Wiwo.de: „Die Banken sind die Sieger des Euro-Sondergipfels. So interpretiert der Wirtschaftsweise Peter Bofinger den Gipfel-Beschluss. „Mein Eindruck ist: Die Banken steuern null Prozent zur Rettung bei“, so der 56-Jährige gegenüber wiwo.de.“
Kommentar: Frau Merkel wurde von Ackermann & Co. einmal mehr gewaltig über den Tisch gezogen. Alternative: Wir werden von der Regierung erneut nach Strich und Faden vereumelt.
Welt Online: „Prognosen für die Feinunze auf 1750 Dollar erhöht. Hebelpapiere bieten überproportionale Gewinnchance“
Kommentar: Hebelpapiere sind Teufelszeug. Je nach Laufzeit und Eigenschaften können Sie verlieren (inklusive Totalverlust), obwohl der Basiswert gestiegen ist. Vom Emittenten-Risiko einmal ganz abgesehen. Physisches Gold kaufen (plus Silber) und halten, heißt nach wie vor unsere Devise. Löblicherweise wird am Ende des Artikels kurz auf diesen Aspekt eingegangen.
EurActiv.de: „Der liberale Finanzexperte Frank Schäffler warnt vor den Folgen der Griechenland-Hilfe. „Das Furchtbare ist, dass die anderen Wackelkandidaten lernen werden, dass die Konsequenzen übermäßiger Verschuldung zu einer Belohnung durch einen Bail-out führen“, so Schäffler gegenüber EurActiv.de.“
Kommentar: In den Reihen der etablierten Parteien ist Frank Schäffler ist einer der wenigen Politiker, die nicht nur die Probleme unseres Schuldgeldsystems verstehen. Er spricht die Missstände auch konsequent an und findet aufgrund seiner Stellung zudem immer öfter Gehör bei einem breiteren Publikum.
Welt Online: „Nach zähen Verhandlungen um eine Lösung in der US-Schuldenkrise haben die Republikaner die Gespräche abgebrochen. Präsident Obama reagierte wütend.“
Kommentar: Stichtag 2. August 2011. Wenn es bis dahin keine Einigung gibt, sind die USA zahlungsunfähig. Dass es soweit kommt, ist mehr als unwahrscheinlich. Die Republikaner nutzen die Situation, um Präsident Obama bis zum Schluss noch einmal ordentlich zu grillen und politisch möglichst viel Kapital dabei herauszuschlagen. Aber keine Partei wird zulassen können, dass ihr Land offiziell den Bankrott erklären muss.
Die Staatsverschuldung der USA ist größer als die aller 17 Euro-Länder zusammen. Es gibt zwischen den politischen Parteien immer noch keine Einigung über die Anhebung der amerikanischen Schuldenobergrenze. Ein TV-Beitrag analysiert die dramatische Finanz-Situation in Übersee.
Offiziellen Zahlen zufolge lasten auf den USA Staatsschulden in Höhe von 14,3 Billionen US-Dollar (ca. 10,5 Bio. Euro). Alle Euro-Länder zusammengenommen, kommen auf Verbindlichkeiten, die – ebenfalls offiziell – 7,8 Billionen Euro umfassen. Deutlich mehr noch als in Europa, wurde der US-Staat mit der Notenpresse finanziert. Die US-Notenbank kaufte in den vergangenen zwei Jahren US-Staatsanleihen im Volumen von bis zu 1 Billionen Dollar auf.
Derzeit streiten die Parteien in den USA weiter erfolglos über die notwendige Anhebung der Schuldenobergrenze. Wenn es nicht gelingt, sind die USA schon ab dem 2. August zahlungsunfähig. Ein Bericht des TV-Magazins Plusminus fast die aktuelle Lage zusammen.
http://www.youtube.com/watch?v=IvdOYnVwv3Q
Goldreporter
Immer bestens über Gold- und Silbermarkt informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!
Handelsblatt: „Griechenland dominiert die Schlagzeilen. Wie europäische Spitzenpolitiker den Rettungsplan für das hochverschuldete Land erklären – und was Ökonomen davon halten.“
Kommentar: Diese Klick-Galerien zur Steigerung der Page Impressions sind zwar nervtötend und es geht auch um andere Themen, dennoch ganz interessant.
Handelsblatt: „Bundesbankchef Weidmann lässt kein gutes Haar an den Beschlüssen des Euro-Gipfels. Der Rettungsplan für Griechenland schwäche die Grundlagen der Währungsunion. Er geht damit auf Konfrontationskurs zu Kanzlerin Merkel“
Kommentar: Das sind keine „Good Cop / Bad Cop“-Spiele zwischen Merkel und ihrem „Günstling“ mehr. Der Mann emanzipiert sich. Respekt!
Sueddeutsche.de: „Griechenland darf nicht pleitegehen – das wollten die Euro-Länder mit dem neuen Rettungspaket vermeiden. Doch die erste Ratingagentur sagt: Der Zahlungsausfall kommt. Dabei kommen die Banken bei den Beschlüssen besser weg, als Merkel und Sarkozy beteuern. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Brüsseler Einigung und ihren Folgen.“
Kommentar: Auch weite Teile der Presse glauben den PR-Parolen der Eurokraten nicht mehr. Die Aufschieberitis wird für den Steuerzahler immer teurer. Die Hoffnung, dass es jemals zu einer kontrollierten, substanziellen Beteiligung des Bankensektors kommen wird, darf man wohl endgültig begraben.
Das durchschnittliche Aufgeld für 1 Unze Krügerrand ist im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 30 Prozent gestiegen. Viele populäre Münzgrößen sind derzeit schon ausverkauft. Erste Anzeichen eines Angebots-Engpasses.
Der Krügerrand ist die populärste Gold-Anlagemünze der Welt. Nachdem die Goldnachfrage privater Anleger im Umfeld der Euro-Krise stark angestiegen ist, sind auch die begehrten südafrikanischen Investmentobjekte der Renner in den Edelmetallshops.
Goldreporter verfolgt die Preise für die wichtigsten Anlageprodukte im Rahmen des wöchentlichen, kostenlosen Newsletters. Es werden Durchschnittspreise von vier großen deutschen Edelmetall-Anbietern gebildet.
Auffällig in dieser Woche: Während der Goldpreis in Euro im Vergleich zum gleichen Erhebungszeitpunkt der Vorwoche um 1,32 Prozent sank, stieg der Preis für eine Unze Krügerrand um durchschnittlich 0,1 Prozent. Das Aufgeld schnellte damit um 32 Prozent auf 5,83 Prozent nach oben, nachdem es sich noch in der Vorwoche auf dem niedrigsten Niveau seit Monaten bewegte.
Das Aufgeld bei Anlagemünzen ist immer auch ein Indikator für eine mögliche Warenknappheit. Viele Krügerrand-Nominale (kleiner als 1 Unze) sind derzeit in den Shops bereits ausverkauft. Aus der Sicht der Shop-Betreiber ist eine Preiserhöhung derzeit durchaus sinnvoll. Schließlich kann man etwas mehr Geld verlangen, wenn die Kunden einem ohnehin die Ware aus den Händen reißen.
Bei Silber bewegten sich die Kosten für Münzen und Barren dagegen weiter eng mit der Kursentwicklung nach oben.
Das Aufgeld bezeichnet die prozentualen Mehrkosten, die beim Kauf von Münzen oder Barren über den reinen Metallwert hinaus entstehen.
Eine Auswahl an empfehlenswerten Goldhändlern finden Sie wie gewohnt in unserer Rubrik Gold kaufen.
Goldreporter
Immer bestens über Gold- und Silbermarkt informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!
FAZ.net: „Nach der Einigung auf ein zweites Hilfspaket für Griechenland hoffen die Regierungschefs der Euro-Staaten, dass sie das Ruder in der Krise herumgerissen haben. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker erklärte, die Zeit des Schnürens kleiner Päckchen alle paar Monate sei vorbei.“
Kommentar: „Das war meine letzte Zigarette“, sagte der Kettenraucher und griff zur Zigarre.
Silbermünzen als mögliches Krisengeld klar bevorzugt (Foto: Goldreporter)
Eine Umfrage auf Goldreporter.de ergab, dass Käufer von physischem Silber mehrheitlich eine langfristige Anlagestrategie verfolgen, mit der sie auf Dauer ihr Vermögen schützen und in Krisen zahlungsfähig bleiben wollen.
Silber ist Geld. Betrachtet man die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage auf Goldreporter.de, dann folgen viele Käufer von physischem Silber diesem Credo. Die große Mehrheit der 2.100 Unfrageteilnehmer gab an, Silber einige Jahre (48%) oder gar zur Absicherung ihres Lebensabends (47%) zu kaufen. Nur 4 Prozent zählten sich zu Spekulanten, die am Silber nicht länger als einige Wochen oder Monate festhalten wollen.
Dass Silber bei einem möglichen Währungs-Crash oder in Zeiten verheerender Inflation als Krisengeld eingesetzt werden kann, glauben 59 Prozent der Befragten. Sie legen eigenen Angaben zufolge deshalb wert darauf, vor allem kleine Silbermünzen (bis 1 Unze) zu erwerben.
Weitere Ergebnisse der Umfrage:
18 Prozent gaben an, regelmäßige Silberkäufer zu sein. 43 Prozent erklärten, sie hätten schon öfter Silber gekauft. 28 Prozent stufen ihre Erfahrung in Sachen Silberkauf als „gering“ ein („Noch nicht oft Silber gekauft“). 9 Prozent der Umfrageteilnehmer sind auf dem Silbermarkt bislang noch gar nicht tätig geworden.
Bei 56 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind alleine Silbermünzen die bevorzuge Silberanlage, auf Silberbarren schwören 5 Prozent. Eine Mischung aus Barren und Münzen halten 38 Prozent für sinnvoll.
52 Prozent bevorzugen etablierte Silber-Anlagemünzen. 47 Prozent ist die Art der Münze egal, Hauptsache, es handelt sich um reines Silber und man erhält möglichst viel Metall für sein Geld.
Goldreporter
Immer bestens über Gold- und Silbermarkt informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!
Welt Online: „Jede Atempause, die sich Europas Politik verschafft, hat einen hohen Preis. Denn die Probleme werden in der Zwischenzeit nur noch größer.“
Kommentar: Der Kern vieler politischer Kommentare in der heutigen Tagespresse: Willkommen in der Europäischen Transfer-Union. Schritt für Schritt wird jenes Europa Wirklichkeit, das früher politisch nie durchsetzbar gewesen wäre.
FTD: „Der Euro-Sondergipfel hat ein neues Programm zur Rettung Griechenlands und zur Hilfe für weitere Staaten beschlossen. Kern ist eine erweiterte Funktion des Rettungsfonds EFSF.“
Kommentar: Man gründe einen abstrakten Fonds (dessen demokratische Legitimation als durchaus zweifelhaft angesehen werden kann), verschleiere damit Risiken, die sonst nirgendwo mehr akzeptiert werden, verschaffe sich in diesem Zuge erneut ein wenig Zeit und erwecke den Eindruck, dass Griechenland gerettet ist, ohne dass dem Steuerzahler neue Kosten entstehen.
Wirtschaftswoche: „Die Bürger lehnen den Euro ab, deutsche Konzerne verteidigen ihn. Fakt ist: Ein Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone wäre ein gewagtes Unterfangen. Doch es hätte so manche Vorteile für das Land.“
Kommentar: Lesenswert. Der Artikel kommt zu einem erstaunlich positiven Urteil über die Folgen einer möglichen Rückkehr der Deutschen zur D-Mark.
Flüssiges Gold: eBook "Whisky als Geldanlage", herausgegeben von Goldreporter / eQuity Media.
Spirituose als Investment? Für die einen mag das reichlich exotisch klingen. Faktisch kann man mit Whisky sein Vermögen schützen und sogar ansehnliche Renditen erzielen.
Zunächst einmal ist Whisky nicht Whisky. Und die Spirituose sollte auch nicht als Basis eines privaten Vermögensschutz-Depots angesehen werden. Spezialabfüllungen schottischer Single Malt Whiskys können aber als sinnvolle Ergänzung des privaten Vermögensschutz-Depots eingesetzt werden und sogar erstaunliche Renditen erzielen.
Goldreporter hat einen von Deutschlands renommiertesten Whisky-Experten ins Boot geholt und zu diesem Thema einen umfangreichen Spezial-Report veröffentlicht. Er ist jetzt als eBook im Goldreporter-Shop erhältlich ist.
An dieser Stelle nennen wir einige der wichtigsten Argumente für Whisky als Geldanlage:
„Anlage-Whisky“ ist Inflationsschutz. Es handelt sich um ein reales Gut, das nur in begrenzten Mengen hergestellt, über die Zeit hinweg aber verbraucht wird und somit früher oder später einen quasi garantierten Wertzuwachs erzielt.
Für Whisky, den wir ihnen vorstellen, gibt es einen großen weltweiten Markt. Keine andere Spirituose hat eine vergleichbare Fan-Gemeinde.
Whisky ist transportabel, sehr lange haltbar, der Handel mit Whisky ist abgeltungssteuerfrei. Man kann ihn anonym kaufen und er wird nie Gegenstand möglicher Vermögenssteuern sein.
Selbst wenn Whisky in einer tiefen wirtschaftlichen Depression für einen gewissen Zeitraum geringere Preise erzielen sollte, nach einer überstanden Krise wird diese Anlage aufgrund der knappen Verfügbarkeit an Wert gewinnen.
Interesse geweckt? In einem 60-seitigen eBook „Whisky als Geldanlage“ erfahren Sie , welchen Whisky Sie kaufen müssen, wo Sie ihn beziehen und wieder verkaufen können, welche Wertsteigerungen möglich sind, was bei der Lagerung zu beachten ist und wir geben ihnen einen Überblick über die Welt des Whiskys, inklusive einer Vorstellung der bedeutendsten Whisky-Marken.
Der Report enthält Spezial-Wissen, dass in dieser konkreten und komprimierten Form bislang im deutschsprachigen Raum nicht erhältlich ist. Früher oder später wird man mit der Frage konfrontiert sein, welche kurzfristigen Alternativen es zu Gold und Silber gibt. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig darüber zu informieren.
Kommentar: Früher oder später wird der chinesische Immobilienmarkt gehörig einknicken. Es gibt Geschichten über Fachpersonal, das nur dazu angestellt wurde, in chinesischen Neubaugebieten das Licht abends anzuknipsen, damit die Häuser bewohnt wirken. Ein Wirtschaftseinbruch, schon ein bedeutend geringeres Wachstum in China hätte beträchtliche Auswirkungen auch auf die deutsche Exportwirtschaft.
Euro-Rettungsschirm: Langsam aber sicher wird ein "Rettungszelt" daraus (Atelier W. - Fotolia)
Wieder einmal muss der Euro gerettet werden. Bereits im Vorfeld des heutigen Gipfeltreffens wurde klar, wie schwierig die Lage um die Europäische Gemeinschaftswährung sich mittlerweile gestaltet. Ein kleiner Leitfaden zum heutigen Euro-Krisengipfel in Brüssel.
Zunächst wurde ein Krisentreffen der EU-Bosse bestritten, dann auf Dienstag terminiert. Unsere Kanzlerin winkte zunächst ab und geriet prompt mit dem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy in Streit. Nun findet die Konferenz am heutigen Donnerstag statt.
Wir haben die wichtigsten Fakten zum Euro-Gipfel aus den Informationen der Tagespresse zusammengefasst (ohne Gewähr).
Wer nimmt teil?
Die Staats- und Regierungs-Chefs der 17 Euro-Länder plus „Europäische Spitzenbanker als Begleitung“ (Bild.de).
Wan findet das Treffen statt?
– Heute um 9 Uhr trafen sich die Europa-Berater der Länder-Chefs.
– Um 13 Uhr beginnt das eigentliche Krisentreffen.
– Kurz zuvor spricht Angela Merkel noch mit griechischen Regierungschef Papandreou.
Was wird besprochen?
Zunächst geht es um ein zweites Hilfspaket für Griechenland. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Diskussion über die direkte Beteiligung privater Gläubiger (Banken) am Rettungspaket gegenüber einer allgemeinen Bankenabgabe (französischer Vorschlag).
Was ist zu erwarten?
Angeblich haben sich Frankreich und Deutschland nach einem Blitztreffen am Mittwoch auf eine gemeinsame Position geeinigt, über die auf dem Gipfel nun beraten wird. Es dürfte zu einer Banken-Beteiligung an der Griechen-Rettung kommen. Eine allgemeine Bankenabgabe ist aber angeblich vom Tisch. Ein Schuldenschnitt in Griechenland kann wohl ausgeschlossen werden, da man laut ARD-Informationen nichts beschließen werde, was gegen die Interessen der Europäischen Zentralbank laufe. Die EZB ist der größte Halter griechischer Staatsanleihen.
Wie werden die Märkte reagieren?
Am Donnerstagmorgen tendierten Aktien und Euro/Dollar niedriger. Der Goldpreis eroberte zunächst die Marke von 1.600 Dollar zurück, fiel dann aber wieder leicht unter dieses Niveau. Die Unsicherheit bleibt somit groß. Alles ist möglich.
Handelsblatt: „Die US-Notenbank traut den Kompromiss-Signalen von Präsident Obama im Schuldenstreit nicht und stellt sich schon mal auf das Schlimmste ein. Ein Notfallplan soll die möglichen Folgen einer Staatspleite abfedern.“
Kommentar: Es wäre eine faustdicke Überraschung, sollten sich die Parteien in den USA wirklich nicht über eine Anhebung der Schuldengrenze einigen. Das Handelsblatt führt Maßnahmen auf, die die US-Regierung kurzfristig zur Reduzierung der Staatsschulden ergreifen könnte und die träfen natürlich vor allem die Ärmsten im Land.
Handelszeitung: „Die Währungskrise treibt nicht nur den Goldpreis auf neue Rekordwerte und füllt die Goldtresore vieler Schweizer Banken. Sie führt auch dazu, dass die Menge von Gold steigt, die in Schweizer Alpenbunkern oder Zollfreilagern verwahrt wird.“
Kommentar: Auch in der Schweiz macht sich die große Goldnachfrage bemerkbar. Vermutlich liegt in den Alpenbunkern mittlerweile mehr Gold als in Fort Knox.
Der Streit um den Verbleib von zehn seltenen Double-Eagle-Goldmünzen aus dem Jahr 1933 ist vorerst beendet. Eine Jury hat gegen eine amerikanische Familie und im Sinne der US-Regierung entschieden.
Die 81-jährige Joan Langbord aus Seattle muss zehn extrem seltene amerikanische Goldmünzen des Jahres 1933 an die US-Regierung abgeben, die aus dem Vermächtnis ihres Vaters stammen.
So entschied nun ein Geschworenen-Gericht in Philiadelphia, nachdem die Regierung auf Rückgabe dieser so genannten Double Eagles geklagt hatte (Goldreporter berichtete).
Das Urteil wurde damit begründet, dass die Goldmünzen niemals in Umlauf gewesen und damit gestohlen seien.Die Münzen würden dem amerikanischen Volk gehören.
Laut Presseberichten will Familie Langbord Berufung einlegen.
Goldreporter
Immer bestens über Gold- und Silbermarkt informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!