Dienstag,27.Juli 2021
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Erholung am US-Immobilienmarkt schwächer als erwartet

Die Verkäufe bestehender Wohnimmobilien sind im Juni um 20,7 Prozent gegenüber Vormonat auf 4,72 Millionen angestiegen. Die Analysten-Schätzungen hatten bei rund 24 Prozent Wachstum gelegen. Zwar wurde der größte monatliche Absatzsprung seit Erhebung der Daten erzielt (1968). Der Mai hatte aber mit nur 3,91 Millionen verkauften Einheiten nahezu ein 10-Jahres-Tief gebracht. Mehr

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5 KOMMENTARE

  1. *Ist die Orgie zu stark, bist Du zu schwach* mag sich der US-amerikanische Häuslebauer sagen, der in Wahrheit nichts „baut“, sondern nur Schulden auftürmt. Denn ob die Erwartungen nun getroffen werden oder nicht, die Hypothekenanträge explodieren geradezu.

    Und zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um glatte 33 Prozent. Der durchschnittliche Hauskredit hat inzwischen ein Rekordhoch von 365700 Dollar erreicht, was ungut an die toxischen 100-Prozent-Finanzierungen aus der Ära des Subprimes erinnert.

    Angesichts des dräuenden Zusammenbruchs der US-Defizitkonjunktur ist das nur konsequent. Deren Funktionsimperative beinhalten schließlich die Eskalation der Verschuldungsspirale, um die Party [die Orgie] am Laufen zu halten. Der orgiastische Joe Sixpack*. Wer hätte das gedacht?

    https://finanzmarktwelt.de/hypotheken-orgie-in-den-usa-das-hat-einen-einfachen-grund-172745/

    *Siehe auch seine Verwandten John Doe, Joe Average und Lieschen Müller.

    • Thanatos
      Zur Immobilienfinanzierung in den USA. Zitat:
      „Wichtig zu wissen ist auch, dass für eine Immobilienfinanzierung weniger Eigenkapital als in Deutschland benötigt wird: Sogenannte „Foreign Nationals“, also Personen mit anderer Staatsbürgerschaft, die aber in den USA leben und arbeiten, erhalten bis zu 80 Prozent des Kaufpreises finanziert. Für US-Amerikaner ist es kein Problem, eine Immobilie auch zu 100 Prozent oder mehr finanzieren zu lassen. Zur Beantragung benötigen die Banken insbesondere den „credit report“ zur Überprüfung der Bonität, der unter der Sozialversicherungsnummer (SSN) geführt wird. Nachgewiesen werden muss auch ein regelmäßiges Einkommen.“
      https://www.ansahl.com/Geld-und-Finanzen/Immobilienfinanzierung-D-USA/Immobilienfinanzierung-USA.html

      • @Almut

        Claro, es ist selbstredend „kein Problem“ oder wie mein Kumpel Alf zu sagen pflegt: Null Problemo!

        Bis, ja bis die alles verschlingende Kapitalverwertung endgültig an ihre inneren wie äusseren Grenzen gestoßen ist. Die scheinbar uferlose Kreditausweitung wird die Krise nur auf einer jeweils höheren Stufe perpetuieren. Denn das vielbesungene „Wachstum“ ist schon lange abgehalftert – eine bloße Schimäre fürs marktgläubige Publikum.

        Was bleibt, ist das Erkaufen von Zeit.
        https://m.onvista.de/news/usa-haeuserpreise-gehen-in-corona-krise-nur-leicht-zurueck-fhfa-379359487

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  3. Die letzten Jahre haben die US-Häuslebauer (falls sie ihre Hütte nicht schon ohnehin bis zur Dachrinne verschuldet hatten) bei Preisanstiegen in ihrer Wohngegend wieder die Angebote für die seit 2003 bekannten Equity-Loans bekommen.
    Die Hütte ist angeblich um 100 K im Wert gestiegen, nix als noch ne Hypothekt um 80 k oberdrauf.
    Wenn demnächst die 600 Dollar-Schecks je Woche auslaufen wird es lebendig.

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