Sonntag,26.September 2021
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Edelmetall-ETFs mit kräftigen Kapitalzuflüssen

Edelmetall, ETF, Silber, SLV
Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind die Silber-Bestände des Edelmetall-ETFs SLV um 242 Tonnen angestiegen (Foto: Max Tactic – Fotolia)

Mit dem gestiegenen Silber- und Goldpreis haben auch wieder mehr Investoren Anteile an den großen Edelmetall-ETFs gekauft.

Edelmetall-ETFs

Im Zuge der jüngsten Rally im Edelmetall-Sektor ist auch wieder deutlich mehr Geld in Gold- und Silber-ETFs geflossen. So stiegen die Metallbestände des SPDR Gold Shares (GLD) per 19.05.2021 gegenüber Vorwoche um 0,6 Prozent oder 6,12 Tonnen an auf 1.031,27 Tonnen. Das ist im Rahmen unserer wöchentlichen Beobachtung der höchste Stand seit dem 31. März 2021.

SPDR Gold Shares

Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnete dieser weltgrößte Gold-ETF Netto-Kapital-Zuflüsse im Umfang von 634 Millionen US-Dollar. Allerdings stehen seit Jahresbeginn netto immer noch Abgänge von 7,51 Milliarden US-Dollar zu Buche. Offiziell ist jeder GLD-Anteilsschein mit einer Zehntel Unze Gold gedeckt.

Edelmetall, ETF, GLD, SLV

Silber-ETF

Allerdings stiegen die Silber-Bestände des iShares Silver Trust (SLV) binnen Wochenfrist noch deutlich stärker an. Der bedeutendste Edelmetall-ETF dieser Metallklasse erfuhr einen Zuwachs des Silber-Inventars von 1,38 Prozent oder 242 Tonnen. Als Gesamtbestand werden nun 17.780,75 Tonnen gemeldet.

Aber diese Silbermenge liegt weiterhin rund 13 Prozent hinter der Rekordmeldung vom vergangenen Februar zurück. Damals waren es laut der Meldung des Betreibers 20.505,85 Tonnen. Laut Wertpapierprospekt muss der Fonds für jede ausgegebene SLV-Aktie eine Unze Silber physisch in den eigenen Tresoren einlagern.

Edelmetall-Preise

Der Goldpreis notierte am Donnerstagvormittag um 10 Uhr bei 1.874 US-Dollar pro Unze (FOREX). Das entsprach 1.536 Euro, was nur eine marginale Veränderung gegenüber dem Vortagsschlusskurs entsprach (+0,07  Prozent). Silber kostete 27,79 US-Dollar beziehungsweise 22,77 Euro (+0,1 Prozent).

Im gestrigen Tagesverlauf war der Goldkurs schon zeitweilig auf 1.891 US-Dollar angestiegen.

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7 KOMMENTARE

  1. „FED-Alarm: Overnight-Reverse-Repo-Einsatz steigt über den Höchststand der Covid-Krise“.
    (♥ᴥ♥)

    „Im gestrigen (FED-)FOMC-Protokoll gab es einen kurzen Abschnitt, der inmitten
    der breiteren Analyse des „Tapering“ der Fed und der Inflationssprache wenig Beachtung
    fand, der aber in den kommenden Wochen angesichts des heftigen Anstiegs der
    Übernacht-Reverse-Repo-Nutzung viel wichtiger sein könnte.

    Deshalb ist die größte Nachricht des Tages vielleicht nicht der Absturz der Kryptos oder
    sogar das Fed-Protokoll, sondern das, was die Fed gestern veröffentlichte, als sie enthüllte,
    dass beim letzten Overnight-Repo 43 Gegenparteien Reserven im Wert von 294 Milliarden
    Dollar bei der Fed geparkt haben, eine Zahl, die nicht nur die Höchststände der Covid-Krise
    vom März 2020 übertraf, sondern die höchste seit 2017 war!“

    Wir erinnern uns: das Anleihen-Kaufprogramm der FED sieht aktuell vor, jeden Monat
    für $120 Mrd. Dollar Anleihen am Markt zu kaufen.

    Und nun hören und lesen wir, daß allein am Mittwoch 43 Banken US-Staatsanleihen im
    Umfang von $294 Mrd. Dollar gekauft und damit jede Menge Überschuß-Reserven
    bei der FED über Nacht parken, immerhin zahlt die Fed den Banken (im Gegensatz zur
    EZB [Strafzinsen von -0,5% ! ]) für diese Überschussreserven Zinsen von 0,10 %; damit
    gibt sie ihnen einen Anreiz, das Geld bei der Fed zu parken, statt es für die Kreditvergabe
    zu verwenden.

    Kritische Frage: „wozu braucht die FED noch dieses lächerliche Anleihen-
    Kaufprogramm von $120 Mrd. pro Monat, wenn die US-Banken in den letzten
    „Overnight Reverse-Repo“-Aktionen täglich die 2,45-fache Menge an „Treasuries“
    gekauft hat?

    Und was macht die FED?

    „Die Fed nimmt Treasuries durch QE-Käufe aus dem Markt und führt sie über die „Reverse
    Repo-Aktion“ direkt wieder ein,
    was einer regelrechten Monetarisierung von Schulden gleichkommt, mit potenziell
    katastrophalen Folgen für die Renditen und den US-Dollar.“

    ಠ_ಠ

    • Der ehemalige Fed-Mitarbeiter und „Repo-Experte“ ‘Zoltan Pozsar‘
      warnte vor wenigen Tagen:
      Behalten Sie die tägliche Inanspruchnahme der Reverse-Repo-Fazilität genau
      im Auge: Bei der Geschwindigkeit, mit der sie ansteigt, könnte sie bald ihr Allzeithoch
      von 475 Mrd. $ /Nacht überschreiten, das Ende 2015 erreicht wurde.
      In diesem Moment wird die Fed keine andere Wahl haben, als das längst überfällige
      „Tapering“-Gespräch zu beginnen.“

      Gestern … stieg die Summe schon auf …
      351 Mrd. $ ;
      soll heißen:

      – die FED wird die $-Anleihen-Käufe reduzieren müssen („Tapering“) und der
      Wallstreet „Liquidität“ entziehen; das wird den US-Börsen-Indizes überhaupt nicht
      gefallen…

      (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

      • @Klapperschlange

        „Tapering“ hat durchaus das Zeug, zum ‚Unwort des Jahres“ zu avancieren. Dabei kann diese harmlose Vokabel eigentlich gar nichts dafür, bezeichnet sie doch nur die Reduktion des Trainingsumfangs vor einer großen Ausdauerbelastung [Wettkampf].

        Bislang konnte die geneigte Öffentlichkeit noch durch das Duo Infernale Beschwichtigung und Abwiegelung einigermaßen sediert werden: No way, die Fed verbiete sich selbst klandestine, weil nächtliche und unkeusche Gedanken an Anleihekaufreduktionen. Im [FED-]FOMC-Protokoll aus dieser Woche wird aber Tacheles geredet: Nun wurde bekannt, dass die US-Notenbank bereits bei ihrem Treffen Ende April darüber diskutiert hat, die Anleihekäufe zurück zu fahren.

        Wohlgemerkt, es geht bislang nur um Szenarien homöopathischer Korrekturen, quasi um geldpolitische Globuli – und, zumindest offiziell, nicht um wirkliches Teufelszeug, nämlich Zinserhöhungen. Selbige sind einfach unsagbar.

        https://amp2.handelsblatt.com/finanzen/us-notenbank-fed-verunsichert-die-maerkte/27206972.html

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  3. https://noqreport.com/2021/04/11/jovan-pulitzer-offered-10m-to-stay-quiet-about-voter-fraud/
    Leute, wir haben bald ein ganz anderes Problem. Seit fast 30 Jahren mache ich im Wahlvorstand meines Heimatdorfes mit, zumeist als Leiter. Wenn wir mit COVID als Ausrede zur Briefwahl genötigt werden, dann bekommen die selbst Karl Dall oder Dieter Bohlen als Kanzler durch. Denkt einfach mal an die gefälschte Kommunalwahl in der DDR im Frühjahr 1989 mit Egon Krenz als oberstem Wahlleiter. Dann stellt euch mal das deutsch-französische Duo Baerbock-le Pen im Geiste vor, und ihr wißt, was mit dem Euro geschieht. Wer jetzt nicht auf Ag und Au setzt, ist ein hoffnungsloser Tor.

    • @WS

      Als Leser der „Vertraulichen Mitteilungen“ kann ich bestätigen, daß wir
      zwar im Herbst alle wählen „dürfen“,- aber die sog. „Hintergrund-Eliten“
      tatsächlich den „Bock zum Gärtner“ machen wollen.

      Satire: EIN (AUS)
      Der systematische Wahlbetrug durch die Auszählungssoftware „Dominion“
      in unseren „Wahlmaschinen“ wird schon das gewünschte Wahlergebnis
      ausspucken…

      Nach derselben Regie … wurde Chr. Lagarde EZB-Chefin,
      Madame v.d. Leyen EU-Kommissarin,… alles besprochen und durchgesetzt
      im („Schwarzschild-„) Hinterzimmerchen und ohne Mitspracherecht
      der ahnungslosen „Manövriermasse“.

      Dann gilt: Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen: 80 km/h; in den Innenstädten
      30 km/h, KfZ-Steuer und Grundsteuer wird verdoppelt, Oster- und Weihnachtseier
      dürfen nur noch mit grüner Farbe bemalt werden, Bargeld wird abgeschafft…
      und kolloidales Silber/Gold verboten.

      Satire: AUS
      (@_@)

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