Freitag,24.September 2021
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Fed-Statement hilft dem Goldpreis

Gold, Goldpreis, Fed (Foto: Goldreporter)
Goldpreis dank Fed-Entscheidung auf dem Weg zur nächsten Rally? Wenn die Zinsen unverändert bleiben und die Inflation steigt, dann taucht der Realzins weiter ab und Gold kann profitieren (Foto: Goldreporter).

Die US-Notenbank signalisiert trotz steigender Inflation und verbesserter Konjunkturlage keine baldige Drosselung ihrer Geldpolitik. Der Goldpreis profitiert.

Goldpreis gestiegen

Der Goldpreis hat am Donnerstag Fahrt aufgenommen. Der Kurs des Edelmetalls hat die Marke von 1.800 US-Dollar hinter sich gelassen und notierte am Donnerstag-Nachmittag um 14:45 Uhr mit 1.823 US-Dollar beziehungsweise 1.535 Euro pro Unze (+0,7 %). Der Silberpreis zog heute um etwas mehr als 2 Prozent an auf 25,55 US-Dollar (21,50 Euro) pro Unze.

Fed-Sitzung

Begleitet war der Kursanstieg von stützenden Nachrichten aus den USA. So hat die US-Notenbank nach ihrer gestrigen Sitzung zwar weitere Hinweise auf eine mögliche Straffung der US-Geldpolitik gegeben. Fed-Präsident Jerome Powell betonte jedoch, dass nicht etwa steigende Inflation primäre Entscheidungsgrundlage sei, sondern die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Hier strebe man Vollbeschäftigung an. Die Fed sieht die zuletzt angestiegene US-Inflation (+5,4 % im Juni) weiterhin als vorübergehendes Phänomen an.

Es wird weiter Geld gedruckt

Kernpunkt: Es trotz steigender Inflation und deutlich verbesserter Konjunkturlage wird in den USA erst einmal weiter wie bisher Geld gedruckt. Und das treibt zunächst die Realzinsen weiter in den Keller, was ein gutes Umfeld ist für einen steigenden Goldpreis darstellt.

Goldreporter

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15 KOMMENTARE

  1. Das FOMC hat der Welt gestern deutlich gesagt, dass sie unbedingt Gold kaufen soll!

    Am einfachsten bei Egon v. Greyerz und anschließend im Matterhorn-Hochsicherheits-
    Safe einlagern!

    (ᵔᴥᵔ)

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  3. Nun, die FED will nicht den gleichen Fehler machen, wie 2015 und die Zinsen in Schritten bis zu 2.25 anheben, nur um dann zu erkennen, dass man die Aktien abgewürgt hat.
    Nicht etwa die Wirtschaft, die Beschäftigung und die Produktion. Die interessiert überhaupt nicht.
    Hauptsache die Aktienpapiere steigen.
    Theoretisch könnten alle arbeitslos sein, alle Fabriken geschlossen, es würde keinen jucken, da ja die Aktien steigen und das ist das einzige, was zählt.
    Sagte doch schon der Sozialist Gerhard Schröder:
    „Mir sind 20% Arbeitslosigkeit lieber, als 3 % weniger Aktien Rendite“
    Oder so ähnlich.

    • @maruti

      „Ein paar Milliarden mehr Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte, als hunderttausend Arbeitslose.” – Bruno Kreisky.“

      bruno kreisky, bundeskanzler in österreich, ebenfalls sozialist…

      • @kafri
        Der ist schon lange tot und altmodisch.
        Heute gilt:
        Besser ein paar Hundert Tausend Arbeitslose und Gekündigte als 1% weniger Rendite.
        Als ehemaliger Firmeninhaber kann ich das nur bestätigen.Die Banken forderten mich regelrecht dazu auf, unproduktive Angestellte zu entfernen und den aus den Willigen mehr Leistung herauszuholen.
        ( wörtlich !).
        Was dann auch geschah.

      • Maruti
        Kafri

        Wieder so ein hanebüchener Unsinn. Schröder und Kreisky waren alles andere als „Sozialisten“. Aber vielleicht deshalb, weil Kreisky endlich für Gratisschulbücher und Gratusschulbusse sorgte? Und das Ziel verfolgte, Kinder aus ärmeren Familien den Besuch höherer Schulen zu ermöglichen?
        Auch Kreisky sorgte dafür, dass multinationale Konzerne mit großzügigen Geschenken ins Land geholt wurden. Seine objektive Aufgabe: Die Kapitalverwertungsbedingungen im total verkrusteten Österreich zu „modernisieren“..
        Und Schröder, der neoliberale Agenda-Boss der Bosse und Deregulierer der Finanzmärkte??
        Sagt mal, was soll dieser Ideologie-Kram von Vorgestern? Ernst nehmen kann man das nicht.

    • @Toto

      Gehrhard Schröder ist ungefähr soviel Sozialist wie Otto Graf Lambsdorf und Fanz-Josef Strauss in Personalunion. Das Zitat auf das Sie verweisen stammt im übrigen von Helmut Schmidt und lautete;

      Mir sind 5% Inflation lieber als 5% Arbeitslosigkeit, worauf der damalige Oppositionsführer Reiner Barzel
      echote; Sie werden Beides bekommen Herr Bundeskanzler. Was Barzel offenbar nicht wahr haben wollte, dass auch eine CDU Regierung nichts an der Arbeitslosigkeit würde ändern können. Schmidt ging, Kohl kam, die Arbeitsosigkeit blieb und wurde größer.

      Ich habe die damaligen Debatten selbst verfolgen können und kann mich gut daran erinnern.

      • @krösus und maja
        Liest denn keiner von Euch mal die Bibel ?
        Das 11.Gebot ?
        Ihr sollt Euch nicht von maruti provozieren lassen. Aber, nichts desto trotz, ein kleines Körnchen Wahrheit ist schon in diesen Satiren.
        Immerhin wurde Schröder speziell von der linken Presse „endlich als die Hoffnung für die kleinen Leute“ tituliert.
        Ich meinte zu denen damals:
        In in paar Jahren werdet ihr bereuen, den gewählt zu haben und nicht Kohl.
        Man lachte mich aus und sagte, jetzt gehts den Grossen an den Kragen.
        Wie Sie wissen, geschah das genaue Gegenteil und dann schmiss auch noch der Lafo das Handtuch und der Joschka von den Grünen trommelte die Kriegstrommel.

      • @Maruti Verglichen mit den unablässig hohle Phrasen dreschenden Aussitzern*innen Kohl und Merkel wirkte der Schröder trotzdem noch als Probleme sehender und anpackender Politiker.

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  5. Es wäre an der Zeit, die Kreditwürdigkeit der USA („Rating“) wegen der
    enomen Verschuldung herabzusetzen; es traut sich aber niemand bei
    den US-Rating-Firmen, weil dann die Telefone „heißlaufen“; (siehe hier:)

    Indessen ist deutlich erkennbar, daß man in Washington das Thema „erneute Anhebung der
    US-Schuldengrenze“ in der Presse vermeidet.
    (>‿◠)✌

    • Artikel oben: „enomen“ = „enormen“, logo.

      Aktuelle Reverse-Repo-Zahlen vom Donnerstag:
      $ 987,3 Mrd., 76 Banken parken Cash bei der FED.✌

      Betrachtet man die Trendlinie in der folgenden Grafik, so wird das RRP-Volumen
      bis zum Jahresende durchaus $3 Billionen Dollar /Nacht betragen…,

      „siehe Grafik:“
      Quelle: Zerohedge

      Und da das QE-Programm #4 weiterhin 120 Mrd. USD pro Monat beträgt,
      pumpt die Fed unermüdlich Liquidität in die Märkte, die dann über die
      Reverse-Repo-Fazilität wieder an die Fed zurückfließt.

      Aber: woher kommen die weiteren $ 880 Mrd. Dollar pro Nacht ?

    • @Klapperschlange
      Mir fällt gerade ausser Singapore , Norwegen und der Schweiz kein Land ein, dass bei sauberer Bewertung der Kreditwürdigleit noch über ein“CC“ hinaus käme.

      Auch Dummland ist ja schon alleine gerechnet pleite (wenn man all die unter den Teppich gekehrten Schattenlasten wie Beamtenpensionen, Zahlungspflicht für den Sozialstaat etc mit sieht).
      Spätestens nach Target 2, EU-Schuldenunion und der Haftung für die EZB-Bilanz sind wir so mausetot wie die Dinosaurier im Museum.

      Ich hatte da früher immer so einen Spruch: wieder ein Grund EM…….
      Ich berichtige: Billionen Gründe EM………

      • @MeisterEder

        Wäre der US-Dollar aktuell nicht mehr die „Welt-Leid-Währung“,
        die eigentlich nur noch durch das Militär „gedeckt“ ist, würde
        der $Dollar schon bald aus dem Währungskorb purzeln .

        Wer z.B. die gestrige Auktion der 7-jährigen US-Anleihen verfolgte,
        bei der gerade einmal $62 Mrd. eingesammelt wurden, weiß
        genau, daß diese „fehlgeschlagene“ 7J-Auktion die hässlichste
        seit vielen Monaten war; die Auktion endete bei einer Hochrendite
        von 1,050 % und lag deutlich unter den 1,264 % des Vormonats

        Das „Bid to Cover“ *) war ebenfalls hässlich und rutschte auf nur
        2,231, es war auch der niedrigste Wert seit 2,230 im März;
        ein deutliches Anzeichen dafür, daß die gestiegene Inflationsrate
        das Interesse an T-Bonds einbrechen läßt.

        *) Bid-to-Cover-Ratio
        Bei der Versteigerung von US-Schatzpapieren ist es das Verhältnis
        zwischen den bei der Auktion eingegangenen Geboten und der Zahl
        der tatsächlich akzeptierten Gebote. Das Bid-to-Cover-Ratio ist ein
        Indikator (wenn auch nicht der einzige) für die relative Nachfrage
        nach Schatzpapieren.

        Stell Dir vor, das US-Finanzministerium lädt zu einer Auktion von
        Anleihen ein, um dringende Staats-Schulden zu tilgen, und keiner
        geht hin.“

        (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

        • @Rattlesnake:
          Macht aber nichts, selbst bei Null Nachfrage kommt Powellchen und kauft den Junk.
          Hier in Europa schieben wir noch für 2 Minuten virtuell eine Geschäftsbank dazwischen und dann landet das Zeug in Christines grosser Mülltonne.

    • @klapperschlange
      Natürlich wird, wie jedes Jahr die Einigung zu Anhebung in letzter Minute erfolgen.
      Es ist ein Schauspiel, nichts weiter.
      Der Dollar ist die Leitwährung und damit kann man Schulden machen, soviel man will.
      Was die meisten nicht wissen, ist, dass letztlich jedes Brötchen, jeder Kaugummi und jede Zeitung mit Dollars am Kiosk bezahlt werden muss.
      Denn, alle Rohstoffe dieser Welt werden in Dollars gerechnet, trotz China und Russland.
      Die können zwar untereinander tauschen, wollen die aber in den Weltmarkt verkaufen, läuft das über Dollars.
      Also, Russland verkauft Öl in die Schweiz , Dollars.
      China verkauft Stahl nach Japan, Dollars.
      Wir kaufen Reis aus China, Dollars.
      usw.

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