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Inflation in Deutschland steigt auf 2,3 Prozent

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat am Freitag seine erste Schätzung für die September-Inflation veröffentlicht. Demnach ist der Verbraucherpreisindex gegenüber Vorjahr um 2,3 Prozent gestiegen. Im August hatte die offizielle Inflationsrate bei 2,0 Prozent gelegen. Einmal mehr trug die starke Verteuerung der Preise für Mineralölprodukte wesentlich zum dem Anstieg bei. Gleichzeitig verzeichnet man die höchste Inflation in Deutschland seit November 2011. Mehr

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Eingetragen von am 15. Okt. 2018. gespeichert unter Deutschland, Hot-Links, Inflation. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

6 Kommentare für “Inflation in Deutschland steigt auf 2,3 Prozent”

  1. Mission Accomplished? Mitnichten. Die geldpolitische Tragödie in Menschengestalt namens Super Mario sollte sich nicht zu früh freuen. Das Anleihenkaufprogramm der EZB ist und bleibt gescheitert – ein Armutszeugnis illegaler Staatsfinanzierung und hilfloser Wachstumsvortäuschung von hinten durch die kalte Küche.

    Die Kerninflationsrate, welche die Lebensmittelpreise und den Energiesektor aus der Berechnung ausschließt, ist weiterhin auf einem Niveau von einem Prozent. Die Südschiene der EU setzt die Euro-Krise wieder auf die Tagesordnung, die maladen Banken wollen einfach nicht mitspielen. Das nicht hinterfragte Wachstum lässt zudem zu wünschen übrig.

    Die EZB sieht sich einem grandiosem Dilemma gegenüber: Eigentlich müsste die Krisen-EU angesichts des neuerlichen Fieberschubs weiter aufgepäppelt werden, auf der anderen Seite droht aber das Zinsniveau der Amerikaner zu enteilen. Das globale Kapital kennt da nix – es ist emotionslos, es geht in den Dollar, es gebt in Gold, egal. Nur der Euro bleibt auf der Strecke.

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/draghi-drama-das-ezb-anleihenkaufprogramm-war-ein-fehlschlag-die-gruende-6631665

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/draghi-drama-das-ezb-anleihenkaufprogramm-war-ein-fehlschlag-die-gruende-6631665

  2. Die Presse hat umgeschaltet. Dieselben, die noch vor Wochenfrist auf Gold eingedroschen haben, sind jetzt nicht wiederzuerkennen.

    „Gold: Der Beginn von etwas Großem?“ Der Aktionär
    „Gold: So ist für Anleger ein Verdoppler drin“ Börse Online
    „Gold ist wieder im kommen“ ARD
    „Edelmetall vor Neubewertung: Gold gewinnt wieder an Glanz“ Focus Online
    „Krisenwährung gefragt. Goldpreis auf Dreimonatshoch“ Manager Magazin
    usw.

    Man muss eben flexibel sein!

  3. Klartext Maschine

    Wirtschaftsforscher und Wirtschaftsinstitute:
    Wir brauchen Rente mit 70 oder 500.000 neue Zuwanderer pro Jahr
    https://www.welt.de/wirtschaft/article175616647/Wir-brauchen-Rente-mit-70-oder-500-000-Zuwanderer-im-Jahr.html

    So werden zukünftige Rentner und Migranten gegeneinander ausgespielt.

  4. @Klartext-Maschine

    LEBENSLÄNGLICH ARBEIT?

    Wie marode die kapitalistische Reproduktion der Gesellschaft geworden ist, zeigt sich an zwei diametral entgegengesetzten Imperativen: „Wir“ müssen immer mehr werden, und gleichzeitig müssen „wir“ immer weniger werden. Immer mehr, denn wer soll sonst die Renten der verteufelt langlebigen Alten bezahlen? Und immer weniger, denn wo sollen unter den Bedingungen von dritter industrieller Revolution und Globalisierung die Arbeitsplätze für neue Baby-Boom-Generationen herkommen? Rentenversicherung und Arbeitsmarkt treten in
    einen unversöhnlichen Gegensatz.

    Ein Ansatz für die sozialpolitische Quadratur des Kreises ist die Verlängerung der
    Lebensarbeitszeit; zunächst bis 67 Jahre, womöglich bis 70, wie es der neoliberale Diskurs vorgezeichnet hat. Schon länger im Gespräch, wird diese grandiose Lösung nun in den Vereinbarungen der Großen Koalition auf den Weg gebracht, wenn auch mit sozialdemokratischen Bauchschmerzen. Das war freilich noch nie ein Hinderungsgrund, denn die Sozialdemokratie lebt geradezu von ihren Bauchschmerzen. Dass eine Gesellschaft mit der höchsten Produktivität der Weltgeschichte alte Menschen länger als im Mittelalter an die Produktion fesselt, regt sowieso die wenigsten mehr auf. An die Paradoxien dieser besten aller
    Welten hat man sich gewöhnt. Allerdings handelt es sich nur um eine Problemverschiebung. Denn dieselbe Produktivität macht nun einmal Arbeit im großen Maßstab überflüssig, während trotzdem nur essen soll, wer arbeitet. Wenn die Rentner in spe zur Nachspielzeit verdonnert werden, blockieren sie natürlich die rar gewordenen Arbeitsplätze für die nachrückenden Generationen. Die Krisenverwaltung stopft Löcher nur, um neue aufzureißen.

    Offiziell haben die Arbeitgeberverbände ihre verantwortungsbewusste Zustimmung bekundet. Real wollen die Unternehmen aus Kosten- und Effizienzgründen aber weder ausbilden noch Leute einstellen, die älter als 40 Jahre sind. Gefordert sind die berüchtigten dynamischen und hochmotivierten Olympiakämpfer um 25 mit Diplom und Berufserfahrung. Wo die herkommen sollen und wer ihre Ausbildung bezahlt, gilt als das Problem der Gesellschaft, nicht der Unternehmen. Diese Anspruchshaltung wird man ja als wählerischer Arbeitskraftkäufer wohl noch haben dürfen in der Globalisierung. Die zwangsverpflichteten
    Greise in der Produktion sind da nur Auslaufmodelle und Ballast, den man so schnell wie möglich los werden muß. Tatsächlich gibt es also einen Interessenkonflikt zwischen gesellschaftlicher Krisenverwaltung und betriebswirtschaftlicher Rationalität. Bis vor kurzem
    entledigte man sich der menschlichen „Exkremente der Produktion“ in der Luxusvariante durch Frühverrentung; inzwischen in der Elendsvariante durch betriebsbedingte Kündigungen und Verschub in das Hartz-IV-Schicksal. Das wird so weitergehen, im Zweifelsfall durch Auslagerung der Produktion nach Osteuropa oder China. Damit werden dann nicht nur die Austragsbauern des Wirtschaftswunders entsorgt, sondern auch die zu teuren heimischen
    Olympiakämpfer.

    Überhaupt gibt das Dorado des wilden Kapitalismus im Osten die Richtung vor. Dort stehen hochmotivierte junge Billigmannschaften und -frauschaften zur Verfügung, während die Lebenserwartung drastisch gesunken ist und die unbrauchbaren Alten klaglos den Löffel abgeben. Das ist ein Zukunftsmodell. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit hierzulande kann als Übergangsprogramm gewertet werden. Wenn man die Alten schon im Produktionsprozeß mitschleppen muß, sind sie der Leistungshetze und dem allgegenwärtigen Mobbing auszusetzen. Das hält niemand lange durch, der keinen fitten Körper mehr hat.

    Die Zweiklassenmedizin tut ein übriges. Die Rede vom „sozialverträglichen Frühableben“, die einem Ärztekammerpräsidenten herausrutschte, macht Epoche. Das Lebensende wird vorverlagert in den Alltag der Berufstätigkeit. Keine hedonistischen Rentner mehr, sondern Soldaten der Verwertung, die gewissermaßen in den Stiefeln sterben. Was kann es Schöneres
    für einen deutschen Menschen geben? So löst sich das soziale Dilemma auf, zumindest für die staatliche Krisenverwaltung. Die jungen Generationen haben zwar nichts davon, weil ihre potentiellen Arbeitsplätze erst recht wegrationalisiert werden; dafür bekommen die altfordistischen Arbeitsplatzbesitzer das Urteil „lebenslänglich“. Das ist kapitalistische Gerechtigkeit.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-zahl-der-arbeitenden-senioren-steigt-a-1233847.html

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