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Rauscht der Goldpreis bald kräftig nach oben?

Ein Bloomberg-Analyst sieht gute Chancen, dass der Goldpreis bis Januar wieder deutlich über die Marke von 1.500 US-Dollar ansteigt. Außerdem wird in New York über eine spektakuläre Long-Wette auf Gold berichtet.

Gold, Goldpreis, Chance (Foto: Goldreporter)

Das etwas entspannte fundamentale Gesamtmarktumfeld hat den Goldpreis zuletzt fallen lassen. Aus technischer Sicht sieht ein Bloomberg-Analyst nun gute Einstiegschancen (Foto: Goldreporter).

Goldpreis stabil

Der Goldpreis notierte am heutigen Vormittag um 7:30 Uhr im FOREX-Handel bei 1.455 US-Dollar. Das entsprach 1.322 Euro. Damit lag Gold knapp 7 Prozent unter dem Jahreshoch von Anfang September. In einem Beitrag auf Bloomberg erklärt Analyst Tom Thornton, warum er sich für Goldbesitzer und Long-Spekulanten derzeit eine günstige Konstellation sieht.

Gold stark „überverkauft“

Gold habe im Zuge der jüngsten Konsolidierung nur moderat nachgegeben. Allerdings sei das Edelmetall aktuell bereits stark überverkauft. Dazu präsentiert er als Argument den technischen Indikator MACD, der das Momentum eines Vermögenswertes im Zeitverlauf charakterisiert (siehe Chartabbildung unten). „Ich denke, die Lage ist wirklich bullisch, wenn sie Gold mögen“, so Thornton. Außerdem erklärt er, dass auch die Saisonalität im Dezember für Gold spreche. In einem Artikel vom 12. November haben wir gezeigt, dass sich in den vergangenen sechs Jahren jeweils zum Jahresende hin sehr gut Kaufgelegenheiten ergaben (Darum lohnt es sich, jetzt Gold zu kaufen!). Thornton sieht gute Chancen, dass der bis Januar auf Kurse um 1.560 US-Dollar pro Unze ansteigt. Wenn es darüber hinausgehe, dann stehe die nächste große Aufwärtsbewegung bei Gold an.

Gold, Goldpreis, Chart

Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate, COMEX-Futures: Stabilisierung oberhalb von 1.450 US-Dollar/Unze; MACD signalisiert: „stark überverkauft“. Bedeutender kurzfristiger Widerstand: 1.470 – 1.475 US-Dollar.

Gold-Wette auf 4.000 Dollar

Bloomberg berichtet auch, dass am Mittwoch am US-Terminmarkt eine große Tranche an 5.000 Kaufoptionen (umgerechnet 500.000 Unzen oder 15 Tonnen) abgeschlossen wurde, die dem Halter das Recht einräumt, im Juni 2021 Gold zum Preis von 4.000 US-Dollar pro Unze zu kaufen. „Das ist wie eine 18-monatige Lebensversicherung. Wie wird die Welt wohl aussehen, wenn Gold bei 4.000 Dollar steht? Hier hofft man auf eine schnelle und brutale Aufwärtsbewegung“, kommentiert Tai Wong von BMO Capital diesen Kauf. Als Kosten für die Option seien „nur“ 3,5 Dollar pro Unze angefallen. Das sind immerhin 1,75 Millionen US-Dollar.

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Eingetragen von am 28. Nov. 2019. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

33 Kommentare für “Rauscht der Goldpreis bald kräftig nach oben?”

  1. Donald Trump unterstützt schon wieder den Goldkurs, sehr zum Ärger der „Goldbugs“, die bis Jahresende noch einmal (anonym) Edelmetalle bis zur Obergrenze von 9999,99 € nachkaufen wollten. (@anaconda, @Toto: jetzt, oder nie wieder!)

    Bisher wurden neue Allzeithoch an den US-Börsen damit erklärt, daß eine Einigung im Handelsstreit mit China „unmittelbar“ bevorstehe (abwechselnd geäußert von Kudlow und Trump); nun rückt dieses Wunschdenken in weite Ferne:

    Trump unterzeichnet Hongkong-Gesetz *) – China bestellt Botschafter ein“

    https://www.welt.de/politik/ausland/article203873520/Hongkong-Trump-unterzeichnet-Gesetz-zur-Staerkung-der-Demokratie.html

    *) zur „Maidan-Einmischung“ in China‘s innere Angelegenheiten

    Wie erwartet hat China auf die Entscheidung von Präsident Trump reagiert, das Gesetz von Hongkong zu unterzeichnen (aus Respekt vor Xi?). Chinas Außenministerium sagte in einer Erklärung, dass Amerikas Entscheidung „ein nackter Hegemonialakt“ gewesen sei, ohne Einzelheiten über mögliche Vergeltungsmaßnahmen anzugeben.

    Als „normale“ Reaktion fällt der Dow Jones um ca. 100 Punkte.

    • @klapperschlange
      Toto ist goldfree und anaconda hat schon genug.
      Bleibe nur noch ich vom Club übrig.
      Aber da können Sie kräftig darauf wetten, dass ich nächste Woche mit dem shopping starte.Übrigens, Schliessfach bis 30.01.2020 zur Übergangslagerung auch schon angemietet.
      Mehr als 20 Kg darf ich da nicht rein tun, sagte der Vermieter.
      Ich kann ihn beruhigen, ein paar Aktenordner fürs Finanzamt mit Belegen kommen rein, maximal 5 Kg.
      Da war er wirklich beruhigt und sagte, ihre Belege sind bei uns sicher.
      Na, das will ich doch annehmen, sonst bekäme das Finanzamt wohl nichts.

  2. RENTEN BESTEUERUNG VERFASSUNGSWIDRIG

    Was man auch ohne Jurastudium wusste …oder …wie in Karlsruhe gepennt wird
    …oder wie Richter Urteile in eigener Sache fällten.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rente-bundesrichter-haelt-besteuerung-fuer-verfassungswidrig-a-1298644.html

    • Soll mir doch Niemand was vom Rechtsstaat erzählen.

      Wie Karlsruhe Recht beugt, kann man sich hier erklären lassen.

      https://www.youtube.com/watch?v=7jJFwgcVHo4

    • @krösus
      Steuern eintreiben war,ist und wird niemals unrechtmäßig sein.Denn,der,welcher eintreibt,macht ja das Recht.

      • @Toto

        Sie haben wieder einmal das Thema nicht verstanden. Dabei stehts ja schon in der Überschrift. Lesen sie mal in Ruhe nach, schauen sie sich das Video von Youtube an, vielleicht kommen Sie ja dann von selbst drauf, worum es geht.

        • @Krösus
          Sie wissen schon,dass ich das als Satire gemeint habe.
          Und Karlsruhe und der Finanzminister sind ein und die selbe Person.
          (Sehen nur etwas anders aus).
          Was heißt,Sie glauben doch wohl selbst nicht,dass irgendwer in Karlsruhe sich ins eigene Bein schießt und den sogenannten Rechtsstaat ausser Kraft setzt indem er urteilt,ihr seid ja gar keiner.
          Das gibt es ja nun niegendwo auf der Welt.

          • @Krösus
            auch, hier mal ein Video von mir
            https://www.youtube.com/watch?v=Ntu7E-k5z9Q
            Warum das so ist,wie es ist.

          • @Toto

            Nun ja, dieses Mal muss ich ihnen Recht geben, das Märchen von der Unabhängigkeit deutscher Richter zuzüglich der Illusion das Karlsruhe die Grundrechte schützt, wird nur noch von den ganz ganz Dummen geglaubt. Leider auch das muss ich zugeben, sind die immer noch – trotz aller Negativerfahrungen – in der Mehrheit. Nur dadurch und deshalb existiert die Demokratie.

            • Wolfgang Schneider

              @Krösus
              War heute in Berlin. Hab meine alte Alma mater (Humboldt-Uni) besucht, wo ich das Translator-Handwerk erlernte. in unseren alten Fluren sind jetzt die Juristen drin. Juristische Fakultät auf Russisch heißt abgekürzt JurFak – kleiner Scherz am Rande. Hab ein paar von diesen Gestalten belauscht – es packte ich das Gruseln. Daher schnell ab zum Juwelier und dort 25 Maple Leaf aus Silber für 480 Euro gekauft. Vorher aber vor der Mensa ein paar Hardcore-Trotzkisten, die dort ihre Trotzki-Bibeln u.a. Gesülz von ihm verteilten. Sie meinten, sie haben glatt die Antwort auf alles. Als ich fragte, warum sie dann keine Korane verteilen, entglitten ihnen die Gesichtszüge. Nun gut, bin ja vor 30 Jahren selber mit FDJ-Blauhemd am 7. Oktober vor der Politbüro-Tribüne vorbeimarschiert. Hab den Herrschaften den GR empfohlen. Ist ja so, daß Frankfurt (Oder) seit paar Jahren auch wieder eine Uni hat. Abmahn-Juristen, Europa-Schwafler, Genderer, Politologen. Werbefachwirte, Kunst- und Kulturwissenschaftler werden dort scharenweise „ausgebildet“. Gott war ich froh, als mich heute abend meine stets hungrigen Katzen zu Hause begrüßten. Muß die Münzen noch ins Versteck tun.

              • @Translator

                War vor langer Zeit in Marburg. Mein Haar war voll und lang. Dort studierte ich Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Philipps-Universität (bevor ich an die Freie Universität Berlin wechselte). Unsere Fakultät nannten wir PhilFak. Dort studierten wir in selbstorganisierten Arbeitsgruppen die marxistischen Klassiker. Ja, wir waren schon ein verwegener Haufen – von undogmatischen Spontis bis hin zu den Hardcore-Leninisten. Und wir hatten tatsächlich die Antwort auf einfach alles gefunden (ich glaube, mich erinnern zu können, dass es „42“ war).

                Die sinistren Gestalten in Marburg waren dagegen eher bei den Verbindungs-Kameraden von der nationalen Front (Burschenschaft „Germania“ et al.) zu finden. Gerne besoffen und im vollen Wichs durch die Stadt wankend. Rekrutiert wurden am liebsten — genau: Jurastudenten. Die brachten die geforderte Gesinnung oft genug bereits aus dem „guten“ Elternhaus mit. Mann, was war ich froh, abends meine Genossen in der Kneipe begrüßen zu dürfen.

                • @Thanatos

                  Es war in Marburg also auch nicht anders als in der DDR.

                  Wer etwas schwach im Verstand und auch sonst nichts gebacken bekam, kann heute immer noch Rechtsanwalt oder Volkszertreter werden. In der DDR wurden solche Leute dann eben Parteisekretär.

                  Sozialistischer Biedermeier

                  Zwischen Wand- und Widersprüchen
                  machen sie es sich bequem.
                  Links ein Sofa, rechts ein Sofa,
                  in der Mitte ein Emblem.

                  Auf der Lippe ein paar Thesen,
                  Teppiche auch auf dem Klo.
                  Früher häufig Marx gelesen.
                  Aber jetzt auch so schon froh

                  Denn das Kapital Trägt Zinsen:
                  eigenes Auto außen rot.
                  Einmal in der Woche Linsen.
                  Dafür Sekt zum Abendbrot.

                  Und sich noch betroffen fühlen v
                  von Kritik und Ironie.
                  Immer eine Schippe ziehen,
                  doch zur Schippe greifen nie.

                  Immer glauben, nur nicht denken
                  und das Mäntelchen im Wind.
                  Wozu noch den Kopf verrenken,
                  wenn wir für den Frieden sind?

                  Brüder, steht dir rote Fahne
                  hängt bei uns zur Küche raus.
                  Außen Sonne, innen Sahne –
                  nun sieht Marx wie Moritz aus

                  Kurt Bartsch

                • Wolfgang Schneider

                  @Krösus
                  Kurt Bartsch nannte sich KuBa – kann das sein? Kann mich dunkel dran erinnern, daß er offiziell in Ungnade fiel, als er sich auf die Seite von Wolf Biermann stellte. Wie etliche Schriftsteller, z.B. Sarah Kirsch, deren Gedichte ich in der 2. und 3. Klasse noch lernte, und die später in den Schulbüchern nicht mehr zu finden waren. Du kennst Dich doch besser hierbei aus.
                  Manch ein Schnöseldödel hat in der NVA zu denken angefangen und kam von dort infiziert zurück, will sagen, etliche hatten hinterher einen Begriff von Kameradschaft und Solidarität. Bei den meisten jedoch hat sich die NVA für den Charakter als schädlich erwiesen. Aber die Herrschaften können sich zurücklehnen. Die Akten der M 2000 (Militär-Stasi) wurden, so habe ich gehört, komplett vernichtet. So schwimmt das weiterhin oben, was stets ober schwimmt.
                  Die Stasi hatte übrigens sogar ihre eigene juristische Fakultät bei Alt Golm, und den Absolventen entzog niemand ihre Lizenz als Jurist. Sind also alle noch da und putzmunter. Könnte Dir 3 bekannte Advokaten in Frankfurt (Oder) nennen, die es betrifft – also das von Dir zitierte Gedicht trifft wie die Faust aufs Auge.
                  Bin mal gespannt, ob die opportunistischen Ratten bei uns den Schwenk auf kriegsgeil mitmachen, jetzt wo die NATO zerfällt und nach Erdogan auch der Macron querschießt.

              • @Translator

                Volkswirtschaftlich sind solche Studienrichtungen freilich reine Kosten, ohne dass daraus ein volkswirtschaftlicher Mehrwert entsteht.

                Aber auch dies ist Ausdruck der Tatsache, dass die auf der Verwertung des Werts beruhende Produktionsweise am Ende ist.

                Was Kunst und Kultur betrifft, so glaube ich nicht dass sich so etwas wie ein Handwerk erlernen oder wie ein Ingenieursberuf studieren lässt. Kunst und Kultur haben sehr viel mit Begabung und Inspiration zu tun, so etwas liegt dem Mesnchen in der Wiege oder eben auch nicht.

                • Wolfgang Schneider

                  @Krösus
                  Ich meine die sinnlosen Spackos, die nicht mal einen IKEA-Schrank allein zusammen bekommen, und die dann in Potsdam, Berlin und Strasburg (Beschluß zu Klimanotstand) gleich bis nach oben durchrauschen und als Abnicker für Elend sorgen.

    • „wie in Karlsruhe gepennt wird“ – nein, es wird nicht gepennt. Das Rechtssystem Deutschlands ist zu einem politischen System geworden. Man wartet auf Anweisungen durch die Politik und urteilt dann dementsprechend. Polnische Verhältnisse halt.

      • @Hans

        Dass in Karlsruhe gepennt wird, war wohl der etwas falsche Ausdruck.
        Es dürfte eher so gewesen sein, dass die Genossen Richter den Erwartungen Ihrer Herren entsprochen haben, also höchst wachsam genau wussten was Sie taten. Niemand schaffte es nach Karlsruhe der den Erwartungen seines Dienstherrn nicht entspricht.

        Der Richter es hingegen wagen sollte vom GG-Art 97 Gebrauch zu machen und der insofern der Illusion verfällt er dürfte unabhängig Recht sprechen, dem ergeht es so wie dem sehr ehrenwerten Richter Jan-Robert von Renesse.

        https://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/unrechtsprechung.html

      • Wolfgang Schneider

        @Hans
        https://www.youtube.com/watch?v=40PJw_qfMmw
        Admiral Horthy war in den 30ern Diktator von Ungarn. Gefragt warum er sich Admiral nennt, wo doch Ungarn weder eine Flotte noch Zugang zum Meer hat, antwortete er, Mussolini hat ja auch einen Finanz- und Hitler einen Justizminister. Letzterer hieß übrigens Dr. Gürtner. Ich wollte selber mal Jura studieren, durfte aber nicht. War politisch nicht zuverlässig genug. Hab ich im Jahr 2003 in den Kopien meiner Stasi-Akte über mich gelesen.

  3. Ein aktuelles Dokument der Federal Reserve (St. Louis) bestätigt, daß die FED genau weiß, daß ihre Politik die USA in den finanziellen Ruin führt.

    Fazit

    Die Staatsverschuldung ist im historischen Vergleich hoch – und steigt. Die Menschen gehen oft davon aus, dass Regierungen ihre Schulden auf die gleiche Weise abbezahlen müssen wie Einzelpersonen. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede: Regierungen (und ihre Volkswirtschaften) treten nicht in den Ruhestand, und Regierungen sterben nicht (oder beabsichtigen nicht). Solange ihre Schulden nachhaltig sind, können die Regierungen ihre Schulden auf unbestimmte Zeit finanzieren. Und wenn eine Regierung Geld druckt, um ihr Schuldenproblem zu lösen, warnt die Geschichte davor, dass Hyperinflation und finanzieller Ruin wahrscheinlich die Folge sein werden. Schulden an sich sind zwar keine schlechte Sache, können jedoch gefährlich werden, wenn sie nicht mehr tragfähig sind.

    https://research.stlouisfed.org/publications/page1-econ/2019/11/01/making-sense-of-the-national-debt

    Wenn die Fed also weiß, was sie macht,- warum tut sie es dann?

    Ganz einfach: sie braucht den Untergang für einen Neuanfang.
    Wir sitzen alle im gleichen Boot – „rette sich, wer kann“!

  4. Das leidige Goldverbot, wenns brennt. Diesmal der Focus.
    Hat genau der noch vor ein paar Tagen über Goldanleger gelacht, beginnt er jetzt zu drohen mit dem A. auf Grundeis.
    https://m.focus.de/finanzen/boerse/gold/gold-anzeichen-fuer-neue-gold-verbotswelle-haeufen-sich_id_11381232.html
    Nun, ich freue mich schon auf die Sicherheitskräfte bei den Tauchgängen.
    Nachher werden es ein paar weniger sein.

    • Wolfgang Schneider

      @renegade
      Lili Marleen (neu vertextet)
      https://www.youtube.com/watch?v=7IIzsSdq6sU

      Zu der Aktienbörse kam ein großer Tor.
      Er zockte gar zu gerne, man warnte ihn davor.
      So wollte er viel Rendite seh’n, bei 14.000 blieb er steh’n
      Der DAX so wunderschön, der DAX so wunderschön.

      Des schwarzen Schwanes Schatten sah bedrohlich aus;
      die Gold gebunkert hatten, die machten sich nichts draus.
      Man wollte diesen Schwan nicht seh’n, bei siebentausend blieb er steh’n.
      Der DAX nicht mehr so schön, der DAX nicht mehr so schön.

      Schon ertönt die Glocke, sie bliesen Zapfenstreich;
      Des Mario Draghis Geldflut, Moment, sie kommt ja gleich.
      Da sagten wir auf Wiedersehn, bei drei-halb-tausend blieb er steh’n.
      Der DAX am Untergeh’n, der DAX am Untergeh’n.

      Neue Euros druckt man, nun werdet mal nicht bang;
      auf Gold und Silber spuckt man bei uns schon jahrelang;
      Den Banken, den wird kein Leid gescheh’n, wir werden uns bald wiederseh’n.
      im DAX bei hundertzehn, im DAX bei hundertzehn.

      Die Aktien sind krepiert, und der Dax ist völlig tot,
      die Sparer sind gefleddert, man greift zum Goldverbot.
      Die Maulhurenpresse hetzt und lügt, wir zieh’n im Osten in den Krieg,
      Bis unser Volk erliegt, bis Deutschland ganz erliegt.

  5. 4000 Dollar die Unze?,Das ist nun wirklich ein kapitalräftiger Shortseller.
    Ich habe mich aber nicht lumpen lassen und gehe long.
    Habe auf dem Terminmarkt eine Kaufoption für 800 Dollar die Unze zum 30.12.2019 abgeschlossen.Diese räumt mir das Recht ein,beim Goldhändler 5 Kg Gelbes zu 800 Dollar die Unze zu kaufen.
    Ich hoffe,der Kettner hat dann noch soviel vorrätig.

  6. Auch der Wert des Goldes hängt weitgehend vom guten Glauben ab: zum Einen liegt der derzeitige Preis weit über den Herstellungskosten. Zum Anderen hat es mit Stabilität nichts zu tun, Gold aus 3000 m Tiefe zu graben, teuer zu reinigen und dann in den Tresoren wieder zu vergraben. Das Zeug kann man nicht essen und die industrielle Verwendung ist äußerst begrenzt.
    Damit ist der Preis weitgehend durch Spekulation bedingt. Sicherheit sieht anders aus.

    • @Armin usw.

      Werter Herr,

      Der Wert ist eine gesellschaftliche Größe, keine individuelle. Aus letzterer resultiert der Preis der – entgegen allem völkischen Glaubens – mit dem Wert mitnichten identisch ist.

      Der Wert des Goldes ergibt sich aus seinen Herstellungskosten, der Preis aus dem was für Gold im allgemeinen gezahlt wird. Der Preis kann unter seinem Wert fallen oder über seinem Werrt steigen.

      Wie hoch die Herstellungskosten einer Unze Gold derzeit sind, kann offensichtlich Niemand so genaus sagen, deutlich über 1000 US Dollar die Unze sind es gewiss.

      Was Gold mit Sicherheit zu tun hat, erfährt Derjenige der dies zu erfahren wünscht, aus dem Studium von ca 6000 Jahren Menschheitsgeschichte.

    • Systemverweigerer

      @Armin Pieroth, nichtsdestotrotz hat der Dollar seit 15.08.1971 (Nixon Schock, Beendigung der nominalen Goldbindung) ca. 97,5 % an Kaufkraft gegenüber Gold eingebüßt. Und wir werden weitere Entwertungen der Währungen erleben. Gold hat 2019 in fast allen wichtigen Währungen(mit Ausnahme von Dollar und SFr) ein Allzeithoch erreicht. Und jetzt wird halt wieder ein wenig Luft abgelassen. Fakt ist, dass Gold die nächsten Jahre ohne Gewichtsveränderung weiter im Preis steigen wird, und die Sparer mit Sicherheit weiter was die Kaufkraft betrifft, weiter enteignet werden. Gold ist Geld mit Versicherungsschutz und mit der Eigenschaft kein Gegenparteirisiko zu haben, ausgestattet. Österreich hat die letzten 150 Jahren mit dem Euro seine 6.Währung (https://www.nachrichten.at/meine-heimat/geschichte/150jahre/tagespost/Der-Schilling-als-Neustart-fuer-ein-geplagtes-Land;art171761,1657724) . Probieren sie mit Kronen,Gulden Schilling 1 und Reichsmark Waren zu kaufen. Den Schilling 2 kann man immer noch umtauschen. Der hat aber auch keine Kaufkraft mehr. 1970 konnte man mit einem Schilling noch eine kleine Tafel Schokolade kaufen. Mit dem heutigen Gegenwert in Euro also 7 Cent bekomme ich nur mehr Brotkrümmel. Gold ist aber kein Veranlagungsprodukt.

    • @Armin Pieroth

      Mit Verlaub, aber Du wiederholst Dich „mantrahaft“ und erkennbar „lernresistent“, was
      die Förderkosten der Edelmetalle anbetrifft.

      In der Gold-Aufzählung fehlt noch (wie schon am 14. September)

      https://www.goldreporter.de/goldpreis-die-schweren-folgen-der-ezb-entscheidung/gold/88740/#comment-246621

      oder am 29. August von Dir kommentiert,

      https://www.goldreporter.de/diesmal-wird-der-goldpreis-nicht-stoppen/gold/88281/#comment-245980

      daß Gold keine Zinsen bringt.

      Inzwischen fallen für Gold auch keine Negativzinsen an, ganz im Gegensatz zum Bargeld.

      • @Klapperschlange

        „Armin Pieroth“ ist also wieder rückfällig geworden. Das war abzusehen. Dabei war ich zuversichtlich, dass er sich qua Auseinandersetzung mit dem bunten Reigen der Gegenargumente endlich besonnen hat. Schließlich ließ er den gewohnten 2-Wochen-Rythmus zuletzt etwas schleifen.

        Einer meiner Lieblings-Varianten:
        https://www.goldreporter.de/ruecksetzer-beim-goldpreis-das-sind-die-gruende/gold/87891/#comment-245400

        Aber nein, meine Hoffnungen wurden enttäuscht . Naja, immerhin leidet er nicht unter Gefallsucht. Das ist ja auch schon was.

        By the way, ich hatte heute Morgen eine Vision! Ich konnte plötzlich seinen nächste Kommentar antizipieren:

        Armin Pieroth
        12. Dezember 2019

        Keiner kann mir erklären, wie ich eine Währung absichern soll, mit etwas, was ich nicht essen kann? Man gräbt tiefe Löcher, treibt einen Riesenaufwand, um etwas zu Tage zu fördern, was dann aber nicht im Kühlschrank landet, sondern in Tresoren. Unproduktiver geht es nicht. Lebensmittel haben etwas mit sinnvollem Wirtschaften zu tun. Bei Gold muss man schon sehr viel Glauben aufbringen, um es sich als Brotaufstrich vorstellen zu können!

        • @Thanatos

          In meinem Kühlschrank steht immer eine Flasche mit „Danziger Goldwasser“ und eine mit „kolloidalem Silber“.

          Geht es mir gut, trinke ich mit Genuß aus der einen, – geht es mir schlecht, trinke ich aus der anderen Flasche. Beide sind immer halb voll, niemals halb leer!

          Folge ich Mr. Pieroths Argumenten zum Thema „Gold“, dann ist es unbegreiflich, welchen Aufwand einige Länder treiben, ihre unnützen Goldreserven „heim in‘s Reich zu holen“.

          Aktuelles Beispiel: Polen.

          8000 Goldbarren wechselten den Standort,- wozu eigentlich?

          https://www.g4si.com/newsroom/2019/11/28/how-billions-in-gold-was-secretly-moved-from-london-to-poland

          • Wolfgang Schneider

            @Klapperschlange
            So allmählich kehrt Adventsstimmung bei mir ein.
            Gold Will Take Care of You
            https://www.youtube.com/watch?v=u4Ez8m2ozf4

            Be not dismayed whate’er betide, gold will take care of you;
            Beneath its wings of love abide, gold will take care of you.
            Gold will take care of you through every day, all of the way;
            It will take care of you, gold will take care of you.

            All you may need it will provide, gold will take care of you;
            Nothing you ask will be denied, gold will take care of you.
            Gold will take care of you through every day, all of the way;
            It will take care of you, gold will take care of you.

            No matter what may be the test, gold will take care of you;
            Lean, weary one, upon its breast, gold will take care of you.
            Gold will take care of you through every day, all of the way;
            It will take care of you, gold will take care of you.

  7. Wolfgang Schneider

    Ehrlich, ich hab noch kein Bier getrunken. Ist ja noch viel zu früh dafür.
    https://www.youtube.com/watch?v=aUJGm9Ha8zU

    Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
    Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
    Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
    weil es als Zahlungsmittel und als Geld nicht taugt.

    Meine Aktien hab ich schon lange, an der Börse der Wahnsinn jetzt tobt.
    keine Nadeln mehr an der Tanne hat der, der die Aktien nicht lobt.
    Ihr Verkauf, der wär längst schon gewesen, wenn die Jahresend-Rallye nicht wär,
    Warum steigen sie nicht, warum steigen sie nicht, ich bin gierig und will stets noch mehr.

    Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
    Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
    Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
    weil es als Zahlungsmittel und als Geld nicht taugt.

    Denn Gold bringt gar keine Zinsen, Bonds und Aktien bringen viel mehr,
    Und sein Preis geht stets in die Binsen, mein Vermögen ich stetig vermehr‘.
    Die Goldbugs, die singen so Lieder, nach dem Bullen käm auch mal der Bär,
    daß die Blase bald platzt, daß der Euro abkratzt, doch das interessiert mich nicht sehr.

    Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
    Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
    Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
    weil es als Zahlungsmittel und als Geld nicht taugt.

  8. @Armin Pieroth
    Und genau deswegen liebe ich das Gold so und werde nächste Woche an die 150 T in Bar ummünzen in Krügerrand, Maples , Phili und Barren.
    Leider anonym, das werden Sie verstehen, weil, wie Sie schon sagen, es ja ohnehin keinen Sinn macht und deshalb keinen interessieren sollte.
    Sie haben völlig recht,Gold ist sinnlos und uninteressant.
    Spekulieren, nein, das macht man mit Aktienpapieren.
    Wieso sollte man mit diesem uninteressanten Zeugs spekulieren ?
    Die Mühe lohnt doch nicht.

  9. Am Mittwoch machte ein unbekannter Käufer oder ein Hedgefonds eine Wette über 1,75 Millionen US-Dollar, dass der Goldpreis sich bis Juni 2021 verdreifachen und bei 4.000 USD pro Unze liegen würde.

    https://moneymaven.io/mishtalk/economics/mystery-buyer-makes-huge-options-bet-on-gold-hitting-4000-3NnEBcYHHkGdNihGZo-aaA/

    Ab einem Goldpreis von 4.000 US-Dollar macht der Call-Käufer 48,25 Millionen US-Dollar (50 Millionen US-Dollar abzüglich der anfänglichen Wette von 1,75 Millionen US-Dollar) Gewinn.

    Bei 5.000 US-Dollar macht der Call Käufer 498,25 Millionen US-Dollar (500 Millionen US-Dollar abzüglich des anfänglichen Einsatzes von 1,75 Millionen US-Dollar).

    Ich tippe auf Alan Greenspan oder Mario Draghi als Käufer der Options-Scheine.

Antworten

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Kauftipp



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