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US-Banken kürzen Silber-Verkäufe um 30 %

Der monatliche Bericht zur Bankenbeteiligung am Markt für US-Futures zeigt per 5. Dezember eine deutliche Reduzierung der Silber-Verkäufe durch US-Banken.

Wie sind die US-Banken am US-Terminmarkt bei Silber positioniert. Der monatliche „Bank Participation Report“ der CFTC gibt Auskunft. Per 5. Dezember haben die Institute ihre Silber-Verkäufe stark reduziert. Gegenüber Vormonat ist die Netto-Short-Position der US-Banken um 30 Prozent zurückgegangen auf 26.512 Kontrakte.

Silber-Positionen glattgestellt

Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2017. Die reinen Short-Positionen wurden um 23 Prozent auf 30.735 Kontrakte zurückgefahren. Das heißt, die US-Geldhäuser haben im Zuge des jüngsten Silberpreis-Rückgangs einiges an Verkaufspositionen an der COMEX glattgestellt.

Silber, Futures, Banken

Wie sieht aus bei Gold aus?

Bei den Gold-Futures ging die Netto-Short-Position der US-Banken nur mäßig zurück. Und zwar um 4 Prozent auf 100.297 Kontrakte. Die keinen Short-Position sanken nur um 0,54 Prozent auf 111.680 Kontrakte.

Der Open Interest lag 12 Prozent niedriger als Anfang November. In Summe lag die Zahl aller offenen Goldkontrakte an der COMEX bei 472.795 Kontrakten.

Gold, Futures, Banken

Auch interessant: Der Anteil der Short-Position aller Banken (US-Banken und Nicht-US-Banken) am Open Interest stieg zuletzt weiter an auf 41,5 Prozent. Zum Vergleich: Im Januar 2014 lag der Wert bei nur 13,7 Prozent. Die Zahl spiegelt die Konzentration der Short-Positionen auf Seiten der Banken wieder.

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Eingetragen von am 11. Dez. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Handel, Marktdaten, News, Silber, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “US-Banken kürzen Silber-Verkäufe um 30 %”

  1. Es wird sich nun zeigen, was die grössere Gefahr für die Banken ist, die traditionellen EM, welche bisher bekämpft wurden, what ever it takes, oder die jungen Kryptogelder.
    Man wird kaum beides gleich effektiv abwehren können.
    Entweder die Notenbanken kreiern selbst eine eigene Kryptowährung oder man lässt die EM erst mal los und stürzt sich mit Gebrüll auf die Bitcoins ind co.
    Kreiern die selbst eine Kryptowährung, müssen die diese fest an den Dollar koppeln, sonst ist der Dollar passe.
    So könnte es parallell den Kryptodollar geben.
    Und langfristig das Bargeld entfernen.

    • @Taipan
      Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass private cryptos eine neue Assetklasse ist, man kann sie später mit Briefmarkensammeln vergleichen. Da geht keine Gefahr aus, denn sie sind KEIN Zahlungsmittel mehr, das haben sie aber der Gier der Spekulanten zu verdanken. Würden die Mächtigen den crypto crashen lassen, hätten sie keine Zustimmung für IHR cryptogeld, was so oder so kommt, entweder freiwillig oder eben mit Gewalt.
      Ich denke an meine Briefmarkensammlung und mir kommen die Tränen: Die will niemand mehr! Aber schöne Bildchen sind es doch. Was zeigen die crypto-kids ihren Enkeln?

    • Eigentlich ist das logisch, denn mit dem Bitcoin-Future-Handel „wandert“ das Monopoly-Geld im Future-Kasino in die Krypto-Kriegskasse der BTC-Drückerkolonne.
      Eine neue Herausforderung und gleichzeitig ein „neuer Frontabschnitt“, der im PPT-Hauptquartier beobachtet werden muß.

      „Anlauf-Schwierigkeiten“ beim Bitcoin-Futures-Handel an der CBOE (CME Chicago):
      „Die CBOE-Website stürzte innerhalb weniger Minuten nach der CBOE-Eröffnung am Sonntag ab und war für längere Zeit nicht mehr erreichbar – was auch den Start der ersten Bitcoin-Futures für den Handel an einer wichtigen Börse markierte …“

      Anschließend wurden im Handel wegen großer Kurs-Sprünge zweimal die automatischen „Circuit Breaker“ (Börsen-Stops) ausgelöst und der Handel für mehrere Minuten ausgesetzt (bei Kurssprüngen +10%, +20%);
      WER konnte das ahnen?
      Immerhin erreichte Bitcoin im Futures-Handel erstmals ein Hoch von $18.000,-

      Ketzerische Frage: von welchem „Handelstyp“ ( SHORT oderLONG ) war der ERSTE gehandelte BTC-Future-Kontrakt?

      (Siehe „Order Type vs. Fills“).

  2. werde vielleicht auch in Bitcion gehen und einen Teil vom Gold verkaufen, da verdient man ja nichts

    • @hanny
      Dann empfehle ich mal gute Literatur zum Neuen Markt oder zur Alten Tulpenzwiebel. google hilft. (Einen Trend muss man zeitig erkennen um daran zu „verdienen“.) Ich habe nur indirekt am Neuen Markt verdient: Als all die Leute ihre Luxussachen zum Spotpreis verkauften, weil sie Pleite waren.

    • @hanny
      Das ist sicher im Sinne von G&S.
      Absolut.
      Doch hier ist ein Goldforum und dessen Teilnehmer sind aus gewissen Geünden traditionell eingestellt und halten nicht viel vom neumodischen Kram. Besonders, wenn er aus Übersee oder Fernost kommt ( Tamagotchi, etc).
      Übrigens, man muss ja nicht wirklich jeden Modetrend mitmachen.
      Und da das Kartell noch immer den Goldpreis drückt und die Keite sus dem Gold treiben will, zeigt,dass Gold noch immer als Feind Nr. 1 betrachtet wird.
      Also, geben Sie Ihre Waffen ab und kapitulieren Sie vor dem Kartell der Banken.
      Vielleicht lässt man Sie anfangs etwas verdienen, bevor man Ihnen wieder alles abnimmt.
      Auch der Bitcoin ist nichts weiter als ungedecktes Papier in Händen von Spekulanten und nun auch Banken.

  3. jetzt noch in Bitcoin ist absoluter Käse! selbst wenn sich der Preis verdoppelt oder auf 50k $ steigt und? davon hat man auch nichts da man ja mit spekuliert also Buchgeld.
    Dann lieber auszahlen und unters Kopfkissen damit da hat man zwar auch ein gewisses Risiko aber jetzt noch in Bitcoin gehen da wird des irgendwann den großen Knall geben !

  4. http://www.manager-magazin.de/koepfe/mateusz-morawiecki-ex-banker-als-ministerpraesident-fuer-polen-a-1182355.html
    Und jetzt haben die Polen ihren eigenen Macron. Die PiS war gewählt worden auf der Welle einer national-patriotischen Stimmung, und jetzt verarscht der Kaczynski sein eigenes Volk so richtig. Gestartet als getarnter Systemling, den Banken und dem Kapital hörig. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Basis der PiS und vor allem die Wähler die Kraft aufbringen, die Mogel-Packungen durch echte Patrioten zu ersetzen. Die nächsten Monate in Polen werden spannend.

  5. @ Translator :Auch für das heutige Polen gilt die Regel,jedes Volk hat die Regierung die es verdient.Als mit Erschrecken bei You Tube gesehen habe mit welcher albernen und naiven Begeisterung die Polen die Ami-Panzer begrüsst haben war mir alles klar.Seit 1 Jahr mache ich um dieses Land einen grossen Bogen.Bei den Tschechen hat den Amis einer zur Begrüssung den blanken Allerwertesten gezeigt

  6. @Translator Sehr guter Artikel von D.Stelter,wenn man sich den auf der Zunge zergehen lässt wird klar warum Deutschland Exportweltmeister ist.

  7. bitcoin könnte auch noch bis 100k und mehr steigen rein theoretisch. vil auch 1 mio. jedoch glaube ich das immer mehr Staaten dann eingreifen würden.
    ich habe mir das mal genauer angeschaut es gibt mittlerweile über 200 Kryptowährungen. Ich denke das der Bitcoin (= total veraltet u. da gibt es bereits bessere) jederzeit implodieren kann u. dann die Flucht entweder in andere Krypotwährungen stattfindet, denn eine Alternative wieder zurück in Euro oder Dollar werden nur sehr wenige tätigen. EM kennen diese Anleger vermutlich gar nicht u. wissen zum Teil gar nicht wo man EM überhaupt erhält.

    • Dazu passend ein Artikel des businessinsiders:

      http://www.businessinsider.de/klaus-hommels-erklaert-warum-sich-kryptowaehrungen-weiterhin-lohnen-2017-12

      Hier wird explizit empfohlen in die Kryptoblase zu „investieren“ und seinen Einsatz zu verlieren. Denn nur so lernt man wie Bitcoins funktionieren.
      Merksatz für Heute:
      Kaufe die Blase und warte auf den Knall. So lernst du für die Zukunft. Blasen kaufen und auf den Knall warten. Die neue Börsenregel 2017/2018.

      P. S.: Der Erfinder von Etherum meinte was da in der Kryptoszene abgeht kann man mit normalem Menschenverstand nicht mehr erklären. Seiner Meinung nach sind wir definitiv in einer Blasenbildung. Der Kerl muss es wissen.

  8. Die „Goldman Sachsen“ verkauften am 11. Dezember 20.700 Goldunzen zum „Settlement-Preis“ von $1243,70-,

    und am selben Tag 56 Silber-Kontrakte (280.000 Unzen) zum „Settlement-Preis“ von $15,697-, ebenso die Bullionbank „INTL FCSTONE“ 142 Silberkontrakte (142*5000=710.000 Unzen).

    Käufer – bei solchen Schnäppchenpreisen – war, wie üblich, uɐƃɹoɯ˙dɾ.

    Nette Show-Einlage, die suggerieren soll, als würde an der Comex physisches Gold/Silber bewegt.
    Wie üblich, wird aber keine physische Ware bewegt, sondern nur die Lieferscheine wechseln im Kreisverkehr den Besitzer.

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