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Neue Finanzkrise 2020? Roubini nennt 10 Gründe

Roubini, Krise

Nouriel Roubini lehrt an der New York University’s Stern School of Business (Foto: Connormah – Wikimedia)

Der Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini warnte nicht nur frühzeitig vor der Finanzkrise von 2008, er gab 2013 auch eine treffende Gold-Prognose ab. Nun nennt er zehn Gründe, warum er im Jahr 2020 mit einer neuen großen Krise rechnet.

Er gilt als einer der Ökonomen, die frühzeitig auf das bevorstehende Platzen der US-Immobilienblase im Jahr 2007/2008 hingewiesen haben. Nouriel Roubini wurde aber auch für seine düstere Goldpreis-Prognose aus dem Jahr 2013 bekannt.

Der in der Türkei geborene Professor prognostizierte seinerzeit einen Kursverfall bis auf 1.000 US-Dollar innerhalb von zwei Jahren. Jim Rogers kritisierte in damals scharf dafür. Damals hatte Gold einen heftigen Flash-Crashs hinter sich, die Unze kostete noch 1.380 US-Dollar. Ende Juni folgte dann ein weiterer plötzlicher Einbruch und Anfang Juli notierte der Goldpreis bei nur noch 1.250 US-Dollar.

Exkurs: Vielleicht sollte lesen Sie sich in diesem Zusammenhang mit dem damaligen Gold-Einbruch noch einmal folgende Meldung durch: Gold- und Silber-Manipulation: Deutsche Bank überführt.

Wir wollen dem Investment-Riesen Roubini kein „Täterwissen“ unterstellen, aber er behielt mit seiner damaligen Prognose recht. Es war sogar eine Punktlandung. Am 17. Dezember 2015 erreichte der Goldpreis in London 1.049 US-Dollar pro Unze, tatsächlich zwei Jahre nach seiner Vorhersage.

In einem Beitrag für MarketWatch prognostiziert Roubini die nächste Finanzkrise. Er sagt: „Die derzeitige globale Expansion dürfte sich auch im nächsten Jahr fortsetzen, da die USA hohe Haushaltsdefizite aufweisen, China eine lockere Fiskal- und Kreditpolitik verfolgt und Europa auf dem Weg der Erholung bleibt. Aber bis 2020 werden die Bedingungen für eine Finanzkrise und eine globale Rezession reif sein.“

Und der Milliardär nennt zehn Gründe für seine Annahme:

  • Der geldpolitische Stimulus in den USA werde enden.
  • Der geldpolitische Stimulus sei schlecht getimt gewesen, denn die US-Wirtschaft überhitze.
  • Die steigende Inflation werde auch in anderen Ländern in eine Liquiditätsrückführung durch die Zentralbanken münden.
  • Die Fed werde im Zuge einer Stagflation die Zinsen weiter anheben.
  • Im Rest der Welt erwartet Roubini eine rückläufige Konjunktur.
  • Er erwartet den Bruch der Eurozone, insbesondere den Ausstieg Italiens inmitten von aufkommenden wirtschaftlichen, fiskalischen und politischen Problemen in Europa.
  • Die US-Aktienmärkte seien heiß gelaufen.
  • Er erwartet eine Korrektur bei vielen Assetklassen (u.a. Immobilien) und zusätzliche Belastungen durch die Probleme in den Schwellenländern.
  • Trump könne versuchen, von innenpolitischen Problemen mit dem Anzetteln außenpolitischer Krisen abzulenken. Am 6. November stehen in den USA die „Halbzeitwahlen“ an. Mit dem Heraufbeschwören des Handelskriegs mit China und der EU ist er bereits in dieser Richtung tätig.
  • Sollte eine neue Finanz- und Wirtschaftskrise erst einmal in Gang gekommen sein, dann stünden den Politkern kaum mehr adäquate Mittel zu deren Bekämpfung zur Verfügung. Denn die Staatsverschuldung sei weltweit schon ausgeufert.

Erkenntnis: Crash-Prognosen gibt es viele. Möglicherweise lohnt es sich aber, einem Mann mit solcher Treffsicherheit genauer zuzuhören.

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Eingetragen von am 20. Sep. 2018. gespeichert unter EZB, Fed, Gold, Goldpreis, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

16 Kommentare für “Neue Finanzkrise 2020? Roubini nennt 10 Gründe”

  1. Ok, aber was das für Auswirkungen auf den Goldpreis hätte, dazu hat er sich nicht geäußert.

    • @Michael, mein Lieber

      Da die Vorhersagen von Mr. Nourini immer so treffsicher sind, darf er – bis auf seine zahlenden „Nouril-Börsenbrief“-Kunden – natürlich nicht öffentlich schreiben, daß Trump die ‚Mid-Term-Wahlen“ im November verliert und die Demokraten die Mehrheit im Kongreß & Repräsentantenhaus erhalten, was zu schweren Unruhen und Ausschreitungen in den USA führt.
      Daß Gold und Silber anschließend durch die Wohnungsdecke des Pigmäen-Häuptlings „Ukunda“ in Zentralafrika ( die östliche Gruppe im Ituri-Regenwald ) gehen und kurzfristig 5-stellige Kurswerte bei Gold (Silber: 4-stellig) erreichen,
      das bleibt nur den Mr. Roubini-Insidern vorenthalten…

      In der Zwischenzeit (bis zum 6. November) werden die echten „Goldbugs“ mit saisonal absurden Spiegel-Fake News abgelenkt, damit niemand auf die Idee kommt, bei seinem Online-Edelmetallhändler größere Mengen dieses „barbarischen Relikts“ zu ordern.

      • @boa-constritor
        Da man die Märkte seit mehr als 10 Jahren manipuliert ebenso wie die Nachrichten, kann auch ein Nourini keine wissenschaftlich begründete Aussage treffen.
        Genau so wenig wie ein Lehrer einen Schüler beurteilen kann, welche von A bis Z mogelt und anschreibt.Er wird ihm wohl oder übel die Reife bescheinigen müssen.
        Es kann sein, dass sich das im Berufsleben rächt, kann aber auch sein, dass er erst mal Minister wird. ( Gutenberg).Oder, dass es überhaupt nicht auffällt.
        Schlicht und ergreifend, wir wissen es auch nicht.
        Wenn alle zusammenhalten, wird man auch noch befördert. ( Schulz, Maaßen und andere.)
        Wird schon gutgehen und wenn nicht, haben wir ja noch unser Gold und Silber.

        • @taipan

          Der einzige (auch seit 2008 „unermüdliche“) Börsenbrief-Generator, der jeden Monat (so ziemlich treffsicher) den großen DAX-Crash vorhersagt, ist Gunter Hannich.
          Im November wird er dann Recht bekommen:
          „ER war der Einzige, der den DAX-Absturz punktgenau vorhersagte“.

          („Sobald der Tempelberg in Jerusalem zu schwanken beginnt, werden auch die Walter Eichelburg-Hart Geld core-Anhänger jubeln: nur der Walter hat es kommen sehen…

      • @ Boa-Constrictor

        Erholung beim Gold kann ich mir beim besten Willen nur bis höchstens 1290.- vorstellen.dazu fehlt aber das zweite Standbein in der Nähe bei 1160.-
        Sonst sehen wir eher 1125.-

        • @ukunda
          Was sagt denn die Chartanalyse zum Wetter morgen…;-)…? Oder dazu, ob die Groko hält? Hätte gerne auch noch einen Ausbick auf mein Liebesleben. Danke schön im Voraus!!

          • Falco,
            .. dein wunsch:

            „Hätte gerne auch noch einen Ausbick auf mein Liebesleben.“

            – da habe ich visionen, …

            ……… wenn du glück hast … darfste zu gucken.

            „Sex auf der Wiese – Taxifahrer filmt
            ( Spielplatz / public / Kinder / act / chile)“

            – ca.: 1 min. , aus:

            https://www.youtube.com/watch?v=VagF1ciwBps

            !!! absolut jugenfrei, man sieht ja auch fast nix !!!

            – finde es aber gut um falco hoffnungen für den nächsten tag
            herbei sehnen zu lassen!!!.

            ———————————–

            „Egon von Greyerz“

            – er schreibt seit jahren,
            … und er kann auch monatlich nicht immer
            neueste erkenntnisse präsentieren.

            – das hier aber ist absolut lesenswert !!!!!

            – GOLD – EIN SCHNÄPPCHEN IN DEN FRÜHEN 2000ern
            UND EIN SCHNÄPPCHEN HEUTE –

            „Ende der 1990er Jahre war ich der Meinung,
            dass die Risiken in der Weltwirtschaft ein sehr gefährliches Ausmaß
            erreicht hatten. Nach dem 80%-Crash am Neuen Markt 2000-02
            wir, dass die Risiken mit Blick auf Verschuldung und
            Derivate immer noch sehr hoch waren.
            Der Goldpreis spiegelte dieses Risiko nicht wider;
            nach einem 20-jährigen Rückzug vom 1980er-Hoch bei 850 $ hatte
            Gold 1999 seinen Tiefpunkt bei 250 $ markiert
            und lag Anfang 2002 trotzdem nur bei 300 $.
            Für uns sah das nach einem Schnäppchen aus,
            zumal es den Eindruck macht, dass Gold auf dem Weg
            nach oben war. Vergessen Sie Folgendes nicht:
            Um erfolgreich zu investieren, darf man nicht das kaufen,
            was alle anderen kaufen –
            so wie Gold bei 800 $ im Jahr 1979 oder den NASDAQ Ende 1999.
            Immer dann, wenn die Medien eine Anlageklasse
            in die Schlagzeilen bringen, ist das Risiko bereits deutlich erhöht.
            Die Zeit zum Kaufen ist gekommen,
            wenn ein Vermögenswert ungeliebt und unterbewertet ist,
            wie Gold im Jahr 2002.“

            – AUS:

            https://goldswitzerland.com/de/eine-weltwirtschaft-auf-tauchgang/

            ———————————————

            – dabei bin ich auf eine ganz abgefahrene story gestossen:

            https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article122098168/Kundinnen-zum-Sex-gezwungen-Taxifahrer-schweigt.html

            – das hat aber mit keinen der schreiber oder mit dem GR hier etwas zu tun.

            • @Dirty Old Man
              Ich bitte Dich! Das Video ist „unangemessen“. So einen Schmutz schaue ich mir grundsätzlich nicht an. Du unterschätzt meine moralische Integrität…!! Na, und ich will auch auf GAR KEINEN FALL wissen, was sich da zu dem Taxiüberfall in Deinem Kopf abspielt (neudeutsch „Kopfkino“). NEVER! EVER!

        • @ukunda
          Weder die Krise 1929 noch die danach und schon gar nicht die von 2008 konnte sich jemand vorstellen. ( bis auf die Kassandra Seher).
          Wie gesagt,Gold kann auch noch weiter fallen, doch dazu benötigt es Bedingungen:
          Frieden, Freude, Einigkeit und altruistische, weise vorauschauende Politiker, alles weltweit natürlich.
          Doch das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
          Insofern wird die nächste Finanz- und vor allem Währungskrise das Gold/Dollar oder Gold/Euro Verhältnis mächtig beeinflussen.

  2. Das passiert früher….

  3. Die unvorstellbaren Grausamkeiten Gadaffis an seinem Volk:

    http://derwaechter.org/die-unvorstellbaren-grausamkeiten-des-gaddafi-an-seinem-volk

    Diese Grausamkeiten würde ich mir in Deutschland auch wünschen.

    • @goldnugget
      Ja, furchtbar. Kostenloses Gesundheitssystem für alle, kaum Steuern !, kostenlose Schulen und Unis, kostenlose Wohnungen für Ärmere, Arbeit für alle und gute Löhne, kein Harz 4, preiswerte Lebensmittel.
      Entsetzlich, man stelle sich das in Deutschland vor !
      Solche soziale Grausamkeiten könnten höchstens von der AFD kommen und das wollen wir nun wirklich nicht. Gott behüte.

  4. Der Wert unsere Unzen würden sich sicherlich vervielfachen, wenn Zustände eintreten würden, die wir uns alle nicht herbeisehen sollten.
    Unsere Unzen würden diese Zustände nur für uns erträglicher machen und wir retten einen Teil unseres Vermögens in eine neue Währung, egal wie sie heißt und funktioniert.
    Aber ich bin vorbereitet und wünsche mir, dass ich nicht Recht habe, mit dem was ich hinsichtlich des Falschgeldsystems erwarte.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • @H._J.Weber Das sehe ich auch unter der Voraussetzung dass die Ganovenbande nicht noch nen Krieg anzettelt können sie von mir aus weiter flickschustern wie bisher.Das Problem ist nur wenn sie noch einen Krieg anzetteln dann sollen sie besser bald mit Ach und Krach den Bach runtergehen auch wenn das für jeden hart wird.

  5. Sagenhaft und unbegreiflich empfinde ich die Tatsche, daß das Thema peak-oil in keinem Zusammenhang weder in der Mainstreampresse (da erwarte ich das Thema am wenigsten) noch in der alternativen Szene Erwähnung findet. Der Finanzkrise 2008/2009 ist ein Ölpreis vorausgegangen, der in den Dekaden davor gar nicht gedacht werden konnte. Der Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel aufgrund – wie es sich anhand einiger interessanter Artikel herausgestellt hat – physischer Lieferengpässe musste „koste was es wolle“ durch eine Finanzkrisen- Inzenierung unbedingt wieder gesenkt werden. Die physische Nachfrage brach daraufhin ein und somit auch der Ölpreis.
    Der Herr Roubini scheint nicht dumm zu sein, denn – und davon bin ich überzeugt – hat er auf Seite 5 des World Energy Outlook 2017 der amerikanisch dominierten IEA folgendes gelesen: „…a third straight year in 2017 of low investment in new conventional projects remains a worrying indicator for the future market balance, creating a substantial!! risk of a shortfall of new supply in 2020“.
    Es ist anzumerken, daß die EIA ihre Angebots- und Nachfrageprognosen vor Jahren sehr geschönt haben und in den letzten Jahren eine stete Anspassung an die Realität vorgenommen haben. So weit ich weiß wurde erst im WEO Report von 2015 das erste Mal zugegeben, daß wir in Zeiten des peak-oils leben. Die Lücken- und Lügenpresse hat dieses fundamental wichtige Thema totgeschwiegen.
    Das von der EIA prognostizierte Risikoszenario in 2020 muss – Herr Markus Krall geht auch von 2020 aus und hat wohl den gleichen Report gelesen – Ernst genommen werden. Ergo hat der Goldpreis eine wahrlich glänzende Zukunft.

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