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Trump-Tweet lässt Goldpreis steigen und Aktien fallen

China, USA, Handelsstreit

Bis vor kurzem hatte man noch mit einem baldigen Ergebnis im Zollstreit zwischen China und den USA gerechnet. Nun steht wieder alles in Frage (Bild: William Potter – Fotolia)

US-Präsident Donald Trump hat China mit weiteren Strafzöllen ab Freitag gedroht, weil ihm die Verhandlungen nicht schnell genug voranschreiten. Die Aktienkurse brechen ein, der Goldpreis erholt sich.

Der Goldpreis steigt, Aktien fallen. US-Präsident Donald Trump hat am Montagvormittag für reichlich Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt. Mit einer Kurznachricht im Internet drohte er China mit einer Erhebung neuer Strafzölle. Und das, obwohl die Verhandlungen in Sachen Handelskonflikt noch laufen. Auf Twitter erklärte Trump: „In den USA zahlt China seit 10 Monaten für 50 Milliarden US-Dollar High-Tech-Tarife von 25% und für 200 Milliarden US-Dollar anderer Güter 10%. Diese Zahlungen sind teilweise für unsere hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnisse verantwortlich. Die 10% werden am Freitag auf 25% steigen. 325 Milliarden Dollar ….“. Und weiter: „…Das Handelsabkommen mit China wird fortgesetzt, jedoch zu langsam, da sie versuchen, neu zu verhandeln. Nein!“.

Mit der Ankündigung stellt Trump die seit einem Jahr laufenden Gespräche um eine Schlichtung im Handelskrieg auf den Kopf. Die Börsen knickten weltweit ein. Der DAX war am Vormittag zeitweise knapp 2 Prozent im Minus.

Goldpreis

Goldpreis in US-Dollar am 06.05.2019 (Quelle: GodmodeTrader)

 

Profitieren konnte dagegen der Goldpreis. Um 9:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.282 US-Dollar. Das entsprach 1.145 Euro. In der Nacht hatte der Kurs aber schon bei 1.285 Dollar notiert. Am Freitag war das Edelmetall mit 1.278 US-Dollar aus dem FOREX-Handel gegangen. Anders sieht es bei Silber aus. Der Kurs blieb mit 14,85 US-Dollar weiter unter der 15-Dollar-Marke und gab gegenüber Vortag um 0,4 Prozent nach. Der Euro-Silberkurs stand mit 13,27 US-Dollar 0,25 Prozent niedriger.

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Eingetragen von am 6. Mai. 2019. gespeichert unter China, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “Trump-Tweet lässt Goldpreis steigen und Aktien fallen”

  1. An das PPT
    Greift tief in die Taschen und schmeisst euer Gold vom Balkon.
    Kauft alle Papiere, auch den letzten Schrott, egal, nehmt das Geld der Aktionäre und kauft.
    Der verd… Trump, das verd. Twitter.
    Wir haben Dax und Dow long, long und Gold short, short.
    Und jetzt ? Billionen Verluste, nix mit shopping, mist, mist.
    Draghiiiiiiii, die Bertaaaaa, pronto.

    • Wolfgang Schneider

      @renegade
      Das verlangt geradezu nach einem Lied.
      Der Aktienwald
      https://www.youtube.com/watch?v=RxA0PQoPow8

      Börsenparkett um Mitternacht, das PPT steht auf der Wacht.
      Der Goldpreis hoch am Himmel stand. Starrt jeder Broker wie vor Angst gebannt.

      Und mit dem Falschgeld in der Hand, er vorne am Computer stand.
      Die Aktien-Rallye war ihm lieb, ob er sie wohl noch einmal wiedersieht?

      Und donnernd dröhnt die Artill’rie. Man buttert rein so viel wie nie.
      Den Goldpreis haut er kurz und klein, daß Goldbug sich verbrennt die Fingerlein.

      Der Goldbug ruft: Pardon Monsieur! So viel Betrug, das tut schon weh.
      Er fleht ihn nicht um Gnade an, weil man als Zocker nur verlieren kann.

      Und droht der Drücker noch so sehr, wir Goldbugs fürchten ihn nicht mehr.
      Ob er auch mag finanzstark sein, auf Buntpapier läßt sich kein Goldbug ein.

      Börsenparkett im Aktienwald, ein stiller Friedhof wirst du bald!
      In deinem Leichenkeller ruht so vieles ausgesaugte Sparerblut.

  2. Mit etwas mehr Abstand vom Erdboden kann man das politische Pingpong zwischen den USA, Nordkorea, Rußland und China ganz gut verfolgen:

    – Putin lädt Kim Jong-un nach Wladiwostok ein und verspricht Nordkorea (trotz US-Sanktionen gegen den Rest der Welt) Lebensmittel-Lieferungen.
    – wenige Tage später provoziert Kim (Twitter-)Donald Trump mit dem Test einer Mittelstreckenrakete.
    – „Jonny Polterer“ (alias „Bolton“) und Pomp.eo überholen sich gegenseitig vor lfd. TV-Kameras darauf hinzuweisen, daß Kim ohne ausdrückliche Zustimmung Chinas diesen Raketen-Test niemals durchgeführt hätte…
    – Trump kündigt die verschärften Strafzölle gegen China an;
    – China erwägt darauf, die für diese Woche angekündigten Handelsgespräche mit den USA abzusagen…

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-05/handelsstreit-usa-china-donald-trump-sonderzoelle-importe

    „Kindergarten“!

    • Wolfgang Schneider

      @Watchdog
      https://de.sputniknews.com/politik/20190506324885428-harte-absage-fuer-trump-china-wird-gar-keinen-gespraechen-zu-trilateralem-atomdeal-beiwohnen/
      Vielleicht war das der berühmte Tropfen, der bei den Chinesen das Faß zum Überlaufen brachte, denn die sind 1. sauer wegen der offenen Einmischung der Amis in die Belange von Hongkong und 2. weil sie in Taiwan eine Bande von Polit-Kaspern an der Macht installiert haben, die von Wiedervereinigung mit dem Festland nichts hören will, wofür sie aber von der Bevölkerung unlängst abgestraft wurden, die wieder bei den Kommunalwahlen die gute, alte Kuomintang in die Rathäuser gewählt hat. Der scheinbar unendlich lange Geduldsfaden, den man den Asiaten nachsagt, scheint in Peking gerissen zu sein. Dort wird man auch – siehe Venezuela – nicht tatenlos zusehen, wie sich der Amerikaner die Ölressourcen der Welt mit Gewalt sichert, um bei Bedarf China den Ölhahn zudrehen zu können. Wenn ich an die Ermahnungen meines Kung-Fu-Lehrers zurückdenke, ist Uncle Sam zum erstenmal seit Vietnam dicht davor, unheimlich was auf die Fresse zu kriegen, sie sollten den Iran besser in Ruhe lassen und sich nicht in Sicherheit wiegen, bloß weil evtl. Israel dort die Drecksarbeit übernimmt.

      • @W. Schneider

        Dummer Weise… kann man auf dem hier ref. Bild nicht erkennen,, was auf der nächsten Tür steht,- es muß aber „IRAN“ lauten.

        Und der „Sponsor“ für diesen EVENT ist ein rel. kleines Land am Mittelmeer, das gerade dabei war, die Golanhöhen zu „annektieren“.

        • Wolfgang Schneider

          @Watchdog
          Dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour ging ein 18 Monate langes Ölembargo der USA gegen Japan voraus. Dem Angriff der Konföderierten auf Fort Sumter, wo ein Kommandeur durchdrehte, war eine fortwährende Seeblockade der Häfen des Südens durch die Yankees vorausgegangen. Den anderen zum Angriff verleiten. Dafür hatten sie 1939 ihr polnisches Trottelvolk, heute sind es neben Polen auch Balten, Schweden und Ukrainer, die sich vor lauter Blödheit als Kanonenfutter und Schachfiguren auf dem Großen Schachbrett (Brzezinski) für Uncle Sam opfern wollen. Es gibt aber welche, die dazugelernt haben, nur zählen zu denen leider nicht die Deutschen.

  3. Ich kann mich noch an die grossmaeuligen Ankuendigungen der EU zum Ignorieren der IRAN -Sanktionen der Amis erinnern ,inzwischen sind wir schneller als erwartet in der Phase des bedingungslosen Schwanz einziehen angekommen.

    • @materialist

      Der größte Kriegstreiber „EVENT-Manager“ des Pentagon schickt schon mal die erste Nimitz-Flugzeugträger-Gruppe (USS Abraham Lincoln) und eine Bomberstaffel zur Straße von Hormus im Persischen Golf.

      https://www.tagesschau.de/ausland/usa-iran-141.html

      Dort üben die iranischen Revolutionsgarden mit ihren Schnellbooten…
      Der Konflikt scheint schon vorprogrammiert, denn in „kriegslüsterner“ Absicht haben die USA die Revolutionsgarden schon vor einigen Wochen als „terroristische Vereinigung“ erklärt, was die „Cowboys“ ermächtigt, jederzeit den immer tief hängenden Colt ohne Ankündigung zu ziehen und zuzuschlagen…

      Paradoxe Situation: „was werfen die USA eigentlich dem Iran vor, daß sie
      Sanktionen verhängten“?

      „Erstmals in der weltweiten Praxis sind die Amerikaner so weit gegangen,
      dass sie offen drohen, Sanktionen gegen diejenigen zu verhängen, die die
      Entscheidungen des UN-Sicherheitsrats und des IAEO-Gouverneursrats erfüllen“

      https://de.sputniknews.com/politik/20190505324884557-usa-sanktionen-uno-iran/

      Ich fürchte, wenn die Spannungen eskalieren steigen die Öl-/Spritpreise gewaltig, und der Goldpreis fällt (vom Fed-Balkon) schlagartig unter das „ukunda-Tief“ von 868,55 $ pro Unze.

  4. @Watchdog Hoffentlich sind sich die EVENT-Manager des Chaos bei ihrer Zwangsdemokratisierung nach US -Hausmacherart darüber im Klaren dass der Iran eine andere Hausnummer ist als die selbstgezuechteten Terroristenhorden in Afghanistan.

  5. Der teilweise sekundengenaue freie Fall einiger Aktien zeigt förmlich Goldverhalten.Hier werden riesige Aktienpakete auf die Sekunde vom Balkon geworfen und Anleger in die Stopp Loss Falle getrieben.
    Da stecken regierungsnahe Fonds oder Grossbanken dahinter.
    Man zockt soeben die dummdreisten Anleger von letzter Woche so richtig ab.

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