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Gold kaufen: Die 5 wichtigsten Argumente für Goldmünzen

Für viele Anleger stellt sich die Frage, welche Art von Gold sie kaufen sollen: Barren oder Münzen. Goldreporter erklärt, welche Vorteile Goldmünzen bei der Goldanlage besitzen.

Vreneli: Goldmünzen aus der Schweiz mit einem Nominal von 20 Franken (Foto: Goldreporter)

Gold kaufen, aber was? Für viele Anleger, die erstmals physisch Gold kaufen wollen, stellt sich oft die Frage nach dem besten Anlageprodukt. Goldbarren oder Goldmünzen?

Da der Goldkauf umso günstiger wird, je größer die zusammenhängende Goldmenge ist, böten sich Goldbarren eigentlich vorzugsweise an. Aber nicht jeder kann und möchte sofort 3.000 Euro oder mehr in Gold anlegen, um etwa einen 100g-Goldbarren einzulagern.

Goldreporter erklärt, warum Goldmünzen im Zweifel das bessere Investment sind, wenn Sie Gold kaufen möchten.

1. Wiedererkennung
„Man“ weiß, wie ein Philharmoniker oder  eine Maple-Leaf-Goldmünze aussieht. Viele ausländische Barren-Produzenten sind hierzulande weniger oder nicht bekannt.

2. Echtheitsprüfung
Goldmünzen wurden deshalb erfunden, weil sie als Standardprodukt eine bestimmte Goldmenge zuzusagen zertifizieren. Da die Maße gängiger Goldmünzen bekannt sind, kann man ihre Echtheit alleine durch Wiegen und Messen prüfen. Welche Maße hat ein 10g-Goldbarren?

3. Wiederveräußerung
Egal, wie viel Gold sie kaufen, irgendwann werden sie Teile Ihres Schatzes wieder veräußern wollen. Mit Goldmünzen in kleinen Stückelungen können Sie das Stück für Stück tun. Einen größeren Goldbarren zu zersägen, um ihn teilweise zu liquidieren, wäre keine gute Idee. Das verringert dessen Verkehrswert.

4. Fälschungen
Auch wenn es sehr selten vorkommt: Man hört immer wieder einmal von gefälschten Goldbarren, mit Stahlkern (leicht zu erkennen) oder Wolfram im Innern (schwerer zu identifizieren). Goldmünzen lassen sich nicht gut fälschen, weil sich reines Gold sehr filigran prägen lässt. Ein härterer Kern (wie Wolfram oder Stahl) bringt die Konturen einer nur vergoldeten Münze nicht so fein heraus. Für einen Fachmann sind gefälschte Goldmünzen somit leicht zu erkennen. Für Betrüger lohnt sich das Fälschen von Goldmünzen kaum.

5. Zahlungsmittel / Nominal
Einige Anleger argumentieren, ein Währungsnominal sei kontraproduktiv. Das Argument: Wenn eine Währung crasht, könnte sich dessen vermeintlich schlechtes Image auch auf die entsprechend denominierten Goldmünzen übertragen. Wir halten Goldmünzen mit (möglichst hohem) Nominal für eine durchaus sinnvolle Sache. Sie gelten im jeweiligen Land in der Regel als offizielles Zahlungsmittel. Das Nominal schafft einen zusätzlichen Wiedererkennungswert bei weniger mit Gold vertrauten Menschen. Und: Sollte es zu einem Währungsschnitt kommen, dann nähern sich Münzwert und (das heute deutlich geringere) Nominal aneinander an. Tipp: Münzen mit Nominal und ohne Nominal (eigentlich „Rundbarren“) mischen.

Die wichtigsten Goldmünzen zur Kapitalanlage finden Sie unter www.münzengold.de.

Goldreporter

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Eingetragen von am 4. Aug. 2011. gespeichert unter Gold, Goldmünzen, Investment-Tipps, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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