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Gold: „Commercials“ bleiben netto-long positioniert

In der Vorwoche hatten die kommerziellen Händler an der US-Warenterminbörse bei den Gold-Futures erstmals eine Netto-Long-Position aufgebaut. Diese ist nun auf nur noch 13 Kontrakte geschrumpft.

Die jüngsten CoT-Zahlen vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 11. September 2018 folgende Veränderungen in den Positionen der bedeutendsten Händlergruppen.

Die in der Vorwoche erstmals aufgebaute Netto-Long-Position der „Commercials“ wurde fast vollständig wieder eliminiert. Die kommerziellen Händler blieben noch gerade einmal mit 13 Kontrakten netto-long.

Auf der anderen Seite reduzierte sich die ungewöhnliche Netto-Short-Position der „Großen Spekulanten“ um 43 Prozent auf 7.590 Kontrakte.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX gingen noch einmal um 0,78 Prozent zurück auf 469.450. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag gab es dann einen Anstieg um 1,8 Prozent auf 478.081 Kontrakte.

Der Goldpreis verbesserte sich vergangenen Woche leicht um 0,07 Prozent auf 1,193,73 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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Eingetragen von am 16. Sep. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

13 Kommentare für “Gold: „Commercials“ bleiben netto-long positioniert”

  1. Bei 13 Kontrakten kann man nicht mehr von long sorechen. Die sind mittlerweile längst short.Und die Spekulanten sond längst wieder long.
    Man hat glattgestellt, die Verluste abgeschrieben.Geld ist ja genug da, die Investoren mit Anlagenotstand werfen es ja allen hinterher.

  2. Wie viel Barreserven haltet ihr?
    Habe 10k zur Verfügung und überlege in was ich es investiere..

    • @simon
      Das kommt auf den Lebenstil an.
      Ich würde sagen, mindestens 3, besser 6 Monatsnettogehälter sollten es sein.Gehen wir von 1500 aus, sollten etwa 4,5 Tausend bar ! vorhanden sein.
      In kleinen Scheinen und nicht auf dem Konto.
      Damit kann man 3 Monate überleben, falls die Bank zumacht.
      Natürlich wird davon nicht die GEZ oder die Miete, Strom, Versicherungen bezahlt. Das muss warten, bis die Banken wieder offen sind.
      10.000 in bar würde ich halten und nichts davon investieren.
      Bei einer Inflation von 2% müssen Sie aber jedes Jahr aufstocken.
      So 200 Euro in diesem Falle. Bei 4.500 etwa 90 Euro.

    • Helmut Josef Weber

      Gibt es den nächsten Knall, dann werden als Erstes natürlich Kapitalverkehrskotrolle eingeführt, damit die Menschen nicht mehr ihr Geld auf der Bank benutzen können um in andere Güter zu erwerben (z. B. Edelmetalle),
      Die Einlagesicherung von 100 TSD wird wohl funktionieren, aber man kommt dann nicht an das Geld ran und es wird dann in den laufenden Jahren durch eine galoppierende Inflation weginflationiert.
      Als letztes wird dann ggf. eine Währungsreform stattfinden.
      Zusammenfassend:
      Mit Bargeld kann man zu jeder Zeit noch Dinge kaufen, mit der man in die Zeit bis zum „neuen Geld“ überbrücken kann und wenn es auch nur lang lagerfähige Lebensmittel sind.
      Auch wird es Goldbesitzer geben, die über wenig Bargeld verfügen und dann ein paar Unzen verscherbeln werden/müssen um weiter konsumiere zu können.
      Wer also das Geld hat, mehr als nur ein paar Unze zu besitzen, der sollte mindestens 10 TSD immer griffbereit haben.
      Mit dem dann noch zur Verfugung stehenden Geld auf den Konten können weiter Mieten, Versicherungen, usw. bezahlt werden.
      Und mit dem Bargeld in der Tasche, kann ich dann an den Schlangen vor den Geldautomaten vorbei gehen und bei LIDL, Aldi und Co, einkaufen gehen.

      Viele Grüße aus Andalusien
      H. J. Weber

      • @H.J.Weber
        So ist es. Solange Bargeld akzeptiert wird, sollte man solches halten.
        Denn, Bargeld kann man nicht so ohneweiteres über Nacht abschaffen, wie man Kapitalverkehrskontrollen einführt. ( Ein anderes Wort für Kontensperrungen oder Moratorium).
        Denn,viele Ausländer haben diese Banknoten noch vorrätig.
        Man kann unmöglich einem Briten, Japaner oder Schwarzafrikaner aus Gambia ( den sogenannten auserwählten Goldstücken), sagen, dass nun seine gehorteten Euros wertlos sind.
        Das wird weder Merkel noch Junker zulassen und Seehofer auch nicht.
        Deshalb als Grundstock: Gold und Bargeld.

  3. Man gibt nicht auf zu versuchen, das Rad zurückzudrehen, weil einem die Geschichte nicht passt.So bei Trump und in UK auch.
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_84458190/sadiq-khan-londons-buergermeister-schreibt-brexit-brandbrief.html

  4. Diese „Cots-Berichte“ sind wirklich aufregend…

    Dagegen kann man die Nachricht aus „Trumpls Twitterland“ getrost ignorieren, daß Trump morgen die Summe an Strafzöllen gegen China nochmals um $200 Milliarden erweitert und damit auf über $400 Mrd. verdoppelt.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article181540864/Trump-will-im-Handelsstreit-mit-China-neue-Strafzoelle.html

    Dadurch gehen die Aktienmärkte morgen brav in die Knie; Gold und Silber (logisch) natürlich auch.

    Bleibt abzuwarten, wie China reagiert: ich würde Mr. Xi Jinping empfehlen, einen kleinen Warnschuß in Richtung Mr. Mnuchin abzugeben und mal eben $50 Mrd. US-Junkbonds zu veräußern – das dürfte „The Donald“ zu denken geben.

    • @watchdog
      Das ist brandgefährlich. Die USA zieht China den Stecker.Die überschuldete chinesische Schattenwirtschaft gerät ins straucheln.
      Damit schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe.
      Die Chinesischen Exporte nach USA werden gedämpft und die Euroexporte nach China, vornehmlich die deutschen, ebenfalls.
      Was das für den Automobilsektor, wo bald jeder 3. Arbeitsplatz daran häbgt, bedeutet, will ich mir gar nicht ausmalen.
      2008 sollte China Deutschland retten. Wer rettet nun Deutschland, den bald wieder armen Mann Europas ?

    • @Watchdog

      Die Trumpeltier-Administration scheint fest entschlossen, nunmehr den Konflikt mit China zu eskalieren. Die üblichen Vorbehalte gegenüber dem UN-Menschenrechtsgremium – vor allem wenn sie die USA betreffen – wurden mal eben so über Bord geworfen. Denn der POTUS windet sich vor Sorge um die Uiguren in China. Ausgerechnet eine muslimische Minderheit.

      Und so bleibt eigentlich keine andere Möglichkeit, als China mit Sanktionen zu überziehen – ungeachtet des Handelskrieges:
      https://www.n-tv.de/politik/USA-erwaegen-Sanktionen-gegen-China-article20619266.html

      China wird doch kleinzukriegen sein. Das wäre doch gelacht.

    • @Watchdog China und die USA haben genau so ein konstruktives Verhältnis wie Drogendealer und Junkie ,sie brauchen sich gegenseitig.Der Potus hat das aber noch nicht begriffen.Putin hat es da besser er muss den Amis nicht in den Hintern kriechen.

  5. wo blieb denn der Short squeeze???

    seit ich mich für Gold interessiere, ging es nach längeren Seitwärtsbewegungen *immer* schnurgerade nach unten….

    und wir befinden uns wieder seit einigen Wochen innerhalb 20-30 Dollar gefangen….

    Nur Silber bewegt sich noch etwas mehr hin und her,,,, tendenziell aber auch eher Richtung Süden…

    Naja ich stell mir in den nächsten Wochen mal n haufen Baares bereit. so Gott will kauf ich dan nochmals 1000 Unzen Silber zu….

    • @brunix

      „Noch“ liegen die Spekulanten mit ihren „Short-Wetten“ im Gelände der Bullionbanken, und umgekehrt (siehe Grafik).
      Da sich der Goldpreis seit Mitte Juni jedoch von beiden Marktteilnehmern nach unten „abkoppeln mußte“, reicht irgendein Ereignis, das den Goldpreis wieder über die $1260,-Marke hebt, aus, den Short-Squeeze auszulösen.

      Die Frage, warum die („lern-resistenten“) Spekulanten immer wieder auf die heiße Herdplatte der professionellen Hedger greifen, (um sich erneut die „Short-Finger zu verbrennen), ist ein unbeantwortetes Rätsel.

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