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ZEW-Index: Konjunkturerwartungen brechen ein

Im Rahmen des ZEW-Index werden jeden Monat 400 Analysten und institutionelle Anleger in Deutschland nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt. Die aktuelle Erhebung liefert einen starken Rückgang des Index-Wertes von 17,8 Punkten im Vormonat auf nur noch 5,1 Punkte. Damit lag das Ergebnis zudem deutlich unter dem erwarteten Wert von 13 Punkten. Das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) macht vor allem die Sorge vor einem Handelskrieg zwischen den großen Volkswirtschaften für den Einbruch des Index verantwortlich, nachdem US-Präsident Donald Trump unlängst die Einführung hoher Importzölle angekündigt hat. Mehr

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Eingetragen von am 20. Mrz. 2018. gespeichert unter Deutschland, Hot-Links, Konjunktur. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “ZEW-Index: Konjunkturerwartungen brechen ein”

  1. Dafür sind die USA gerade dabeit, wieder richtig „great again“ zu werden.

    Morgen werden die ‚US-Leidzinsen‘ mit 166% Sicherheit erneut angehoben; so um die 1,75% werden es dann sein.
    Denn die Zahlen vom US-Inflations- und US-Arbeitsmarkt überzeugen: Vollbeschäftigung,
    die Zahl neu geschaffener Jobs springt steil nach oben, die Zahl der Arbeitslosen sinkt immer weiter…
    So zeigt es jedenfalls die Statistik der FED.

    Aber – wenn man genauer hinschaut (Statistik des US-Arbeitsamtes, BLS), dann sieht man deutlich, daß die Altersgruppe der 65-jährigen ( und älter) … den weitaus größten Pool der arbeitenden Klasse bilden (per Zweit-/Dritt-/Teilzeit-Jobs im Billig-Lohnsektor).

    Quellen: Zerohedge

    • 0177translator

      @Watchdog
      Das hat mich damals 1990/91 an der UdSSR erschüttert. Daß gerade die vielen alten Omas arbeiten und sich was dazuverdienen mußten, weil die Rente vorn und hinten nicht langte. Die Leiter von staatlichen Läden, die Lebensmittel und Waren zu subventionierten, also billigen Preisen von Großhändlern, Erzeugern und Lieferanten erhielten, unterschlugen diese und verhökerten sie gegen Aufgeld weiter an die neuen, privaten Strukturen, „Kooperative“ genannt. Die staatlichen Läden waren wie leergefegt, und man fand die Lebensmittel und Waren auf den „freien“ Märkten wieder, wo besonders die Rentner nur fluchend und schimpfend dran vorbeigehen konnten. Wertspeicher waren damals Dollar und andere Devisen – Gold spielte eigentlich gar keine Rolle als solcher – und als gewesener Ossi mit nunmehr DM in der Tasche kam man sich (selbst als Student) wie Rockefeller persönlich vor. Die Inflation war geradezu rasend, das spürte man am Verfall des Rubelkurses. Am Kirower Bahnhof in Moskau gab es einen Stand, wo es für 3,50 Rubel deutsche Bockwurst gab. Eine Rentnerin erhielt damals 100 Rubel Rente, ein Student 100 Rubel Stipendium. Hab ich mir damals (mit 24) nichts dabei gedacht, mir auf der Straße eine Bockwurst einzupfeifen, bis mir eine alte Oma eine Kopfwäsche gab, die ich verdiente. Mein Gott, und das war die Generation, die den Krieg erlebt und gewonnen hatte. Aber waren sie wirklich die Sieger? Gehungert haben sie, und das ist nicht gelogen. Mangelware war einfach alles. Mir paßten alle meine Jeans von vor dem Militärdienst nicht mehr. Also packte ich bei einem meiner Besuche in der Heimat einen großen Koffer davon voll. Zurück im Moskauer Studenten-Wohnheim lotste ich eine der alten Reinemache-Frauen, die auf unseren Fluten stets wie Tantalus gegen den Dreck ankämpften – alles Omas, die sich was dazu verdienten – in mein Zimmer und fragte sie, ob sie Neffen und Enkelsöhne hat. Einen Stall voll, bekam ich zur Antwort. Immer noch mißtrauisch, wußte sie nicht, was das soll. Ich machte den Koffer auf und erklärte ihr, sie solle das Zeug mal mitnehmen. Ein Vermögen geradezu für dortige,damalige Verhältnisse. Ihr Gesichtsausdruck schlug um, und sie fing an mich zu segnen und immer wieder das Kreuz zu schlagen, als wäre ich ihr Sohn, der in den Krieg muß. Der liebe Gott allein weiß, wieviel Sünden er mir dafür verziehen hat, die ich mit meinem Schandmaul beging. Bei den Aufsichtsfrauen ließ ich meinen DDR-Kassetten-Rekorder mit Radioteil zurück. An Konsumgütern gab es einfach nichts im Land zu kaufen. Für Rubel. Keine Schuhe, keine Socken, keine Streichhölzer, keine Zigaretten. Dann hatte ich ein paar gute Winterstiefel, wo hinten bloß die Hacken aufgeplatzt waren. Angekommen in der Wegwerf-Gesellschaft, wollte ich die zu Hause zu keinem Schuster bringen, weil mir eine Reparatur zu teuer erschien. Meinte ich zu der alten Frau, sie könne das Paar ja beim Schuster kurz lassen, würde in der UdSSR schon nicht die Welt kosten. „Um Gotteswillen, die bekäme ich nie zurück,“ erhielt ich zur Antwort. „Das mache ich mir selber ganz.“ Da habe ich was über anständige Menschen gelernt damals in diesem Land. Und Gott hatte ein Einsehen, als er ihnen diesen Präsidenten schickte, die Kampfsau mit Graden in Karate, Judo und Taekwondo, Zar Wladimir den Unbotmäßigen, der Rußland wieder aus der Scheiße gezogen hat. Ja, die 90er waren eine widerliche Zeit. Marktwirtschaft, bloß ohne Markt. Schocktherapie, bloß ohne Schock. Ungezügelten Mickymaus-Kapitalismus nach US-Strickmuster, eingeflüstert von solchen Typen wie Strobe Talbott, von „erfahrenen“ Chicago Boys, die schon manch einem Land (wie Chile und Argentinien) den Rest gaben und die Menschen in Verzweiflung zurück ließen. Hab mich selbst manchesmal gefragt, warum sie nicht eher das Modell Ludwig Erhardt versuchten, in Polen hat das sogar Gesetzesrang. Und die Polen sind weiß Gott keine Amerika-Hasser. Auf die Idee, daß man in Sowjetland (und später wieder Rußland) auch mal was produzieren soll, kam keiner dieser Einflüsterer. Rußland als Markt für Produkte aus dem Westen und als Quelle für Rohstoffe. Und ein Präsident Jelzin war völlig überfordert. Letzterer taumelte vom Rausch, und das Land taumelte stets wie im Fieber am Abgrund entlang. „Wen Gott liebt, den züchtigt er“, das ist ein Spruch von meiner Oma. Gott schien die Russen im Übermaß zu lieben.
      https://de.sputniknews.com/panorama/20180320319994421-opfer-bei-schiesserei-in-schule-usa/
      Von Tamerlan dem Welteroberer, auch Timur Lenk genannt, ist ein Spruch überliefert: „Man hüte sich vor den alten Männern, denn sie haben nichts zu verlieren.“ In den USA hat jeder alte Knacker seine 2-3-4 Stück Waffen.

      • @0177translator

        Ich danke Dir für Deine Schilderungen Deiner Moskauer Studienzeit!

        Wenn man bedenkt, wie die angeblich „so guten “US-Arbeitsmarktzahlen zustandekommen (Senioren, die mehrere Teilzeit-Jobs annehmen müssen, um zu überleben), bekommt der Begriff „Vollbeschäftigung“ eine mehr als zynische Bedeutung.

        • 0177translator

          @Watchdog
          Im Dokumentarfilm „Capitalism – a love affair“ von Michael Moore ist George Bush jr. zu sehen, wie er in einer Fernseh-Quasselrunde sitzt, an der ganz normale Durchschnittsbürger teilnehmen. Eine Frau sagte, sie habe 3 Jobs und schafft es kaum über die Runden. Baß erstaunt fragte der POTUS: Are you getting any sleep? (Kommen Sie da überhaupt mal zum Schlafen?) Fazit: Wenn sie kein Brot hat, soll sie doch Kuchen essen.
          Für mich ist das ein Gradmesser, was eine Gesellschaft taugt – ich meine, wie man sich um die Alten kümmert, die eigentlich längst ihren Teil für König und Vaterland getan und sich den Ruhestand verdient haben. In Amiland treffen sie auf Absolventen, die außer Scheiß-Praktika, wo nichts gezahlt wird, und womit sie nie ihre Bafög-Schulden abstottern – keine Jobs bekommen. Junge gegen Alte, Amis gegen Mexikaner. (Ohne die in der Landwirtschaft übrigens gar nichts mehr gehen würde, aber das nur am Rande.) Die Mauer am Südrand wird nicht helfen. Es ist die anti-christliche, darwinistische Grundeinstellung, die in einer zivilisierten Gesellschaft wirklich nichts zu suchen hat, wo man auf Rüpelhaftigkeit gegen seinesgleichen noch stolz ist, und die man praktiziert wie eine Religion. Ich meine die Stelle, wo Moses vom Berg Sinai zurückkommt, und es fällt ihm die Klappe runter, als er sieht, wie seine Auserwählten ums Goldene Kalb tanzen und vom Glauben abgefallen waren. Dabei hat Gott den Amis ein Land zugeschanzt voller Reichtum, voller Rohstoffe und Möglichkeiten, wo die Indianer praktischerweise alle an Pocken starben, wo glückliche Schwarze auf den Plantagen fröhlich Lieder sangen – schaut Euch mal den Anfang an von „Vom Winde verweht“ – wo sie hätten was draus machen können. Anstelle von:
          http://www.usdebtclock.org/current-rates.html
          Man muß sich die Frage stellen wie in der UdSSR 1991: Wie um alles in der Welt habt Ihr das nur geschafft, ein so mit Schätzen und fleißigen Menschen gesegnetes Land derart an die Wand zu fahren? Werden die Amis nach ihren Rohrkrepierern in 20 Jahren auch einen Putin haben, der sie wie Phönix aus der Asche auferstehen läßt? Welches Tal der Tränen werden die Amis wohl durchschreiten, kommen sie gar als Wirtschafts-Flüchtlinge und deutschstämmige Rückwanderer zu uns nach Europa?
          https://www.contra-magazin.com/2017/03/usa-naechster-pensionsfonds-vor-dem-kollaps/
          Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen. Danke George.

  2. Abgehörtes Telefonat zwischen dem Weißen Haus (Washington) und dem Kreml (Moskau), heute Vormittag:
    Donald: „ Hello, Wladimir – ich wollte Dir zu Deinem Wahlsieg am Sonntag gratulieren. Außerdem wollte ich Dir sagen, daß diese Vorwürfe aus London, Du hättest damit etwas zu tun, wirklich lächlich sind.
    Inzwischen mußte sogar das Chemie-Labor in „Porton Down“ bestätigen, daß das Angeblich gefundene Nerven.gift keine Hinweise auf einen russischen Ursprung hat, sondern daß die Regierung „May“ das Labor zu Falschaussagen zwingen wollte.

    Wladimir: „Donald – ich habe immer gesagt, daß das ein billiger Zirkus ist, den Kleinbritannien hier veranstaltet. Laß‘ uns demnächst über wichtigere Dinge reden, z.B. über Nordkorea.
    Herzlichen Gruß an Deine Gattin. Und vielen Dank für Deine Glückwünsche – bei den nächsten Vorwahlen im November helfe ich Dir natürlich wieder gerne,
    wie abgesprochen.

  3. Was für ein super Investment.
    http://www.t-online.de/finanzen/geldanlage/id_83422516/p-r-pleite-groesster-deutscher-anlageskandal-der-juengeren-geschichte-.html
    da sind grandmaster und ex engagiert und machen Rendite ohne Ende.

  4. @0177translator

    Du weißt ja: alles wirdmanipuliert…

    Sieger & Besiegte.

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