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Goldpreis steigt nach turbulenter Woche

In einer turbulenten Handelswoche gab es zwischenzeitlich auch starke Veränderungen bei den Termingeschäften der Gold-Profis. Am Ende ging der Goldpreis gestärkt daraus hervor.

Gold, Goldpreis (Foto: Goldreporter)

Der Goldpreis legte vergangene Woche um 1,6 Prozent zu auf 1.440 US-Dollar. Am Mittwoch hatte sich noch eine Konsolidierung angedeutet (Foto: Goldreporter).

Goldpreis stark bewegt

Der Goldpreis hat eine turbulente Woche hinter sich. Nach der Fed-Sitzung am Mittwochabend gab der Kurs zunächst deutlicher nach. US-Präsident Donald Trump sorgte am Tag darauf für eine Gold-Rally. Noch am Dienstag hatten Händler am US-Terminmarkt Gold-Positionen aufgegeben. Dabei blieben die Netto-Positionen der größten Händlergruppen allerdings die dritte Woche in Folge fast unverändert. Das zeigen die CoT-Daten per 30. Juli 2017. Hier die Einzelheiten:

Die CoT-Daten

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche um lediglich 128 Kontrakte auf 287.967 Kontrakte angestiegen. Besonders starke Veränderungen gab es bei der Untergruppe der eigentlichen Goldhändler („Prod/Merch/Proc/User“). Zwar ging auch hier die Netto-Short-Position nur um 4 Prozent zurück. Allerdings halbierten sich deren reine Long-Positionen (-18.588 Kontrakte) und die reinen Short-Positionen sanken um 14 Prozent (-24.195 Kontrakte). Das heißt, viele dieser Händler sind bei den Gold-Futures ganz ausgestiegen.

Auf der anderen Seite ist die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ zum gleichen Zeitpunkt um 1,25 Prozent auf 254.388 Kontrakte angestiegen. Die Untergruppe des „Managed Money“ hat dabei seine reinen Long-Positionen um 4 Prozent (7.428 Kontrakte) aufgestockt, während deren Short-Positionen fast unverändert blieben.

Raus und wieder rein ins Gold

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Kontrakte, sank dabei um fast 9 Prozent auf 563.298 Kontrakte. Bis zu Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es dann wieder um 4,6 Prozent auf 589.354 Kontrakte. Der Goldpreis stieg vergangene Woche um 1,6 Prozent auf 1.440 US-Dollar pro Unze (FOREX). Im Tagesverlauf am Donnerstag holte Gold zeitweise 46 Dollar auf.

Ausblick: Gemessen an den Daten der Vergangenheit gibt bei den Netto-Positionen weiterhin Spielraum nach oben. Der Markt bei den Gold-Futures wurde sogar stückweise bereinigt. Es ist wieder etwas Raum für eine Zunahme der Termingeschäfte.

Goldreporter

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Eingetragen von am 3. Aug. 2019. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

21 Kommentare für “Goldpreis steigt nach turbulenter Woche”

  1. aktuell steht der HUI bei Google bei 8.728 Punkten, ein Plus gegenüber dem Vortag von 8.519 Punkten oder 4.061 %:

    https://www.google.de/search?source=hp&ei=HMPQWsD1C4zI6AT3mIrIBA&q=hui+gold+bugs+index+chart&oq=hui+gold+bugs&gs_l=psy-ab.1.1.0l2j0i22i30k1l7.1146.3924.0.5838.13.12.0.1.1.0.128.1186.5j7.12.0….0…1c.1.64.psy-ab..0.13.1184…0i131k1j0i10k1.0.wM9ZWwFq1OU

    Sicher nur ein Fehler im System.

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  3. Klapperschlange

    Ja, – aber – dafür gehen die dt. Staatsanleihen schwer angeschlagen in’s Wochenende !

    … die eigentliche (negative) Finanz-Show läuft z.Zt. in Deutschland, wo nicht nur
    deutsche 10-jährige Bundesanleihen auf den niedrigsten Stand der Geschichte fielen… und mit -0,503% weit unter den Strafzins-Einlagensatz der EZB von -0,40% sanken.
    Der eigentliche Höhepunkt war der Einbruch der 30-jährigen Rendite, die gestern unter 0% fiel …

    Ganz zur Freude (?) des dt. Finanzministers ist die gesamte deutsche Zinskurve
    „negativ“ – es soll uns also Freude bereiten, dem dt. Staat z.B. 10.000,- € zu „leihen“ und nach 10 Jahren Laufzeit nur 9.800,- € zurückzubekommen (wenn überhaupt, denn das Thema „Target-2“ brodelt ja auch munter weiter).

    https://de.investing.com/news/economy/das-unmogliche-ist-wahr-geworden–die-gesamte-deutsche-zinskurve-ist-negativ-1911208

  4. Dividende Wirecard: 20 cent pro Aktie.
    Gekauft zu 200 Euro.
    Kurs jetzt 150 mit Glück.
    Und das bei der hochgelobten Aktie !!
    Dividendenrendite bei 1000 Stück:
    200 Euro
    Einsatz:
    200.000 Euro
    Verlust ohne Dividende
    50.000 Euro.
    Dividende noch versteuern !
    Da kann ex zählen soviel er will, das wird nix, nicht in 10 Jahren und mehr

    • @renegade Aktien waren ziemlich genau vor 20 Jahren vorteilhaft.Ich glaube es war 1998 Daimler-Aktie gekauft fuer 128 DM,im selben Jahr 20 DM Sonderzahlung plus 5 DM Dividende.Damals haette mir @eX was erzählen können aber nicht 2019 wo an der Boerse die Notdurft regiert.

  5. Gib uns unser täglich Fremdwort. Heute: Indifferenz.

    Der gesamtideelle Deutsche verliert zusehends jedes Interesse an Wirtschafts- und Finanzthemen. Zinsen, Geldpolitik, Arbeitsplätze, Wachstum – alles Ladenhüter. Top-Themen sind nunmehr die Umwelt- und Klimapolitik. Greta, ick hör dir trapsen.

    Doch woher weht der Wind des Lamentos? Nach einer Umfrage ausgerechnet des Bankenverbandes bekennen sich 39 Prozent dazu, dass sie von Aktien „keine Ahnung“ haben. Und das trotz der hervorragenden Rendite-Chancen!

    Stell Dir vor, es ist Tag der offenen Tür an der Börse und keiner geht hin:

    https://www.welt.de/finanzen/article197556261/Sparen-Die-gefaehrliche-Gleichgueltigkeit-der-Deutschen-wenn-es-ums-Geld-geht.html

    Womöglich sollte man die Wirtschaftsthemen etwas aufpeppen: Wirtschaftskriminalität, die skrupellose Banken- und Finanzindustrie, Währungs- und Handelskriege, der Finanzkapitalismus, handfeste Krisen und Crashs – das alles und viel mehr bietet nur der GOLDREPORTER.

    • Wolfgang Schneider

      @Thanatos
      Beim einen die Indifferenz, bei mir die Inkontinenz. Die musikalische, wie Du weißt.
      https://www.youtube.com/watch?v=DXvpn5LghsI
      So schreibt er wild drauf los (Those were the days, my friend)

      Donald schreibt, sein Twittern kann nichts stören,
      Irrlichter, sie leuchten um ihn her.
      Presse tat sich gegen ihn verschwören,
      Des POTUS Sorgen werden immer mehr.
      /Refrain:/ So schreibt er wild drauf los,
      Der kleine Gernegroß.
      Den Schwall der Worte stört kein Intellekt.
      Kein Fettnapf wird verschont,
      in seinem Herzen wohnt
      ein kleiner Kobold, der die Börsen neckt.
      So schreibt er wild drauf los,
      Der kleine Gernegroß,
      ein kleiner Kobold, der die Börsen neckt.

      Seines Landes Einflußkräfte schwinden,
      Mit der Zeit, was ihm gar sehr mißfällt.
      Er muß neue Absatzmärkte finden,
      Sein Militär, das sucht sie auf der Welt.
      /Refrain:/ So schreibt er wild drauf los,
      Der kleine Gernegroß.
      Den Schwall der Worte stört kein Intellekt.
      Kein Fettnapf wird verschont,
      in seinem Herzen wohnt
      ein kleiner Kobold, der die Perser neckt.
      So schreibt er wild drauf los,
      Der kleine Gernegroß,
      ein kleiner Kobold, der die Perser neckt.

      Seines Landes Macht, sie ist zerstoben,
      Hat ja schon mehr Gold die Mongolei.
      Schnell ein neues Lügennetz gewoben!
      Pompeo, Bolton, Trump, sie sind so frei.
      /Refrain 3mal:/ So schreibt er wild drauf los,
      Der kleine Gernegroß.
      Den Schwall der Worte stört kein Intellekt.
      Kein Fettnapf wird verschont,
      in seinem Herzen wohnt
      ein kleiner Kobold, der die Frauen neckt.

  6. @Thanatos

    Nach einer alten indianischen Prophezeiung, wird der weisse Mann erst alle Flüsse vergiften und alle Bäume umnieten, bevor er begreift, dass man Geld nicht essen kann. Wenn es ans Leben geht, verliert Alles andere an Bedeutung.
    Das wahrhaft Schröckliche an der medial propagierten Klimafrage, ist dass die daran geknüpften mehr als berechtigten Sorgen, widerrum nur als Vehikel für neue Geschäftsmodelle für eine weitere Verwertung des Werts ( Marx ) dient. Dies aber bedeutet nichts Anderes als Öl ins bereits lodernde Feuer zu gießen.
    Die GRÜNEN als Klimaretter sind ungefähr so glaubwürdig, wie Adolf Eichmann als Menschenrechtsbeauftragter derr UNO.

    Wie Claus-Peter Ortlieb schreibt,muss die aufgrund hoher Produktivkraft sinkende gesellschaftliche Wertmasse, durch einen immer größeren stofflichen Input komensiert werden, um trotz sinkender Profitrate und nunmehr auch zerfallender Profitmasse, noch Irgendtwas aus der schönen Maschine ( Adam Smith ) oder dem automatischem Subjekt ( Marx ) etwas heraus pressen zu können. Auf diese Weise wird der gesamte Planet regelrecht verheizt.

    https://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=autoren&index=5&posnr=382&backtext1=text1.php

  7. https://www.t-online.de/nachrichten/id_86210680/konflikt-am-persischen-golf-iran-haelt-auslaendischen-tanker-fest.html
    Das hat man natürlich nicht vorm Wochenende gebracht um nicht die Börsen weiter unter Druck zu setzen.
    Wieder ein drastisches Beispiel von Zensur, Lügenpresse und manipulierter Berichte im Auftrag der Regierung.
    Schlicht, alles Lügen und Propaganda.

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