Donnerstag,25.April 2024
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Trendverschiebung bei Goldpreis und Aktien?

Nachdem der Januar für Gold und Aktien gleichermaßen gut gelaufen ist, stellt sich nun die Frage: Trennen sich jetzt die Wege der beiden Anlageklassen? 

Gold, Goldreporter, Kolumne, Goldmünzen

Von Jürgen Fröhlich

Der Januar ist in Sachen Goldpreis nach Vorschrift gelaufen. Auf Basis des Londoner Referenzkurses beendete das Edelmetall den ersten Monat des Jahres mit 1.923 US-Dollar beziehungsweise 1.772 Euro pro Unze. Damit sprang zum Jahresauftakt ein Kursgewinn von 6,1 Prozent oder 4,3 Prozent (in Euro) heraus. Die saisonalen Vorgaben für den aktuellen Monat haben wir hier skizziert: So entwickelt sich der Goldpreis im Februar

Zinserwartungen

Die Zinsentscheidungen in dieser Woche entsprachen den Erwartungen. Denn die Fed setzte die Federal Funds Rate um 25 Basispunkte nach oben und die EZB den Leitzins um 50 Prozentpunkte. Sehr interessant zu beobachten war die Kursreaktion an den Märkten.

Der Goldpreis gab gestern fast 2 Prozent ab, während der DAX (+2 %) und NASDAQ (+3 %) deutlich zulegten. Und damit trat erstmals eine Entwicklung ein, die ich in meiner Kolumne vom 13. Januar als die Veränderung des „Narrativs“ beschrieben und in der Newsletter-Ausgabe vom 20. Januar mit dem Titel „Gold und Aktien: Darauf muss man sich vorbereiten!“ näher erläutert habe.

Gold, Gold-Dow-Ratio
Dow-Gold-Ratio seit 1990 (Dow-Jones-Index geteilt durch Goldpreis): In den vergangenen zwei Jahren blieb das Verhältnis von US-Aktienmärkten und Goldpreis relativ konstant im Bereich zwischen 17 und 20 (Bsp: 1 Dow-Jones-Anteil = 17 Unzen Gold). Vor der Zeit der Dauerkrisen gab es hier viel stärkerer Schwankungen und: gegenläufige Trends.

Narrativ-Wechsel?

Wenn die Zinserwartungen weitgehend manifestiert sind und der Zinspfad für die kommenden Monate vorgegeben zu sein scheint, dann wenden sich die Analysten anderen Themen zu. Beispielsweise geht es dann wieder stärker um die konjunkturelle Entwicklung und die Unternehmensgewinne. Das heißt auch, Aktienmärkte und Goldpreis könnten nun unterschiedliche Wege beschreiten, anders als in den vergangenen Monaten.

Goldpreis vs. Aktienmärkte

Das kann für Gold nach oben und für Aktien nach unten gehen, wenn die wahrgenommenen Marktrisiken steigen. Ebenso ist aber denkbar, dass es umgekehrt läuft („Risk-off-Modus“). An den Börsen wird die Zukunft gehandelt. Es war zuletzt bereits vieles an Ungemach in den Kursen eingepreist. In diesem Fall reicht es meist aus, wenn die Erwartungen bei den Unternehmensgewinnen übertroffen werden, um die Kurse anzuheben.

Allerdings enttäuschten die großen Tech-Konzerne Apple, Amazon und Google in dieser Woche mit ihren Geschäftsergebnissen. Somit gibt es auch Anhaltspunkte einer kurzfristigen Übertreibung an den Aktienmärkten.

US-Konjunktur

Was spricht gegen eine Verschiebung der Trends bei Gold und Aktien? Am heutigen Freitagnachmittag gab es die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat. Diese sind deutlich besser ausgefallen als erwartet. Dazu kommt: Die Lohninflation zog etwas stärker an als prognostiziert. Kommen damit die Zinssteigerungsängste doch wieder hervor? Denn nach Bekanntgabe sanken die Kurse von Gold und Silber. Aber auch die Aktienindizes gaben nach. Die Edelmetalle litten allerdings deutlich stärker.

Goldpreis-Perspektive

Charttechnisch war Gold zumindest auf Dollar-Basis kurzfristig überkauft. Ein Rücksetzer bei den Edelmetall-Kursen wird somit wahrscheinlicher. Das muss nicht bedeuten, dass Goldanleger ein mieses Jahr droht. Dies könnte geschehen, wenn die geopolitischen Risiken sich plötzlich in Luft auflösen (Russland/Ukraine, China).

Deutlich schwächere Preise bei Gold und Silber wären in jedem Fall eine Kaufgelegenheit. Denn was immer in naher Zukunft geschieht, die Geldwertstabilität ist nicht nur offensichtlich (durch hohe Inflation) in Gefahr. Am Ende werden die Kosten der Dauerrettung auch im Euroraum zu einer neuen Währungskrise oder gar zu Staatskrisen führen. Und darauf muss man vorbereitet sein.

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32 Kommentare

  1. Nunja, bei knapp 100 Dollar runter binnen nur eines Tages, hier sehr typisch wieder mal der Freitag, kann man nicht mehr so einfach über Erwartungen in die Zukunft sprechen oder deren Ängste.
    Denn solche kommen an der Börse nicht innerhalb von Sekunden, wie bei Hausfrauen.
    Man muss klar und deutlich sagen, hier wurden vorsätzlich Eingriffe in den ohnehin von Banken kontrollierten Markt vorgenommen. Aus welchen Motiven sei mal dahingestellt.
    Ich habe immer wieder mal erwähnt, dass das Kartell durchaus im Stande ist, den Goldpreis schlagartig um 100 Dollar zu senken und es ist auch heute noch imstande, den Goldpreis innerhalb von ein paar Wochen zu halbieren.
    Was heisst, von 1900 Dollar auf 950 Dollar tiefer zu legen.
    Das hat es ( das Kartell) in der Vergangenheit schon 2 mal bewiesen.
    Also, keine Sorge, aller guten Dinge sind 3.
    Deshalb grosse Vorsicht mit „ich gehe jetzt all in oder so“
    Das halbieren des Vermögens klappt auch mit Bitcoins genau so gut. :)

    • @maruti

      An die 1000 für eine Unze glaube ich nicht. Dann könnte man ja das auch physisch zu so einem niedrigen Preis kaufen, theoretisch jedenfalls. Denn es wird keinen Händler geben der das macht, der schließt vorher die Bude,

      Jedenfalls würde es den physischen Handel kurzzeitig unterbinden,

      Dann würden auch die Minen schließen, die können für 1000 auch nicht abbauen. Ich glaube nicht, dass das gewünscht ist. Da wird dann schon Russland und China gegenhalten. Die haben auch die Finanzkraft das aufzuhalten.

    • @Maruti
      Genau die 950 Euro (Dollar) sagt Harry Dent auch voraus. Und das schon seit Jahren. Naja, wenn er das sagt bin ich beruhigt:-)
      Ich meine 2002-2005 hatte er im DOW 100000 Punkte vorausgesagt.
      Irgendwann wird er evtl. Richtig liegen. Oder auch nicht…
      Schönes Wochenende

      • @themac
        Ich gönne niemandem, auch denen nicht, welche mich nicht mögen (Was ich durchaus verstehen kann :), dass sie ihr Gold viel zu teuer einkaufen. Das liegt nicht daran, dass ich letztere so sehr liebe, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ich das Bankenkartell nicht mag und eben diesen den Profit nicht gönne.
        Wenn man mir andere Absichten unterstellt, sei es drum, ich bin nicht nachtragend, Hauptsache die Banken und Versicherungen bekommen nichts.
        Dafür nehme ich alles in Kauf.

    • @ Maruti

      Wie schon fast vor 2 Wochen beschrieben 1980.- wäre der letzte Wiederstand gewesen und für mich war klar das ein scharfer Rücksetzer kommt !!!!
      Wie weit der gehen wird keine Ahnung, der Chart zeigt mir an 1606-1700.- usd
      Fürs erste Halbjahr würde ich keinen Pfenning wetten auf Gold,vielleicht fürs 2. Halbjahr.
      Doch 2024 sollte ein sehr gutes Jahr für Gold werden wo ich auch die 2474.- usd am Radar habe
      Montag fliege ich für 8 Tage nach Singapur rüber und den Rest vom Urlaub, verbringe ich dann bei meinem Freund in Thailand ( Rawai Beach)
      Nun wünsche ich Dir und allen Goldbullen und ein entspannt schönes Wochenende

    • Die $950 wirst du niemals wieder sehen außer vielleicht in einer neuen Währung aber natürlich mit einem ganz anderen Wert . Die Goldbestände der Finanzmafia schmelzen schon jetzt dahin wie ein Eis im Hochsommer und das bei diesen Kursen deshalb wäre es reiner Selbstmord wenn sie mit dem Goldpreis viel tiefer gehen würden . Es ist schon rund 1 Jahr her als ich sagte das wir nicht unter die $1600 Marke fallen werden es ging glaube ich bis $1610 aber nicht drunter während hier glaube Maruti von $1400 und tiefer geschwafelt haben .. Die Welt steht am Abgrund wirtschaftlich und geopolitisch und das wird sich noch weiter verschlimmern bis zum Systemwechsel und bis dahin werden die physischen Edelmetalle der beste Schutz bleiben und das erkennen immer mehr Menschen .

      • @goldi
        An 950$ hoffe und glaube ich auch nicht, aber sag niemals nie. Ein Gesetz sagt, wenn auch nur die geringste Möglichkeit besteht, dass ein Zustand eintritt, dann wird er auch irgendwann eintreten.
        Übrigens glaubte auch bis 2013 niemand an die 900 Dollar nach dem Desaster der Notenbänker und Wallstreet Leute.
        Denken Sie daran, dass Gold und Fiatmoney sich diametral gegenüberstehen und marktökonomische Gesetze nich gelten können bzw. dürfen.
        Die Charttechnik stimmt schon nur gibt es eben Leute, welche diese Technik ausnützen um den Goldpreis in bestimmte Richtungen zu lenken.
        Mittels rechtzeitig abgestimmter kleiner Hebel.

      • @ Goldi
        Darauf würde ich nicht wetten !!!!!!
        Mein Chart zeigt nach der 5 Welle aufwärts auch einen massiven scharfen Rüchsetzer der wirklich noch unter 1000.- usd führen kann !!!!!!! Solltest dir einmal den Chart von Gold kurz bevor und während Weimarer Republik ansehen
        Ich weiß es ist nicht anders bei Bitcoin gewesen da haben Die meisten auch geschrieben nie mehr unter 30.000.,- Lach***** der Markt war schon immer irrational

        • @Ukunda
          Bin mir aber auch nicht sicher, ob man Bitcoin mit EM vergleichen kann/sollte.
          Nimmt man den Strom weg, ist Bitcoin gleich Null. Das wäre dann die Monsterwelle.

    • @ Maruti:
      An die 950 Dollar glaube ich nicht, weil imho die Förderkosten bei den gestiegen Energiepreisen bereits höher liegen. So weit lässt sich der Preis pro Unze nicht drücken, selbst wenn es gewisse Banken und sonstige Akteure wollen. Das es einen Rücksetzer um ein paar hundert Dollar geben kann, kann ich mir gut vorstellen.

  2. Ein Narrativ- bzw. Paradigmenwechsel ist m.E. plausibel. Das Abflachen der Zinserhöhungen seitens der Fed scheint festgezurrt, auch wenn die letzten Mohikaner unter den Zinsdefätisten angesichts der positiven Meldungen aus den ökonomischen Schützengräben schob wieder von einem neuerlichen Aufflackern der Zinskeule fabulieren [positive Daten => zinspolitischer Spielraum in Sachen Inflationsbeämpfung, so die Logik].

    Aber der heutige Datenhammer hatte es auch wirklich in sich.
    Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie beispielsweise die Daten zum Arbeitsmarkt zustande kamen. Der gemeine Wald- und Wiesenanalyst sieht einach nur „mind-blowing“ News.

    Die US-Arbeitsmarktdaten [Non Farm Payrolls für Januar) sind mit 517.000 neuen Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet [Prognose war +185.000 Stellen; Vormonat war 223.000, nun auf 260.000 nach oben revidiert]. Der massive Zuwachs soll sich über alle Sektoren erstrecken.

    Die regierungsoffizielle US-Arbeitslosenquote liegt nun bei 3,4% [Prognose war 3,6%].

    Und dann eine weitere Überraschung der 3. Art: Der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen für den Monat Januar. Wir erinnern uns, der ISM für’s Gewerbe diese Woche kam aus Finsterwalde.

    Hauptindex 55,2 [erwartet 50,4; Vormonat war 49,6].
    Auftragseingang 60,4 (Vormonat 45,2 ).
    Beschäftigung 50,0 (Vormonat 49,8).
    Geschäftsaktivität 60,4 (Vormonat 54,7).

    https://finanzmarktwelt.de/wirtschaft-usa-ism-index-service-deutlich-besser-260147/

    • @thanatos
      All das hätte zu einer schärferen Zinsanhebung führen müssen. Da solches aber nicht geschah, kann nur heissen, so ganz vertraut die FED den Zahlen wohl doch nicht und agierte nach dem Motto:
      „schau mer mal“

      • Aber @Maruti,

        was soll ich denn jetzt damit anfangen? Ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos und will auch auf keinen Fall so böse sein wie @Goldi.
        Sagen Sie mal, fließt das einfach so aus Ihnen heraus?

        „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen //
        Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“
        Bertolt Brecht, Der gute Mensch von Sezuan

        • @thanatos
          bingo, das fliesst so aus mir heraus, statt aus der Finanzmarktwelt oder dem Berti ( dem Brecht).
          Wie gesagt, eigene Gedanken sind in, nicht indoktrinierte.
          Tja, da kann man nix machen, es ischt, wie es ischt
          (Frühstück bei Stephanie).

  3. Ich plädiere für beruhigten Geist und die ruhige Hand.
    Wir investieren in Gold und nicht in frische Erdbeeren.
    Kaufen und ggfs. lange liegen lassen.
    Langfristiger Werterhalt, dafür ist es da.
    Auch 900 für 1 oder 2 Jahre wären mir komplett egal.
    In dem Fall werden noch die übrigen Papierfetzen zusammengesammelt und in Gold investiert.

    Zu Aktien: Gold gab es schon, als es AEG, Grundig, Hoechst und 1000 andere Unternehmen noch gab.
    Die gibt es nicht mehr und ihre Aktien sind Papiermüll.
    Gold wird es auch noch geben, wenn sich kein Mensch mehr an Tesla oder Meta erinnert.
    Nur die Ruhe !
    Auf neudeutsch: Keep calm and carry on.

    • Beim Kurs von 900 egal was gibts sicher hohe Nachfrage aber kein Angebot sprich niemand verkauft und produziwrt wird viel weniger werden.

  4. @Schreinermeister
    Genau dies sind die richtigen Worte.
    Die Höchst Aktie hatte ich sogar viele Jahre selbst im Depot und AEG war lt. Slogan sogar
    “ aus Erfahrung gut“.
    Vielleicht kommt der Feind sehr bald von Norden
    mit einem Verbündeten und umzingelt die Hauptstadt. Die Leos kommen zu spät und die Abrams sowieso überhaupt nicht.
    Dann kommt richtig Panik auf und alle Dummschwätzer sind ratlos.
    Aktien sind dann fast wertlos und für EM gibt es
    keine Kurse mehr weil keiner verkaufen will.
    Dann darf Maruti getrost seine Jammerharfe
    anwerfen!

    • Donaustreuner:
      Die Leo-Kanonen werden per Hand geladen. Werden mehr als zwei alte T-72 auf einen Leo angesetzt, kommt der Ladeschütze nicht schnell genug hinterher. Die zugesagten Geräte können also keine Gamechanger werden. Der Russe hatte vor Kriegsausbruch etwa 11.000 Kampfpanzer und seine Verluste werden zwischen 1.000 und 2.000 Stück geschätzt. Das Ergebnis ist damit eindeutig absehbar.
      Wenn die Ukraine auch fortan nicht verhandeln will, bleibt nur die Möglichkeit, mit dem Kopf solange über Wasser zu bleiben, bis man den Westen mit in den Krieg hineingezogen hat. Das Blöde dabei ist, dass unsere Politik und unsere Medien alles dafür tun, damit dieser Irrsinn zur Realität wird.
      D.h. also, dass nach wie vor viele Ukrainer und Russen sterben werden und dass zu gegebener Zeit auch viele Menschen anderer Nationalitäten sterben werden. Dabei ist schon jetzt klar, dass Deutschland neben der Ukraine und Russland zu den Verlierern dieses unfassbaren Schwachsinns gehören wird.
      Und eines sollte man nicht vergessen: es ist die SPD als Partei des “kleinen Mannes“ und es ist die grüne Friedens- und Naturschutzpartei, die federführend darauf hinarbeiten, dass wir uns auf ein aussichtsloses Kriegsabenteuer einlassen.

      • @racew
        Diese westlichen Kriegsgeräte sind Verbundgeräte.
        Einer alleine kann da nichts ausrichten. Er muss in einen sehr komplexen Verbund eingesetzt werden.
        Ähnlich, wie ein Schweissroboter bei VW alleine keinen Golf bauen kann.
        Es wird in derPresse sehr viel laienhafte Propaganda betrieben. Ein Gamechanger können selbst 50 oder 100 dieser Dinger niemals sein.
        Da braucht es schon sehr viel komplexe Infrastruktur dazu, nebst Ausbildung, Logistik und strategisches Denken. All das fehlt. Und damit ist das Desaster vorprogrammiert.
        Für diejenigen, welche das nicht verstehen, Man kann auch mit einem Serien Mercedes der S Klasse keine Wüsten Ralley gewinnen. Jedes Kamel wäre schon im Vorteil.

  5. Gold ist das Geld aller Länder dieser unserer Erde .
    Das war so, dass ist so und das bleibt so.
    All das Papiergeld was es zur Zeit gibt würde nur ein einziges Gramm schon über 670 – Euro kosten wenn nicht der Goldpreis extrem sabotiert und manipuliert werden würde.
    Aber die Geschichte der Menschheit wird sich wiederholen was schon immer der Fall war.
    Der Ausverkauf aller Rohstoffe ist bekannt und mit billigen nicht mehr lange zu halten.
    Wir, und ich meine meine Generation wird noch erleben, das Gold und Silber das neue Geld wieder wird. Für mich als Ostdeutscher war es normal kein Gold kaufen zu können. Weil unbezahlbar und auch nicht zu bekommen. Wir waren ein Land wo das Geld nix wert war. Aber heute weiß ich, dass Deutschland von heute über 700 mal mehr Staatsschulden hat als die DDR je hatte.
    Schon komisch das die DDR trotz allem sichere Renten mit 60 Arbeitsjahren hatte
    Sozialpolitik war auch besser wie heute.
    Die Arbeiter und Bauern hatten eine Stimme.
    Auch hatten unsere Politiker einen Beruf erlernt.
    Will damit sagen kauft Gold um eine sichere Zukunft zu bekommen.
    Gold ist nicht teuer, Gold ist noch viel zu billig.

    • @HM
      Ab Mitte der 1980er waren wir autark. Bis auf Kaffee, Südfrüchte etc. Das kleine unscheinbare Land hat sich selbst ernährt. Mit dem, was bei uns wuchs. Fleißige Bauern. Dazu sehr viele Kleinerzeuger privat. Meine Familie hatte stets 70 Hühner auf dem Hof, die frei herumliefen. Jeden Tag 45 Eier. In der DDR wurden 93% der Eier so erzeugt. Hühner-KZs hatten wir keine.
      https://www.youtube.com/watch?v=5FmmDrENWs4
      Den 33-Sekunden-Link muß ich nicht kommentieren. Der Agrar-Haushalt macht den Löwenanteil der Brüsseler Umverteiler und Marktverzerrer aus. Unsere Staatliche Plankommission, geleitet von Gerhard Schürer, Mitglied des SED-Politbüros, hat weniger Schaden angerichtet.

      • @WS Wir Ossis wurden in der DDR ja auch noch zur Arbeit erzogen ,während die Jugend mit dem heutigen Bildungssystem zur Faulheit erzogen wird.Die Grundsteuerkacke habe ich letzte Woche abgegeben,zum Glück nur ein Grundstück,ich fahre nachher nach Berlin Münzenmesse.Einer der ganz seltenen Gründe in diese Stadt zu fahren.

  6. Selbst wenn sie es schaffen, den Preis nochmal auf dreistellig zu drücken, so ist und bleibt das Edle für mich eine langfristige Anlage. Wobei ich mehr auf Silber setze. Ich danke Prof. Bocker für den Hinweis, daß 80% der Ag-Förderung von der Industrie gefressen werden. Ein Silber-Verbot? Das wird wie bei der Prohibition. Da sind einfach zu viele, welche die Droge brauchen. Das Nachbarland Polen liegt 6km von mir weg, und die Grenze ist offen.
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/16508326-zins-entscheid-gold-blickt-richtung-allzeithoch
    Siehe die Tabelle: „Central bank gold purchases hit highest since 1967“.

    Warum sehe ich die Dinge so?
    https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/target2/target2-saldo/target2-saldo-603478
    TARGET2-Saldo, Forderungen der Bundesbank aus TARGET2
    Stand zum 31. Dezember 2022: 1.269.075.983.239,31 €

    Ich muß die bekackte Grundsteuer-Erklärung noch einreichen. Hab ein Häuschen mit Garten (zus. 900m²), was der Erbteil vom Vater ist. Bei Seelow, der kleinsten Kreisstadt Deutschlands, gehören mir 13,3ha märkischer Sandacker, geerbt von Muttern.

  7. ich hoffe auf gold bei unter 1000euro, so in 2-3 jahren, bis dahin schön ansparen und nochmal schön nachlegen

  8. @ Chinaman Einen Goldkurs unter 1000 sehe ich maximal für eine Stunde so am Freitag nachmittags bis abends,dann bricht der Ma rkt zusammen und es tritt gähnende Leere ein.

    • Da gehts mal an einem Freitag 1,5 % runter und alle reden von Kursen unter 1000 $
      Ihr solltet es besser wissen denk ich. Und von Charttechnik in dieser besonderen zeit zu reden halte ich für ebenso sparsam gedacht. Falls es auf 1700 € geht wird nach gekauft, falls nicht dann bleib ich noch ne woche länger auf Cinemon Donveli Malediven. Bis bald

      • @oliver
        Schöne Tauchgänge im Nord Male Atoll mit schlanker Weisspitze und elegantem Manta. (Ist das Kanuhura ?)
        wünscht maruti

    • @Materialist:
      Sollte es wirklich diese 1 Stunde Papiergold bei 1000 geben, dann wird es spätestens da den Markt in 2 Hälften zerreißen.
      Markt 1 für Papiergold, Preis irgendwo, aber komplett irrelevant.
      Markt 2 für Physisches: unbeeindruckt vom Papiergoldpreis. Es wird keine einzige physische Unze für den Papiergoldpreis zu kaufen geben.

      Nach der Geschichte wird auch nie wieder ein denkender Mensch in Papiergold investieren. Das ist dann mausetot,
      Ausser vielleicht als kleiner Monopoly-Markt zwischen Hedefonds.

      Es war noch nie so entspannend Gold zu haben, wie in diesen Zeiten.
      Zumindest in meinem Leben.

  9. @WS und Materialist,Racev
    Mein Vater war auch Ossi und hat im Krieg Hof und Land verloren.
    Kann mich noch ganz dunkel an die Kuba-Krise erinnern, damals ging die Angst vor einem 3.Weltkrieg um.
    Heute sind wir wieder so weit. Ohne Gebietsabtretungen wird es keinen Frieden geben; dies wird auch Taiwan früher oder später
    zu spüren bekommen.
    Leider!

  10. Guter Artikel. Dieser fette Rücksetzer war orchestriert. Die Arbeitsmarktzahlen stimmen so überhaupt nicht. FTE (full time employee) gingen zurück und PTE (part time) sind gestiegen. Das war der letzte Halt vor 2K GLD. Jetzt folgt der Protektionismus einhergehend mit Rezession. GLD darf nicht weiter nach Osten abfliessen. Biden wird in der kommenden Rede an die Nation China angreifen und als neues Feindbild deklarieren. Öl und Dollarentwertung werden steigen. Fasten your seatbelt

  11. @Hardy Moderer
    1 Gram Gold bei 670,00 €? Das wären bei einer Unze 31,1 Gram ca. 20800,00 €. Meinen Sie sollte so eintreffen der weg bis dahin verbleiben Sie und Ihre Familie in Ruhe und Sicherheit? Das Gegenteil wird der Fall sein, entweder der Staat, die EU kurz von Kollaps werden versuchen alles wertvolle in die Finger zu kriegen. Oder durch großes Leid, Not und Hunger werden die Menschen Sie nicht in Ruhe lassen, spätestens wenn Sie mit Silbermünzen lebensmittel besorgen. Wollen Sie denn den Vater der für seine hungernde Kinder lebensmittel besorgen möchte, auch mit Ihr Silber, diesen Menschen nieder schießen?
    Also sollen die weiter den Preis drucken, da sind wir auch mit kleinen Steigerung im Durchschnitt zufrieden. Die Aktien fallen und steigen danach umso mehr, Geld wird in Aktienmarkt gemacht. Das System läuft weiter, sollen die auch eine Währungsreform durchführen, juckt mich nicht. Das baden Leute aus die große Geldbeträge auf der Bank haben. Ob ich nun 5000,00 € verliere, ist auf jeden Fall verkraftbar als 100000,00€, 500000,00 € usw.

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