Anzeige
|

Silber: Große Fonds mit 4.261 t netto-short!

Silber-Futures

Silber-Futures: Die „Großen Spekulanten“ sind seit fünf Wochen netto-short positioniert (Max Tactic – Fotolia.com)

Warten auf den „Short Squeeze“: Im Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX haben die „Großen Spekulanten“ ihre Netto-Short-Position vergangene Woche nur geringfügig verkleinert.

Die jüngsten CoT-Zahlen vom Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX weisen per 11. September 2018 folgende Veränderungen in den Positionen der bedeutendsten Händlergruppen aus.

Die am 28. August von den „Commercials“ aufgebaute Netto-Long-Position ist gegenüber Vorwoche um 15 Prozent zurückgegangen auf 12.374 Kontrakte. Diese Händler stehen unter dem Strich also mit umgerechnet 1.924 Tonnen Silber auf der Käuferseite. Die Untergruppe der primären kommerziellen Händler („Prod/Merch/Proc/User“) sind aber weiter mit 9.657 Kontrakten netto-short positioniert.

Auf der Gegenseite haben die „Großen Spekulanten“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) ihre bereits seit 14. August bestehende Netto-Short-Position nur um etwas mehr als 5 Prozent auf 27.403 Kontrakte reduziert. Man steht also netto weiterhin mit erstaunlichen 4.261 Tonnen Silber auf der Verkaufsseite.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX ist um 1,61 Prozent gefallen auf 208.969 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es noch einmal um 2,6 Prozent runter auf 203.454.

Der Silberkurs gab vergangene Woche noch einmal um 0,9 Prozent nach auf 14,05 US-Dollar pro Unze (COMEX).

Die Positionierung der großen Händlergruppen ist nach wie vor ungewöhnlich. Normalerweise nehmen beide Parteien entgegengesetzte (Netto-)Positionen ein. Das verdeutlicht auch die Grafik oben. Sollte die Marktstimmung kurzfristig umschwenken, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen „Short Squeeze“. Das heißt, im Zuge einer Eindeckungsrally könnten die stark short-positionierten „Commercials“ gezwungen sein, Positionen bei stark steigendem Silberkurs glattzustellen, um größere Verluste zu vermeiden.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!


Gold sicher und günstig lagern! Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Short URL: https://www.goldreporter.de/?p=77799

Eingetragen von am 18. Sep. 2018. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “Silber: Große Fonds mit 4.261 t netto-short!”

  1. dachte die stark netto Short positionierten wären die grossen Spekulanten….? das ist schon wirklich eine Wissenschaft bei diesem Kasino-Getue Elches nur der Preismanipulation dient, den überblick zu behalten…

  2. Im „Strafzoll-Handelsstreit“ zwischen den USA und China steht es aktuell 6:6.

    Das ging schnell: nur einen Tag dauerte es, bis China auf die neuen Trump-Strafzölle (Umfang $200 Mrd. auf chinesische Waren-Importe) reagierte:
    auf US-Waren-Importe werden ab 24.September Strafzölle im Umfang von $60 Mrd. erhoben.
    Für diesen Fall – daß China sich derart wehren sollte – hat Trump weitere Strafzölle im Umfang von $267 Mrd. angekündigt.

    http://gss.mof.gov.cn/zhengwuxinxi/zhengcefabu/201809/t20180918_3022592.html

  3. Und Brent steigt schön an…!!! Wenn die 80 geknackt werden gehts schnell Richtung 100 Dollar. Dann werden die Zahlenverdreher nicht mehr von 1,5% Inflation sprechen können;-)

    • @saurebw
      Das würde ganz im Sinne der Erzfeinde der USA sein.
      Iran, Russland, Venezuela.
      Aber ich denke, dass das weniger der Industrie geschuldet ist ( siehe Kupfer) , sondern der Soekulation mit einem Krieg.
      Panzer und F 35 funktionieren leider noch nicht mit Tesla Wunderbatterie obwohl die Grünen das schon lange fordern.
      Panzer mit Umweltsiegel.

  4. Diesen ewigen Short-Sellern wird bald das Lachen vergehen:

    statt „MAGA“ lautet die Wolfsburger Kampfansage „MVWGA“ (Make VW Great Again).

    TESLA bekommt gewaltige Konkurrenz von einem Autobauer, der den Begriff „Volkswagen“ weltweit bekannt machte; jetzt kündigt VW das „E-Auto mit dem Slogan „Elektrik für Alle “ für das „Diesel-gebeutelte“ Volk an.

    Sollten xy Millionen Erdenbürger dieses Angebot („Abwrackprämie für Diesel-Fahrzeuge “) annehmen und sich überlegen, ob sie ihre Garagen mit Ladestationen und Photovoltaik ergänzen, dann müßte die industrielle Silber-Nachfrage doch steigen?
    (…und der Preis steigen weiter fallen?)

    • @Watchdog

      das E-Auto gehört vom Prinzip her in die gleiche Kategorie wie die Bargeldabschaffung. Und auch die an den Haaren herbeigezogenen Gründe sind beiderseits jenseits von Logik.

      Das E-Auto hat eine fürchterliche Ökobilanz (wenn man gerechterweise nicht erst bei Inbetriebnahme anfängt zu messen) und beim Bargeld werden Terroristen und Bankräuber bemüht.

      Mit meinem Diesel und Bargeld in der Tasche tanke ich anonym und fahre, wann es mir passt. Beim E-Auto bin ich über die „Zapfsäule“ automatisch vernetzt bzw. überwacht und davon abhängig, dass keine „Beschränkungen“ eingeführt werden. GEZ nicht bezahlt ? Nun, dann gibt es künftig womöglich auch keinen Saft für die Karre. Blödsinn ? Werden wir ja sehen.

      • @Christof777

        Beim „Pro & Contra“ E-Auto taucht natürlich auf der „Contra-Seite“ die Öko-Bilanz bei der Batterie-Herstellung und Entsorgung auf; ganz zu schweigen von der illusionären Versorgung eines flächendeckenden E-Tankstellennetzes, in welchem jede Tankstelle (bei Schnellladung) mehr als 1 MW Leistung aufbringen müßte.

        Die TESLA-Schnellladestation an den Autobahnen (der ‚Supercharger‘ mit 120 kW Leistung) braucht länger als eine halbe Stunde, um den Akku auf 80% aufzuladen; daher dürfte sich die Anzahl der ‚Supercharger‘, die man parallel auf einer Autobahnraststätte ohne eigenes AKW betreiben kann, in Grenzen halten.

        In der BRD zählen wir z. Zeit 14500 Tankstellen; wenn jede Tankstelle 10 Schnellladestationen anbieten müßte, dann…
        wobei die durchschnittliche Megawatt-Leistung noch aktiver AKW bei 1200 MW liegt.

        Und die Windkrafträder?

        „Um den Strom eines einzelnen AKW durch Windräder zu ersetzen, wären knapp 4400 durchschnittlich große Windräder nötig. Ferner angenommen, diese Windräder würden zu einem einzigen großen Windpark zusammengestellt und die einzelnen Räder würden den nötigen Mindestabstand vom drei- bis fünffachen Rotordurchmesser einhalten, dann kämen bei durchschnittlich 70 Meter Rotordurchmesser eine Fläche von 322 Quadratkilometer zusammen. Der Windpark, der ein AKW ersetzen könnte, hätte etwa die Fläche des Bundeslandes Bremen. „

        …Wahrscheinlich hat VW das Anforderungsprofil „E-Auto“ schon bis zum Ende durchgespielt?

        • @watchdog
          So ungefähr ist es. Allerdings zur Zeit.
          Bis es gelingt, weniger Strom zu verbrauchen und die Windräder effizienter zu machen.
          Wie gesagt, es geht nur im Energiemix zu Zeit.
          Apropos Kernkraftwerk, das ist die zur Zeit saubrste Energiegewinnung, welche noch dazu unahängig von Klimabedingungen ist.
          Kein Co2, kein Ruß….
          Sollte noch die Fusion gelingen, also Wasserstoff zu Helium verbrannt werden, wäre das das Aus für alle grünen Klimaspinner, welche durchwegs nicht mal imstande sind, ein sphärisches Dreieck zu berechnen.

  5. Kristian Podrepsek

    Also die Atomkraft als sauberste Energiequelle zu nennen finde ich einfach unerhört verblödet!
    Klar, kein Ruß, kein CO2! Dafür gibt´s keine einzige Lagerstätte für das Abfallprodukt! Und das seit 60 Jahren! Bisher hat man noch nicht mal eine Vorstellung wie man ein Endlager so kennzeichnet, daß in 20 – 100.000 Jahren Lebewesen zweifelsfrei verstehen was sie da unter Umständen ausgraben…
    Die Demontage eines AKW´s dauert rund 3 x so lange als der hoffentlich störungsfreie Betrieb? Was kostet die? Wer trägt die Kosten? Was passiert bei einem Störfall á la Tschernobyl, geschweige denn, wenn ein Reaktor richtig hoch geht?
    Für Dich kommt Strom auch aus der Steckose, gell?!
    Ich fasse es nicht….

    • @c.p.
      Die Angst vor Atom ist verständlich.Aber es wird excludiert, dass tausende Atombomben, militärische Schiffe, U-Boote, ja sogar Flugzeuge mit Kernwaffen vor unserer Nase herumfahren und über ins fliegen, nach wie vor Kernwaffentsts stattfinden, ohne Aufsicht oder Kontrolle.
      Es gibt keine Antwort auf den zunehmenden Energiehunger, ausser Kernenergie. Alles andere ist illusorisch.
      Sicher, Tschernobyl, Fukushima ist tragisch, aber beide Unfälle waren menschliches Versagen.Trotzdem sterben alleine auf Deutschlands Strassen im Monat mehr Menschen, als durch diese Unfälle.
      Und ich bleibe dabei, entweder wir schränken uns alle ein oder wir wachsen weiter und setzen auf Kernenergie.
      Übrigens, eine saubere Energie gibt es nicht und wird es nie geben.
      Ohne Kernkraft wären wir alle schon lange tot. Die Sonne ist das beste Beispiel
      Denn Solarenergie ist Kernengergie.

  6. Die US-Mint liefert wieder American Eagle Silber-Münzen – und verkauft in den ersten beiden September-Wochen knapp 2 Millionen Unzen – ein Plus von 28% gegenüber August; zwei weitere September-Handelswochen dürften die Verkaufszahlen auf über 3 Millionen Münzen treiben: tiefe Silberpreise laden nicht nur JPM zum Einkaufsbummel ein: die autorisierten Silber-Händler müssen die US-Mint-Lieferausfälle der letzten Wochen ausgleichen.

    https://srsroccoreport.com/silver-eagle-sales-surge-in-september-as-u-s-mint-resumes-supply/

    Ein weiter steigender Silberpreis läutet den angekündigten „Short Squeeze“ ein.

Antworten

……………………………..

Premium Service

……………………………..

Kauftipp



……………………………..

Zuletzt kommentiert

  • Thanatos: Die Russen haben den sowjetischen Rekordstand von 2.800 Tonnen aus dem Jahr 1941, den sogenannten...
  • Mikki Maus: @ Wachhund Danke für die nette Aufklärung! Jetzt verstehe ich besser. Schade, der Übersetzer war mir in...
  • Thanatos: @Watchdog Die Story schlägt immer neue ungeahnte Volten: Die Unternehmensberatungsfirma McKinsey soll...
  • Watchdog: @berolina Du darfst Dir natürlich auch an die eigene Nase fassen, und dann erkennst Du, “die Intelligenz...
  • Goldi: @Laura Na, da müssen wir uns ja bei Weiks Mutter bedanken…;)). Stimme nicht in allem mit den beiden...
  • Berolina: @Watchdog/materialist Ich denke, man darf es sich nicht zu einfach machen. Man muss sich auch mal an die...
  • Berolina: @Thanatos Danke für den Link. Ein sehr instruktiver Text von Tomasz Konicz. Besonders der zweite Teil zur...
  • Watchdog: @materialist † . ✞ . †
  • materialist: @Watchdog Dem Bonzenmeinungs-äh Netzwerk-Durchsetzungsgesetz kann sich auf Dauer kein Forum widersetzen...
  • Laura: http://www.faz.net/aktuell/fin anzen/finanzmarkt/marc-friedri ch-und-matthias-weik-krisen...

………………………………………………………………

Ratgeber von Goldreporter

 

▷ NEU Notfallplan für Goldanleger

…………………………………………..

▷ Der Falschgold–Report

…………………………………………..

▷ Der Fed-Report

…………………………………………..

▷ Der neue Präsident und das Gold

…………………………………………..

▷ Edelmetall sicher transportieren

…………………………………………..

▷ Gold-Jahrbuch 2018
…………………………………………..

▷ Gold vergraben, aber richtig!

…………………………………………..

▷ Historisches Gold als Geldanlage

…………………………………………..

▷ Investieren in Goldminen-Aktien

…………………………………………..

▷ Mit Gold durch den Zoll

…………………………………………..

▷ Mit Gold sicher durch den Crash

…………………………………………..

Ratgeber Tresorkauf

…………………………………………..

▷ Schließfach- und Depotlagerung

…………………………………………..

▷ Spezial-Report Tresore!

…………………………………………..

▷ Strategien für Goldbesitzer

…………………………………………..

▷ Wenn Gold wieder Geld wird

…………………………………………..

▷ Whisky als Geldanlage

…………………………………………..

Goldreporter-Newsletter

Hinweise für Kommentatoren