Donnerstag,13.Mai 2021
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Die Europäische Zentralbank kann den Euro nicht retten

Was kann die EZB tun, um die Euro-Krise einzudämmen? Nicht viel, meinen Fachleute. Denn für notwendige Reformen sei die Politik verantwortlich. Die EZB schaffe nur zusätzlich Probleme.

Seit dem Jahr 2008 jagt einen Krisen-Gipfel den nächsten, folgt Rettungspaket auf Rettungspaket. Die Haftungssummen der Kern-Euro-Länder nehmen immer größere Ausmaße an. Schuldenschnitt in Griechenland, scharfe Sparprogramme für die anderen Problemländer der Euro-Zone. Dennoch scheint die Politik die Schuldenkrise nicht in den Griff zu bekommen.

Kommt nun der Europäischen Zentralbank die entscheidende Rolle bei der Euro-Rettung zu? Das ARD-Magazin Plusminus hat sich dieser Fragestellung angenommen und untersucht, welche Mittel der EZB zur Verfügung ständen, um die Märkte zu beruhigen.

Noch mehr billiges Geld für noch niedrigere Zinsen? Ankauf von Staatsanleihen? Es geht derzeit vor allem um Vertrauen in das Geld. Thomas Kressin vom Investmenthaus PIMCO: „Was die EZB tun kann, ist, Zeit für die Politik zu kaufen. Wichtig zu verstehen ist aber, dass sich die Investoren der gesamten Welt sich derzeit die Frage stelle, wie die Euro-Zone in drei bis fünf Jahren aussieht. Diese Frage kann nur von der Politik beantwortet werden, nicht von der EZB.“

ARD-Experte Prof. Wolfgang Gehrke befürchtet, dass die Europäische Zentralbank mit ihrer Politik zusätzliche Probleme schafft und zur gesamteuropäischen Bad Bank wird.

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