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Silber-Einbruch: „Commercials“ hatten massiv Short-Positionen aufgebaut

Dem Rückgang des Silberkurses am vergangenen Freitag waren starke Veränderungen in den Positionen der größten Terminhändler vorausgegangen.

Silber ist am Freitag nach mehrtägiger Rally deutlich eingebrochen. Der Kursverlust betrug an diesem Tag 3,5 Prozent. Mit € 16.58 pro Unze ging es ins Wochenende.

In den Tagen zuvor hatten die „Commercials“ massiv Short-Positionen aufgebaut. Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Silber-Futures an der COMEX zeigen per 12. Juni 2018 einen Anstieg der Netto-Short-Position innerhalb dieser Händlergruppe um 79 Prozent.

Die Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) wechselten von 5.043 Netto-long-Kontrakten auf 13.454 Netto-Short-Kontrakte.

Auf der anderen Seite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 155 Prozent auf 49.730 Kontrakte. Damit wurden kurzfristig eingestiegene Vertreter dieser Gruppe am Freitag einmal mehr auf dem falschen Fuß erwischt.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, war gegenüber Vorwoche um fast 9 Prozent angestiegen auf 230.163 Kontrakte.

Bis zum Handelsschluss am Freitag ging der Open Interest dann wieder um 3,9 Prozent zurück auf 212.217 Kontrakte.

Die Gesamtwoche beschloss Silber mit einem Kursrückgang um 1,1 Prozent.

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Eingetragen von am 16. Jun. 2018. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Silber-Einbruch: „Commercials“ hatten massiv Short-Positionen aufgebaut”

  1. bin ziemlich bullish für Silber. Für PHYSISCHES Silber.
    Nur bei Silber haben wir Einstiegspreise fast präzis wie vor 10 Jahren!!!
    Wo findet man denn sowas ?
    Aber ok, die Konjunktur wird (dank D. Trump noch etwas früher) abgewürgt.
    Danach werden wir die üblichen QE’s in den USA, JP, und EU erleben.

    Bei den Zollproblemen bin ich mal gespannt, ob das ein Geplänkel ist oder war, oder ob sich Grossgläubiger vielleicht dann doch langsam mal
    von der US-Schulden-Finanzierung verabschieden.

    Grüsse, NOtrader

  2. Wer soll denn sonst short aufbauen.
    Letzte Woche wurde noch von Longpositionen der Grossbanken gesprochen, welche massiv sein sollen. Die werden sich nun wundern.
    All diese Nachrichten, wer was aufbaut und wie geht, fallen unter die Kategorie: Tarnen und Täuschen.
    Der Grund ist, dass Commercials, Grossbanken, Swapdealers, Shortseller und grosse Spekulanten eine und dieselbe Person sind:
    Genannt die Notenbank oder FED.
    Welche ihr Baby, das fett inflationierte Papiergeld, wie eine Tigermutti verteidigt.
    Doch, wir werden es fressen, früher oder später. Die Jäger werden immer mehr und ziehen die Kreise enger.

  3. Klapperschlange

    Das Wort zum Sonntag kommt heute aus dem US-Anleihenmarkt (US-Treasury Bonds);

    Putin war‘s – schon wieder: weil er die Hälfte der russischen US-Schuldscheine im April „verscherbelt“ hat.

    • Klapperschlange

      (Fortsetzung):

      Am US-Bondmarkt geben erste Rauchmelder Warnsignale wie schon 2007:
      Gastredner ist kein geringerer als JP.Morgan daselbst:

      „Die globale Bondkurve wurde hat soeben ‚invertiert‘“: Warum JP.Morgan glaubt, dass ein Marktcrash bevorsteht.

      “Insbesondere der Renditespread zwischen den 7-10-jährigen US-Staatsanleihen abzüglich der 1-3-jährigen Laufzeit-Portfolios unseres globalen Staatsanleihenindex (JPM GBI Broad Bond Index) hat diese Woche zum ersten Mal seit 2007 in den negativen Bereich gewechselt. Dies ist ersichtlich in dieser Abbildung:

      “Diese sehr seltene Inversion der Zinskurve bedeutet, dass Bond-Anleger ein Jahrzehnt nach der letzten Inversion (2001 und 2007) weltweit keine zusätzliche Prämie für das Halten länger laufender Anleihen gegenüber kurzfristigen Anleihen fordern, was selten geschieht, z.B. wenn Anleger wenig Vertrauen in die Entwicklung der Wirtschaft haben, oder sie glauben, dass die Straffung der Geldpolitik übertrieben ist oder sie ein hohes Risiko einer Korrektur in riskanten Märkten wie Aktien sehen.

      JPM ist mit seinen 650 Millionen Silber-Unzen auf einen „Marktcrash“ sehr gut vorbereitet.

      • @klapperschlange
        Und wird die freundliche Silbersubvention zuletzt auch genutzt haben.
        Ich meine, dafür bezahlt man ja auch seine Shortseller und Commercials.
        Ich bin zu 100% sicher, dsss die Grossbanken nach dem crash plötzlich mit einer metallgedeckten Währung auftauchen ind selbstredend Soros und andere ihre Gold/Silber vorräte ins Spiel bringen und die Analysten schreiben,Gold hat Zukunft und das konnte ja keiner ahnen.Bis auf die Genannten.

  4. Die haben innerhalb von 3 Tagen ! Ihre shorts aufgebaut.
    Welcher Kaufmann tut sowas ?
    Keiner. Das war die Notenbank.
    Wozu ?
    Um mit Silber Gold zu beeinflussen ?
    Wenig wahrscheinlich.
    Um jemanden günstig physisches Silber zu verschaffen, auf Kosten unbedarfter Fondanleger ?
    Anzunehmen.
    Wem ?
    Vielleicht JP Morgan und ähnlichen.
    Wozu brauchen die das Silber ?
    Vielleicht, weil die wissen, was kommt. Insiderwissen etwa.
    Denn, Silberlagerung ist teuer.

    • Klapperschlange

      @taipan

      Wir können ja mal gemeinsam nachschauen, wer die letzten 2 Tage über 1 Million Silber-Münzen gekauft hat:

      – am 13.6. ein gewisser „JP.Morgan“ 543.722 Unzen, (siehe hier:)
      – und am 14.6 ein bekannter „Silber-Freund“ namens „JP.Morgan“ 542.492 Unzen Silber, (siehe hier; )

      das ist natürlich reiner Zufall, denn JPM hat auch am 12.6. und 11.6. schon täglich nachgekauft.

      • @Klapperschlange
        Die machen es wahrscheinlich so, wie die Gebrüder Hundt.
        Alles Silber aufkaufen und dann den Preis bestimmen.
        Bei den Brüdern gings schief, aber man kann ja aus Fehlern auch mal lernen.
        Denn, wozu braucht eine FED Bank physisches Silber ?
        Bei Kupfer oder Blei könnte ich es noch verstehen, aber Silber ?
        Da steckt was dahinter.
        Will man doch für eine Gold/Silber gedeckte Währung ( Silberdollar)
        vorsorgen ?
        Den Silberdollar gabs schon mal.

        • Klapperschlange

          @taipan

          Notenbanken halten Gold, ja – aber kein Silber.
          Es wäre durchaus denkbar, daß die Fed sich die größte US-Bank ausgesucht hat, stellvertretend für sie (aus Platzgründen) physisches Silber zu horten.
          Für diesen „kleinen Gefallen“ bekommt JPM vor Zins-Entscheidungen große Insidertips, um in gehebelten Wetten auf der Siegerseite zu stehen.

  5. @taipan u. Klapperschlange
    ich bin mir gar nicht so sicher ob JPM das ganze physische Silber dazu benutzen möchte um von steigenden Preisen Gewinne zu machen. ´Die könnten doch auch versuchen die Preise stabil unten zu halten die nächsten Jahre…!?

    • Klapperschlange

      @saure

      Was für Deine These spricht, ist das Platz- und Lagerungsproblem von geschätzten 650.000.000 Unzen Silber, die JPM (lt. Theodor Butler) horten soll, um am Silbermarkt den Platzhirsch zu spielen.
      Immerhin sind das 18427 Tonnen Silber, für die man 460 LKW (40to) bräuchte, um die teure Last hin&her zu bewegen („Security“ exklusive).

      Möglich wäre das schon, aber da „Silber“ der kleine Bruder von „Gold „ (Adoptiv-Eltern: Ehepaar „Edelmetalle“) ist, läßt sich der rel. kleine Silbermarkt viel leichter über den „großen Bruder“ steuern, was man am identischen Kursverlauf von Gold & Silber am COMEX-Kasino täglich beobachten kann:
      Ariva Gold-Silber-Chart, die letzten 5 Tage überlagert.

      Außerdem: zum obersten Gesetz eines Banken-Geschäftsmodelles gehört, ordentlich „Profit“ zu machen.
      „Whatever it takes“.

      • @klapperschlange
        Das ist ja das Besondere am EM Markt. Niemand lässt sich in die Karten schauen. Wir wissen nicht mal, ob JP Morgen auch nur eine Unze physisches Silber hat und alles nur auf dem Papier steht.
        Wir wissen nicht, ob es in Fort Knox auch nur eine Unze Gold gibt.
        Es wird immer ein Staatsgeheimnis daraus gemacht.
        Wahrscheinlich weiss es nicht mal Trump oder will es auch gar nicht wissen.

    • @saure
      Natürlich können die das. Nur, eben mit Verlusten.
      Denn, man muss dann billiger verkaufen als man gekauft hat. Zumindest mit gleichem Preis und das ist auch teuer.
      Ein Geschäftsmann würde das nicht machen, aber ein Staat kann das natürlich, da der Steuerzahler die Zeche zahlt.
      Für uns ist es egal. Wir wollen mit Silber keine Geschäfte machen, sondern halten es nur, falls JP Morgan und Co es eines Tages nicht mehr schafft, den Preis zu kontrollieren und manipulieren.
      Wer Geld übrig hat, damn es dem Staat schenken, der Flüchtlingshilfe, dem Tierverein oder dem Finanzamt. Alle nehmen es gerne an.
      Man kann aber auch EM kaufen und verstecken.
      Oder verjubeln. Letzteres ist ungesund.
      Ganz Abgebrühte werfen es der Finanzmafia in den Rachen.
      Auch das geht.
      Eben, jeder, wie er will.

  6. „Auf der anderen Seite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 155 Prozent auf 49.730 Kontrakte. Damit wurden kurzfristig eingestiegene Vertreter dieser Gruppe am Freitag einmal mehr auf dem falschen Fuß erwischt.“

    Das müssen ja Volltrottel sein…

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