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Zentralbanken horten noch mehr Gold – 170 t gekauft!

Laut der aktuellen Goldreserven-Statistik des World Gold Councils haben unter anderem Russland, die Türkei, die VAE, Ecuador, Australien und die Zentralbanken von mindestens sieben weiteren Ländern zuletzt Gold gekauft.

Gold, Goldreserven. Goldbarren (Foto: Goldreporter)

Der World Gold Council beziffert die weltweiten Goldreserven im jüngsten Bericht mit 34.735,73 Tonnen – 170,78 Tonnen mehr als im vorangegangenen Report (Foto: Goldreporter).

Weltweite Goldreserven

Der World Gold Council (WGC) hat eine neue Liste der Länder mit den größten Goldreserven veröffentlicht. Die Tabelle enthält die offiziellen nationalen Goldbestände per Dezember 2019/Januar 2020. Unter den Top-10 gibt es zwei Goldkäufer. Russlands Goldreserven sind gegenüber der letzten Veröffentlichung um 17,7 Tonnen angestiegen. Indien hat 9,4 Tonnen Gold mehr in den Tresoren und besitzt nun offiziell 635 Tonnen des Edelmetalls. In der Türkei sind 13,5 Tonnen hinzugekommen. Die gemeldeten Goldreserven enthalten auch Gold, das Geschäftsbanken bei der türkischen Zentralbank als Sicherheiten für Zentralbankgeld hinterlegt haben.

Hat Australien Gold gekauft?

Australien wird in der Liste nun mit 79,9 Tonnen aufgeführt. Das sind 11,2 Tonnen mehr als zuletzt berichtet. Eine offizielle Meldung über entsprechende Goldkäufe gibt es nicht. Von den ehemaligen Sowjet-Republiken hat Kasachstan 4,5 Tonnen Gold zugekauft und Usbekistan 4,7 Tonnen Gold abgegeben. Die Goldreserven der Vereinigten Arabischen Emirate sind um 5,1 Tonnen auf 22,5 Tonnen angestiegen. Ecuador hat seine Bestände laut den WGC-Zahlen um 5 Tonnen auf 21,9 Tonnen aufgestockt.

Weitere Goldkäufer

Weitere Veränderungen gegenüber der letzten WGC-Liste:

  • Mongolei: +1 Tonne
  • Albanien: +0,4 Tonnen
  • Ägypten: +0,3 Tonnen
  • Ukraine: +0,3 Tonnen
  • Serbien: +0,2 Tonnen
  • Indonesien: +0,1 Tonnen
  • Nepal: -0,1 Tonnen
  • Sri-Lanka: -0,2 Tonnen

Gold, Goldreserven, Länder

Mehr Gold bei den Zentralbanken

Die gesamten weltweiten Goldreserven werden vom World Gold Council aktuell mit 34.735,73 Tonnen beziffert. Das sind 170,78 Tonnen mehr als im letzten Bericht. Zu berücksichtigen ist: Die Bestandsmeldungen verfolgen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aus unterschiedlichen Quellen. Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihren Goldreserven. Dazu gehören unter anderem Iran, Israel und Nordkorea.

Goldreporter

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Eingetragen von am 4. Mrz. 2020. gespeichert unter Banken, Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

27 Kommentare für “Zentralbanken horten noch mehr Gold – 170 t gekauft!”

  1. tja man geht wohl davon aus, dass langsam aber das Vertrauen in ungedecktes Papier schwindet…..

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  3. Klapperschlange

    Einige Länder machen sehr reservierte Aussagen über ihre tatsächlichen Goldreserven und bedienen sich der alten Kriegs-List „Tarnen:
    (China („Frauen sind Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen “),
    Rußland („ Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.“),…)
    und „Täuschen:
    (USA („nicht alles, was wie Wolfram glänzt, ist echtes Gold was zwei Backen hat, ist ein Gesicht“ ),
    Nordkorea („Nichts ist so trügerisch wie Tatsachen, Zahlen ausgenommen.“),…)

    Abschließend eine alte, chinesische Weisheit:
    Ins Ohr geflüsterte Worte können tausend Meilen weit dröhnen.

    https://www.gold-eagle.com/could-china-actually-have-30000-tonnes-gold-reserves

    Der Zeitpunkt, wann China seine Gold-Joker auf den Poker-Tisch wirft und weltweit fordert:
    Ich will sehen…!“, rückt immer näher.

  4. Ja ich habe gehoert, von Helikopter Ben Bernancke, dass Gold wertlos ist, und die FED es nur aufgrund der Tradition und so aufbewahrt. Und dann kaufen die anderen Zentralbanken das wertlose Zeug einfach so, fuer das TONNENSCHWERE UND WERTVOLLE PAPIER was sehr aufwendig bedruckt ist. Also so etwas Bloedes! Und dann auch noch gleich 170 Tonnen. Nicht zu fassen!

  5. „n-tv“ schickt mir beharrlich Push-Nachrichten aufs Handy. Habe ich denen das überhaupt erlaubt?

    +++ Wall Street reagiert erleichtert auf Biden-Sieg +++
    In den USA sorgt der Ausgang des „Super Tuesday“ für gute Laune an der Börse: Joe Biden hat ja nun doch besser abgeschnitten als befürchtet und damit zu Sanders aufgeschlossen. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Sanders und Trump dürfte an der Wall Street gewisse Ängste auslösen. Mit Biden als Kandidat wird dagegen Trump als sicherer Sieger gesehen.

    Zitat Ende.

    Aha, soso. Noch gestern reagierten die Finanzmärkte in Gestalt der US-Börsenindizes auf die Zinssenkung aus Sicht der Fed enttäuschend. Kein Hoffnungsschimmer, nirgendwo – im Gegenteil, die Notsenkung wurde als Beweis dafür genommen, wie schlimm es mit der US-Ökonomie wirklich steht. Steht das Realitätsprinzip vor einem Comeback? 50 Basispunkte oder 0,5% waren doppelt so viel wie sonst als Zinsschritt üblich und wurden prompt als Zeichen besonderer Dringlichkeit gewertet.

    Mit „extremen“ (FMW) Folgen: Der „Preemtive Rate Cut“, die präventive Zinssenkung, wurde mit Liebesentzug beantwortet. Der Dow Jones verlor 2,9 Prozent, der Nasdaq gab drei Prozent nach und der S&P 500 büßte 2,8 Prozent ein. Fatal Error.

    Und ausgerechnet Joe Biden schafft also nun, was der Fed versagt blieb: Er sorgt für wohlfeile Stimmungsaufhellung beim Finanzkapital. Das demokratische Establishment, die „neoliberalen und reaktionären Kräfte“ innerhalb der Partei mobilisieren massiv gegen Sanders – das Imperium schlägt zurück.

    https://www.heise.de/tp/features/Das-Imperium-schlaegt-zurueck-4675916.html

  6. Warum kaufen die Notenbanken das (bald wertlose ) Zeug auf ?
    Um den Goldpreis zu stützen, damit er nicht unter Null sinkt.
    Gaaanz bestimmt deshalb.

  7. Im Casino nichts Neues ,es geht abwärts mit ganz grossen Schritten….

    • Klapperschlange

      Jetzt können nur noch („Fake-„)Top-Zahlen vom US-Arbeitsmarkt (14:30 Uhr)
      das Steuer am absaufenden Aktienmarkt herumreißen – so um die 90.000 zu hoch geschätzte neue Jobs (analog ADP-Zahlen) könnten die Wallstreet etwas beruhigen.

      Und nach Börsenschluß in Europa kippt das PPT noch einige Paletten Papiergold vom Fed-Balkon – schließlich sollen die Banker sich über das Wochenende keine Sorgen machen…

  8. Mein Schwiegervater hat vor 4 Wochen hektisch Heizöl getankt. Ich sagte ihm kaufe bitte noch nicht, mein Preis für Brent sehe ich in ein paar Wochen bei 30 Dollar, oder noch tiefer.
    Er lachte mich aus…hmm

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