Menu
Gold-Importe Chinas brechen im Dezember deutlich ein
7. Februar 2012 China

Wichtige Impulse für den Goldpreis kommen immer stärker aus Asien.

Die chinesische Gold-Einfuhr via Hongkong war gegenüber dem November um 62 Prozent rückläufig. Verantwortlich sind unter anderem saisonale Einflüsse.

China importierte im Dezember 62 Prozent weniger Gold über das Handelszentrum Hongkong. Während das dortige Census and Statistics Department im November Rekordlieferungen in Höhe von 102,8 Tonnen meldete, gelangten im Dezember nur noch 38,8 Tonnen Gold via Hongkong auf das chinesische Festland.

Zwei Gründe werden von Analysten für den starken Rückgang der Importe genannt.

Der Dezember sei oft ein schwächerer Monat hinsichtlich der chinesische Import-Nachfrage. Für die großen Goldboom zum chinesischen Neujahrsfest (Januar/Februar) deckten sich die Händler bereits einen Monat zuvor ein. Zudem sei die Goldproduktion in China zuletzt deutlich angestiegen. Im Dezember förderten die chinesischen Goldminen nach Angaben des National Bureau of Statistics 83 Tonnen Gold, 32 Prozent mehr als im Vormonat. Ein größerer Teil der Inlandsnachfrage konnte somit aus der eigenen Produktion bedient werden.

Im Gesamtjahr 2011 hat China allerdings knapp 427,88 Tonnen Gold über Hongkong eingeführt, dreimal so viel wie im Vorjahr.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!


Finanzielle Freiheit im Ruhestand: Altersvorsorge mit Gold

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Kommentare deaktivert
Anzeige
*