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Dirk Müller: „Gold kann so bescheuert nicht sein“

Gold, Dollar, USA, Müller

Die USA hielten 75 Prozent ihrer Devisenreserven in Gold, so schlecht gönne das Edelmetall also nicht sein, meint Dirk Müller (Foto: Claffra-Fotolia.com).

Börsen auf Allzeithoch, fallende Realzinsen, große konjunkturelle Risiken, gesteuerte Börsen: Dirk Müller betont in einem Interview mit Pro Aurum TV auch die große Bedeutung von Gold.

„Risiken extrem hoch“

In einem Interview mit Pro Aurum TV äußert sich der bekannte Marktkommentator Dirk Müller zur aktuellen Lage in Sachen Wirtschaft, Börse und Anlagesektor. Er glaube nicht an eine kleine Konjunkturdelle, sondern er sieht auch die deutsche Wirtschaft massiv gefährdet. Müller: „Die Risiken für die Wirtschaft sind extrem hoch“. Er warnt vor einem wirtschaftlichen Einbruch, der zum ersten Mal weltweit gleichzeitig stattfinde. Die Aktienmärkte seien dagegen stark. Besonders kritisch sieht er die Einflussnahme durch die Twitter-Beiträge von US-Präsident Trump.

Negative Realzinsen für lange Zeit

Und Müller erinnert Sparer an die sinkende Kaufkraft ihres Geldes: „Die Anleger müssen sich bis auf Weiteres von steigenden Realzinsen verabschieden. Man wird Vermögensverluste haben, wenn man auf den Geldwerten sitzt“. Das sei wohl der Preis, den man für Sicherheit zahlen müsse. Der negative Realzins bleibe schließlich auch bei steigenden Zinsen bestehen, wenn die Inflation entsprechend anziehe.

Notenbanken sitzen auf Gold

Gold könne in diesem Umfeld profitieren, schließlich koste das Edelmetall im Gegensatz zu Sparguthaben keine Zinsen. Insbesondere dann, wenn Geschäftsbanken damit anfingen, auch für normale Privatkunden ein „Verwahrungsgeld“ zu verlangen. „Und eines ist ja auch klar, wenn die großen Notenbanken der Welt tonnenweise Gold im Keller haben und die Fed 75 Prozent ihrer Devisenreserven in Gold hält, dann kann Gold irgendwie doch nicht so bescheuert sein“. Mehr im folgenden Video.

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Eingetragen von am 30. Okt. 2019. gespeichert unter Gold, Konjunktur, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

19 Kommentare für “Dirk Müller: „Gold kann so bescheuert nicht sein“”

  1. Da kann man dem Mann nur zustimmen.

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  3. Grat im ntv.

    Der durchschnittliche Deutsche schätzt:
    Er bekommt 5,6 % Zinsen am Sparbuch.

    Der Bauernbua ist sprachlos.

  4. Kein Kommentarchen von ex und grandmaster ?
    Noch nicht die Verluste verkraftet ? Wird schon.
    Ihr werdet schon nicht verhungern.
    Wer jetzt noch immer nicht begriffen hat, was physisches Gold ist, dem kann man auch nicht vermitteln, dass Zitronenfalter eben keine Zitronen falten.
    Das wird dann nichts mehr.

  5. Klapperschlange

    Die schlechten Nachrichten reißen einfach nicht ab:
    Stuttgart:

    „Rentner verliert auf dem Weg zum Goldhändler die Kontrolle über seinen Rollator und rast in Menschenmenge.“

    • @klapperschlange
      Da sieht man wieder, wie gefährlich Goldkauf sein kann.
      Ich meine aber, das Unfallopfer trägt Mitschuld.
      Schliesslich hat der junge Mann bei der Teilnahme am Strassenverkehr sein Handy benutzt.
      Er hätte sonst dem heran rasenden Gefährt ausweichen können.
      Der Staat ist gefordert. Rollatoren sollten nur jüngere und reaktionsschnelle Menschen benutzen dürfen. Ein Führerschein ist Pflicht und ab 50 sollte auf Rollatoren ganz verzichtet werden.
      Gebrechliche 70 jährige sollten stattdessen Inline Skates benutzen, meint mein Hausarzt.

      • Klapperschlange

        @renegade

        Glücklicherweise ist der Unfall vor dem Einkauf passiert – man stelle sich vor, im Rollator-Korb hätten noch 20 1kg-Goldbarren gelegen.

        So,- bald ist es so weit:

        Gold- und Silber-Preis bitte langsam fertig machen für den großen Auftritt um 19:00 Uhr.

        Das PPT steht schon „Fuß an den Papiergold-Paletten“
        Gewehr bei Fuß bereit, um das „wiederwärtige, lästige, ekelerregende nicht eßbare“ Gold vom Fed-Balkon zu stoßen…

        Seltsamerweise gibt es im Vorfeld der FED-Zinsentscheidung keine
        großen Kursbewegungen nach unten: sollte die Fed etwa einen „coolen“
        Auftritt wagen und die Zinsen unverändert lassen ?

        • Klapperschlange

          Die Fed senkt die “ Leidzinsen “ wie erwartet um 0,25 % –
          und das PPT schubst Gold & Silber vom Balkon (logisch).

          • @klapperschlange

            Die Zinssenkung ist ja keine Überraschung. Der EM Markt ist auffällig langweilig. Ein Zeichen dafür, dass der Markt perfekt gemanaged wird. Eigentlich müsste Gold durch die Decke gehen, da QE4 angestossen wurde.

          • @klapperschlange
            Bisher dachten wir, das PPT, die BIZ oder die FED schmeisst Gold vom Balkon um es unattraktiv scheinen zu lassen.
            Möglicherweise müssen wir umdenken.
            Gold ist begehrt wie nie zuvor.
            Es kann im Interesse eines Aufkäufers sein, kurz vor dem Kauf den Preis nach unten zu manipulieren.
            Über Futures. Dann kauft er Gold, aber nicht über Futures eie früher vielleicht, sondern zunehmend physisch.
            Wer könnte das sein ?
            Jedenfalls ist auffällig, dass der physische Goldpreis kurz nach so einer Absenkung deutlich anzieht.
            Ich hege den Verdacht, hier deckt sich ein potenter Käufer mit Gold ein.
            Sollte das so weitergehen, werde ich die Gelegenheit nutzen und mich auch weiter eindecken.
            Noch beobachte ich.Bis Jahresende ist noch Zeit.

            • Klapperschlange

              @renegade

              Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß das PPT um 18:59 Uhr bereits den Finger auf dem dicken „SELL-Button“ hatte, einfach um die Richtung für den Gold-/Silberpreis vorzugeben.

              Man stelle sich vor, der Goldpreis würde um 19:00 Uhr senkrecht um die 10 US-$ nach oben schnellen – schon würden die Millionen Hedgefond-Manager „aufmerksam“ werden und sich fragen:
              habe ich etwa den Aufsprung auf den Goldzug verpaßt?

              Aber so … schön im Synchron-Springen abwärts …

              https://www.mmnews.de/

            • Die weiterführende Frage: Wenn der Eine kräftig drückt und dem Anderen auf diese kurze Zeit günstig physisch liefert, um seine eigenen Bücher eines Betrugs frei zu halten, was ist der Gegengefallen von der Käuferseite? Oder ist noch ein Dritter als unbeteiligter Lieferant eingebunden? Aber wer (Dritter) lässt sich mit physischen Auslieferungen in großen Margen und kürzester Zeit so über den Tisch ziehen? Wahrheit oder Verschwörungstheorie…

              • @Kluger Kopf

                Fast schon ketzerisch, Deine Frage!!
                Im Mittelalter nannte man die Erzähler von Schauergeschichten Bänkelsänger. Heutzutage besteht die Gefahr aber darin, dass einige Leute aufgeklärt sind.
                Ich jedenfalls nehme für mich in Anspruch, nicht leichtgläubig zu sein.

              • @dummkopf^2
                Die Akteure arbeiten zusammen.
                Der Preisanstieg erfolgt durch physische Käufe.
                Der Abfall wird durch Futures erzeugt.
                Das nutzen ein paar aus um billig an physische Metalle zu kommen, welche dann gehortet werden.
                Bei Lebensmittel läuft es umgekehrt.
                Da erzeugt man künstlich hohe Preise und nutzt entsprechende Fake News wie Dürre und Überschwemmungen aus. Demnächst bei den Äpfelpreisen in Deutschland zu sehen.
                Tavor, das Schaf sprach zur Herde:
                Ich sage euch, der Mann da und der Hund dort, die arbeiten zusammen.
                Die Herde: Ach, Tavor, du immer mit deinen Verschwörungstheorien….

  6. Um 19 Uhr auf einen Schlag im 10 Dollar gesenkt.
    Klasse.

    • Klapperschlange

      @renegade

      Um 20:30 Uhr „versucht“ Powell den Journalisten in der Pressekonferenz zu erklären, warum die größte Liquiditätskrise (der Repo-Crash) seit Lehman nicht aufhört, trotz der täglichen Milliardenspritzen für die Banken…

      „…wahrscheinlich ist das nur eine kleine„vorübergehende Liquiditätskrise“, die bei extremer Nachfrage anhält …“

  7. An der Nasdaq wird schon wieder gefeiert. Neuer Höchststand in Fiat Money.

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