Sonntag,17.Oktober 2021
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Silber-Futures: Großbanken-Gruppe bleibt auf der Käuferseite

Die „Commercials“ haben ihre niedrige netto-short-Position bei Silber vergangene Woche erhöht. Die Fonds sind in die vierte Woche in Folge netto-short positioniert. Die „Swap Dealers“ bleiben auf der Käuferseite.

Die aktuellen CoT-Daten vom Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 10. April 2018 folgende Veränderungen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche von niedrigem Niveau aus um 73 Prozent angestiegen auf 4.578 Kontrakte.

Dabei hat die Untergruppe der „Swap Dealers“ (u.a. Großbanken) ihre Netto-Long-Position um 24 Prozent auf 16.477 Kontrakte reduziert.

Auf der Gegenseite blieben die „Großen Spekulanten“ in der vierten Woche in Folge netto-short positioniert – zuletzt mit 14.833 Kontrakte. Während das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) innerhalb dieser Gruppe mit 37.112 Kontrakten auf der Verkäuferseite steht (-8 %) sind die „Other Reportables“ mit 22.279 Kontrakten netto-long positioniert.

Eine bedeutende Rolle spielen derzeit die „Kleinen Spekulanten“. Sie haben in den vergangenen Wochen eine recht hohe Netto-long-Position aufgebaut. Zuletzt waren es 19.411 Kontrakte (-1 %).

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, fiel gegenüber Vorwoche um 2,37 Prozent auf 227.175 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag sank der Open Interest um weitere 4 Prozent auf 217.986 Kontrakte.

Der Silberpreis legte vergangene Woche um 1,7 Prozent zu auf 16,65 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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2 KOMMENTARE

  1. Wie man im Wellenreiter-Chart auf einen Blick erkennt, haben wir eine sehr seltene Konstellation der Positionierung bei den großen Spekulanten und Commercials:

    https://www.wellenreiter-invest.de/cot-daten/silber

    – die L.Specs. (rote Linie) wechseln auf die „Short-Seite“, während die „professionellen Hedger“ (blaue Linie) sich in Richtung „Long-Seite“ bewegen; ebenso erhöhen die kleinen Spekulanten ihre Wetten auf steigende Silberkurse.

    Eine sehr seltene Positionierung der „Papier-Silber-Wettbüros“, die nur eine Schlußfolgerung zuläßt: „nichts ist unmöglich“.

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