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Edelmetall-Preise manipuliert? Milliarden-Vergleich für JP Morgan

In den USA bahnt sich in Sachen Edelmetall-Manipulation einmal mehr ein außergerichtlicher Vergleich an. J.P. Morgan soll sich laut einem Bloomberg-Bericht zu einer Zahlung von 1 Milliarde Dollar bereiterklärt haben.

Gold, Silber, Edelmetall. Manipulation, J.P. Morgan (Foto: Goldreporter)

J.P. Morgan war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Vorwürfen der Marktmanipulation konfrontiert – auch bei Gold und Silber. Ex-Trader hatten sich zuletzt sogar schuldig bekannt (Foto: Goldreporter).

Gold, Silber & Co.

Wie Bloomberg aus Basis von Insider-Informationen berichtet, soll es in den USA eine Rekordstrafe für die Investment J.P. Morgan Chase & Co. geben. Es heißt, nach Ermittlungen der US-Behörden hinsichtlich der Marktmanipulation bei Edelmetallen und US-Staatsanleihen habe sich die US-Investmentbank zu einer Zahlung von 1 Milliarde US-Dollar bereiterklärt, um die Ermittlungen des US-Justizministeriums und der amerikanischen Aufsichtsbehörden CFTC und SEC beizulegen. Die Sache sei aber noch nicht abschließend geklärt.

Manipulations-Vorwurf

Der Vorwurf: Mitarbeiter der Bank sollen sogenanntes Spoofing betrieben haben. Bei dieser umstrittenen Praxis werden im Terminhandel große Aufträge fingiert, um den Markt in eine bestimmte Richtung zu leiten. Die US-Justiz sieht dieses Verfahren als gesetzeswidrig an, wenn die Strategie darauf beruht, andere Händler gezielt in die Irre zu führen.

Offene Verfahren

Diese betrügerische Absicht vor Gericht zu beweisen, ist nicht ganz einfach. Offen ist laut dem Bloomberg-Bericht, ob JP Morgan von der US-Justiz auch noch strafrechtlich belangt wird. Gegen ehemalige Mitarbeiter von JP Morgan ist weiterhin ein Strafverfahren in gleicher Sache anhängig. Darin hatten die Beklagten unmittelbare Vorgesetzte belastet (Goldreporter berichtete).

Goldreporter

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Eingetragen von am 24. Sep. 2020. gespeichert unter Banken, Edelmetall, Gold, Goldpreis, News, Silberpreis. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

13 Kommentare für “Edelmetall-Preise manipuliert? Milliarden-Vergleich für JP Morgan”

  1. Vor dem Crash Edelmetalle in den Keller schicken
    Keine schlechte Strategie bei den Schafen

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  3. Neben Edelmetallen wurde auch bei US-Staatsanleihen „betrogen“.

    https://www.zerohedge.com/markets/jpmorgan-pay-record-1-billion-settlement-over-precious-metals-treasury-manipulation

    Die Bank macht über Jahre ‚66 Mrd. USD Gewinne [sic! ], zahlt 1 Mrd. Strafe und die Sache ist vergessen.

    Wie wäre es mit ein paar Jahren hinter Gittern?

  4. Die eine Milliarde wird doch wohl aus der Kriegskasse bezahlt, die Lehren gezogen und das nächste Mal werden noch ein paar bessere Tricks eingebaut. Das Spiel
    endet nie.

  5. Lieber Jamie Dimon, Sie sehen, leider wird unser unstillbares Vergeltungs- und Sühnebedürfnis durch ein Knöllchen an der Windschutzscheibe von JP Morgan Chase nicht abgegolten sein. Die exzeptionelle Klapperschlange hat es bereits angesprochen: Nachdem übers Jahr 2019 noch 36,4 Milliarden US-Dollar Profit generiert wurden, konnte selbst im 2. Quartal diesen Jahres (April bis Juni) 4,70 Milliarden Dollar [in welche Scheune auch immer] eingefahren werden.

    Und wenn nichts mehr hilft, werden einfach mal Multi-Milliarden-Summen hin- und hergeschoben. ==> Wir erinnern uns: Die City of London wird gerade evakuiert.
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/brexit-jp-morgan-verlagert-200-milliarden-euro-nach-frankfurt-16967622.html

    Dabei stehen JP Morgan, Goldman Sucks, die Bank of America oder Morgan Stanley nur für die sichtbarste Ebene der finanzmarktgetriebenen „Voodoo-Ökonomie“. Dahinter tummeln sich eine Reihe mächtiger „Schattenbanken“. Eine der bekanntesten ist da noch Black Rock: Ein veritabler Kapital-Krake, der seine Tentakel buchstäblich überall drin hat.

    https://www.heise.de/tp/features/Kapitalismus-am-Pranger-wo-aber-bleibt-BlackRock-4892592.html

  6. Wolfgang Schneider

    https://deutsch.rt.com/nordamerika/107007-morgan-stanley-us-amerikaner-horten-bargeld/
    Man erwartet die 2. Corona-Lockdown-Welle. Und was den Staat USA angeht …
    https://www.usdebtclock.org/
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s leichter ungeniert.

  7. immer wieder diese verschwoerungstheorien um die angeblichen manipulationsvorwuerfe, alles humbug.

    alles ehrenmaenner da oben

    • Wolfgang Schneider

      @chinaman
      Ich habe für Dich eine Botschaft der Hoffnung, der Liebe und der Zuversicht.
      I saw one weary
      https://www.youtube.com/watch?v=AsL851qXvJQ

      1. I saw one weary, sad, and torn,
      With eager steps press on the way,
      Who long the hallowed shares had bought,
      Still looking for the promised day;
      While many a line of grief and care,
      Upon his brow, was furrowed there;
      I asked what buoyed his spirits up,
      O this! said he—the bullion’s hope.

      2. And one I saw, with golden shield,
      Who boldly braved the world’s cold frown,
      And fought, unyielding, on the field,
      To win an everlasting crown.
      Though worn with toil, oppressed by foes,
      No murmur from his heart arose;
      I asked what buoyed his spirits up,
      O this! said he—the bullion’s hope.

      3. As goldbugs here we journey on
      In this dark vale of sin and gloom,
      Through zero interest, hate, and scorn,
      Or through the portals of the tomb,
      Till our returning king shall come
      To take His FIAT captives home,
      O! what can buoy the spirits up?
      ’Tis this alone—the bullion’s hope.

    • @chinaman

      Stimmt, den Begriff Ehrenmänner habe ich bei der Lektüre eines Buches von Mario Puzo gelernt:
      The Godfather.
      Ehrenmänner in einer ehrenwerten Gemeinschaft.
      Passt !

    • @chinamann: Um Untersuchungen wegen Manipulationsvorwürfen zu entgehen, zahlt die Bank 1 Milliarde. Wie Sie auf angeblich kommen, ist wohl Ihr Geheimnis,
      es sei denn Sie haben bessere Informatinen als die US Justizbehörde?
      Jeder zahlt doch gern wenn er schuldlos ist.

  8. Für diese systemrelevante Grossbank der FED sind das Peanuts.
    Ausserdem schöpft diese Bank dieses Strafgeld ohnehin aus dem Nichts.
    Bedeutet im Klartext, das wird am PC generiert und am PC überwiesen.
    Von dort kommt es wenige Tage wieder zurück als Eigenkapital.
    Man verdient an solchen Strafen nur.
    Ein Anwalt erklärte mir mal, wer bei einer Strafzahlung nichts daran verdient, hat den falschen Anwalt genommen oder war zu blauäugig.

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