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So entwickelt sich Gold im Januar

Gold, Euro

Im Januar zeigt Gold oft Stärke. Goldpreis-Drücker gönnen sich scheinbar eine Auszeit (Bild: Goldreporter).

Der Januar ist statistisch gesehen der beste Gold-Monat des Jahres. Seit 1970 ergibt sich auf Euro-Basis im Durchschnitt ein Kursgewinn von 2,8 Prozent.

Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt. Am heutigen Donnerstagmorgen kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.288 US-Dollar. Das entsprach 1.132 Euro.

Und mit dem Januar steht nun der statistisch gesehen beste Monate des Jahres ins Haus. Seit 1970 legte der Euro-Goldpreis in diesem Monat durchschnittlich um 2,83 Prozent zu. Der Mai folgt mit einigem Abstand auf Platz zwei mit +1,69 Prozent.

32-mal in den vergangenen 49 Jahren endete der Januar mit positiven Vorzeichen – in 65 Prozent der Fälle. Im vergangenen Jahr ergab sich allerdings ein Minus von 0,29 Prozent. Davor erlebten wir vier Jahre in Folge eine Januar-Rally.

Die beste Januar-Performance seit 1970 (Top-5)
1980: +28,64 %
1974: +24,33 %
2009: +16,46 %
1983: +12,84 %
2015: +12,54 %

Die schlechteste Januar-Performance seit 1970 (Top-5)
1975: -11,35 %
1976:  -9,89 %
2011:  -8,87 %
1981:  -6,61 %
1991:  -6,20 %

Hinweis: Alle Angaben basieren auf dem Londoner Nachmittags-Fixing und dem Goldpreis am Monatsende laut Bundesbank-Statistik; bei einem Umrechnungskurs von 1,95583 DM / Euro.

Goldreporter

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Eingetragen von am 3. Jan. 2019. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

52 Kommentare für “So entwickelt sich Gold im Januar”

  1. Heute ist Gold in USA teurer und in China billiger.
    Oh, das tut weh, die USA muss Gold kaufen, denn es wird kritisch, sonst kollabiert der Dollar.
    Dafür die Aktien unter Druck, das PPT hat Milliarden rausgepulvert um unbedarfte Anleger zu locken. Wenn es welche gab, dürfen die sich über die Verluste freuen.
    Und Draghis Hütte brennt weiter, die Grundmauern sind erreicht.
    Was, wenn die USA nun das Goldfenster schliessen ? Der Goldpreis explodiert ?
    Dann kann der Euro samt EU einpacken und der DAX gleich mit.
    Und den DOW sehen wir dann unter 8.000.

  2. @renegade
    Wie meinen sie…Gold in China billiger? Sorry für die blöde Frage;-)
    Meinen sie die USA könnten Gold verbieten?

  3. @ renegade und materialist

    Also die letzten zwei Tage kann ich immer noch keinen höheren Preis in China entdecken !!!!! Wo seht ihr das ????

    http://didthesystemcollapse.com/

  4. Ich gehe nicht davon aus, dass wir (im ersten Halbjahr) 2019 einen „Crash“ sehen werden, denn dazu ist die Stimmung bezüglich bzw. die Ausblicke auf 2019 einfach zu pessimistisch; einen „Crash mit Ansage gibt es nicht“.

    • @ukunda
      Es sei denn, ein Crash mit Absicht oder aus Kapitulation.
      Das wird immer angekündigt.
      Es ist richtif, seit 2 Tagen ist der Preis in China niedriger, aber due Wichen davor war es deutlich ungekehrt.Allerdings alles in Dollar.
      Das bedeutet, die USA kauft Gold und treibt damit den Preis.
      Doch wozu ?

  5. @ ukunda

    Eine nicht ganz unrealistische These

  6. @ukunda
    Ich gehe auch davon aus das wir keinen Crash sehen werden in 2019.
    Mir reicht auch ein geordneter Rückgang des Aktienmarktes um 50%;-)

    • @ saure

      Sehe ich genauso wie Du
      Denke wenn wir Glück haben sehen wir beim Dax nochmals die 8774 Punkte
      Da werde ich massiv Aktien kaufen
      Wünsch allen Goldfreunden noch einen schönen Abend

  7. Wenn ich mir so die minenaktien anschaue, dann bin ich mir nicht so ganz sicher, ob der Goldpreisanstieg nachhaltig ist. Die Minen ziehen nicht so richtig mit.

    • Ich hab nur Silberminen. Und die steigen offenbar durchs Band seit Mitte Dezember. GPR um 15% in den letzten zwei Tagen (gönnt’s mir, hatte um 1 EUR gekauft..). Das kann zwar jeden Tag abflauen. Aber ich baue auf Golden Crosses Ende Monat in beiden Metallen. Flankiert von der Vola in den allg. Indizes, Dollarschwäche und nem Haufen anderem stell ich mich auf Schwermetallparty ein. Uran ist auch so ein Kandidat. Unterbewertet und Lieferengpässe programmiert.

  8. @Stillhalter Na ja,für Anglogold gilt das aber heute nicht , 52 Cent im Plus…..

  9. Denke der Crash kommt allerspätestens 2020, eher dieses Jahr.
    Eigentlich denke ich das jedes mal zum Ende des Jahres aber diesmal war die Stimmung im Dezember besonders schlecht.

    Habe mich diese Woche nochmal neu eingedeckt, kann nicht schaden!

  10. Hans - Jörg Hofer

    Dieses Jahr kommt sicher kein Crash,
    hier im Forum gibt es hauptsächlich Schwarzseher,
    lese schon Jahre hier mit, unglaublich was da abgeht, kaum bewegt sich AU oder AG um 0,003% nach oben wird schon von „durch die Decke gehen“ gesprochen und der riesen Crash voraus gesagt,
    echt belustigend hier …………

  11. @H-J-Hofer

    Wer keine Ahnung hat……Einfach Dieter Nuhr fragen.

    https://www.youtube.com/watch?v=rq68A07CDcM

    • Hans - Jörg Hofer

      von 2008 weg wird hier von sogenannten Spezialisten jedes Jahr der Crash prophezeit,
      gekommen ist er immer noch nicht und ich sehe ihn auch nicht für demnächst.
      Aber wie Dieter Nuhr sagt kann jeder seine Meinung in die große weite Welt posaunen, wir leben ja (noch) in einem freien Land ………

      • @hj hofer
        Wie ich schon sagte, wer zuletzt lächelt …

      • @hj hofer
        der Grossteil aller dieser Papiere liegt in Händen der Notenbanken und derer Vasallen.Solange die nicht streiten, gibt es keinen Crash.
        Aber auch die Sovjetunion, welche hätte schon längst crahen müssen, tat es nicht, weil man sich immer irgendwie einigte.
        Nur, was meinen Sie, wie lange geht so etwas gut ?
        Man wird streiten und dann gibt es den Crash.
        2008 war es fast soweit, man hat im letzten Augenblick noch Vernunft gezeigt.
        Dass hier einige schwarz sehen, ist nicht verwunderlich.
        Denn, wenn es durch immerwährende Verschuldung gelungen wäre, einen Crash zu verhindern und Wohlstand zu schaffen, warum hat man das nicht immer so gemacht ? 1929 beispielsweise ?

  12. Wolfgang Schneider

    http://www.usdebtclock.org/current-rates.html
    Mag nicht den Propheten spielen, aber ewig lange geht das nicht mehr gut.
    Der Darm ist voll und wird sich melden. Current rates heißt aktueller Stand.

  13. @HJ-Hofer

    Im historischen Rückblick lässt sich feststellen, dass die heutige Situation der von 1929 verdammt ähnelt, nur auf viel viel höherem Niveau. Jahrelang wurde in den USA von ca 1921 bis 1929 mit billigen Krediten in der Hoffnung auf märchenhafte Gewinne, in Immobilien und Aktien investiert. Um diesen Spekulationspool sammelte sich ein wachsendes Heer von Kleinspekulanten, ganz ähnlich wie in Deutschland vor dem Gründerkrach 1873, nur in weitaus größerer Zahl. Zwar konnte selbst in den USA nach wie vor nur ein Teil der Bevölkerung auf Erspartes zurückgreifen; aber das genügte, um eine allgemeine spekulative Mentalität zu erzeugen und das Zocken an der Börse zum »Volkssport« zu machen, zumal es möglich war, daran bei mangelnder eigener Liquidität mit Hilfe von Krediten teilzunehmen. Ein damaliger Börsenhändler berichtete kopfschüttelnd: »Ich habe erlebt, wie Schuhputzer Aktien im Wert von 50 000 Dollar mit nur 500 Dollar in bar kauften. Alles wurde auf gut Glück gekauft. Aber die spekulative Welle war nur ein Anzeichen dafür, daß in Wirklichkeit die realen Großinvestitionen in die unausgereiften Strukturen der Zweiten industriellen Revolution ausblieben und das Geldkapital statt dessen in die Finanzmärkte drängte. Statt eines gesamtgesellschaftlichen Investitionsbooms in Maschinen, Fließbänder, Fabriken usw. wurde kurzerhand die imaginäre Zukunft selber direkt auf den Aktienmärkten kapitalisiert. Das Fed jedoch wurde jedoch zunehmend nervös.

    Um der Spekulation Einhalt zu gebieten, erhöht die Notenbank 1928 den Leitzins von 3,5 auf 5%. Gleichzeitig verkauft sie Staatsanleihen, um dem Markt Liquidität zu entziehen. Der Kauf von Aktien auf Kredit wird damit zwar spürbar teurer, doch die Hausse an der Börse geht unvermindert weiter. Anfang 1929 kommt die Börse ins Stocken, es ist von weiteren Zinsschritten die Rede. Doch Charles Mitchell verkündet selbstbewusst, die National City Bank werde mit massiver Liquidität auf eine restriktivere Geldpolitik des Fed reagieren. Die Börse jubiliert.

    Doch am 9. August 1929 schreitet das Fed zur Tat und erhöht den Zins von 5 auf 6%. Der Dow reagiert heftig und fällt 4%, um danach zu seiner letzten Rally vor dem Absturz anzusetzen. In seiner Monographie erzählt der Ökonom John Kenneth Galbraith die Dramatik des Geschehens, dessen Folgen die Welt erneut in den Abgrund reißen sollten: »Plötzlich blieb der Ticker zurück. Die Preise fielen stärker und schneller, und der Ticker hinkte hoffnungslos nach. Etwa um elf Uhr hatte sich der Markt in ein wildes Gebalge verwandelt. Um elf Uhr dreißig war der Markt von blinder, hoffnungsloser Angst erfüllt. Die Panik war da. Draußen auf der Straße hörte man wildes Geschrei. Eine Menschenmenge sammelte sich an. Polizeikommissar Grover Whalen beorderte eine Polizeiabordnung in die Wall Street, um die Ruhe zu erhalten. Viele Leute kamen und warteten, doch offensichtlich wußte niemand worauf. Ein Arbeiter erschien auf dem Dach eines hohen Gebäudes. Er sollte dort einige Reparaturen vornehmen. Die Menge glaubte, er wolle Selbstmord begehen, und wartete ungeduldig darauf, daß er endlich springen würde Aktien wurden um ein Butterbrot verkauft. Eine Selbstmordwelle hing in der Luft. Es hieß, elf sehr bekannte Spekulanten hätten sich schon umgebracht. Für viel zu viele Beobachter bedeutete dies, daß sie erledigt waren und daß ihr kurzer Traum vom Reichtum verblaßt war, zusammen mit der Villa, den Autos, den Pelzen, den Juwelen und dem guten Ruf.

    Es war acht und eine halbe Minute nach sieben Uhr abends, als der Ticker endlich aufhörte, das Unglück des Tages weiterzuverbreiten. In den Börsenräumen saßen immer noch die Spekulanten, die schon seit dem Morgen ruiniert waren, und beobachteten schweigend das Papierband des Börsenschreibers. Der Markt hatte sich wieder durchgesetzt als eine selbstherrliche Macht, jenseits des Zugriffs irgendwelcher Personen, die ihn kontrollieren wollten. Zuerst dachte man noch, die Panik sei bloß eine vorübergehende »Korrektur« der überschäumenden Kursphantasie und danach werde es wieder nach oben gehen. Als aber die Kurse in den folgenden Wochen und Monaten immer dramatischer verfielen, wurde klar, daß der Zusammenbruch ein nachhaltiger war und es nichts mehr zu retten gab. Der Spekulationswelle folgte eine beispiellose Selbstmordwelle, die jahrelang anhielt. Der aus dem Fenster springende ruinierte Spekulant wurde zu einer Art mythischer Figur im Bewußtsein der Zeitzeugen und der Nachwelt: Ivar Kreuger, der berühmteste der internationalen Spekulanten, ging eines Abends in Paris los,kaufte ein Gewehr, kehrte in seine Unterkunft zurück, wo er sich am nächsten Morgen erschoß. Um eine nachteilige Wirkung auf die ohnehin schwachen Märkte zu verhindern, wurde die Nachricht von seinem Tod so lange zurückgehalten, bis die Börse an diesem Tag schloß.

    Ähnliche Reaktionen auf das Unglück waren nicht ungewöhnlich, obwohl Presse und schwarzer Humor fast immer die Folgen übertrieben. Hotelangestellte fragten ankommende Gäste nicht, ob sie das Zimmer zum Schlafen oder zum Springen brauchten; die häufig erzählte Geschichte, daß zwei Börsenagenten Hand in Hand aus dem Fenster gesprungen seien, weil sie ein gemeinsames Konto hatten, ist bestimmt nicht wahr« (Galbraith 1995,87).

    Die einst von Adam Smith als segensreich gepriesene »unsichtbare Hand« des Marktes schlug wie ein außer Kontrolle geratener Roboter das gesellschaftliche Leben kurz und klein. Denn der Ruin der Spekulanten nach dem »Schwarzen Freitag« war nur der Auftakt zur bislang größten Depression der kapitalistischen Geschichte. Die vom Crash schwer getroffenen US-Banken mußten reihenweise ihre Geldanlagen aus dem Ausland zurückziehen, besonders natürlich aus Europa. Damit rissen die internationalen Kreditketten. Urplötzlich erwiesen sich immer mehr Kredite als »faul«, weil die Gläubiger, Sparer und Anleger um ihr Geld fürchteten und es schnellstmöglich einzutreiben versuchten, während umgekehrt die Schuldner ihre Kredite durch Spekulationsverluste und rasch zurückgehende reale Produktion nicht mehr bedienen konnten. usw. usw.

    • Wolfgang Schneider

      Zitat Präsident Calvin Coolidge USA 1928: „We shall eliminate poverty forever from this country.“ Wir werden die Wahrheit ein für allemal aus diesem Lande verbannen. Das haben die echt geglaubt und sich gegenseitig eingeredet. Nach dem schwarzen Freitag zogen US-Banken 5 Mia. Dollar aus Deutschland ab. das rettete sie zwar nicht, schickte aber Deutschland wirtschaftlich in den Orkus. Die politischen Konsequenzen sind bekannt.

    • Hans - Jörg Hofer

      @Krösus,
      danke für die Info,
      ich bin gerne hier im Forum und lese fast täglich mit,
      es gibt hier einige kluge Köpfe und ich habe schon vieles gelernt, das hat meine Einstellung zu Geld, AU und AG drastisch verändert.
      Dennoch stimmen die Prognosen hier nur in den seltendsten Fällen, grundsätzlich toll das alle den Crash seit 2008 täglich sehen und er dennoch ausbleibt,
      von mir aus kann das so die nächsten 20 Jahre weiter gehen.

      • @ HJ Hofer
        Dass dieses System seit 2008 überlebt hat, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Und es gibt gute Gründe kritisch und wachsam zu sein. Ein Blick in die Geschichte zeigt an einigen Stellen interessante Parallelen auf. Wenn es mit dem Finanzsystem nicht sonderlich gut bestellt ist bzw. Staaten überschuldet sind, wurden schon oft Bürgerrechte eingeschränkt und die Geldströme (Goldströme wäre richtiger) kontrolliert. Oft ist dies auch mit Kriegen flankiert und natürlich mit einer Geldentwertung. Alles bekommen wir jeden Tag durch unsere Medien für betreutes Denken mitgeteilt.
        Ich weiß allerdings nicht, ob ich da noch 20 Jahre mitgehen würde. Dann wäre im Falle des Falles die Arbeitslebensleistung dahin.
        Auf Prognosen gebe ich schon lange nichts mehr. Und wann die höchsten Instanzen den Stecker ziehen, wird uns wohl als letztes mitgeteilt werden. Aber wir können uns zumindest darauf vorbereiten und Abhängigkeiten möglichst reduzieren. Ich hoffe, dass ich dann möglichst einen großen Abstand zum Mob haben werde, der um sein Erspartes und die Altersvorsorge betrogen wird. Die wird ja dank der Gesetze in erstklassig bewertete Staatsanleihen investiert.
        Ich würde Ihrer Liste noch ein weiteres Schwermetall Ihrer Liste anhängen. Dies bietet auch einen erstklassigen Schutz.

    • @krösus
      Sehr gute Geschichte.Aber offenbar ist der Nensch nicht lernfähig aus den Fehlern der Vergangenheit.
      Er versucht es immer wieder, etwas abgewandelt und modernisiert zwar und hofft jedesmal auf ein besseres Ergebnis.
      Zum Glück kenne ich keine aktienkaufenden Putzfrauen.
      Nur aktienkaufende Lehrer, Beamte, und das Erbe verzockende ewige Studenten und ein paar Looser im Leben, welche die Abfindung und Lebensversicherung verpulvern.
      Zum Glück aber gibts bis jetzt noch immer Harz 4, wenn es wieder mal daneben geht, mit dem 20. Job, diesmal Trader am PC.

      • Wolfgang Schneider

        Aktien und Fonds kaufen nicht die Leute selber, sondern die Versicherungen und Banken, denen man sein Geld überläßt (Privatrenten, Riester, Rürup, LVs, Betriebsrenten usw.). Die zocken dann mit fremdem Geld und verspielen es, meist ohne daß es die Anleger so richtig mitbekommen.
        Smuglianka Songtext
        https://www.youtube.com/watch?v=n7hHlh2IusY

        Im Gespräch bei der Beratung, warum ging ich dort hinein?
        Sitzt die lächelnd Angestellte, sammelt meine Kohle ein.
        Mir wird heiß bei ihrem Anblick, ihre Augen sanft und weich.
        Trag dein Geld zur Börse – schnell, schnell, schnell, dann wirst Du reich!

        /Refrain 2x/ Eingewickelt, kaum daß ich bis drei gezählt,
        Mein Portfolio hat sie mir gleich ausgewählt.
        Aktienfonds mit ’ner Zinsversprechung, hab unterschrieben sogleich.

        Als ein Jahr ins Land gegangen, kam ein Auszug in dem Brief.
        Fondsverwalter sich erhangen, in New York lief alles schief.
        Ich gleich hin zur Angestellten, habe ihr mein Leid geklagt,
        Fiel ich aus den Wolken, denn sie hat zu mir gesagt:

        /Refrain 2x/ Eingewickelt, kaum daß du bis drei gezählt,
        Dein Portfolio hab ich dir gleich ausgewählt.
        Aktienfonds mit ’ner Zinsversprechung, hast unterschrieben sogleich.

        Und der süßen Angestellten hab ich dann vom Gold erzählt.
        Und ein Schließfach in dem Keller hat sie mir gleich ausgewählt.
        Als darin mein Gold verstaut war, kam dann gleich der nächste Schreck,
        Das Schließfach ward versiegelt, alles Gold ist futsch und weg.

        /Refrain mehrfach/ Aus Berlin kam ganz unverhofft das Goldverbot,
        Aktien, Börsen, Staatsfinanzen, alles tot.
        Lastenausgleich auf Immobilien, der Euro ist nichts mehr wert.

      • @renegade

        Zu Ihrer Information: Das Problem sind nicht irgendwelche Kleinanleger, die im Zweifelsfall sowieso draufzahlen, noch Harz4-Bezieher oder Studierende, die nur in Ihrer Fantasie nichts besseres zu tun haben, als ihr geheimes Vermögen an der Börse zu verzocken.

        Das Problem sind die Warenterminbörsen und Notenbanken, der IWF und die Weltbank, die globale Handelsordnung usw. – also die großen Institutionen des Finanzkapitalismus. Auf die Kleinen einzuprügeln, mag Ihrer Voreingenommenheit entsprechen, daneben ist es trotzdem.

        • @berolina
          ach, das mit den Kleinanlegern ist doch nur Ironie.
          Wird uns doch in den Medien ständig verkauft, dass dad die beherzt zugreifenden Anleger sein sollen.
          Die Hausfrauen, welch nachbörslich kaufen oder ihr Gold verkaufen um der FED einen Gefallen zu tun.
          Meine Meinung, wer Aktien in ein Depot tut ist entweder völlig verrückt oder ein notorischer Spieler, welcher süchtig ist.
          Harz4 sind da sicher auch darunter, mit dem Hintergrund, dass man deswegen dazu geworden ist. Und spielsüchtige Hausfrauen und Studenten mag es auch geben.
          Das Gross dieser Zocker aber sitzt in den Grossbanken und handeln auf Befehl.

  14. @Translator

    Die heutige Situation ähnelt der von 1928/29 wie ein Ei dem anderen.
    Erhöht die FED die Zinsen weiterhin, wird es ein Szenario wie 1929 geben, freilich viel gewaltiger und in ihren Konsequenzen geradezu apokalyptischer als damals.

    Erhöht die FED die Zinsen hingegen nicht, geschieht zwar dasselbe aber erst später, möglichweise viel später. Was aber auch immer die FED tut, es wird das Falsche sein. Die einzige Frage die offen bleibt, geschieht es früher oder später.

    An Spekulationen, wann es denn nun ganz konkret soweit ist, beteilige ich mich natürlich nicht. Das überlasse ich den Wirtschaftsexperten.

    • Wolfgang Schneider

      @Krösus
      So ist es. Erhöhen die Notenbanken die Zinsen, platzt die Schuldenblase. Erhöht man sie nicht, kommt keine Inflation zustande, durch welche die Schuldner-Staaten ihre Schulden entwerten, was natürlich auf Kosten der Menschen (Sparer, Kleinanleger usw.) geschieht. Wie auch immer, jede Entscheidung wird die falsche sein und bestenfalls den Zusammenbrauch hinausschieben. Du hast mal gesagt, da ist kein Systemfehler, das System selbst ist der Fehler, und das stimmt. Zur Not wird man zur Ablenkung die Menschen gegeneinander (uns auf die Russen) loshetzen, auf BILD & Co. wird Verlaß sein.

  15. Ob der Crash nun kommt oder nicht ist mir schnuppe ,ich will ruhig schlafen und nicht um die Fruechte meiner Arbeit betrogen werden.Das und nur das ist wichtig.

  16. Wolfgang Schneider

    @Hans-Jürgen Weber
    Hier für Dich ein ganz spezieller musikalischer Gruß von mir.
    Das Lied der Dümpfe
    https://www.youtube.com/watch?v=L14dxvSyCrk

    Sagt mal, von wo kommt ihr denn her? Von der Wall Street, bitte sehr!
    Zocken alle da so rum wie ihr? Ja, die zocken so rum wie wir.
    Soll ich euch vom Zinslein singen? Ja, wir wollen es erbringen.
    Lockt man mit Bitcoin euch hervor? Wer sowas hat, der ist ein Tor.

    (Gesprochen) Der Moneten-Dumpf fängt an: (Flötenspiel)
    So, singt mal mit. La, la, la, la, …
    Und nun die zweite Stimme: La, la, la, la, …
    Und nun alle zusammen: La, la, la, la, …

    Ist denn der Blankfein wirklich Gott? Nein, er verkauft den Leuten Schrott.
    Und auch nicht der Rothschild-Mann? Nein, der betrügt doch, wo er kann.
    Gibt es eigentlich sehr viele Dümpfe? Ja, so viel, wie Bestechungs-Sümpfe.
    Finden Dümpfe Steuern fein? Nein, so ein Scheiß muß echt nicht sein.

    La, la, la, la, … He, wir sind hier nicht bei Bernie Madoff. La, la, la, la, …
    (Gesprochen) Du, muß das wirklich sein? Yes, Sir! La, la, la, la, …

    Warum sind die Zinsen klein? Sie sollen gar nicht größer sein.
    Kauft ihr die Junk-Bonds von der Fed? Gold im Tresor ist schon ganz nett.
    Habt ihr auch Banken in Dumpfhausen? Ja, davon kriegt man nur das Grausen.
    Was möchtet ihr am liebsten tun? Zocken ohne auszuruh’n.
    La, la, la, la, …

    • autoverkäufer

      Wolfgang Schneider,

      die beiträge von Hans-Jürgen Weber
      habe ich immer sehr gern gelesen.

      – das hier isser nich.

      —————————————

      – kingt eher etwas wie der beratungssüchtige schlaymeyer:

      https://www.goldreporter.de/schweizer-handelsdaten-zeigen-starken-anstieg-der-goldnachfrage/gold/50162/

      – er hatte aber auch einen anderen schreibstil, mit sicherheit ein fake?

      • Wolfgang Schneider

        @autoverkäufer
        Mea culpa. Hab da zwei falsch verwechselt, die zwei ganz anders verschiedene Unterschiedliche sind. Hans-Jörg Hofer und Hans-Jürgen Weber Deswegen jetzt ein Lied zur Wiedergutmachung.
        https://www.youtube.com/watch?v=PRRn2s99_xA

        Freude schöner Druckerpressen, Geldstrom aus dem Draghi-Haus.
        Alle Schulden sind vergessen, Aktienmarkt der rastet aus.
        Deine Zinsen ringen nieder, was der Markt sonst hätt‘ geheilt.
        Alle Menschen werden rüder, wo des Falschgelds Prügel weilt.

        Wem der große Wurf gelungen, eines Goldbugs Freund zu sein,
        wer ein Kilo Gold errungen, mische seinen Jubel ein!
        Doch wer auch nur einen Bitcoin sein nennt auf dem Erdenrund,
        und ist dann bankrott, der stehle weinend sich aus diesem Bund.

        Falschgeld trinken alle Banker an der Brust der EZB.
        Ist es dann verzockt, ist mir egal, es tut den andern weh.
        Das Ersparte von den Leuten, alles ist hinfort und weg.
        Renten und Versicherungen, alles futsch, hat keinen Zweck.

        Geldgier heißt die starke Feder in der menschlichen Natur,
        Gier und Dummheit treibt die Räder in der großen Weltenuhr.
        Zinsversprechung lockt die Dummen, Trugbild hoch am Firmament,
        Omas Geld aus ihrem Kissen an der Börse heut verbrennt.

  17. Wie spekulativ die Börsen sind und die Aktien nichts mit den Werten zu tun haben, zeigt das gestrige Beispiel.
    Allein die vage Nachricht per Twitter, dass China im Streit angeblich nachgibt, verleitet die jungen Fondmanager auf Druck der der Notenbanken zum Kaufrausch.
    Firmen, welche man gestern nicht mal mit der Kneifzange anfasste, werden heute grosszügig gekauft.
    So kauft und konsumiert doch endlich, dchrie Draghi ins Telefon.
    Habt ihr keinen Twitter ?
    Die armen Anleger können einem leid tun. Kein wunder, dass die Deutschen einen weiten Bogen um Aktien machen und das anderen “ Investoren“ überlassen.
    Montag Twitter Trum das Gegenteil und man verkauft alles mit 10% Abschlag wieder, an angebliche Schnäppchenjäger.
    Hoffentlich wird Gold noch billiger, für die Vernünftigeren zum aufstocken.

    • @renegade

      Genau, volle Zustimmung. Völlig krank das System. Das Finanzsystem hat mit der Rralwirtschaft praktisch nicht mehr viel zu tun.

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