Dienstag,26.Oktober 2021
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Edelmetall-ETFs: Kapitalabflüsse halten an

Edelmetall, ETF, Papiergold
Edelmetall, das in Form von Wertpapieren gehandelt wird, bezeichnet man auch als Papier-Gold oder Papier-Silber (Foto: Sebastian Kaulitzki – Fotolia.com)

Auch diese Woche sanken die Metall-Bestände der beiden großen Edelmetall-ETFs. Aus dem GLD wurden in diesem Jahr schon 7,5 Milliarden Dollar abgezogen.

Edelmetall-ETF

Der größte Gold-ETF, SPDR Gold Shares (GLD), verzeichnete in dieser Woche erneut Abgaben bei den Metallbeständen. Das heißt, es ist weiteres Investoren-Kapital aus dem Fonds abgeflossen.

Denn mit gemeldeten 1.037,50 Tonnen Gold ging das Inventar des GLD per 31. März 2021 um weitere 0,5 Prozent oder 5,5 Tonnen zurück.

Weitere $ 438 Mio. abgezogen

Diese Entnahme entsprach Netto-Kapitalabflüssen im Umfang von 438 Millionen US-Dollar. Außerdem war dies im Rahmen unserer regelmäßigen Bestandsaufnahme der dreizehnte wöchentliche Bestandsrückgang. Und: Seit dem 1. Januar 2021 zogen Investoren netto bereits 7,5 Milliarden US-Dollar ab.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV, Bestände

Silber-ETF SLV

Auch beim größten Silber-Fonds, dem iShares Silver Trust (SLV) ergaben sich zuletzt weiter Metall-Abflüsse. Denn zuletzt meldete der Betreiber Silber-Bestände von 17.888,36 Tonnen. Somit sind es knapp 1,3 Prozent oder 232 Tonnen weniger als vor einer Woche.

Jeder Anteil dieses ETFs ist offiziell mit einer Unze Silber physisch hinterlegt.

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16 KOMMENTARE

  1. Sprechen wir über die Aktienindizes.
    Diese werden getrieben. Nicht von den Kleinanlegern zwecks Alterssicherung.
    Sondern vornehmlich von den Hedgefonds. Und diese bekommen das Geld nicht von Investoren, sondern von den Banken. Und letztere vom Sparer und Bürger über die Inflation.
    Und verzocken sich die Hedgefonds, müssen die Banken gerettet werden. Alternativlos wieder mal.
    Und zahlen werden nicht die Banken, sondern die Bürger und Sparer. Wie schon immer.
    Der Hauptgrund für Bürger, sich Gold zuzulegen.

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  3. @Maruti
    Vielleicht machen es die am klügsten, von denen Curt Goetz einmal sagte:
    Wer nichts hat, kann nichts verlieren. Und wer nichts verlieren kann, wird
    es selten zu etwas bringen.

  4. Der Goldchart macht heute wirklich wilde Sprünge. Könnte das an der Pleite
    des Hedgefonds Archegos Capital liegen? Wenn ja, man stelle sich vor,
    es trifft einmal einen richtig großen dieser Zunft.
    Milliardenverlustender bei der Credit Suisse. Hätten mal lieber in Gold
    investieren sollen.

  5. Und irgendwann vielleicht……… merken Erwin und Gertrude, dass hier nix so richtig zusammenpasst. In der Politik und in der Finanzwelt.
    Wenn mal nicht die Wurscht, das Bier teurer werden und hier und da gekürzt wird.
    Evtl bleibt der Bierpreis gleich, bei 0,1 l in der Dose xD.

    Tja sowas Physisches ist halt was Anderes, nett an zuschauen, angreifen kann man es auch!
    Der Bitcoin ist auch abhängig von Computer Strom Betriebssystem Wallet Zugangscodes Backup….
    Anfassen kann ich ihn trotzdem nicht.

  6. @RolandB:
    Klasse !
    Aber erzählen Sie das heute mal denen „Unter 40“, die blind in Aktien und ETF rennen und nicht mal mehr einen Schimmer von 2000- 2003 haben.
    Es ist schon absurd: in der Zeit des Internet, in der man so gut wie nie zuvor informiert sein kann, ist die Menschheit so doof wie nie zuvor.
    Aber nur in Summe.
    Das gebildete kleine Grüppchen wir wieder gut durch den Schlamassel kommen und danach den Neid der Doofen auf sich ziehen.

  7. @MeisterEder
    Genau.
    Da werden manche noch große Augen machen. Ich glaube in Amiland gibts noch mehr uninformierte als bei uns. Es gibt ja für viele wichtige Dinge zu tun, wie z.B. Fußball schauen und überlegen welches Auto man auf Pump kaufen könnte, welches man sich nicht leisten kann, als sich zu informieren (das könnte ja belasten).

  8. Der ETF-Plunder hat mich noch nie interessiert und jetzt in der Zeit der rosa uebertuenchten ökonomischen Notdurft erst recht nicht.

  9. @MeisterEder und @Rolandb
    https://www.popsci.com/science/article/2013-08/argument-against-algebra/
    Wenn man sowas sät – Mathe nur noch als Wahlfach für Akademiker –
    https://www.youtube.com/watch?v=9QBv2CFTSWU
    – erntet man das hier. Und es geht noch schlimmer:
    https://de.rt.com/nordamerika/113480-fuer-bundesstaat-oregon-sind-eindeutige-mathematische-loesungen-rassistisch/
    Aber wollen wir mal nicht den Splitter im Auge der Amis beklagen. Wir haben da einen eigenen Balken vor dem Kopf im ehemaligen Land der Dichter und Denker. Gendersprech.
    https://de.rt.com/inland/115279-uni-kassel-student-benutzt-keine-genderneutrale-sprache/
    Verblödung mit System, Zensur des Denkens, Diktatur und Sozialismus 2.0 Ich weiß, ich bin eine pathologische rechtsdrehende Joghurtkultur mit Aluhut. Sonst würde meine erste Antwort an @Rolandb auch hier stehen (dürfen). In der Spätphase der DDR las ich als Russisch-Sprachstudent lieber die „Iswestija“ als irgendeine Zeitung der DDR. Glasnost heißt übersetzt Transparenz. In der UdSSR war man auf den Trichter gekommen, die Leute können ruhig ein paar bittere Wahrheiten verkraften. Die Wahrheit (Mangel, Stillstand, Stagnation) ließ sich eh nicht mehr verdecken. Unser SED-Politbüro (insbesondere Genosse Kurt Hager) sah das anders. Die Frage, ob Mutti Honeckers Azubine war oder die von Big Helmut, beantwortet sich von allein. Seltsam nur, die verkalkten Politbüro-Hengste erinnern mich irgendwie an Joe Biden mit seinen grünen Phantasien. Wie er das bezahlen wird? Er hat offenbar als erster im Amiland das Fach Mathe in der Schule abgewählt.

  10. @RolandB
    Sehr richtig. Ich habe mal ein paar Jahre bei Uncle Sam gelebt.
    Da sieht man, was Bildung ausmacht.
    99% der Autos sind geleast, oft bis an die Schmerzgrenze des Creditscore.
    Man stellt sich nicht das in die Garage was man braucht, sondern, was man gerade noch monatlich abzahlen kann.
    Der 2 Jahre alt 40 Zoll TV wird rausgeworfen, wenn es bei Walmart einen 45’Zoll gibt, natürlich auf Raten.
    So kommen die nie auf einen grünen Zweig.

    Noch interessanter, wie die leben, die wirklich Geld haben.
    Bei der Suche nach unserem Häuschen bin ich einem „Bilderbuchami“ über den Weg gelaufen: T Shirt, Badeschlappen und ein F 150 Pickup.
    Optisch ein Schreinermeister, wie der Meister Eder.
    Wir haben uns angefreundet.
    Er sammelt auch dieses gelbe Zeug und traut keiner Bank.
    Wohnsituation: 700 qm Wohnfläche , Haus am Wasser mit eigenem Bootssteg und 2 Böötchen.
    Das grössere mit 3 Yamaha Aussenbordern.
    Für die Ökos: jede Maschine ein V8 mit 350 PS. Mit dem Stunden-Verbrauch fahre ich 2 Monate Auto.
    Pensionierter Ingenieur mit bester Bildung.

    Das oberste 1% hat in USA 38 % des Gesamtvermögens.
    Die „unteren“ 90% haben 22%.
    Der Wahnsinn.
    Und die Umverteilung läuft weiter.

  11. @MeisterEder
    Sam hat ja schon so eine Fähigkeit sich irgendwie rauszuwinden wenns eng wird, aber irgendwie beschleicht mich so ein Gefühl, dass es das nächstemal für Sam schwierig wird sich wieder rauszuwinden.

  12. @Rolandb
    https://hitlersamerikanischelehrer.wordpress.com/2018/09/26/alarmbrief-der-reichsbank-an-hitler-1939/
    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis daß der Henkel bricht. Adolf hatte all seine Herrlichkeit mit der Druckerpresse finanziert, und im Januar 1939 war Schicht im Schacht. Die Staatsfinanzen unrettbar zerrüttet. Was dann folgte, war nicht so schön. Worin die Nazis meisterlich waren, war die Propaganda, war die Aufrechterhaltung der Illusion, daß alles (wieder) schön ist. Es war übrigens der Schweizer Jean Ziegler, linker Mahner seines Zeichens, der diesen Brief von Schacht an Hitler der Vergessenheit entriß. Joe Biden wird seinen grünen „New Deal“ mit noch mehr Schulden oder gleich mit der Druckerpresse finanzieren. Den Amis könnte nur noch ein Militärputsch helfen, und die Macht übernimmt eine Junta von Generälen, die alle eine 1 in Mathe auf der Junior High School hatten. 1938 gab es eine Verschwörung in der Führung der Wehrmacht, den Adolf wegzuputschen, wenn es wegen der Tschechoslowakei zu einem neuen Krieg kommt. Das Münchner Abkommen hat diesen Plan vereitelt. Blöder Zufall, die Welt wäre den Deppen los gewesen. Als diese Kreise es dann am 20. Juli 1944 versuchten, was es „too little, too late“.

  13. @Rolandb
    Meine Befürchtung ist, dass die unteren 90% irgendwann die Schnau…. Voll haben.
    Und bei 300 Millionen privaten Schusswaffen ( eine neue Kalashnikov kann man legal für 500 Dollar kaufen und im Kofferraum herumfahren) kann es dann schnell sehr ungemütlich werden.
    Daher auch die ganzen Rettungsrakete und Regierungsschecks.
    Brot und Spiele.
    Gut, dass 5000 km Wasser dazwischen ist.

  14. Liebe Leute,

    meine Nachtigall die trabst und hat mir gesagt, daß im Oktober das Bargeld abgeschafft wird. Also ist bis Sept. noch Zeit sich zu orientieren und zu handeln.

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    • Ja könnte ich, werd‘ ich aber nicht. Wenn Sie auch nur die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß es so kommen könnte, ist glaub ich auch schon jedem, der es im Blick hat, geholfen. Ich schaue auch, ob es eintritt. Werde allerdings wie beschrieben die Möglichkeit (mir wurde gesagt, daß es so kommen wird) in meine Handlung einbeziehen.

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