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Gold: Großes Spektakel am US-Terminmarkt

Im Zuge des gestiegenen Goldpreises gab es an der COMEX erhebliche Umschichtungen in den Positionen der größten Händlergruppen. Es ist ein weiterer Schritt zurück zur „Normalität“.

Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX wurden erst nach Börsenschluss am gestrigen Montag veröffentlicht. Sie weisen per 4. Dezember 2018 folgende Veränderungen auf in den Positionen der größten Händlergruppen auf.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ hat sich auf 58.249 Kontrakte mehr als verdreifacht. Die Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) ist erstmals seit dem 24. Juli 2018 wieder netto-short positioniert – mit 2.702 Kontrakten.

Auf der anderen Seite hat sich die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ gegenüber Vorwoche mehr als verzwanzigfacht auf 49.001 Kontrakte. Das „Managed Money“ blieb aber mit 9.787 Kontrakten netto-short.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, ist gegenüber Vorwoche um fast 10 Prozent gefallen auf 399.919 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Montag ging es um 1 Prozent rauf auf 404.118 Kontrakte. Der Goldpreis legte vergangene Woche um 2,1 Prozent auf 1.248,56 US-Dollar (FOREX).

Betrachtet man die Grafik oben, dann ist der Schritt zurück zu den angestammten Netto-Positionen zu erkennen. Die „Commercials“ sind traditionell netto-short positioniert. Dagegen waren die „Großen Spekulanten“ in den vergangenen Jahren netto üblicherweise auf der Käuferseite aufgestellt.

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Eingetragen von am 11. Dez. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Gold: Großes Spektakel am US-Terminmarkt”

  1. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20181211323243051-ezb-anleihenkaufe-urteil/
    Die Huren auf St. Pauli sind anständiger und ehrlicher als diese Juristen. Ein weiterer Schritt hin zur Vergemeinschaftung der Schulden. Wie war das nochmal mit Artikel 125 Lissabon-Vertrag?

  2. Heute treibt man die Hausfrauen wieder in die Aktien und morgen zockt man ihnen das Weihnachtsgeld wieder ab.
    Vergleicht man das US Papiergold mit dem Shanghai physischem Gold, kommt einem das Grauen.
    Da müssen tausende Tonnen abwandern.
    Man kauft US Gold zu 1230 Dollar und in Shanghai werden 1250 dafür bezahlt.

  3. Blackrock (ja, genau, die gemeinnützige Hilfsorganisation vom Merz) warnt vor europäischen Aktien.
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/blackrock-warnt-vor-den-europaeischen-aktienmaerkten-15934945.html
    Ich warne vor ALLEN Aktien…;-)…! Aus gutem Grund!

  4. Dass EuGH und EZB in korrupter Einigkeit Hand in Hand gehen, überrascht ja wohl niemanden. Und dass es höchste Zeit wird, dass die gesamte EU und all ihre Hofschranzen davon gejagt werden müssen, steht auch ausser Zweifel, Und zwar so bald wie möglich….

    • @skorpion
      Tevor das Schaf spricht zur Herde:
      „Ich sage euch, der Mann hier und der Hund dort, die arbeiten zusammen gegen uns“
      Darauf die Herde:
      „Ach Tevor, immer du mit deinen Verschwörungstheorien“

  5. Der Indizes fallen, und fallen.
    Und der Goldpreis fällt auch nicht auf.

    läuft :-)

    • @ex

      Wenn Gold weiterhin stabil bleibt und die Indices fallen, dann hat Gold das gehalten, was ich mir davon verspreche, nämlich Stabilität.

    • Wolfgang Schneider

      @eX
      Ich nenne das Musiktherapie.
      Lili Marleen (neu vertextet)
      https://www.youtube.com/watch?v=7IIzsSdq6sU

      Zu der Aktienbörse kam ein großer Tor.
      Er zockte gar zu gerne, man warnte ihn davor.
      So wollte er viel Rendite seh’n, bei 14.000 blieb er steh’n
      Der DAX so wunderschön, der DAX so wunderschön.

      Des schwarzen Schwanes Schatten sah bedrohlich aus;
      die Gold gebunkert hatten, die machten sich nichts draus.
      Man wollte diesen Schwan nicht seh’n, bei 7.000 blieb er steh’n.
      Der DAX nicht mehr so schön, der DAX nicht mehr so schön.

      Schon ertönt die Glocke, sie bliesen Zapfenstreich;
      Des Mario Draghis Geldflut, Moment, sie kommt ja gleich.
      Da sagten wir auf Wiedersehn, bei drei-halb-tausend blieb er steh’n.
      Der DAX am Untergeh’n, der DAX am Untergeh’n.

      Neue Euros druckt man, nun werdet mal nicht bang;
      auf Gold und Silber spuckt man bei uns schon jahrelang;
      Den Banken, den wird kein Leid gescheh’n, wir werden uns bald wiederseh’n.
      im DAX bei hundertzehn, im DAX bei hundertzehn.

      Die Aktien sind krepiert, und der Dax ist völlig tot,
      die Sparer sind gefleddert, man greift zum Goldverbot.
      Die Maulhurenpresse hetzt und lügt, wir zieh’n im Osten in den Krieg,
      Bis unser Volk erliegt, bis Deutschland ganz erliegt.

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