzen will…

        • @Dummkopf 2 In den superduennen Phili eiNen Kern einzubauen ist kaum moeglich,der Maple hat sein Ahornblatt und beim Kruegerand ist der Untergrund des Springbockes äusserst fein gestaltet und hier liegt einschliesslich des Tafelberg.Die gefälschten Kruegeranden erkennt man oft schon auf den Fotos bei eBay.Dann ist auch immer noch die Klangprobe mit einem echten Vergleichsstueck,wo ein Wolframkern auffallen wuerde.

          • Beim wirtschaftichen Fälschen werden die Motivseiten nicht beschädigt.

            • @rolandb
              Münzen zu fälschen ist sehr aufwändig und lohnt kaum.
              Meist wird kein Wolfram verwendet, sondern Kupfer oder Sintermaterial. Damit es nicht so auffällt, kommt ein Blister darum und ein Zertifikat dazu.
              Die Domäne der Fälscher liegt immer noch bei den geblisterten Barren.
              Aus diesen Gründen kann man Münzen leichter verkaufen als Barren.
              Bei Barren ist der Händler sehr vorsichtig und lässt die meist prüfen.

              • @renegade So habe ich es auch erlebt, auf der WMF in Berlin habe einen Kruegeranden in 3 min.gegen bares getauscht aber nur um mir danach einen anderen noch fehlenden Jahrgang zu kaufen.Bei Barren ist so etwas kaum möglich.

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