Freitag,30.Juli 2021
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So teuer sind jetzt Silber- und Goldmünzen

Goldmünzen, Krügerrand (Foto: Goldreporter)
Krügerrand-Goldmünzen: Das durchschnittliche Aufgeld am 28. Februar 2020 unterhalb von 4 Prozent (Foto: Goldreporter)

Die Aufschläge für Silber- und Goldmünzen sind über Ostern hinweg leicht angestiegen und befinden sich weiter über Vorkrisen-Niveau.

Krügerrand-Goldmünzen

Eine Krügerrand-Goldmünze kostet am Freitagnachmittag durchschnittlich 1.542 Euro. Basis ist unsere wöchentliche Marktbeobachtung, in der wir die Preise von fünf deutschen Edelmetall-Händlern abrufen.

Der Goldpreis am Spotmarkt notierte zum gleichen Zeitpunkt bei 1.467 Euro. Somit ergab sich ein Aufgeld von 5,12 Prozent. Im Vergleich zur Vorosterwoche ist der Aufschlag leicht angestiegen. In „normalen“ Zeiten bekam man einen Krügerrand regelmäßig mit einem Aufgeld von weniger als 4 Prozent.

Maple-Leaf-Silbermünzen

Eine Silbermünze der Sorte Maple Leaf kostete im Mittel 26,78 Euro pro Unze. Bei einem Silberpreis von 21,15 Euro resultierte daraus ein Aufgeld von 26,6 Prozent. Das ist in unserer Zeitreihe der höchste Wert seit dem 5. März 2021. In Zeiten vor Corona waren die Silberunzen mit Aufschlägen von rund 22 Prozent zu haben.

Goldmünzen, Silbermünzen, Aufgeld, Preise, Goldbarren

100-Gramm-Goldbarren

100-Gramm-Goldbarren haben wir am Freitag mit einem Durchschnittspreis von 4.857 Euro erfasst. Das ergab ein Aufgeld von 2,75 Prozent. Weniger als 2 Prozent waren in ruhigen Marktphasen der übliche Aufschlag für diese Goldeinheiten.

Goldreporter

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14 KOMMENTARE

  1. So teuer sind die jetzt?

    Dann doch lieber warten, bis der maruti-Preis kommt, oder, noch besser, das berühmte Ukunda-Tief aufzieht.
    Herrschaftszeiten, wer sich jetzt immer noch am Preis orientiert, möchte im Spätsommer auch sicher gern wieder nach Griechenland fliegen. Könnte auch was werden, wenn die Herde dann schon immun ist. Vorher aber nicht vergessen, am 26.09. noch schnell die Zustimmung zu geben bzw. dem Vorstand die Entlastung zu erteilen.

    • Ja freilich orientiert man sich am Preis. Alles andere waere ja dumm. Gold ist ein Investment wie jedes andere auch. Dass die Finanzwelt untergeht, hoeren wir schon seit 2008. Also keiner muss Panik bekommen, dass morgen nur noch mit Silbermünzen bezahlt werden kann. Vielleicht in drei oder vier Jahren, mag sein, aber bis dahin sollte man sich günstige Goldpreise rauspicken und nicht zum Hoechstpreis. Oder kauft sich jemand ein Haus am Hoehepunkt der Immoblase? Gibt sicher Einige, durch Panik dahingetrieben, weil morgen das Geld wertlos sein soll. Gewinner sind immer die, die in der Krise einen Reibach gemacht haben. Mit der Angst der Leute. Ich warte immer noch auf die Maruti/Ukunda Preise. Kann aber auch sein, dass mir die Warterei zu bloed wird, und ich den Dachboden ausbaue. Handwerker wird man sich in zehn Jahren auch nichtmehr leisten koennen.

      • @Löwenzahn
        Vor 2 Tagen schreibt die Kleine Zeitung: Baumaterialien – Preise explodieren , zum Teil
        eine Preissteigerung von 100% in wenigen Wochen.
        Jahrzehnte lang dümpelten die Holzpreise am Boden dahin, haben sich in Wochen verdoppelt.
        Alles geht nach China und USA.
        Dieses Geldsystem liegt in den letzten Zügen.
        Ich bin kein Hellseher, aber es ist eine gefährliche Zeit Fiatgeld zu horten.

        • Oh ja, das befürchte ich auch. Und es wird nicht nur in der Baubranche passieren. Die galoppierende Inflation wird überall kommen.
          Wenn es doch schneller kommen sollte, als angenommen (ich annehme), wäre es doch vernünftiger, das FIAT in Gold umzuwandeln, auch wenn es noch runter gehen sollte. Und dann wieder zurückwandeln, wenn man was ausbauen will/ oder anders gebrauchen. Sogesehen als Zwischenspeicher. Nur stellt sich die Frage, was, wenn Gold wirklich noch bis 1400 runterkommt, man hat dann bei 1700 eingekauft, und braucht das Geld dann, wenn es zum Tiefpunkt steht?
          Ist ein ähnlicher Verlust wie gesunkene Aktienpapiere, oder aber man schafft sich einen Kredit an, die Zinsen sind minimal, und tilgt ihn dann, wenn das Gold wieder an Fahrt aufgenommen hat?
          Weiss nicht, ob das klug wäre?

        • @Bauernbua Ein Zimmermann erzählte mir
          Dasselbe fuer Deutschland Preis fuer lfd.m.Dachlatte glatt verdoppelt.Da braucht man sich ueber Immopreise nicht mehr wundern der Inflationszug nimmt Fahrt auf.

    • @ Christof777

      Das Tief das du ansprichst gilt ja seit dem überspringen der 1524.- nicht mehr !!!!! Wurde damals auch des öfteren geschrieben !!!

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  3. Während die Schamen Maruti und Ukunda neue Tiefs ausloten und der legendäre Radi [O-Ton: „Heute singt schön die preise wieder. Ich frage mich ob ich für ein kaufen noch bieshen warte; Ob das noch weiter singt oder nicht.“] sein Dasein im Wartesaal fristet, tobt woanders das wahre Leben.

    Um die Ukraine droht ein neuerlicher Waffengang.

    Die veritable Drohung von Dmitri Kosak, dem stellvertretenden Leiter der russischen Präsidialverwaltung, es bedeute den „Anfang vom Ende der Ukraine“, sollte Kiew militärische Handlungen im großen Maßstab im Donbass beginnen, passt vordergründig ins mediale Bild von der russischen Soldateska, die unvermittelt an der Ostukraine aufläuft und den fragilen Burgfrieden bedroht. Dabei ist zunächst festzuhalten, dass Kiew in den letzten Tagen und Monaten einen nicht unwesentlichen Anteil an der militärischen Eskalation beigetragen und öffentlich erklärt hat, dass das 2015 ausgehandelte Minsker Abkommen zur Lösung der Krise im Donbass für die Ukraine keinerlei Bedeutung mehr hat. Offenbar erwarten die ostukrainischen „Volksrepubliken“ und unehelichen Kinder Rußlands einen ukrainischen Großangriff.

    https://www.n-tv.de/politik/US-Kriegsschiffe-auf-Kurs-ins-Schwarze-Meer-article22480065.html

    https://www.heise.de/tp/features/Hoher-Kreml-Beamter-sieht-Anfang-vom-Ende-der-Ukraine-6009538.html

    • @ Thanatos

      Ich hätte persönlich nur mehr ein Tief von 1554-1620.- usd am Radar.
      Doch die Zeit wird es uns weisen, wie tief es wirklich noch geht
      Wünsche allen noch einen schönen Sonntag

      • @Ukunda

        Aber wir warten doch alle so sehnsüchtig auf ein ‚Kaufsignal‘! Signalisieren die 1554,87-1620,19 Dollar bereits die ‚Trendumkehr‘? Die Retracements nach dem genialen Fibonacci kennen schließlich verschiedene Widerstandslevel. Endet der negative Trendkanal nun bereits bei 23,8%, 38,2%, 50,0% oder 61,8%? Und was ist mit den 100%, von denen die Charttechniker nicht so gerne sprechen?

        Nein, ich sehe immer nur die Extensions [nicht die der Haare, Anm. der Red.], also die Chancen, die uns Fibonacci freilich auch feilbietet. Man nehme ein beliebiges Retracement, z.B. 38,2%, und addiere 100% – und schon hat man ein schönes Kursziel.

        Chapeau!

  4. @Thanatos

    Eigentlich brauchen die „Mainstream Medien“ überhaupt keine weiteren
    Ablenkungsmanöver“ mehr – das „Uckermarksche Corona-Ermächtigungsgesetz“
    bietet Schlagzeilen genug.

    Neben dem aktuellen Thema „Ukraine“ bietet sich noch das südchinesische Meer als
    Krisenherd an – China will Taiwan zurück „in‘s Reich holen“ – und
    zwar innerhalb des nächsten 5-Jahresplans.

    Wenn demnächst russische /nordkoreanische [sic!] U-Boote vor der „Freiheitsstatue“
    in New York auftauchen, bekommt Uncle Sam vielleicht einen leichten Vorgeschmack
    davon, wie es sich für die Russen anfühlt, wenn die NATO
    [ ? sıupuǝnq-sƃunƃıpıǝʇɹǝʌ uıǝ lɐɯ sɐp ɹɐʍ ] in ihrem Vorgarten „wildert“ und die Ukraine
    einlädt, Teil der Nato zu werden?

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    • @Klapperschlange

      Claro, allerdings besteht der klitzekleine Unterschied darin, dass es sich bei den USA um das IMPERIUM handelt. Selbst wenn dessen Mindesthaltbarkeitsdatum [MHD] bereits abgelaufen ist – God’s Own Country quasi als der degenerierte Adel, der die Zeichen der Zeit [„Junkerland in Bauernhand!“] noch nicht erkannt hat. Aber vom Selbstverständnis her ist ja noch alles in Butter.

      Die Hybris der Amis wird sich nochmal rächen – Instant Karma!
      https://www.der-postillon.com/2017/05/super-zerstoerer.html

      Apropos: Wieso eigentlich intervenierte der „Westen“ ausgerechnet in der Ukraine, einem Staatsgebilde, welches sich ökonomisch in der Auflösung befand? Washington und Brüssel ging es vornehmlich darum, die Formierung eines eurasischen Konkurrenzbündnisses zur EU zu unterminieren. Denn schließlich gab es den vom Kreml forcierten Plan einer „Eurasischen Union“, strukturiert ganz nach dem Vorbild der EU als transnationales Bündnissystem. Neben Kasachstan und Belarus sollte diese ‚Union‘ auch die Ukraine umfassen.

      Und so wie sich Lateinamerika für das IMPERIUM als bloßer Appendix seiner Interessen darstellt, so hatte sich der europäische Westen schon längst daran gewöhnt, Osteuropa als seinen ‚Hinterhof‘ zu betrachten. Die USA wiederum müssen schließlich mit dem Supermacht-Status ihre Weltleidwährung retten und konnten deswegen auf keinen Fall die Etablierung eines einheitlichen eurasischen Wirtschaftsraumes hinnehmen. Daher auch die äußerst allergischen Reaktionen auf jegliche Annäherung zwischen Deutschland und Russland – Stichwort Nord Stream II.

      Aber wem sage ich das!?

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  6. @Klapperschlange Es wird nicht mehr lange dauern und man kramt den alten Adenauer seine Notstandsgesetze hervor.Notbremse haben wir ja schon.

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