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Riesige Silber-Nachfrage: Deutschland stark beteiligt

Silber, Silbermünzen (Foto: Goldreporter)

In Deutschland besonders beliebt: Silbermünzen der Sorte Maple Leaf (Foto: Goldreporter).

Laut The Silber Institute haben sich die Investitionen in Silber-ETFs in den vergangenen neun Monaten fast verdreifacht. Deutschland wird bei der Nachfrage nach Anlage-Silber besonders hervorgehoben.

Silber stark gefragt

Die Edelmetall-Rally der vergangenen Monate äußerte sich auch auf dem Silbermarkt in einem starken Kapitalzufluss in Fonds-Produkte. So berichtet The Silver Institute, dass sich die Investitionen in Silber-ETFs in den vergangenen drei Quartalen fast verdreifacht haben. Die in solchen Fonds hinterlegten Silber-Bestände nahmen den Zahlen zufolge um 297 Millionen Unzen zu – das entspricht 9.237 Tonnen Silber. Im gleichen Zeitraum von 2019 seien es nur 103 Millionen Unzen (3.203 Tonnen) gewesen. Insgesamt hätten sich die Bestände per Ende September auf 1.026 Milliarden Unzen summiert, also umgerechnet 31.912 Tonnen. Zum Vergleich: Das jährliche Silberangebot aus Minenproduktion umfasst rund 800 Millionen Unzen (rund 25.000 Tonnen)

Silbermünzen für Deutschland

Aber auch die Nachfrage nach physischem Silber zur Geldanlage (vor allem Silbermünzen, auch Silberbarren) sei stark gestiegen. Hier spricht The Silver Institute von einem Anstieg um 65 Prozent im Vergleich der Neun-Monats-Zeiträume. Besonders hervorgehoben werden die Absatzmärkte USA und Deutschland. Es seien gegenüber Vorjahr substanziell zweistellige Steigerungsraten in diesen Absatzmärkten festzustellen.

Industrielle Nachfrage

Aufgrund des Einbruchs der Weltwirtschaft im Zuge der Corona-Krise verzeichnete die industrielle Silber-Nachfrage einen Rückgang um 10 Prozent. In dem Bericht heißt es aber, es sei auch hier mittlerweile eine Erholung festzustellen. So habe sich der Bereich Photovoltaik robust entwickelt. Stark gelitten habe dagegen die Silber-Nachfrage im Bereich der Elektronik im Fahrzeugbau. Auch für die Silber-Schmucknachfrage kalkuliert man für das Jahr 2021 einen Einbruch von 20 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2012.

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Eingetragen von am 19. Okt. 2020. gespeichert unter Edelmetall, News, Silber, Silberbarren, Silbermünzen. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

41 Kommentare für “Riesige Silber-Nachfrage: Deutschland stark beteiligt”

  1. Sebastian der Erste

    Warten wir mal ab, ich hocke seit 2008 auf knapp über 1000 Unzen. Hat viel Nerven gekostet, bei über 45€ halbiere ich und kaufe Gold dafür. Ist für uns ältere Semester passender.

    • Hab 2012 angefangen zu Kaufen und sitze auf 192 Kg, parallel zu etwas Gold. Frage mich, ob ich noch nachkaufen soll, Lebensversicherung wird bald fällig?

      Guter Rat ist teuer, man ist hin und her gerissen.

      • @Hugo

        guter Rat ist nicht teuer:) – braucht nur zwei Denkschleifen…

        Neukäufe: Au/Ag-Ratio über 70 – Silber kaufen / unter 40 – Gold kaufen

        Bestände: Silber bei 30 in Gold switschen / oder für nötige Anschaffungen… oder z.B. zum Kauf eines selbstgenutzen Hauses in Papiermoney tauschen und umgehend ausgeben:) klingt abgefahren? – ne ne – wenn Gold anfängt zu laufen, ist Silber bei 30iger Ratio dann schon am hecheln – da sind dann schnell ein paar tausend Silberlinge auch ein nettes Haus wert:)

        so long
        Silvermoog

        • @Silbermoog
          Hört sich nach einer vernünftigen Zielrichtung an.
          Mir wollte einmal einer erklären, bei 100 muss man unbedingt Ag verkaufen. Er hatte halt Pech mit dem Einkaufspreis und war deshalb frustriert. Kann passieren. Da war Silber gerade wieder relativ hoch im Preis. Aber sofern Cash nicht unbedingt benötigt wird oder das leibliche Alter im Weg steht, sollte man sich davon nicht verwirren lassen.
          Ich resultiere aus deinen Leitlinien, dass bei 80 aufwärts eher Goldbestände switchen in Silber ansteht. Aber wer mag das schon machen. Vor Allem darf man nicht vergessen, dass bei Silberbewegungen (mit geschäftlichen Händlern als Tauschpartner) immer Vater Staat einen Happen abhaben will.

        • Selbstgenutzte Immo habe ich bereits, könnte günstig noch eine große dazu erwerben. Nur was passiert, wenns extrem sozialistisch wird?
          Meister Künert von der SPD sinnierte ja bereits über Enteignung!
          Wohnungsvermietung heist ja auch nicht nur Geld verdienen, da kann sich auch schnell viel Ärger dran hängen.
          Ich will nach einem harten Arbeitsleben einfach nur den wohlverdienten Ruhestand genießen, sonst könnte ich ja auch meine Firma weiter betreiben, dass will ich aber nicht. Man man, die Welt wird immer verrückter und unberechenbarer.

          • @hugo
            Tja, wenn man sich auf die Politik verlassen könnte.
            Kann man aber nicht mehr.

            Habe selber genügend Erfahrung mit Immos,kaufe genau deshalb seit etlichen Jahren nicht mehr zu.
            Gründe:
            1.) Je nach Bundesland bis zu 15 % Kauf-Nebenkosten
            (Grunderwerbsteuer, Makler, Notar……). Das Geld ist für immer
            weg.
            Bei Gold sind es nur 2 %. Und das EINMALIG.
            Bei Immos kommt dann noch jedes Jahr die Grundsteuer
            obendrauf.
            2.) Immer verrücktere gesetzliche Auflagen. Wir müssen jetzt in einer Wohnanlage eine gut funktionierende Ölheizung rauswerfen und verschrotten und stattdessen Gas+Wärmepumen/Solar einbauen, weil Deutschland ja das Weltklima alleine retten muss.
            Kostet rd. 7.000 Euro je Wohnung. Ist eine Zwangsmassnahme.

            Wenn dann noch die Idee der Styropor-Wärmedämmung kommt, sind es 25.000 je Wohnung und das alle 15 Jahre, länger hält der Schrott nicht dicht.

            3.) Keiner weiss, was der intellektuellen Negativauswahl im Bundestag noch einfällt. Z.B. die aktuell anstehende Reform der Grundsteuer. Billiger wird es sicher nicht.

            Die massive Gefahr ist, dass einerseits immer teurere Auflagen zur Sanierung kommen und andererseits wie in Berlin der Mietpreisdeckel und man dann im Endeffekt jeden Monat Verlust macht.

            4.) Hauptgefahr: zur Finanzierung der ganzen CORONA-Schulden „müssen starke Schultern mehr tragen“.
            Natürlich meint man da nicht die Boni-Manager oder Google, Amazon, Apple etc., sondern genau Leute wie Sie, die sich zur Alterssicherung noch eine Mietwohnung gekauft haben.

            Gab es schon 2 mal: 1923 als Hauszinssteuer und 1952 als Lastenausgleich, eine Zwangsabgabe in Höhe von 50 % des Immobilienwertes.
            Da die Grundbücher heute alle elektronisch geführt sind und seit der letzten Volkszählung auch der Ausstattungsstandard der Wohnungen digital erfasst ist, ist die 50 %-Enteignung technisch in 1 Tag in allen Grundbüchern.
            Dazu braucht es keinen Kevin K., das traue ich schon der GROKO zu.
            Hätten Sie der SPD die Hartz4-Gesetzte zugetraut ?
            Ich nicht. Kam aber trotzdem nicht von der FDP sondern von Rot-Grün. Jede Sauerei ist möglich.
            Um an der Macht zu bleiben unterschreibt die CDU auch Enteignungen.

            Mein Bauchgefühl sagt mir zudem, dass wir insb. in den Grosstädten eine massive Blase haben.
            Bleiben Sie vorsichtig !

            • @ Meister Eder Ihre Gruende gegen Immos ausser selbstgenutzte,wegen der Lenensqualitaet kann ich nur bestätigen.Habe an – und umgebaut ,dadurch blieben mir zum Glueck die irrsinnigen Heizungs-Waermevorschriften erspart.Ich musste aber an der Seite des Anbaus die Polystyrolisolierung entfernen und den Dreck jetzt entsorgen .Diesen Mist 10 bis 20cm dick auf Hauserwande zu nageln ist ein Verbrechen an der Umwelt.

              • @materialist
                Ich kenne die Entstehungsgeschichte der Wärmeschutzverodnung.
                Ist ein reines Machwerk der Baustoffindustrie, grossteils aus der Feder von BASF (grösster Syroporhersteller Europas) und STO und deren Mit-Parteispendern.
                Gruselig.
                Mal unter Handwerkern (auch Banker können was Vernünftiges):
                Habe an manchen Fassaden meines selbstgenutzten Häuschens eine Innendämmung angebracht.
                Holz-Tragegerüst auf die Wand. Ausfachung mit Extruderhartschaum (das ist das Material, mit dem man normalerweise im Wasser stehende Keller von aussen dämmt) .
                UNVERWÜSTLICH und hochdämmend.
                Innenseitig eine 100% dichte Dampfsperrfolie gleich mit mobilfunkabschirmender Beschichtung drauf. Darauf 2 Lagen Rigipsplatten.
                Perfekt seit 12 Jahren. Bei 10 cm Dämmung hinter 30 cm Ziegel habe ich heute 22,3 Grad ohne jede Heizung im Haus.

                Wer hätte das gedacht: Heimwerkertips beim Goldreporter.

                • @Meister Eder Ja dann kommt ja noch hinzu dass durch die haessliche Aussendaemmung die teils hundert Jahre alten schoenen Fassaden voellig versaut werden.Als Hausbesitzer wuerde ich es nicht fertigkriegen eine schoene alte Backsteinfassade mit dem Schaummist zu versauen.

            • Wolfgang Schneider

              @MeisterEder
              Damals in der DDR war der Mietspiegel gesetzlich auf das Niveau von 1944 eingefroren gewesen. Etliche Mietshäuser, und das nicht nur in Berlin, waren im Besitz von Ausländern, die nicht damit zurechtkamen, lächerliche, vom Staat so vorgeschriebene Mieten zu akzeptieren, welche die Kosten für Instandhaltung der Immobilie nicht einmal annähernd deckten. Viele haben dann aus Resignation das Eigentum dem Staat DDR überlassen. Betraf auch so manche Juden. Da gab es dann nach 1990 ein Hauen und Stechen, denn man stufte diese Taktik der DDR-Regierung als eine Form der Enteignung ein. Wesentlich subtiler natürlich, als der Adolf das gemacht hatte. Nur das die Häuser wie überhaupt ganze Innenstädte dann vollends vergammelt waren. Und wer brachte dann ab 1990 nach dieser flächendeckenden Vernachlässigung die immensen Kosten für die Sanierung auf? Linke Schreihälse jedenfalls nicht.

              https://www.eike-klima-energie.eu/2016/06/18/teil-3-wie-gruene-bevormundung-gruene-fehlinvestitionen-und-buerokratie-unseren-alltag-erschweren-unser-leben-verteuern-sowie-oftmals-der-umwelt-schaden-teil-3-waermedaemmung-meist-wenig-energie/
              P.S.: Die Wärmedämmung ist übrigens voll für den Allerwertesten.
              Zitat: „Wärmedämmung bringt – von wenigen Einzelfällen einmal abgesehen – keine wesentlichen Energieeinspareffekte. Herstellung, Transport, Montage und Verschleiß gehen mit erheblichen finanziellen und energetischen Aufwendungen einher; in vielen Fällen sind daher die energetischen sowie die finanziellen Bilanzen negativ (der Aufwand ist höher als der Einspareffekt). Vielfach kommt es in gedämmten Wohnungen zu Schimmelbildungen und an gedämmten Außenfassaden zu Algenbewuchs durch Tauwasserbildung. Wärmedämmungen unterliegen einem starken Verschleiß; oft werden sie von Vögeln beschädigt. Das Müllproblem durch verschlissene Dämmstoffe ist noch gar nicht in seiner ganzen Dimension absehbar und wird die Umwelt weiter belasten.“

              Es darf bezweifelt werden, daß grüne Traumtänzer das kapieren.

              • @ Wolfgang Schneider:
                Die grünen Traumtänzer scheitern schon an einfachster Mathematik.
                Mit Atom- und Kohlekraftwerken schalten wir gerade mal so eben 60 % unserer Kraftwerkskapazität ab.

                Neue Windräder gibt es auch keine, weil da ja mal ein Vogel reinfliegen kann. Hochspannungsleitungen sowieso nicht.

                100 – 60+Null = 40 .
                Klingt irgendwie wenig.

                Gottseidank: hab gerade noch mal nachgesehen: der Strom für den PC hier kommt aus der Steckdose.
                Uff, kann also nix passieren.

                Spass beiseite: hab seit letzten Sommer einen Notstromdiesel im Keller.
                Gibt es auch kleiner für um die 1000. Euro mobil von Honda.

            • Danke Meister Eder, dass alles sind auch meine Bedenken, wenngleich das MFH zu einem Schnäppchen Preis zu haben wäre und 1 A Lage.

              Nichtsdestotrotz ist auch da nicht nur Geld Zählen angesagt und ich frage mich, ob ich mir das noch antun soll?

              Wüsste ich, wie lang meine Restlaufzeit hier auf Erden noch ist, würde mir eine Entscheidung leichter fallen.

              Wahrscheinlich ist es sinnvoller, mehr Segeln zu gehen.

              • Hallo Hugo,

                35 Jahre Berufserfahrung: wenn irgendwo irgendwas zum „Schnäppchenpreis“ zu haben ist gehen bei mir alle Warnlampen an.
                Alle.

                Da sollten Sie sehr sehr genau hinsehen.
                Das fängt mit einem dichten Keller ohne Risse an und geht bis zur Verkehrs-/Bauplanung des Landkreises (nicht dass in 3 Jahren die Haupstrasse zum neuen Industriegebiet genau da entlang geht). Renitente oder bankrotte Mieter, Reparaturstau, und und und.

                Wenn jemand etwas „unter Wert“ verkauft, hat es immer einen Grund.
                Der Verkäufer kennt ihn, sonst würde er nicht so „billig“ verkaufen.
                Nach meiner Erfahrung sind nur 5 % wirkliche Schnäppchen.
                Der Rest sind versteckte/getarnte Problemfälle.

                Falls Sie so ein echtes Schnäppchen gefunden haben: herzlichen Grückwunsch ! Ich selber wohne in so etwas.

                Tja, die biologische Restlaufzeit.
                Ein Arbeitskollege ist mit 55 umgefallen (Aneurysma), ein anderer mit 61 an Krebs gestorben. Das war ab 57 auch kein schönes Leben mehr.

                Ich habe mich für „segeln“ entschieden, auch wenn es bei mir etwas mit nur 2 Rädern (mit und ohne Motor) ist.
                Bin so früh wie möglich in Rente und investiere (neben Lebensfreude) nur noch in EM.
                EM ruft nicht an, wenn der Wasserhahn undicht ist und EM braucht auch keine neue Heizung.
                EM liegt nur schön herum und macht keine Arbeit.
                Auch ein Argument.

                • Danke für die Warnungen, aber ich komme aus der Baubrange und die Verkäuferin ist eine alte Kundin.

          • Sebastian der Erste

            Mit vielen Immos groß geworden,mein Fazit ist das jede Immo eine Geldvernichtungsanlage ist. Wir haben noch ein Mietshaus (Kosten dieses Jahr waren drei neue Badezimmer), dieses hat uns die Hälfte eines Gründstücksverkauf gekostet, Rest ging für Steuervorauszahlungen drauf. Hätte mein Vater damals sein Geld in Gold angelegt, müßte ich heute nicht mehr arbeiten. Jeder soll seinen eigenen Wohnraum selber erschaffen! Würde auch einiges bereinigen in dieser Gesellschaft!

            • @ Sebastian.
              Volle Zustimmung.
              Habe meine vermieteten Immos vorrangig als Notwehr für die Steuererklärung gekauft.
              Gut gebildetes Doppelverdienerpaar (zumindest 2/3 der Zeit), da waren wir das Lieblingsopfer des Finanzministers.
              Rein von der Mietrendite (Mieteinnahmen gegen Kosten: 2 % p.a., sprich kann man vergessen. Und dazu das Generve mit Reparaturen……

              Die Rendite kommt nur aus der Steuer und aus der theoretischen Wertsteigerung wg . Immobilienblase der letzten Jahre.

              Wie die Rendite bei Goldkauf vor 20 Jahren gewesen wäre rechne ich mir jetzt lieben nicht aus. Sonst wache ich morgen früh um halb-zwölf vor meinen Whisky-Regal auf. Das hält meine Leber nicht mehr aus.

            • Wolfgang Schneider

              @Sebastian der Erste
              https://charleshughsmith.blogspot.com/2020/10/will-stock-market-be-dragged-to.html
              Mir graust vor dem, was da kommen wird. Kommen muß. Hab selber seit einigen Jahren so ein altes Oma-Häuschen, erbaut 1968. Der Sanierungs-Bedarf ist enorm. Stecke jeden Pfennig da rein Jüngstes Projekt Trockenlegung des feuchten Kellers. Grundmauern räudig. Aufgraben, verputzen, einstreichen und mit Spachtelmasse gegen Feuchtigkeit isolieren, Noppenwand ran, wieder zubuddeln. Erst mal nur die Ostseite außen. Im November die Ostseite im Keller innen. Alter Putz fällt schon von alleine ab. Rest abklopfen, Pilzbehandlung, Spezial-Verputz ran, der die Feuchtigkeit aus der Wand zieht. Dieses Jahr schon alle 7 Fenster ausgetauscht und erneuert. Neue -sauteuer und maßgefertigt. Einbau der neuen Gastherme letztes Jahr für 6.000 Euro. Letztes Jahr auch das Dach von Garage, Werkstatt und Schuppen komplett runter und neu. Irgendwann ist das alles, so Gott will, auch mal fertig. In der DDR haben sie alle 35 Mark Miete gezahlt. Und trotzdem hatten mansche Zeitgenossen ihre 2.000 Mark Mietschulden.

              • @WS Da hast du aber noch ne relativ einfache und pflegeleichte Bude,vom Keller abgesehen.So eine heutzutage gebaute 150 bis 200 Quartatmeterbude mit allem vorgeschriebenen und möglichem Schnickschnack ist im Alter für die Besitzer eher eine Belastung als eine Vorsorge.Trotzdem bauen die Leute wie bekoppt nur wegen der niedrigen Zinsen bei verdoppelten Grundstückspreisen und 50% höheren Baupreisen.Was soll es das sind mit Sicherheit genau diejenigen die schon wieder Klopapier hamstern und sich dabei mächtig schau fühlen.

                • Hallo Materialist.

                  Für den Ärger muss man gar nicht bis zum Alter warten. Die Bauqualität der letzten 10 Jahre ist so unterirdisch mies, da beginnt der Ärger schon nach spätestens 10 Jahren (ausser man kennt die Baufirma) .
                  Die tolle Styropor-Wärmedämmung ist spätestens nach 7 Jahren durchgegammelt.
                  Der grösste Spass wird aber die ganze neue Elektrik.
                  Ein Bekannter hat so eine moderne Hütte, Elektrik mit BUS-System. D.h. z.B. der Schalter für die (natürlich) elektrischen Rollos ist kein simpler „Schalter“, sondern ein kleines Steuergerät, das mit einer Zentraleinheit „kommuniziert“.

                  Beim Besuch war eines der Wohnzimmer Rollos unten.
                  Am Tag.
                  Tja, es ist nicht so, dass man da in 10 Minuten einen 20-Euro-Schalter austauscht.
                  Das System wird so nicht mehr angeboten. Alle Schalter mit Steuergerät müssen neu. 2.500 Euros. Bestellung dauert 4 Wochen. Plus Arbeitsleistung, natürlich.
                  Klasse !

            • @SED Ich kenne aber auch jamanden braucht gar nicht mehr arbeiten seit er eine Immo als Wohnheim vermietet hat.Glueck muss man haben.

            • @Basti

              Was den „bereinigen“ ? Ethnische Säuberungen :-(( ?

          • Ach @hugo,

            geht nal wieder die Angst um, dass „extreme Sozialisten“ Oma ihr klein Häuschen enteignen ;-(( ?? Ihr lasst Euch von den Herrschaften aber auch wirklich alles einreden !! Die Geschichte geht nämlich so: Man macht den Kleinbürgern Angst um ihr klein bisschen Hab und Gut, damit die großen Vermögen und die Herrschaftsverhältnisse unangetastet bleiben :-(( !!
            Aus Angst vor dem Steuerstaat werdet Ihr sogar Marktradikale !! Das Geld- und Finanzsystem als Resultat der entfesselten Märkte ?? ALLES EGAL, Hauptsache die GRUNSTEUER BLEIBT NIEDRIG :-((.
            Mann, denkt doch mal nach !!!

            • Hallo Falco,

              Ja eben, wir denken nach. Wir hier kennen glaube ich alle das Finanzsystem.
              Wir wissen alle, von wem genommen und an wen umverteilt wird.

              Warum zahlt von Addidas, Apple, Amazon bis Starbucks hier kein Konzern Steuern, aber die Grundsteuer des Häuslebauers wird teurer ?

              Deshalb wissen wir auch, dass der Staat nicht die „richtigen“ schröpfen wird, an die
              a. ) kommt er gar nicht ran (Vermögen im Ausland, schon mal was
              von Singapore und Panama gehört)
              b.) wollen die Politiker nicht ran, weil man ja seine teueren
              Parteispender nicht vergrätzen will.

              Olaf Scholz verschenkt 50 Millionen Steuergeld an eine Privatbank in seiner Heimatstadt Hamburg (die sich prompt mit einer 5-stelligen Parteispende an einen Parteifreund der SPD bedankt) und will uns ans Geld.
              Früher war SPD irgendwie anders.

            • Wolfgang Schneider

              @Falco
              https://de.sputniknews.com/kommentare/20200708327470929-usa-perestroika-plan/
              Ich war 1990/91 ein Jahr lang in Moskau, habe jetzt ein Déjà-vu.
              Schau Dir mal das Feuerwerk an Ideen zur Reform der USA an.
              Zur abrupten Anhebung der Erbschaftssteuer dazu gleich noch was:
              Zitat: „Und damit kein Konservativer das neue System jemals wieder ändern kann, soll auch das amerikanische Wahlrecht dahingehend reformiert werden, daß die US-Demokraten ewig weiterregieren können – auch mittels der anrüchigen Briefwahl. Ein Fall aus der Wahlpraxis soll dies verdeutlichen: Bei der Kommunalwahl in der Großstadt Paterson (New Jersey) wurden im Mai dieses Jahres 20 Prozent der Wahlzettel mit Unregelmäßigkeiten eingereicht – entweder die Wahlbögen oder die Unterschriften darauf waren gefälscht.“

              Es gibt Grund für uns alle, Angst zu haben. Und Au + Ag zu horten.

              • @ Wolfgang Schneider

                Irgendein chinesischer Gelehrter (ich bekomme es nur sinngemäss zusammen) hat gesagt:
                Der Kluge liest und liest. Und je mehr er liest, desto mehr hat er das Gefühl sehr wenig zu wissen.
                Nur der Dumme fühlt sich wissend.

                So ist es auch hier: je mehr man sich informiert, desto mehr Sorgenfalten kommen auf die Stirn.

                Erbschaftsteuer USA: bisher ist die im Vergleich zu D ja sehr gering. In der Familie kann man 5,5 Millionen vererben ohne einen Cent Steuern. Bei uns ist der Freibetarg nicht mal 10 % davon. Und die AMis passen das jedes Jahr an die Inflation an.

                • Wolfgang Schneider

                  @MeisterEder
                  https://www.youtube.com/watch?v=vB_auIGJG4g
                  Sokrates: „Das einzige, was ich weiß, ist daß ich nichts weiß.“
                  Und im Faust-Monolog steht zu lesen:
                  Habe nun, ach! Philosophie,
                  Juristerei und Medizin,
                  Und leider auch Theologie
                  Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
                  Da steh‘ ich nun, ich armer Tor,
                  Und bin so klug als wie zuvor!
                  Heiße Magister, heiße Doktor gar,
                  Und ziehe schon an die zehen Jahr‘
                  Herauf, herab und quer und krumm
                  Meine Schüler an der Nase herum –
                  Und sehe, daß wir nichts wissen können!
                  Das will mir schier das Herz verbrennen.
                  Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
                  Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
                  Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
                  Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –
                  Dafür ist mir auch alle Freud‘ entrissen,
                  Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
                  Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
                  Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
                  Auch hab‘ ich weder Gut noch Geld,
                  Noch Ehr‘ und Herrlichkeit der Welt;
                  Es möchte kein Hund so länger leben!
                  Drum hab‘ ich mich der Magie ergeben,
                  Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
                  Nicht manch Geheimnis würde kund;
                  Daß ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
                  Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
                  Daß ich erkenne, was die Welt
                  Im Innersten zusammenhält,
                  Schau‘ alle Wirkenskraft und Samen,
                  Und tu‘ nicht mehr in Worten kramen.
                  (Johann Wolfgang von Goethe)

      • Wolfgang Schneider

        @Hugo
        Hab zum Jahreswechsel alles gekündigt an Versicherungen und dafür massive Barren aus Feinsilber angeschafft. Das Wertsteigerungspotential ist enorm, es ist m.E, kraß unterbewertet und kann durchaus dreistellig werden. 80% des geförderten Ag gehen lt. Prof. Bocker in die Industrie, also wird ein staatliches Verbot kaum greifen, irgendwer braucht es immer.
        What a Friend We Have in Silver
        https://www.youtube.com/watch?v=ZdBVBLxEDJ0

        What a friend we have in silver, good-bye to the bull and bear!
        What a privilege to hoard it, precious gold is also there!
        All certificates we forfeit, and abandon every share.
        All because we need not worry, paper stuff to bits we tear!
        Speculation and temptation? Is there interest anywhere?
        We should never be discouraged, take it to the hoard in prayer.
        Can we find a friend so faithful, there’s a price hike in the air.
        Cash is now our only weakness; sell some gold, and it is there.

        Are we weak and heavy-laden, stacking cash we cannot dare.
        Precious silver, still our refuge. Take it to the hoard in prayer.

        Did some dummies just forsake it? Take it to the hoard in prayer!
        Hide it from the world, and shield it, once your kids will find it there.

    • Jup.
      König Zeug.
      Versuch mal mit 1000 oz Ag zu flüchten.
      Mit 500g AG bist flotter unterwegs :-)

      • @Madmaxflex
        Das ist schon richtig, jedoch muss es die Zukunft zeigen, welcher Ursache welche Gegenmaßnahme am optimalsten entgegen gesetzt werden kann. Kann ja auch passieren, dass wir z.B. die ganze Soße nur aussitzen müssen. Dann ist vielleicht Silber besser. Vielleicht müssen wir wirklich weg, dann ist Gold besser. Was aber wenn Goldverbot. Dann kann eine Unze Silber doch besser als das verbotene Teufelszeug sein. Vielleicht wird es aber doch das weiße Zauberpulver „Salz“, weil pöckeln wird „in“ wird. Oder es gibt 2021 eine verherende Dürre und jeder ist Reich, der Wasser und Lebensmittel hat. Vielleicht, vielleicht, vielleicht sehe ich…
        @Sebastian der Erste hat bereits bewiesen, dass er 1000oz Ag als Langzeitanlage Richtung Ruhestand erworben hat. Nicht für die Flucht vor seiner Frau ;-)

        • @Dummkopf
          Zur Frage der Transportmöglichkeit, ….“falls wir doch weg müssen.“
          Da stellt sich mir die Hauptfrage, in welche Richtung man bei einer globalen Krise denn rennen soll.
          Ich wüsste gerade wirklich nicht wohin.
          Vor 10 Jahren hätte ich noch USA gesagt, evtl. Kanada.
          Ob Skandinavien reicht ?
          Bin ratlos.

          • @MeisterEder
            In den Wald, was sich viele Survivelisten so einfach vorstellen, funktioniert zumindest nicht zufriedenstellend, wenn das 83 Millionen wollen. Auch wenn auf jeden von uns 1000 Bäume/-chen kommen, auf 1/3tel der Fläche gedrängt. Ozianien vielleicht? China ginge. Die wandern demnächst auf die Rückseite des Mondes aus.

            • @ Dummkopf
              Tja, wenn es ein gutes Ziel gäbe, wären einige von uns vielleicht schon dort.
              Ich will hier bleiben (home sweet home), darum mache ich ja den ganzen Aufstand.
              Genau um nicht im Wald nach Würmern suchen zu müssen !

              • Wir sprechen offensichtlich die gleiche Sprache, werter Meister Eder.
                Ich habe in vielen Bereichen mächtig aufgerüstet, um ebenfalls oin keinem Wald nach Würmern suchen zu müssen, obwohl ich das sogar in einem eigenen, 8 ha großen könnte.

                Es geht ja auch darum, geschaffenes zu erhalten und wenn möglich, an die Kinder weiter zu geben, wie zb. meine Firma.
                Der Fiskus hängt mir da allerdings auch schon wieder am Hacken und möchte meine sauer versteuerte Kohle noch einmal abgreifen.

                • Hugo

                  Sehe ich auch so. In (nur noch vermeintlich) sicheren Zeiten ist man als Vorausschauender eher der Spinner (warum soll man mehr als 2 kg Nudeln im Haus haben….).
                  Spätestens beim Kauf eines Notstromgenerators und dem Schlagen eines eigenen Brunnens ist man dann komplett der verrückte Prepper.
                  Ich kann eigentlich nur mit 5 Leuten vernünftig darüber reden.
                  Die spinnen genauso.

                  Problem: wenn es dann dicke kommt, entdeckt der Deutsche wieder seine Haupteigenschaften: Neid und Missgunst.

                  Ich bin schon so weit, dass ich nur noch mit einem 10 Jahre alten RAV 4 in die Stadt fahre. Die anderen Spielzeuge nutze ich nur noch für die Ausflüge in die schöne Natur.

                  Tja, man arbeitet viel, ist (auch mit etwas Glück) erfolgreich und dann muss man das, was man ehrlich erworben und schon 3 mal versteuert hat auch noch vor den Neidern verstecken.
                  Ich mag nicht viel an den USA, aber das ist da besser.
                  Da muss man sich für Erfolg und etwas Wohlstand nicht entschuldigen.

                • @Pumuckl

                  Das macht mich jetzt aber wirklich betroffen :-((.
                  Die armen Wohlhabenden !! Umgeben vom Steuerstaat und Neidern !! Nicht falsch verstehen, der Wohlstand ist nicht das Problem, sondern die Haltung dahinter !!

                  Dass die „einfachen“ Leute in den Staaten glauben, sie seien nur nicht clever genug , ist doch längst vorbei !! Nur bei den zynischen Reichen findet man noch die Haltung, sie seien AUSERWÄHLT :-((. Das Bewusstsein für die gesellschaftlichen Verhältnisse ist auf den Vormarsch :-)).

                  Empfehle Ihnen mit Ihren unanständig teuren Angeberkarren mal einen Besuch bei uns Kreuzberg ;-)).

    • @ Sebastian

      …bei knapp über 1000 oz musst Du aber ein spacker Kerl sein…denkt an die Worte von Prof.Dr. Bocker auf die Frage hin, wieviel Silber er empfielt:
      “ das eigene Körpergewicht – wenn Familie, dann müssen alle auf die Waage, auch die Oma und die Katze! – also: fresst nicht so viel! “

      dem ist nichts hinzuzufügen:)

      so long
      Silbermoog

      p.s. bei 45,00 würde ich die silberlinge evenuell einmal umdrehen, aber nicht verkaufen, noch tauschen…wenn silber dreistellig wird, dann kann man langsam den Taschewnrechner ziehen und sich gemütlich hinsetzen…

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  3. Wer sich drüber Sorgen macht, später zu flüchten…
    Der wohnt am falschen Platz.
    Im Wald gibts keine Matratze und evtl. keine lieben Nachbarn.
    Ein Umzug lässt bestimmt besser schlafen.
    (Meine Meinung) :)

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