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Silberpreis: Der große Ausbruch steht noch aus

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Die Marke von 41 Dollar konnte Silber bislang nicht wieder nachhaltig hinter sich lassen. Ein Ausbruch verspräche weitere Kursgewinne.

Silber notierte zuletzt auf dem höchsten Kurs seit Anfang Mai, als der Preis für die Feinunze in wenigen Tagen um gut 30 Prozent korrigierte. Der Silberchart befindet sich seit Anfang Juli wieder in einem kurzfristigen Aufwärtstrend.

Der Silberpreis überquerte in den vergangenen Tagen bereits mehrfach die Marke von 41 Dollar. Auf Tagesschlussbasis schaffte das Metall den Sprung über diese Kursschwelle allerdings noch nicht wieder.

 

Silberpreis in US-Dollar, 6 Monate

Ein größerer Kurssprung – zunächst bis in den Bereich von 45 Dollar – wäre aus charttechnischer Sicht möglich, wenn der aktuelle Widerstand bei 40,86 Dollar fiele und es in den folgenden Tagen zu einem deutlichen Anstieg über 41 Dollar käme.

Denn zwischen den letzten Höchstkursen um 49 Dollar (in unserer Betrachtung 48,47 Dollar) und dem genannten Widerstandsniveau existieren aufgrund des rasanten Crashs Anfang Mai keine nennenswerten Widerstandlinien mehr.

Bei 40 Dollar hat sich dagegen ein recht belastbare Unterstützung gebildet.

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„Anleger misstrauen Italien“ (Sueddeutsche)

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Sueddeutsche.de: „Hat das neue Rettungspaket für Griechenland alle Probleme gelöst? Keineswegs. Die Sorgen um das hochverschuldete Italien wachsen erneut. Bei den Anlegern steigt das Angstbarometer – und auch die Deutsche Bank misstraut dem Land offenbar.“

Kommentar: Niemand scheint so richtig zu verstehen, dass die Schulden weltweit weiter steigen. Mit jedem Hilfspaket werden neue Bürgschaften und Kredite vergeben. Natürlich ist die Krise nicht vorbei. Sie wird permanent mit neuem Geld kurzzeitig übertüncht, für das die Bürger der Gläubigerländer mit ihrem Vermögen garantieren.

Jeder Dritte in Deutschland will Gold kaufen

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Philharmoniker Goldmünzen: Immer mehr Deutsche kaufen Gold, um sich vor der Geldentwertung zu schützen.

Einer Umfrage des Nachrichtenmagazins „Stern“ zufolge, erwägen 32 Prozent der Menschen in Deutschland, von ihren Ersparnissen künftig Gold zu kaufen.

Das Nachrichtenmagazin Stern hat Gold-Umfrage in Auftrag gegeben. Das Forsa-Institut hat rund 1.000 Menschen repräsentativ befragt. Die Ergebnisse: 32 Prozent der Befragten denken darüber nach, von ihren Ersparnissen Gold zu kaufen. Erstaunlich: Unter den über 60-jährigen beträgt der Anteil nur 22 Prozent. Mit einem Quote von 41 Prozent sollen laut Umfrage dagegen vor allem „Jüngere“ sich für Gold interessieren. Wer genau zu den „Jüngeren“ zählt, wird in dem entsprechenden Stern-Artikel nicht näher erläutert. Aber auch die 30- bis 44-Jährigen planen demnach mit einem Prozentsatz von 40 Prozent, Gold zu kaufen. Wann genau die Umfrage durchgeführt wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Update, 01.08.: In der Magazinausgabe des Stern (31/2011) werden gegenüber dem Online-Artikel noch folgende Daten ergänzt: Datenbasis: 1.002 Befragte am 21. und 22. Juli 2011. Der Begriff „Jüngere“ bezieht sich auf 18- 29-Jährige.

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Es helfen weder Sparprogramme noch eine Wirtschaftsregierung (FAZ.net)

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Fritz W. Scharpf auf FAZ.net: „Eine einheitliche Geldpolitik für alle Euro-Länder nimmt keine Rücksicht auf die unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Das wird immer wieder Krisen erzeugen. Schon vor 10 Jahren war Deutschland das erste Opfer.“

Kommentar: Die Eurokraten können sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen zappeln, das jetzige Euro-System wird immer wieder ins Schleudern geraten. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung fasst den Kern des Problems in wenigen Absätzen zusammen.

Goldpreis: JP Morgan erwartet 1.800 Dollar im 4. Quartal

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Gold Preis Goldpreis
Der Goldpreis dürfte noch eine ganze Weile steigen, wenn man den Argumenten von JP Morgan folgt (Foto: Fotolia)

Für die Analysten der US-Bank ist Gold weiterhin das „universelle Thermometer“ für die weltweite Verunsicherung an den Finanzmärkten. Man erhöht das Kursziel um 12 Prozent.

„Wir schätzen Gold und Goldaktien weiterhin als Versicherung gegen Unsicherheit“, erklärt John Bridges, Analyst beim US-Bankenriesen JP Morgan laut Financial Post gegenüber Analysten. „Gold bleibt das universelle Thermometer globaler Sorge“, so Bridges weiter. Seine Abteilung prognostiziert deshalb einen Goldpreis von 1.800 US-Dollar im vierten Quartal 2011. Bislang war man von 1.500 Dollar ausgegangen.

„In den vergangenen zehn Jahren gab es nur wenige schlechte Gelegenheiten, um bei diesem Metall einzusteigen, aber Juni und Juli boten oft die besten Einstiegszeitpunkte während des Jahres“, erklärt der Profi.

Und: „Einige Leute sehen bei 1.600 Dollar den Höhepunkt der Blase, aber wir gehen davon aus, dass die Papiergeld-Ängste der Investoren den Goldpreis weiter in die Höhe treiben werden, wenn die Regierungen ihre Schulden nicht in den Griff bekommen.“

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Deutsche Importpreise steigen um 6,5 Prozent (Destatis)

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Destatis: „Der Index der Einfuhrpreise lag im Juni 2011 um 6,5 % über dem Vorjahresstand. Im Mai 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,1 % und im April + 9,4 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel der Einfuhrpreisindex im Juni 2011 gegenüber dem Vormonat Mai 2011 um 0,6 %.“

Kommentar: Importiertes Getreide um 48,1 % teurer, Rohkaffee +38,8 %, Eisenerz plus 26,2 %, Energie 23,8 % mehr. Auf deutliche Preissteigerungen für entsprechende Waren hierzulande kann man wetten.

Noch sieben Tage bis zur US-Pleite (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „Weil sich die Politiker in Washington nicht einigen können, droht Amerika jegliche Glaubwürdigkeit zu verspielen. Die Suche nach einem Ausweg wird immer verzweifelter. Am schlimmsten erwischt es den Dollar.“

Kommentar: Eine ähnliche Situation gab es in den 90er-Jahren unter Bill Clinton schon einmal, weil die Republikaner blockierten. Damals wurden für einen kurzen Zeitraum Staatsbedienstete in den Urlaub geschickt, Nationalparks geschlossen und die Zahlungen an Kriegsveterane ausgesetzt. Am Ende waren die Republikaner die großen Verlierer in dieser politischen Schlacht. So könnte es auch diesmal kommen.

Goldpreis: „Analysten halten 5.000 Dollar für möglich“ (FTD)

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Financial Times Deutschland: „Das Edelmetall notiert nahe seines Rekordhoch. Und Strategen glauben, dass die Rally noch lange nicht vorbei.“

Kommentar: Es gibt auch Analysten, die halten 10.000 Dollar pro Feinunze für möglich. Letztlich sind es alles nur Zahlen, deren Gewicht sich mit der Zeit relativiert. Sie steigen immer höher, je schwächer der Dollar wird. Insofern ist jede Zahl denkbar. Interessant ist aber, dass die großen Finanzseiten nun zunehmend auf diese Preisvorschläge einsteigen.

Goldminen in Südafrika werden bestreikt

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AngloGold Ashanti betreibt Minen die über 4.000 Meter in die Tiefe reichen (Foto: Anglo Gold Ashanti)

Nach gescheiterten Lohn-Verhandlungen mit den größten südafrikanischen Goldproduzenten kommt es nun zu Arbeitsniederlegungen.

Die Goldproduktion in Südafrika ist ohnehin rückläufig (wir berichteten), nun droht auch noch ein größerer Streik die Goldförderung des Landes zu behindern.

Die Gewerkschaft National Union of Mineworkers (NUM) erklärten am Montag, die Lohnverhandlungen mit den großen Produktionsgesellschaften des Landes seien gescheitert. Man kündigt deshalb Streiks an.

„Die Goldminenbetreiber dürfen sich auf einen Streik einstellen. Sie werden werden morgen ein 48-Stunden-Ultimatum erhalten“, so ein NUM-Sprecher gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters.

Vom Streik betroffen sein werden vor allem die großen Förderer AngloGold Ashanti, Gold Fields und Harmony Gold.

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„Es gab massive Lieferschwierigkeiten bei Goldbarren“ (Finanzen.net)

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Finanzen.net: Interview mit dem Geschäftsführer des Edelmetallhändlers Ophirum zur Goldnachfrage Mitte Juli: „In ganz Deutschland gab es bei Goldbarren massive Lieferschwierigkeiten. Unsere Lager waren komplett leergeräumt und die Lieferzeit hat sich von den üblichen zwei bis drei Werktagen auf eine Woche erhöht.“

Kommentar: Ein weiteres Beispiel dafür, in welch kurzer Zeit das Angebot an (Gold- und Silber-) Barren und Münzen hierzulande austrocknen kann. Das liegt nicht an einer generellen Materialknappheit. Die Produktion der Hersteller ist einfach nicht an den Nachfragespitzen ausgerichtet. Man kommt mit dem Scheiden und Prägen nicht hinterher. Gleiches haben wir bereits 2008/2009 und 2010 erlebt.

Neuer Goldrausch am Klondike (Zeit Online)

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Zeit Online: „Gold ist so teuer wie nie. Eine Reise nach Dawson City, wo sich Geschichte wiederholt.“

Kommentar: Der gestiegene Goldpreis macht das Goldschürfen vielerorts wieder lukrativ.  Dossier über den ehemaligen und neuen, wenn auch nicht ganz so spektakulären „Goldrausch“ in Kanada.

US-Haushalts-Krimi: Fragen und Antworten (Handelsblatt)

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Handelsblatt: „In den USA stecken die Verhandlungen um den Haushalt fest. US-Präsident Obama hat sich in einem dramatischen Appell zur Hauptfernsehzeit an die Opposition gewandt.“

Kommentar: Der Artikel bietet einen recht guten Überblick, wann welche Zahlungen auf die USA zukommen und welche Konsequenzen drohen, falls es wider Erwarten bis Ende der Woche zu keiner Einigung über die Anhebung der US-Schuldengrenze kommt.

Anstieg der chinesischen Goldproduktion um 10 Prozent erwartet

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Wichtige Impulse für den Goldpreis kommen immer stärker aus Asien (Foto: Fotolia)

Für das laufende Jahr rechnet die China Gold Association mit einem Anstieg der Goldförderung in China und einem weiter anziehenden Goldpreis.

Im vergangenen Jahr haben chinesische Produzenten laut den Angaben der China Gold Association (CGA) 340,88 Tonnen Gold gefördert. Gegenüber 2009 entsprach dieser Menge einer Steigerung um 8,6 Prozent. Der Verband rechnet nun für das laufende Jahr mit einer weiter wachsenden Goldproduktion in China: Ein Plus von 10 Prozent wird für 2011 erwartet.

CGA-Vizepräsident Cui Jianguo geht ebenso von einem steigenden Goldpreis aus: „Im zweiten Halbjahr wird der Goldpreis definitiv steigen, weil sich die zugrunde liegenden Faktoren für den kürzlichen Kursanstieg  nicht verändert haben. Es gibt die europäische Schuldenkrise, da sind Libyen und alle Arten wirtschaftlicher Unsicherheiten“, erklärte er laut IB Times kürzlich gegenüber Journalisten.

Die Anzahl der Goldproduzenten in China ist in den vergangenen zwei Jahren aufgrund von Übernahmen und Fusionen angeblich von 1.200 auf 700 geschrumpft. Die zehn größten Förderer des Landes sind für knapp 50 Prozent des gesamten chinesischen Gold-Outputs verantwortlich.

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Wann die Deutschen aus dem Euro aussteigen (Manager Magazin)

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Manager Magazin: Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank erklärt in einem Gespräch mit dem Manager Magazin, dass Deutsche und Niederländer aus dem Euro aussteigen werden, wenn die Euro-Stabilitätsprinzipien auf Dauer nicht eingehalten werden.

Kommentar: Die Vertreter der Deutschen Bundesbank positionieren sich nun klar als Hardliner, ganz in der Tradition deutscher Geldpolitik. Und obwohl Deutschland die wirtschaftlich bedeutendste Euro-Volkswirtschaft darstellt, dürfte der Einfluss der Bundesbank auf die EZB-Politik weiterhin gering bleiben. Was sagt uns das über die tatsächliche Stellung Deutschlands in Europa?

USA: 60 Prozent mehr Gold und Silber über eBay verkauft

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Die Auktionsplattform eBay hat Zahlen über Edelmetall-Verkäufe US-amerikanischer User zwischen 2007 und 2011 veröffentlicht.

Das populäre Auktionshaus eBay hat eigene Zahlen über den amerikanischen Sekundärmarkt für Edelmetalle veröffentlicht. Den Firmenangaben zufolge sind die US-Verkäufe von Gold, Silber und Platin über eBay zwischen 2007 und 2011 um mehr als 60 Prozent gestiegen.

Entwicklung der Verkäufe von Gold, Silber und Platin über die Auktionsplattform eBay in den USA (2007- Q1 2011; Quelle: eBay)

Weitere Erkenntnisse:

  • Annähernd die Hälfte der Gold- und Silber-Kunden im ersten Quartal 2011 kauften erstmals Edelmetalle über eBay.
  • Auf jeden Goldkäufer kamen zwei Silberkäufer (wegen des niedrigeren Preises).
  • Goldbarren wurden häufiger verkauft als „American Gold Eagle“-Goldmünzen.
  • Die größten Pro-Kopf-Verkäufe bei eBay wurden in den Bundesstaaten Alaska, Wyoming und Nevada getätigt.

Link: Große Übersicht über die Edelmetallverkäufe bei eBay USA

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Gold-Anlage: Sicherheit nicht garantiert (Tagesspiegel)

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Der Tagesspiegel: „Gold wirkt auf den ersten Blick sicher und vertrauenserweckend. Bei vielen Anlageprodukten ist der Begriff Gold nur Fassade – sie sind riskant und nicht preiswert.“

Kommentar: Inhaltlich ausgewogener Artikel über Gold als Geldanlage in unterschiedlichen Formen. Insbesondere die Risiken und Kosten von „Papier-Gold“ werden dargestellt.

Gold setzt zu neuem Höhenflug an

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Gold: Sommerpause beendet, der Preis steigt (Foto: Fotolia)

Mit 1.618,50 Dollar im Londoner Vormittags-Fixing erreichte der Goldpreis am Montag ein neues Allzeithoch. Er quittierte damit die anhaltende Unsicherheit an den Finanzmärkten.

Dass der Goldpreis gleich zu Beginn der neuen Woche auf ein neues Allzeithoch steigt, verdeutlicht die anhaltende Verunsicherung an den Finanzmärkten. Wer dachte, die Ergebnisse des Euro-Krisengipfels der vergangenen Woche hätten die Märkte nun etwas beruhigt, der sieht sich heute eines Besseren belehrt.

Die Kritik an der EU-Rettungspolitik in den Medien nimmt zu. Die Ratingagentur Moody’s stuft Griechenlands Bonität noch einmal um drei Stufen ab. Die Verhandlungen um die Anhebung der amerikanischen Schuldengrenze kommen trotz des enormen Zeitdrucks einfach nicht voran.

Die Zuflüsse in die großen Edelmetall-ETFs haben in der vergangenen Woche wieder deutlich zugenommen. Die Bestände des SPDR Gold Trust stiegen um 17 Tonnen oder 1,4 Prozent. Der weltgrößte Silber-ETF iShares Silver Trust lagerte offiziellen Angaben zufolge zusätzlich 215 Tonnen oder 2,2 Prozent mehr des weißen Edelmetalls ein.

Und auch am US-Terminmarkt wuchs in den vergangenen Wochen der Optimismus bei den Großspekulanten, die ihre Long-Positionen netto zuletzt wieder deutlich erhöhten.

Die Quittung: Im Londoner Vormittags-Fixing erreichte der Goldpreis am Montag mit 1.618,50 Dollar (1.126,62 Euro) ein neues Allzeithoch. Und der Silberpreis steuerte zielstrebig auf die Marke von 41 Dollar zu.

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USA: „Der perverse Niedergang einer Großmacht“ (Wiwo.de)

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Wiwo.de: „Mit Blick auf die Diskussion um die Kürzung der Staatsausgaben monierte [Nobelpreisträger] Stiglitz, die USA gäben Milliarden Dollar pro Woche in Afghanistan aus, kürzten aber an ihren Schulen die Lehrerstellen. `Das ist der perverse Niedergang einer Großmacht´, so Stiglitz.“

Kommentar: Finanzindustrie, Rüstungs- und Pharmakonzerne sind in den USA – wie überall auf der Welt – die mächtigsten Lobby-Gruppen. Um deren Interessen dreht sich derzeit auch die zähe Debatte um die Anhebung der amerikanischen Schuldenobergrenze.

Verkauf von Gewerbe-Immobilien in Peking um 20 Prozent rückläufig

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Das Baugewerbe ist einer wichtigsten Sektoren in der chinesischen Volkswirtschaft (Foto: Fotolia)

Im ersten Halbjahr 2011 wurde in der chinesischen Hauptstadt deutlich wenige Gewerbefläche verkauft als vor einem Jahr. Die Angst vor dem Platzen der Immobilienblase steigt.

Der chinesische Markt für Gewerbeimmobilien hat im ersten Halbjahr 2011 einen deutlichen Dämpfer erhalten. Nach Angaben des städtischen Statistikamtes umfassten die Verkäufe von Gewerbeimmobilien in Peking innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres insgesamt 3,89 Millionen Quadratmeter. Damit setzten die Behörden gegenüber dem Vorjahr 19,8 Prozent weniger Gewerbefläche ab.

Um der Immobilienblase entgegenzuwirken hatten chinesische Zentralregierung und die Notenbank unter anderem die Vergabe  von Hypothekenkredite stark eingeschränkt und die Zinsen erhöht. Im Februar hatte man den Wohnimmobilienverkauf in Peking nur noch ansässigen Familien gestattet. Auch wer bereits mehr zwei Häuser oder Appartements besaß, durfte kein weiteres Eigenheim erwerben.

Dagegen investierten staatliche Stellen im ersten Halbjahr deutlich stärker in Sozialwohnungsprojekte. Mit umgerechnet 4,3 Milliarden Dollar stiegen diese Investments gegenüber Vorjahr um das 2,3-fache.

Vom möglichen Platzen der Immobilienblase in China geht eine der größten Gefahren für die Weltwirtschaft aus. Der chinesische Arbeitsmarkt wird mit bis zu 20 Prozent aus der Bauwirtschaft gespeist.

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Neue Euro-Geldscheine ab 2013 (hr-online)

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hr-online: „Voraussichtlich ab 2013 soll es eine neue Serie von Euro-Banknoten geben. Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt will die Einführung nach hr-Informationen mit einer großen Kampagne begleiten.“

Kommentar: Die neuen Euro-Scheine sind schon seit 2006 in Planung und sollten ursprünglich bereits 2010 in Umlauf gebracht werden. Mehr dazu auch hier: EZB entwickelt neue Geldscheine