Montag,26.Juli 2021
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Gold wird uns überdauern, Finanzvermögen droht Vernichtung!

Die Aktien steigen, der Goldpreis fällt. Die Hoffnung, dass unserer auf Kredit gebautes Wirtschaftssystem wieder auf den Wachstumspfad wechselt ist groß. Langfristig müssen jedoch Kredite abgeschrieben und Finanzvermögen wird vernichtet werden.

Gold, Goldbarren (Foto: Goldreporter)
Gold als Ruhekissen: Kurse werden von Menschen gemacht, Gold war schon immer da und wird auch unsere Zivilisation überdauern (Foto: Goldreporter).

Gold und Aktien

Zuletzt entwickelten sich Aktienmärkte und Edelmetall-Kurse gegenläufig. Die Hoffnung auf einen schnellen Impfstoff und die Erwartungen hinsichtlich einer Rückkehr zum normalen wirtschaftlichen Treiben irgendwann im kommenden Jahr werden von vielen Investoren bereits vorweggenommen. In den USA sind die Aktionäre mittlerweile so „bullisch“ positioniert, dass der von CNN publizierte „Fear & Greed Index“ fast am oberen Anschlagspunkt angekommen ist. Er notierte zuletzt bei 92 von 100 Punkten.  Die großen Aktien-Indizes befinden sich wieder nahezu auf Vorkrisenniveau – der breite US-Index S&P 500 notiert mit rund 3.640 Punkten sogar deutlich darüber. Viele Einzelaktien haben neue Rekordhochs erreicht. Gerade so, als hätte es eine Corona-Krise nie gegeben. Der Goldpreis ist unter die Marke von 1.800 US-Dollar gerutscht – auf den tiefsten Stand seit Mitte Juli.

Grundproblematik

Und das alles geschieht, obwohl jetzt schon klar ist, dass der weltweite Staatsschuldenberg und die Bilanzen der Notenbanken in der Corona-Krise auf immer neue Rekordwerte ansteigen werden. Die Kaufkraft der Papierwährungen wird weiter systematisch dezimiert. Auch wenn dies an den offiziellen Inflationsraten noch nicht abzulesen ist. Alle Staaten/Zentranken versuchen sich, mit frischem Geld aus der Krise zu drucken. Der Verfall des Kreditgeldes fällt auf, wenn man die Preis-Entwicklung bei Realwerten betrachtet. Dazu können Immobilien zählen, auch Aktien als Unternehmensbeteiligungen – aber vor allem Edelmetalle, wie Gold und Silber.

Warnsignal

Der starke Goldpreis-Anstieg der vergangenen Jahre ist auch ein klarer Indikator dafür, dass sich die Geldmengen-Ausweitung dramatisch von der realwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt hat. Natürlich bleibt den Verantwortlichen kaum eine andere Wahl. Sozialstaat und hoher Beschäftigungsstand müssen aufrechterhalten werden, was immer es kostet. Und langfristig betrachtet wird es für die Gesellschaft von Krise zu Krise teurer. Wir sind in einem System gefangen, das unbegrenzten Kredit zu versprechen scheint und ewiges Wachstum auf Pump. Doch das ist ein Irrtum.

Gold wird uns überdauern

Eine wichtige Frage lautet: Wie soll die massive Kreditausweitung jemals wieder mit der Wirtschaftsleistung in Einklang gebracht werden, ohne einen epochalen Kahlschlag des weltweiten Finanzvermögens herbeizuführen? Da jedem geliehenen Euro ein geschuldeter gegenübersteht, kann ein Schuldenabbau nur mit einer parallelen Dezimierung des Finanzvermögens einhergehen. Und genau das ist einer der wesentlichen Gründe, an Gold festzuhalten. Das Edelmetall ist nicht an ein Zahlungsversprechen geknüpft. Gold kann nicht pleitegehen. Ja, es kann im Preis sinken. Aber Kurse werden von Menschen gemacht. Gold war schon immer da und wird auch jeder weitere Krise überdauern.

Goldreporter

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39 KOMMENTARE

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  2. Man möge mir verzeihen, aber es drängt sich mit Macht der Eindruck einer „Überproduktionskrise“ auf: Der Finanzkapitalismus „produziert“ einfach zu viele Waren – gehandelte Finanzprodukte wie Kredite, Derivate oder Anleihen -, die auf Teufel komm raus in den Markt gedrückt werden sollen, aber leider Gottes nicht genügend Abnehmer finden.

    Und in eben jenen „Überproduktionskrisen“ werden regelmäßig gesellschaftliche Vermögenswerte [und seien es nur Buchwerte] in unvorstellbarem Ausmaß vernichtet – hier also der „epochalen Kahlschlag des weltweiten Finanzvermögens“.* Die Krise resp. die systemimmanente Unsicherheit als das Wesen des Kapitalismus, wie schon der alte Karl Marx klar gesehen hat.

    „Der Widerspruch der kapitalistischen Produktionsweise besteht aber gerade in ihrer Tendenz zur absoluten Entwicklung der Produktivkräfte, die beständig in Konflikt gerät mit den spezifischen Produktionsbedingungen, worin sich das Kapital bewegt und allein bewegen kann.“ MEW Bd. 25, S. 268ff.

    Ein irritierendes Paradoxon: Ausgerechnet der Überfluss wird zum Problem. Noch einmal Marx: „In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie aus, welche allen früheren Epochen als Widersinn erschienen wäre – eine Epidemie der Überproduktion. Die Gesellschaft findet sich plötzlich in einem Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt […] der Handel scheint vernichtet, und warum? Weil sie […] zuviel Handel besitzt.“

    Darum wird der Schuldenabbau nur mit einer „parallelen Dezimierung des Finanzvermögens“ einhergehen – bei Dir, bei mir, bei jedem, sollten wir nicht reagieren und den größtmöglichen Abstand zum Wirtschafts- und Finanzsystem einnehmen. Inklusive der freundlich kommunizierten, aber gleichwohl konsequenten Distanzierung von Banken und Versicherungen.

    *So beliefen sich laut Asiatischer Entwicklungsbank die Schäden der globalen Finanzkrise 2008ff. auf 50000 Millarden Dollar [50 Billionen].

    • @Thanatos
      Hilfreich war bei solchen Anlässen stets ein kleiner Krieg hie und da, dann gibt es auch wieder Wichstum. Hab heute wieder eine 30-Tage-Kommentarsperre beim Fratzenbuch abgegriffen, dabei wissen die nicht mal was von der roten Redneck-Flagge an meiner Wand im Wohnzimmer. Hatte alle Griechen als orthodoxe Kümmeltürken bezeichnet, die sich mal das Steuerzahlen angewöhnen sollen, dann hat ihr Fiskus auch Geld und braucht nicht Kredite aufzunehmen, nach deren Abschreibung man mittels der Adolf-Keule schreit.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Warenfetisch#Kapitalfetisch
      Hier erklärt der alte Kalle wie es läuft. Ihre „äußerlichste und fetischartigste Form“ erreiche das Kapital mit der Stufe des zinstragenden Kapitals. Im Zins sei die scheinbare Selbstverwertung des Kapitals auf die Spitze getrieben. „G–G‘, Geld, das mehr Geld erzeugt, sich selbst verwertender Wert, ohne den Prozeß, der die beiden Extreme vermittelt.“
      „Im zinstragenden Kapital ist daher dieser automatische Fetisch rein herausgearbeitet, der sich selbst verwertende Wert, Geld heckendes Geld, und trägt es in dieser Form keine Narben seiner Entstehung mehr. Das gesellschaftliche Verhältnis ist vollendet als Verhältnis eines Dings, des Geldes, zu sich selbst. Statt der wirklichen Verwandlung von Geld in Kapital zeigt sich hier nur ihre inhaltlose Form. […] In G-G‘ haben wir die begriffslose Form des Kapitals, die Verkehrung und Versachlichung der Produktionsverhältnisse in der höchsten Potenz: zinstragende Gestalt, die einfache Gestalt des Kapitals, worin es seinem eignen Reproduktionsprozeß vorausgesetzt ist; Fähigkeit des Geldes, resp. der Ware, ihren eignen Wert zu verwerten, unabhängig von der Reproduktion – die Kapitalmystifikation in der grellsten Form.“
      – Marx: Das Kapital Bd. 3, MEW 25: 405
      Und damit es nie aufhört, sind etliche zu jedem Verbrechen bereit.
      @Krösus
      Danke für den Tip mit der Namensgebung. Werde den roten Kater Fritz nennen. Leider nur hat sich Tina letzte Nacht schon wieder mit ihm gebalgt. Hab ihm heute einen Napf mit Futter und zum erstenmal eine Schale voll Milch hingestellt. Hab heute die Anklageschrift vom Staatsanwalt zu Ende übersetzt. Schöne Rechnung an die Landeskasse der Justiz, und einem russischen Mann dürfte ich damit so richtig Weihnachten verdorben haben. Alles nur wegen meiner Geldgier. Bald kriegt er Post, daß er sich wünscht, er hätte den Briefkasten zugelötet. Als der junge Kaiser Nero einen Hinrichtungsbefehl unterschreiben sollte, seufzte er: „Ach, hätte ich doch nie Schreiben gelernt.“ Sein Lehrer war Seneca, unser Lehrer bist Du. Als Seneca sah, was am Ende aus seinem Schüler geworden war, öffnete er sich die Adern aus Verzweiflung. Finde überhaupt, daß es sich stets und immer lohnt, in der Geschichte ein wenig zurückzublicken. Es muß ja nicht jede Generation das Fahrrad und das Kondom neu erfinden.

  3. Die Schulden sind nicht das Problem.
    Denn, selbigen steht 1:1 das Guthaben der Gläubiger gegenüber.
    So könnte man sagen, die Guthaben sind das Problem.
    Es gibt zu viel Guthaben und sog. Reichtum.
    Wer hat denn nun das Guthaben und wo ist es ?
    Es steckt eben in den Aktien, den Bonds, dem Sparvermögen und Immobilien- Besitz Urkunden.
    Auf gut Deutsch, die Leute haben zu viel Geld, wissen nicht wohin damit, das ist das Problem, nicht die Schulden.
    Nur, Schulden klingt schlechter, ist aber nur ein anderes Wort für Reichtum und Wohlstand.

    • @maruti

      Wenn die Schulden nicht das Problem sind (was korrekt ist), dann können auch die Guthaben nicht das Problem sein. Denn wenn diese sich immer gegenseitig aufheben (was auch korrekt ist), dann kann es weder zu viel Schulden noch zuviel Guthaben geben.

      Und im Sparvermögen oder Immobilienbesitz (wenn es denn selbst erarbeitet wurde) steckt nicht das Guthaben dieser Welt. Darum kümmern sich Institutionen wie der IMF.

  4. Was gibt es für Alternativen sein Vermögen zu erhalten bzw. zu schützen?

    Immobilien? nein denn diese sind wie der Name schon sagt immobil. Der Staat kann jederzeit mit einer Grundsteuer aufschlagen – ein Verkauf ist nicht schnell möglcih dies dauert Wochen im schlimmsten Falle Monate.

    Aktien? nur bedingt, wenn man gute solide Basiswerte wählt alles andere ist hohes Risk es wimmelt nur von Zombieunternehmen da draußen!

    Bitcoin? nur bedingt denn auch hier ist vieles noch mit Fragezeichen behaftet. Niemand weis wer Satoshi ist und was der Plan ist. Evtl ist Bitcoin nur ein Trojanisches Pferd um die Masse in Richtung digitale Währungen zu lenken. Den Grundgedanken hat Bitcoin m.M. leider total verloren da er jetzt von Regierungen und Staaten genutzt und bis ins kleinste kontrolliert und reguliert wird. Für Unfug im Darknet nutzt in auch keiner mehr. Jeder Kauf und Verkauf erfolgt nur über Bitcoinbörsen und Händler welche vorher die Ausweise angefordert, eingesehen und letztlich gespeichert haben. Die Bitcoinadresse wird dazu natürlich ebenfalls gespeichert u. somit lässt sich jede Transaktion welche auch später damit getätigt wird jederzeit bis immer und ewig nachverfolgen. Somit großes Fragezeichen jedoch denke ich das Bitcoin früher oder später wenn die Masse aufwacht wieder verschwinden wird.

    Edelmetalle (Gold u. Silber): ja, denn diese haben 3.000 Jahre und länger ihren Sinn und Zweck erfüllt, haben Kriege, Naturkatastrophen, ettlche Währungen und vieles mehr überlebt. Unzerstörbar und nicht beliebig vermehrbar da durch die Natur limitiert. Klar im All mag es einiges davon geben nur stellt sich die Frage ob man für lausige 1700 usd hier abbauen kann. ich bezweifle dies. Es ist letztlich das wahre Geld und es wird es m.M.n. weiterhin bleiben denn nichts ist mächtiger als die Zeit u. deren Geschichte. Das Grundvertrauen in diese Werte sind das A u. O da kann auch kein Bitcoin etwas ändern zumal ich glaube das spätestens im Jahre 2140 wo der letzte BTC Block geminded wird BTC das Licht ausgeht.

    • Sry, aber Bitcoin kommen mir genauso nutzlos vor wie Fiat Geld.
      Glaube sogar, dass es dazu konstruiert wurde, die Leute an Digitalgeld zu gewöhnen, sie dafuer zu begeistern und somit in die Falle zu locken. Wie mansieht, funktioniert es ganz praechtig. Da kaufe ich mir lieber Tulpenzwiebel. Da hat man im Fruehjahr wenigstens was fuers Auge.

      • Es gibt natürlich Menschen die wollen kein Geld verdienen. Wie kann jemand so verbohrt sein? Diversifizieren ist das Zauberwort.
        Bitcoin gehört zu einem gewissen Anteil mit in das Portfolio wie Gold oder Aktien.
        Viele Bitcoin Halter gaben auch Gold.
        Die Ansichten hier sind z.T. schon sehr gewöhnungsbedürftig.
        Ideologien haben noch nie funktioniert. In der Politik als auch bei der Vermögesverwaltung.
        Ich halte Gold seit vielen Jahren und seit einigen Jahren Bitcoin.
        Mehr Rendite geht nicht!

        • @stan
          Wennst mich mit verbohrt meinst…. Ich halte nichts von Bitcoin. Deshalb nennt man Jemanden noch lange nicht verbohrt. Was in ein Portfolio gehört, muss jeder selber wissen. Ich habe sogar einen riskanten Dax Short, da nennt mich ein Anderer wiederum verrueckt.
          Muss jeder selber wissen was er tut.
          Ein Freund von mir aus der Schweiz war total begeistert von Bitcoin, Iota und wie sie alle heißen. Jeden Tag eine SMS wie sein Kontostand aussieht. Am Ende hat er fast alles verloren.
          Ja wie gesagt, Einstiegszeitpunkt ist ueberall das Wichtigste. Sogar beim Gold. Wem das alles zu aufwändig ist, der deckt sich eben mit Edelmetall ein und wartet… Koennte man auch verbohrt nennen.

          • @Löwenzahn

            Das bezog sich auf deinen Satz „Sry, aber Bitcoin kommen mir genauso nutzlos vor wie Fiat Geld.“

            Bitcoin int mathematisch Limitiert auf insgesamt 21 Mio.
            FIAT Geld kann und wird gedruckt als wenn es kein Morgen gibt.

            IOTA ist kein Bitcoin und war/ist ein deutsche Phänomen. Die IOTA Glückritter sind krachend gelandet.
            Davor wurde auch in den beiden größten deutschen Krypto Foren Ende 2017 gewarnt.

            Natürlich muss nicht jeder in Bitcoin investieren. Ich bin selber Gold und China Aktien Besitzer.

          • @stan
            Ich weiss schon, dass Bitcoin nicht beliebig vermehrbar ist, aber es lauern dafuer andere Gefahren. Meine Sache ist es nicht, und ich bin froh, dass ich mir die Kryptowaehrungen nicht angetan habe, mein Schweizer Freund hat mit Engelszungen auf mich eingeredet, wenn ich da nicht dabei bin, haette ich eine grosse Sache versaeumt.

            China Aktien hatte ich auch, die habe ich vor längerer Zeit schon wieder mit Gewinn verkauft. Jetzt haengen noch einige Deutsche Aktien mit tiefem Minus im Depot, vorallem die Autobauer…die anderen habe ich zum Glück genau zum richtigen Zeitpunkt verkauft. Die Minenaktien schwanken stark, aber das ist mir egal. So schnell sie ins Bodenlose fallen, so schnell sind sie auch wieder im Plus. Habe sogar noch einen Anleihenfond. Der läuft nächstes Jahr gottseidank aus, und ich werde ihn zu Gold umwandeln. Ausser es kann mir bis dahin noch wer den Bitcoin einreden.

          • @Fleischtiger
            Ja das war der Schenkelklopfer des Tages. Man wuenscht bekanntlich Niemanden den Tod, aber wenn das Gewehr geladen gewesen waere, und der Hirsch den Jaeger erschossen haette, waere es hald eine kuriose Wende des Schicksals gewesen. Lol

    • Mit der eigenen Immobilie hat man kein Streit mit dem Vermieter,
      Aktien u.a.m., junge Frauen und alte Häuser halten Dich auf Trapp,
      Bitcons kann man nicht anfassen, denn diese schweben im Freien,
      Auf Gold und Silber kann man sich ohne Stress draufsetzen und mit
      geschlossenen Augen ausruhen
      (Gold/Silber ist Geld, alles andere ist Kredit (Allen Greenspan)

      • @Kralle
        https://www.kas.de/de/analysen-und-argumente/detail/-/content/lastenausgleich-in-der-corona-krise
        Von wem stammt der Satz: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern?
        Bei einem neuen Lastenausgleich sind Immo-Besitzer die Gearschten.
        Gold und Silber
        https://www.youtube.com/watch?v=gM7gt_cSxjw

        Gold und Silber seien mir Ort der Zuflucht für und für.
        Wart geschlagen mir zugut, es quoll Wasser und mein Blut.
        Laßt erlöst mich sein hinfort. Herr der segne meinen Hort!

        Alle Mühen meiner Seel‘, Bonds und Aktien schlugen fehl.
        Hab geweint ich Tag und Nacht, um den Schlaf sie mich gebracht.
        Nie mehr schneide ich Coupons. Finger weg von Aktien-Fonds.

        All mein Bargeld geb‘ ich hin, nach dem Gold steht mir der Sinn.
        Mit Metall ich deck‘ mich ein, hol mir Silberbarren fein.
        Phils und Maples das Gebot! Hilft kein Falschgeld in der Not.

        Wird gedruckt mehr FIAT-Geld, Fed betrügt die ganze Welt.
        Pfund und Dollar trau ich nicht, hat der Euro kein Gewicht.
        Gold und Silber seien mir Ort der Zuflucht für und für.

        • Die Zeiten mit dem Spruch des guten alten Konrad’s sind vorbei. Frühes Ahnen, untermauert von Lügenpresse, politischen Zeitabschnitten und parteilichem Gezänk, gehen dem Wissen voraus, um einen evtl. neuen Lastenausgleich entgegen zu steuern. Steuerliche Phantasie ist gefragt.

          • @Papilloma
            Und ich hatte schon gedacht, Du meinst Artikel 52. Artikel 125 Lissabon-Vertrag besagt, kein Mitgliedsland der Eurozone haftet für die Verbindlichkeiten eines anderen. Ein böhmischer Gefreiter hat einmal gesagt: „Ein Vertrag ist für mich niemals mehr als nur ein Fetzen Papier gewesen.“

    • @f.s.
      Danke für den gut verfassten Bericht. Es geht zwar am Grundgedanken vorbei, jedoch will ich ergänzen, dass EM leider nicht ganz „unzerstörbar“ sind. Auch wenn etwas schon über 3t Jahre seinen Zweck gut erfüllt, so muss zugestanden werden, dass gerade Silber und die Platinmetalle in großem Maßstab innerhalb weniger Generationen verbraucht werden und sich in einem nicht reversieblen Prozess befinden. Die Förderpeaks sind angeblich erreicht oder stehen kurz bevor und die Menschheit übt sich sehr effektiv darin, über die Jahrhunderte das konzentrierte Gut unnutzbar als Staub in der Gegend zu verteilen (Katalysatoren, Schweißgeruchvermeidung in Sportkleidung, Müllverbrennung mit Koktail kleinster EM-Dosen, Nanopartikel in Nahrung und Medikamente, …). Schließlich nutzt sich selbst Goldschmuck ab. Nicht heute und auch nicht morgen. Was bei den Bergen als Erosion über Jahrhunderte wirkt, wirkt im Prinzip auch auf EM. Das beweisen gerade die heißbegehrten numismatischen Münzen. Was passiert mit den Feinstäuben? Rückgewinnung energetisch so gut wie ausgeschlossen. EM quasi für den Menschen unerreichbar und somit zerstört.

  5. Das ist unsere „regulierte“ Wirtschaft
    Viele bekommen keine PS5 mehr, da anscheinend einige nicht kleine Unterhändler ihre Finger im Spiel haben und mit fettem Aufschlag (von Basispreis ehemals 599€ auf 999-1200€ bei z.B. ebay) weiterverkaufen
    Ein absolutes no go.
    Wäre Gerechtigkeit erwünscht, würde man was dafür tun.
    (Etwas unwichtig in der heutigen Zeit, aber das Prinzip als Beispiel nervt.)

    • @Copa

      Sorry, das ist ein komplettes Missverständnis. Sie bekommen Ihre PS5 deshalb nicht, weil absolut „unregulierte“ Geschäftemacherei vorherrscht. Jeder auf allen Ebenen will was vom Kuchen abhaben. Immer auf Kosten des Endverbrauchers.

  6. @maruti
    Ich liebe diese Verallgemeinerungen wie „die Leute haben zu viel Geld, wissen nicht wohin damit“. In Deutschland leben 15,9% der Leute in Armut ständig wachsend, das sind mehr als 13 Millionen, besonders erschreckend die hohe Zahl der Kinderarmut. Solltest du mal zu viel Vermögen haben, komm zu mir ,ich kenne viele die es gebrauchen könnten, bevor du es in einer Blase anlegst.

    • Goldfrettchen.
      mal kurz geschlaumeiert als Ex-Banker:
      Die oberen 10 % leben wirklich gut und komfortabel (die können sich auch in München, Frankfurt etc. ein eigenes zu Hause ohne Verrenkungen leisten).

      Das oberste Prozent hat richtig Geld (und lebt in einer gehobenen schuldenfreien Immobilie, alles ist bezahlt (auch keine Leasingautos etc.) oft auch noch so 1 oder 2 vermietete Immos als Geldanlage, ein schönes Bankschliessfach etc., aber man sieht noch keinen „Reichtum“.
      Wenn es keine Angeber sind steht in der Garage ein bezahlter 5-er BMW.

      Richtig „zu viel Geld“ hat nur das oberste Promille.
      Da aber dann richtig.
      Wir sind auf dem Weg zu amerikanischen Verhältnissen.
      Die „untere“ Hälfte der Deutschen ist am Monatsende gerade so herumgekommen.

      • Zur Definition arm und reich:
        Reich ist man dann, wenn das Geld reicht und man weiss nicht, wo es herkommt. Handeln ist der Umweg zu allen Genüssen. Eine Grössenordnung gibt es nicht. Es ist nie zu spät.
        Arm sind die, die keine Träume haben…. Armut kommt von : Arm an Mut !….
        Mut steht am Anfang jeden Beginnens. Auch Wolkenkratzer haben mal von unten angefangen. Der absolute Glauben an sich selber, lässt dich reich werden.

        • @Kralle
          Und Gesundheit!
          Gesundheit ist der groesste Reichtum. Das vergessen die Meisten leider. Oder wissen es erst dann zu schaetzen, wenn sie schon allerlei Gebrechen haben.
          Du hast von tausend Kilo Gold nichts, wenn Du nicht gesund bist. Der Reichtum wird immer nur am Besitz gemessen. Dabei gibt es viel wichtigere Reichtuemer.

        • Kralle,
          sehr richtig.
          Es ging mir nur darum, wie wir „politisch/soziologisch“ Reichtum definieren.

          Der finanziell „reichste“ Mensch. den ich je kennengelernt habe hat jeden Tag 16 Stunden gearbeitet und ist mit 58 an Krebs gestorben.
          Super Gesamtbilanz.
          Die Erben verdummen das nun.

          Löwenzahn sagt es. Gesundheit. Ohne die ist alles NICHTS.
          Danach kommt Familie, Freunde, die Kunst das Leben zu geniessen und dann erst Materielles.

  7. Wenn im Finanzkapitalismus die Märkte aufgeteilt sind hilft nur noch ein Krieg.
    Nur im Krieg werden Produktionsmittel vernichtet, siehe 2.Weltkrieg und das folgende Wirtschaftswunder in Deutschland. Dann werden solche Kriegsgewinnler wie Krupp, Hugenberg und Flick und die Chemiegiganten wieder von den Amis mit Panzern in ihre Fabriken gekarrt.

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