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Goldpreis – Darum könnte er 10 Jahre lang steigen

Seit der Aufgabe des Goldstandards im Jahr 1971 verläuft der Goldpreis in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Ein US-Analyst glaubt, dass uns der spektakulärste Teil des Goldbullenmarktes noch bevorsteht.

Gold, Bulle, Bär (Foto: Gpldreporter)

„Boom und Bust“ wechseln sich in gewohnter Regelmäßigkeit ab. Laut Dohmen Research wird bei Gold bald wieder der Bulle das Ruder übernehmen (Foto: Goldreporter)

 

Die Entwicklung von Vermögenswerten erfolgt in Zyklen. Seit dem Höhepunkt der letzten Goldhausse im September 2011 sind nunmehr fast acht Jahr vergangenen. Sie startete nach der Jahrtausendwende. Der Goldpreis ging zehn Jahre lang praktisch kontinuierlich nach oben. Die Goldzyklen verlaufen parallel zum „Boom & Bust“ (Aufschwung und Niedergang) dessen Taktfrequenz sich seit Aufgabe des Goldstandards beschleunigt hat. Es werden regelmäßig Kreditblasen und Scheinblüten erzeugt, die Wirtschaft überhitzt, es kommt der Crash und wir erleben eine Rezession. So in etwa sieht das gängige Muster aus. Neben den übergeordneten Trends gibt es immer wieder kleinere Wellen, die in Krisen münden, Beispiele: 1990 (Japan-Krise), 1998 (LTCM-Pleite, Rubelkrise), 2008 (Weltfinanzkrise), ab 2011 (Eurokrise).

Auch die Analysten von Dohmen Capital Research haben sich dieser Systematik angenommen. In einem aktuellen Beitrag weist Autor Bert Dohmen zunächst daraufhin, dass der  Goldpreis zum unmittelbaren Zeitpunkt von Finanzkrisen erst einmal fallen kann, wie etwa 2008. In der verzweifelten Suche nach Liquidität wird schier alles verkauft, was noch Cash einbringt. Dies sei jedoch immer eine gute Kaufgelegenheit gewesen. Denn solche Krisen sorgten dafür, dass die Zentralbanken die Geldschleusen bis zum Anschlag öffneten. Und das mache Gold attraktiv.

„Gold wird seit 2011 in institutionellen Portfolios als Investmentklasse weitgehend ignoriert. Das dürfte sich allerdings ändern, wenn die meisten anderen Klasse im Wert fallen und für eine Weile unattraktiv werden“, so Dohmen auf Forbes.com. Er glaubt, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Gold erneut nach oben schieße, auch wenn man sich kurzfristig noch einmal auf einen Rücksetzer einstellen müsse.

Gold, Chart, 1980

Gold in USD seit 1980: Übergeordneter Bullenmarkt!

 

In Sachen Sentiment (Marktstimmung) verweist er auf die extreme Netto-Short-Position der Spekulanten im vergangenen Jahr. Er spricht von dem Beginn einer Bodenbildung beim Goldpreis seit 2016. Und in seinem weiteren Forecast stützt er sich auf eine eigene Prognose aus dem Jahr 1981, in der er sehr lange Zyklen untersuchte. Damals erwartete er Anfang der Achtzigerjahre bei Gold einen 30-Jahre langen Bärenmarkt, der sich schließlich auch einstellte. Und schon seinerzeit ging er davon aus, dass der übergeordnete Bullenmarkt bis 2030 anhalten werde – unabhängig davon, was diese Entwicklung im Einzelnen auslöse. Dohmen: „Das heißt, der Goldbullenmarkt könnte etwa 11 weitere Jahre andauern. Historisch gesehen ist die letzte Phase des Bullenmarkes die spektakulärste“.

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Eingetragen von am 19. Apr. 2019. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

9 Kommentare für “Goldpreis – Darum könnte er 10 Jahre lang steigen”

  1. Ob Gold letztendlich steigt oder fällt und wie lange spielt für mich final nicht die entscheidende Rolle. Wichtig ist für mich ausschließlich, dass Gold im Grunde genommen Geld ist und es auch vorzüglich als Versicherungsfunktion für das restliche Vermögen dient. Jeder sollte 5% – 10% in dem gelben Edelmetall investiert haben und kann dann auch sicherlich besser schlafen (besonders in diesen trügerischen Zeiten, wo es hinter den Fassaden schon sehr brüchig ist).

    • @Pro-Gold

      In diesen Zeiten sollte man nicht 5, sondern mindestens 50% in EM investieren.

      • @krösus
        Letztlich ist es eine Frage, wie hoch der Wertverlust des Papiergeldes werden könnte.Theoretisch 100%.Denn es ist ja nur ein Geldversprechen und kein wirkliches Geld.Auf keinem dieser Scheine steht Geld darauf.
        Ein staatliches Zahlungsmittel, wie es ist, kann durchaus den Zahlungswert Null erreichen. Insofern ist es schon richtig, nicht all zuviel dieser Papiere zu horten.
        Leider sind die anderen Anlageprodukte, wie Aktien oder Bonds mittlerweile auch zu Papierversprechen verkommen.Und die Enteignungsdiskussionen bei Grund und Boden oder Immobilien schaffen auch nicht gerade Vertrauen.
        Man müsste schon Grundstücke in mehreren Ländern unterhalten und auch betreuen.Dasselbe mit Firmenanteilen, und zwar echten. Nicht Aktien über einen Broker oder eine Bank.
        All das geht bei unsereiner eben nicht, da wir nicht Rockefeller oder Rothschild heissend
        Insofern ist es mehr als richtig, den grössten Teil des überschüssigen Geldes eben in Gold anzulegen.
        Wie gesagt, des überschüssigen. Nicht, dass jemand auf die Idee kommt, sich zu kasteien zu müssen. Gerade jetzt zu Ostern.

    • ist bei mir genau das selbe, allerdings nur wenn ich auf dem Smartphone schreibe, ab PC oder Laptop geht das einwandfrei…

      naja und der Link… wenn ich mir überlege, dass letzten Monat wieder 65 Tonnen Physisches Gold von Schweiz nach China geliefert wurde, und der Preis sich eher negativ entwickelt hat, gehe ich davon aus dass die Physische Nachfrage nach Silber auf dessen Preis keinen Einfluss hat. der Preis wird im Casino gemacht….die Frage ist lediglich, wie lange das noch so bleibt….

      • Stichwort „Casino“: Am Dienstag (16.04.19) sollen angeblich innerhalb von Minuten 11.000 Gold-Futures (~1,5 Mrd. Dollar) verkauft worden sein. Merkwürdigerweiße um 14.30 Uhr (Fixing). Scheinbar war der Goldpreis einfach perfekt für den Verkauf geeignet… wer es glaubt…

      • @Brunix So sehe ich das auch irgendwann in den naechsten 5 Jahren wird der Preis nicht mehr im Casino gemacht.Dieser Tag wird kommen spätestens wenn auch in China die geförderte Menge sinkt.Auf Grund der geringen Erzreserven im Verhaelitnis zur Foerdermenge in China wird dieser Tag in den naechsten 5 Jahren eintreten.

  2. Es müßte richtigerweise heissen:
    Der Euro oder Dollar könnte die nächsten 10 Jahre lang fallen.Nennt sich inflationieren.
    Übrigens habe ich das meiste Gold, etwa 40 Kg,vor und um die Jahrtausendwende gekauft.
    An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Goldkartell für die günstigen Preise.
    Allerdings werde ich im etwaigig kommenden Bullenmarkt nichts kaufen.Sorry liebes Kartell.

    • Wolfgang Schneider

      @renegade
      https://www.youtube.com/watch?v=G9sVcRxopJU
      Wir sind des Geyers schwarzer Haufen (neu vertextet)

      Wir sind des Fröhlichs gold’ner Haufen, heia hoho.
      In Nordschweden wollen wir saufen, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Als der Translator lauwarm spann, kyrieleis,
      kam @Thanatos das Grausen an, weil er es besser weiß.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Den @Krösus, den ficht gar nichts an, heia hoho,
      Karl Marx, den führt er in der Fahn‘, schafft Gold und Silber ran.
      Gold voran, frei und wild, Feuer unter’m Arsch dem rothen Schild.
      Gold voran, frei und wild, Feuer unter’m Arsch dem rothen Schild.

      Beim AWD gibt’s Brand und Stank, heia hoho.
      Manch Vermögen über die Klinge sprang, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Professor Bocker hört man nicht, heia hoho.
      Der Crash wird sein das Strafgericht, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, schafft euch alle bloß kein Bitcoin an.
      Gold voran, drauf und dran, schafft euch alle bloß kein Bitcoin an.

      Finanzamt sucht bei uns zu Haus, heia hoho,
      uns’re Enkel graben die Barren aus, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

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