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Platin-Preis nach VW-Skandal unter Druck

Platin (Foto: Tim - Fotolia.com)

Platin: Investment- und Industriemetall (Foto: Tim – Fotolia.com)

Wenn weniger Diesel-Fahrzeuge nachgefragt werden, wird auch weniger Platin zum Bau von Katalysatoren benötigt. Der Platin-Kurs fällt auf ein 7-Jahres-Tief.

Der Platin-Preis brach am gestrigen Dienstag um 3,5 Prozent ein. Mit 936,75 US-Dollar notierte der Kurs des Edelmetalls so tief wie zuletzt im Januar 2009.

Analysten sehen einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem VW-Skandal. Der Volkswaren-Konzern hatte zugegeben, die Abgaswerte seiner Diesel-Fahrzeuge manipuliert zu haben. Dem Unternehmen drohen hohe Strafen wegen Umgehung der Umweltgesetze. Auch andere Automobilhersteller werden nun von den Behörden unter die Lupe genommen.

Wo besteht der Zusammenhang mit Platin? Die Verwendung bei der Katalysatoren-Herstellung stellt einen Großteil der Platin-Nachfrage dar – insbesondere bei Diesel-Fahrzeugen.

Platin-Preis

Platin-Preis in USD, 10 Jahre (Quelle: Godmodetrader)

 

Europäische Automobil-Produzenten gehören zu den Top-Platin-Konsumenten, denn Diesel-Fahrzeuge haben in West-Europa einen Marktanteil von rund 50 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen. In Spanien liegt er sogar bei 65 Prozent (Deutschland: 47,7 % in 2014).

Mit dem zu erwartenden, zumindest kurzfristigen Rückgang der Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen ist auch mit einer Verringerung der Platin-Nachfrage zu rechnen. Um das Abgas-Problem in den Griff zu bekommen, könnte zukünftig allerdings mehr Platin erforderlich sein, als bis zuletzt, spekuliert die Redaktion von Mining.com.

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Eingetragen von am 23. Sep. 2015. gespeichert unter Marktdaten, News, Platin. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Platin-Preis nach VW-Skandal unter Druck”

  1. Also ich bin neulich in Berlin auf der Stadtautobahn liegen geblieben. Der Partikelfilter bei meinen 1,9 TDI soll dicht sein. Man soll mal richtig drauftreten um den Filter mal durch zu pusten. Kommt man sich nicht irgendwie auf den Arm genommen vor?

  2. Fürst der Finsternis

    @ForseM.

    Das „Problem“ haben alle Hersteller.
    Es ist in der Tat so, dass Diesel im Kurzstreckenbereich schnell zusetzen. Der Rußfilter(Kat) braucht zur Selbstreinigung eine gewisse Temperatur, die meist nur bei schnellerer Autobahnfahrt über eine gewisse Strecke erreicht wird.

    Es gibt Systeme da muß ein Additiv sepperat (Peugeot) aufgefüllt werden, dann gibt es Systeme die saugen Kraftstoff vom Tank ab( Toyota) und reinigen die Kat/Filter, älter Modelle reinigen über bestimmt Temperaturen.

    Ich habe meinen Kunden (vor allem Ältere) immer geraten aller zwei Wochen ein längeres Stück Autobahn zu fahren, mit „höherer“ Geschwindigkeit, damit das System sich reinigt.
    Man kann natürlich hin und wieder ein Additiv in den Diesel kippen, welches auch eine reinigende Wirkung für den Motor hat. Kostet aber auch so um die 5-15€.
    Viele Stadtfahrer haben das Problem, Pendler meist weniger.

    Was glaubst du, warum Toyota so wenig Diesel anbietet und die Hybridfahrzeuge nur mit Benzinern bestückt. Die Diesel „Reinigung“ ist schon längst an ihre Grenzen gestoßen.

    • @Fürst der Finsternis

      Wozu gibt es die Abgas-Sonderuntersuchung eigentlich. Wozu hat man den Partikelfilter teuer nachrüsten lassen. Um die Schadstoffmengen zu verringern. Warum werden die bei Check, bereits bekannt nicht in der Werkstatt nach 100.000km einfach gereinigt werden. Voll drauftreten und den Filter mit erhöhter Schadstoff Dosis in die Natur pusten? Das kann es doch nicht sein. Man fühlt sich einfach auf den Arm genommen.

      • Schließlich und einfach passt das auch zu dem derzeitigen VW-Skandal.
        Wem können wir jetzt den Strafzettel geben? Der Bund müsste VW jetzt auch verklagen. Dann ist der Konzern Geschichte.

  3. Jetzt mal ehrlich – wen juckt Platin?
    Es ist ein reines Industriemetall, kein monetäres.
    Deshalb eignet es sich ausschließlich zu spekulativen Zwecken.
    Denn wer von uns hat schon persönlich Verwendung für das Zeug.
    Oder bastelt sich hier jemand seinen eigenen Partikelfilter?

    Wenn ich in der Krise zum Bauern gehe, um meine wöchentliche Fleischration abzuholen, was wird er da wohl eher nehmen – eine Unze Silber oder eine Viertelunze Platin?

    Mich juckt der Preisverfall jedenfalls nicht die Bohne.
    Ich will nicht zocken.
    Ich will mich absichern.

    Gold als dichteren Wertspeicher für die Flucht,
    Silber als Tauschmittel in der Krise.
    Und aus die Maus.

  4. @ Lucutus
    Korrekt. Statt Platin könnte man auch Osmium, Iridium odet seltene Erden nehmen.Ich schwöre auf Plutonium, zur Zeit wieder total in.So ein Kg habe ich immer vorrätig. Und wenn es im Preis fällt, baue ich mir zu Silvester einen Knaller davon. Das gibt einen Riesen Bums.

    • http://www.n24.de/n24/Mediathek/Bilderserien/d/5844096/die-19-teuersten-substanzen-der-welt.html?index=26

      „Es ist nur ein theoretischer Wert, aber ein Gramm Antimaterie soll bis zu 800 Billionen Euro kosten. Dabei ist es bisher noch nie gelungen, eine stabile Menge Antimaterie herzustellen.“

    • naja, also Platin is ja schon ein bisserl bekannter als Osmium und Iridium, es gibt sogar Paltinschmuck und jedes Kind weiß dass dieser mehr kostet wie Goldschmuck. Zur Diversifíkation des EM Portfolios ist Platin und Palladium sehr gut geeignet (wenn man bereits genug Gold hat), außerdem nervt mich das niedrige Wert-Gewichtsverhältnis von Silber – wenn damit flüchten musst na gute Nacht…

    • Toto-Lucutus: Mch das mit dem Riesenbums lieber im Sommer ,denn ist der Sommer nuklear wird es Winter Jahr für Jahr …..

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