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Gold-Förderung in der USA: Viel kommt nicht mehr

Gold, Mine, USA

Gold-Mine in den USA (Tagebau): Ziemlich leergeräumt (Foto: Paul Binet – Fotolia.com)

In den USA wurde im vergangenen Dezember 18,5 Prozent weniger Gold gefördert als im Vergleichsmonat von 2019. Das Gesamtjahr brachte ein Minus von 11 Prozent.

Weniger Gold aus den USA

Laut dem aktuellen Marktbericht des U.S. Geological Survey (USGS) haben US-Minen im vergangenen Dezember nur noch 16,7 Tonnen Gold produziert. Gegenüber Vormonat ergibt sich ein Rückgang der Goldförderung um 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Dezember 2018 verbucht man ein Minus von 18,5 Prozent. Seinerzeit wurden immerhin noch 20,5 Tonnen Gold aus der Erde geholt. Im Gesamtjahr 2020 lieferten die US-Bergbaubetriebe laut USGS 201 Tonnen Gold. Das sind 25 Tonnen oder 11 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Gold, Förderung, USA, 2019

US-Goldproduktion der vergangenen 24 Monate. Es wird immer weniger Gold aus der Erde geholt (Quelle: USGS).

Grundproblematik

Wie in anderen Abbauregionen der Welt, leidet die US-Goldindustrie unter einem sinkendem Goldgehalt im Erz, wenigen bis keinen Entdeckungen neuer Lagerstätten, steigenden Kosten des Goldabbaus und der Exploration sowie unter Problemen bei der Projektfinanzierung. Auch der deutlich gestiegene Goldpreis brachte keine Verbesserung der Förderergebnisse. Immerhin stieg Gold von Dezember 2018 bis Dezember 2019 um 19 Prozent auf 1.523 US-Dollar pro Unze an. Der USGS schätze die in den USA wirtschaftlich noch abbaubare Menge an Gold Ende 2019 auf 3.000 Tonnen.

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Eingetragen von am 3. Apr. 2020. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

29 Kommentare für “Gold-Förderung in der USA: Viel kommt nicht mehr”

  1. Man darf gespannt sein, wann auch aus Australien Meldungen eintreffen, daß die Gold-/Silberminen schließen müssen.

    Erst gestern überraschten Nachrichten aus Mexiko, daß alle Minen ab sofort bis Ende April geschlossen werden.

    http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Newmont_Goldcorp_Fuenf_Minen_voruebergehend_geschlossen_Aktienanalyse-11149126

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  3. ich vermute diese Minen-Schließungen werden bis evtl Ende dieses Jahres anhalten. Jetzt werden einige Anleger vermutlich richtig panisch…. bleibt ja noch der gute alte Bitcoin (Lach!)

    • @f.s.

      Was glaubst Du, wie lange ein Minenbetreiber überlebt, wenn er komplett in den „Wartungsmodus“ gehen muß?
      Die kleinen und großen Explorer leben nur vom kurzfristigen Kredit in der Hoffnung, daß sie bald „fündig“ werden.
      Länger als 2-3 Monate überleben die keinen „Shutdown“; es sei denn, der Goldpreis geht inzwischen durch die gut abgestützte „Bohrloch-Decke“.

    • Bitcoin sollte auf jeden Fall mit im Portfolio sein. Das war unser stärkstes Asset die letzten Jahre und ein paar Monate nach dem Halving im Mai ensteht die nächste „Blase“. Natürlich steuerfrei.

  4. Also 18,5% weniger abgeliefert (gewollt oder ungewollt) und trotzdem 19% Preissteigerung. Dann war sogar eine Gehaltserhöhung von 0,5% in einem Jahr möglich (wenn nicht wegen Mehraufwendung aufgefressen). Passt doch die Billanz. Zumindest musste niemand auf seinen Gehalt verzichten und die 3% Risikoaufschlag wurden auch nicht angefasst. Das läuft jetzt noch die restlichen 20 Jahre (wie immer 20 Jahre) so weiter und dann muss erst über Umschulungen und lebenslange Wiedergutmachung an der Natur nachgedacht werden.

  5. Kurzer Ausflug von Edelmetall weg zu Aktien: die Aktie von United Technologies fällt heute an der nyse um 45%, haben Fusion mit bzw. die Übernahme von Raytheon bekanntgegeben und Aufsplittung des Konzerns in drei Teile.

    Wieso fallen die dann so krass heute?
    Waffenfirmen waren doch immer bester Freund der Börse!!

    Steckt da „mehr“ dahinter oder ist das ein reines Problem dieses Konzerns….ich finde keine Nachricht dazu, aber es muss doch was geben, ich meine 45% ist kein Pappenstiel für einen DOW-Wert…..

    • @Pedro
      Ich bin nicht in Aktien investiert und kenne die daher nur aus der Theorie. Ich kann mir aber vorstellen, dass aktuell „Sichere Häfen“ gefragt sind. Und da die werten Aktionäre jetzt auch rausgefunden haben, dass es in der Wetthalle nicht zwingend ein doppeltes Netz gibt, werden sie vorsichtig. Da passt ein Investment, bei dem Bewegung und damit Risiko direkt angesagt ist, nicht in die jetzige Zeit.
      Eine andere Möglichkeit: Es wurden absichtlich von einem Part große Pakete abgestoßen, damit ein zweiter, involvierter Part günstig ankaufen kann. Für dieses Vorgehen könnte ein folgender, überschneller Wiederanstieg der Kurse aufgrund großer Aufkäufe auf erfolgreiche Ausführung der Aktion hindeuten.
      Aber Alles von mir nur geraten und geklaut ;-)

    • @Pedro Sollten die wirklich Angst haben dass Donald der Trumpel die 700 Mrd. für den Rüstungshaushalt im nächsten Jahr nicht zusammen bekommt?Die Angst ist doch unbegründet wenn dann spart er bei der Gesundheit,Sozialhilfe und Bildung.

    • @pedro
      Das ist noch gar nichts.
      Sehen Sie mal Richtung 1929.Da waren 90% die Regel und genau das wird noch kommen.
      Vor wenigen Tagen warnte ich noch vor diesem Sturm, er wird täglich mächtiger

  6. @ukunda
    Märchenstunde ?

  7. Familienvater

    Diesen Anstieg der Geldmenge hat man nicht mal 2008 gesehen:

    http://www.shadowstats.com/imgs/sgs-m3.gif?hl=ad&t=1585963292

    und auch der Anstieg der VS-Schulden des letzten Monats ist beispiellos:

    https://treasurydirect.gov/NP/debt/search?startMonth=02&startDay=01&startYear=2020&endMonth=04&endDay=04&endYear=2020

    Bleibt gesund, ich geh jetzt erst mal in den Wald Holz machen

    • Wolfgang Schneider

      @Familienvater
      http://www.shadowstats.com/alternate_data/unemployment-charts
      Schau Dir mal den Knick nach oben an. Das wird wie nach 1929.
      Muß heute im Garten was machen. Katze läßt mich nicht gehen.

      • Familienvater

        @Wolfgang
        was für ein Tag. Schönstes Wetter und keinen Flieger am Himmel gesehen. Ich sagte meinen Kindern heute, dass dies zu meiner Zeit als Kind auch so war. Wahrscheinlich wird man in den Geschichtsbüchern nur lesen, dass ein Virus die Weltwirtschaft in die Knie gezwungen hat. Über die wahren Ursachen wird da nichts zu finden sein.
        So ein Garten fehlt mir noch, wenn dies aber so weiter geht, werden bald viele Finanzierungen platzen.

  8. Der Öl-Preis, Donald Trump und die Fracking-Industrie.

    https://finanzmarktwelt.de/oelpreis-im-aufwaertsrausch-die-grosse-wette-auf-montag-163136/

    Am Freitag ist der Öl-Preis nach oben gesprungen, nachdem Trump der US-Fracking-Industrie „verbal“ schon wieder zu Hilfe kam.

    Öl-Fördermengen-Kürzungen wird es aber mit Rußland und den Saudis nur dann geben, wenn auch die Fracking-Firmen ihre Fördermenge kürzen.

    Die erhoffte Kürzung um ~ 10 Mill. Barrel/Tag wird aber nicht reichen, weil die Öl-Nachfrage weltweit dramatisch einbricht: da müßten schon 30 Mill. Barrel/Tag vereinbart werden, – und diesen „Sargnagel“ werden die „US-Fracker“ nicht schlucken können.

    Allein DELTA-Airlines hat über 20.000 Flüge gestrichen, ebenso Lufthansa & Co;
    tausende von Fliegern sind in Park-Position.

    Die verordnete „Heimarbeit“ (Home-Office) und weltweite Ausgangssperre reduziert die Benzin-Nachfrage um Dimensionen, welche sogar Greta schlecht schlafen läßt:
    Die UN-Klimakonferenz in Glasgow 2020 wird wegen Coronavirus verschoben.

    „Was erlauben Britische Regierung ?)“

  9. Erst einmal ein freundliches Hallo in die Runde der Gold-Bug’s.
    Ich habe eine Frage und würde mich freuen, wenn ich darauf eine Antwort bekommen würde.
    Die Rufe nach Euro-Bond’s oder Corona-Bond’s werden ( gerade aus Italien) immer häufiger/lauter. Aber bevor finanzielle Hilfen aufgrund versagter (Finanz-)Politik gefordert und erbettelt werden, sollten doch zuerst die eigenen Reserven von z.B. Gold (> 2.400 T. ) in Anspruch genommen werden.
    Auch Griechenland hat damals die Gelder bekommen, ohne ihre Reserven antasten zu müssen.
    Mit 50.000 € komme ich auch nicht in die Privatinsolvenz.

    Wo liegt mein Denkfehler ?
    Danke und bleibt ALLE gesund…

    • Wolfgang Schneider

      @Kartana
      Als alter Aluhut-Träger würde ich sagen, daß dieses Gold nur noch im der Phantasie der betr. Völker existiert. Erst recht, wenn es in London oder New York lagert.
      Sehen Sie es doch musikalisch.
      https://www.youtube.com/watch?v=e-HuoSUwQSU

      Zehn kleine Eurolein, die taten sich sehr freuen.
      Doch Griechenland saß mit im Boot, neune tun’s bereuen.
      Neun kleine Eurolein, die hatten nichts gedacht.
      In Irland ist jetzt Helloween, da waren’s nur noch acht.
      Acht kleine Eurolein, die haben’s übertrieben.
      Italien geht die Puste aus, nun sind es nur noch sieben.
      Sieben kleine Eurolein, die sind völlig perplex.
      In Lissabon ist Schicht im Schacht, da waren’s nur noch sechs.
      Sechs kleine Eurolein, die waren ganz genervt.
      Beim Ami zu viel Schrott gekauft, den Belgier hat’s entschärft.
      Fünf kleine Eurolein, die kam es ganz schön teuer.
      Der fünfte büßt den Syrien-Feldzug nun im Höllenfeuer.
      Vier kleine Eurolein, die fanden nichts dabei,
      die Bankenrettung war zu viel, da waren’s nur noch drei.
      Drei kleine Eurolein, die riefen laut Hurra.
      Doch eines fiel beim Rating durch, zweie sind noch da.
      Zwei kleine Eurolein, die kamen nicht ins Reine.
      Den Staatsbankritt noch abzuwehren schaffte nur der eine.
      Ein kleines Eurolein, die hatte was gebissen.
      Sanktionen gegen Putinland, nun hat es sich geschrottet.

  10. Nix los hier heute – bei dem schönen Wetter (im Süden) sitzen alle im (gut getarnten ) Biergarten oder machen Urlaub auf „Balkonien“?

    Muß hier im Forum noch jemand Heizöl bestellen? Wenn ja: nächste Woche wird es wieder billiger.

    „Breaking News“:
    Der Ölpreis-Krieg geht in eine neue Schlacht-Runde – das für Montag angesetzte Treffen der OPEC+ (USa, Saudiarabien, Rußland) wurde „gecancelt“ – ab Montag zieht der Ölpreis wieder stark in den Süden.

    Den Originaltext habe ich per „DeepL“-translator in‘s Deutsche übersetzt; er ist zwar etwas länger, liest sich aber wie eine Fortsetzung der Märchenreihe aus „1001 Nacht“:

    „Im Nachhinein betrachtet war der Ölpreis-Handel mit einem Trump-Tweet am gestrigen Handel vielleicht nicht die beste Idee.

    Am 2. April twitterte der US-Präsident in einem zunächst verspätet erscheinenden Aprilscherz: „Ich habe gerade mit meinem Freund MBS (Kronprinz) von Saudi-Arabien gesprochen, der mit Präsident Putin von Russland gesprochen hat, & Ich erwarte & hoffe, dass sie etwa 10 Millionen Barrel zurückschrauben werden, und vielleicht noch wesentlich mehr, was, wenn es passiert, GREAT für die Schiefer-Öl- & Gasindustrie sein wird!

    Was folgte, war die größte Rallye des Ölpreises aller Zeiten, als unzählige Ölshorts ihre Positionen zu decken suchten, weil man befürchtete, dass auch nur ein Fetzen der Wahrheit an Trumps Prahlerei liegen könnte, dass der Ölpreiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland zu Ende gehen könnte, zumal die weltweite Ölnachfrage um über 20 % einbrach, als Saudi-Arabien seine eigene Produktion auf den Rekordstand von 12Mill. Barrel/Tag steigerte.“

    „Wie der russische Energieminister, Alexander Novak, gleichzeitig erklärte, müsse jede Produktionskürzung auch die US-Schieferproduzenten einschließen, was Trump sicherlich nicht wollte. Wie der WSJ berichtete: „Saudi-Arabien und Russland werden nicht kürzen, wenn sie keine Signale von den US-Produzenten erhalten, dass sie die Produktion reduzieren werden, sagten die Beamten. Aber sie fügten hinzu, dass offizielle gemeinsame Drosselungen in den USA aufgrund der Kartellgesetze schwieriger zu erlassen wären.

    Und so war die Welt gespannt auf die virtuelle OPEC-Konferenz am Montag, bei der es um die Frage ging, ob Trump einer Kürzung der US-Produktion zustimmen würde (und ob er überhaupt die Befugnis hätte, eine solche Kürzung durchzusetzen).

    Doch zuvor geschah etwas, was bisher nur wenige bemerkt haben: Unter anderem berichtete Putin am Freitag, dass der russische Präsident freundlicherweise auch die Gründe für den Ölpreiseinbruch zusammenfasste, die er auf das Coronavirus, die fehlende Ölnachfrage und, Trommelwirbel, den saudischen Rückzug aus dem OPEC+-Deal zurückführte.“

    „Es war der Rückzug unserer Partner aus Saudi-Arabien aus dem OPEC+-Abkommen, ihre Produktionssteigerung und ihre Ankündigung, dass sie sogar bereit seien, Rabatte auf Öl zu geben“, die zum Absturz beigetragen haben, zusammen mit dem coronavirenbedingten Nachfragerückgang, sagte er.

    „Dies hing offenbar mit den Bemühungen unserer Partner aus Saudi-Arabien zusammen, Konkurrenten auszuschalten, die so genanntes Schieferöl produzieren“, fuhr Putin fort. „Dazu muss der Preis unter 40 Dollar pro Barrel liegen. Und das ist ihnen gelungen. Aber das brauchen wir nicht, wir haben uns nie ein solches Ziel gesetzt.“

    Wie sich herausstellt, war und ist Saudi-Arabien recht empfindlich gegenüber Anschuldigungen, wer für das Scheitern des Wiener Gipfels vom 5. März verantwortlich ist, der damit endete, dass Russland sich weigerte, sich zu einer noch größeren Produktion zwingen zu lassen, um Saudi-Arabien zu besänftigen, und Saudi-Arabien dazu veranlasste, eine historische Ölschwemme zu entfesseln.

    In einer Erklärung zu Beginn des Samstags sagte der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan, dass die oben erwähnten Kommentare, in denen Putin Riad die Schuld für das Ende des OPEC+-Pakts zwischen den beiden Ländern im März zuschob, „völlig frei von Wahrheit“ seien.

    „Russland war es, das das Abkommen abgelehnt hat“, sagte das saudische Außenministerium Anfang März. „Das Königreich und 22 andere Länder versuchten, Russland zu weiteren Einschnitten und zur Verlängerung des Abkommens zu bewegen.

    Was zufällig noch mehr „Fake“-Nachrichten sind, und der Grund, warum Russland sich geweigert hat, ist, dass es tatsächlich vor einem feindlichen Ultimatum der OPEC stand. Wie die NYT berichtete:

    Nach Gesprächen mit OPEC-Mitgliedern in Wien kehrte Russlands Energieminister Alexander Novak am Donnerstag zu Konsultationen nach Moskau zurück. In seiner Abwesenheit trafen sich OPEC-Beamte und stellten ein Ultimatum auf. Die Gruppe als Ganzes würde die Produktion um 1,5 Millionen Barrel pro Tag oder etwa 1,5 Prozent der Weltversorgung reduzieren. Die OPEC, d.h. im Wesentlichen die Saudis, würde den Großteil der Kürzungen vornehmen, nämlich eine Million Barrel, solange Russland und andere Produzenten den Rest kürzen.

    Der Schachzug sei „so etwas wie ein Boss-Angriff“, sagte Helima Croft, Analystin bei RBC Capital Markets, aber er sei nach hinten losgegangen. Russland hatte zuvor schwer gespielt, aber dieses Mal spielte Herr Novak nicht. Die Antwort war wieder „nein“, und der saudische Ölminister, Prinz Abdulaziz bin Salman, und andere Beamte gingen ohne Ergebnis und ohne Kommuniqué zurück in ihre Hotels.

    Natürlich war Saudi-Arabien nicht daran gewöhnt, ein „Nein“ als Antwort zu erhalten, und so reagierte es mit der effektiven Auflösung der OPEC, auch wenn es weiterhin Russland dafür verantwortlich machte: Wie Bloomberg berichtet, „seit das ursprüngliche OPEC+-Abkommen bei einem Treffen am 5. März in Wien auseinander fiel, haben die Saudis argumentiert, dass Russland sich entschied, auszuscheiden, und argumentierten, dass es den Ländern freistehe, so viel wie möglich zu fördern“.

    „Der russische Energieminister hat als erster gegenüber den Medien erklärt, dass alle teilnehmenden Länder von ihren Verpflichtungen entbunden sind“, sagte Prinz Abdulaziz, der Energieminister und Halbbruder von Kronprinz Mohamed bin Salman. „Dies führte zu der Entscheidung der Länder, ihre Produktion zu erhöhen, um die niedrigeren Preise auszugleichen und die Ertragsausfälle auszugleichen.

    Und, wie wir am Freitag diskutierten, haben Saudi-Arabien und Russland über diesen letzten diplomatischen Streit hinaus angedeutet, dass sie wollen, dass sich andere Ölländer an etwaigen Fördermengenkürzungen beteiligen, was die Bemühungen um die Einberufung eines Treffens erschwert, sagte der Delegierte und bat darum, bei der Erörterung diplomatischer Angelegenheiten nicht genannt zu werden.

    „Wir blieben immer skeptisch gegenüber diesem umfassenderen Abkommen, da die US-Produzenten laut US-Kartellgesetz nicht zu Kürzungen gezwungen werden können“, sagte Amrita Sen, Chef-Öl-Analystin bei der Beratungsfirma Energy Aspects Ltd. „Wenn dem so ist, kommt Russland nicht an den Tisch. Und wenn alle nicht kürzen, dann wird Saudi-Arabien nach seiner lange vertretenen Haltung auch nicht kürzen“.

    Ist das nicht aufregend?

    Heizöl & Benzinpreise nähern sich der „Negativ-Preisgrenze“, doch wir alle machen leider „Home Office“.
    Wenn ich jetzt ein Taxi rufe: bekomme ich dann den Preisabschlag per Cash in die Hand?

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