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Gold nach Fed-Protokoll erneut unter Druck

Zinsen, Dollar, USA

Gold unter Druck: In diesem Jahr werden weiterhin drei US-Zinserhöhungen erwartet (Foto: VERSUSstudio – Fotolia)

Das Fed-Protokoll am gestrigen Mittwoch bescherte den Edelmetallen einmal mehr eine Berg-und-Tal-Fahrt. Am Ende ging es mit den Kursen erneut nach unten.

Am gestrigen Mittwochabend wurde das Protokoll der letzten Fed-Sitzung vom 30./31. Januar 2018 veröffentlicht. Direkt im Anschluss an die Bekanntgabe stiegen Gold und Silber zunächst an. Doch im späteren Handelsverlauf sackten die Edelmetallkurse erneut unter die Vortagesstände ab.

Marktbeobachter hatte sich aus dem Dokument Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank und die zugrunde liegenden Inflationserwartungen versprochen. Diesbezüglich ergaben es im Rahmen der „Fed Minutes“ folgende Erkenntnisse.

Mehrere („several“) Fed-Mitglieder erwarteten in diesem Jahr eine anziehende Inflation in den USA. Aber nur zwei oder drei („a couple“) sorgten sich über eine Überhitzung der Wirtschaft. In dem Papier wurden Erwartungen bestätigt, dass die Fed für dieses Jahr drei Zinserhöhungen anstrebt, nicht etwa mehr.

 

Gold Chart 22.02.18

Gold in US-Dollar (24 Std.): Um 20 Uhr wurde das Fed-Protokoll veröffentlicht. Zunächst stieg der Goldpreis an. Dann kam das Edelmetall erneut unter Druck (Quelle: Guidants)

 

Die Erwartungen einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte nach der Fed-Sitzung am 21. März sind am Abend weiter gestiegen. Auf Basis der Termingeschäfte in den USA (Fed Funds Futures) ergibt sich dafür nun eine Wahrscheinlichkeit von 84,5 Prozent (Vortag: 81,1 %).

Am heutigen Vormittag kostete die Goldunze am Spotmarkt 1.321 US-Dollar. Das entsprach 1.075 Euro. Silber wurde für 16,40 US-Dollar pro Unze gehandelt (13,36 Euro).

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Eingetragen von am 22. Feb. 2018. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “Gold nach Fed-Protokoll erneut unter Druck”

  1. Tja,eh wie immer….für mich sieht das bei Gold absolut nicht bullisch aus !!!

    • @ukulele
      Das sieht es für Dich eh nie…egal was passiert !!!

      • @ Falco
        Nein nicht immer Falco,doch ich bin weiter bärisch bei Gold obwohl ich hi und da selbst auch zukaufe.Doch für mich zählt eben die Chartanalyse und wenn da nichts passiert nach oben,so lange ist mein Ziel weiter 697-714 usd
        Erst ab Wochenschluß Kurs über 1525-1555.- und erst dann sieht es für mich bullisch aus !!!!
        Grüße aus Sri Lanka (Beruwela ) an alle Goldbullen

        • „so lange ist mein Ziel weiter 697-714 usd“

          Davon kannst du höchstens träumen diese Kurse jemals wieder zu sehen außerdem wäre dass das Ende für die Goldminer schon bei $1000 würde bei den allermeisten die lichter ausgehen und das wäre wiederum ein schuß ins eigne Knie für die Finanzmafia. Wären die Produktionskosten wirklich niedrig hätte man den Goldpreis längst in die nähe gedrückt auf aktuellen niveau kommen einige Goldminer gerade so noch über die runden kommen . Es sollte schon zu denken geben warum man um die Produktionskosten so ein theater macht .

  2. Es sieht eher immer so aus: erstmal wird vorsorglich gebashed, weil auch die Drücker nicht wissen, wie das Protokoll vom Markt aufgenommenen wird. Zweitens muss dann nochmals “nachgeschlechtert” werden, wenns marktmäßignach oben will. Bessere Voraussetzungen für Käufer, ein Assat zu finden, das künstlich niedergehalten wird und deshalb bei all den Blasen rundum, sehr günstig (quasi gesponsert) zu haben ist, gibts derzeit nicht!

  3. @ukunda
    Wenn ich ein namenhafter Minenbetreiber wäre und ich darüber hinaus gute Kontakte zu weiteren Geselschaften pflege, würde ich aufgrund des niedrigen Marktpreises, welcher sich dann unterhalb meiner Herstellugskosten befindet, in der Sekunde ein Sabatjahr einlegen und mal sehen was passiert. Ich denke dass dann Angebot und Nachfrage seine Wirkung erzielen sollte.

    • @Domino

      Wenn es so einfach wäre, hätten das bestimmt schon einige Minenbetreiber versucht, um das Angebot zu verknappen.

      Aber – woher bekommen die Explorer/Minenbesitzer ihre „Kredite“?
      Von Banken.
      Zum Teil auch von den Banken, die erhebliche Anteile/Aktien der Gold-/Silberminen halten und auch im Vorstand sitzen…

      Wer …nicht spurt,- fliegt (d.h. „dem wird der Geldhahn zugedreht“).

  4. @Goldminer
    Danke. Die Konzerne unterliegen der modernen Versklavung… und auch das Volk!

  5. Die Amis sind doch so hoch verschuldet ( Rekordverschuldung bei Studentenkrediten und Autokrediten ) Wer will denn die höheren Zinsen zahlen??
    HaHa

  6. @Domino,

    Du hast Recht. Wenn die Produktionskosten beim derzeitig niedrigen Oelpreis $1.000 pro Unze kostet, was ist dann los, wenn der Oelpreis wieder steigt. Dann sehen wir Stress auf allen Ebenen. Da sind die Einen, die sich über einen höheren Preis freuen ( Oelförderländer ) und die anderen, die sich über einen niedrigen Preis freuen. Ich behaupte, das dieses System gesteuert wird, denn ein steigender Oelpreis läst Kosten Steigen, was wiederum schlecht für die Industrie ist. D.h. Steigt der Oelpreis steigt auch der Goldpreis, oder die Mine produzieren mit Verlust. Wobei bekannt ist, das die Förderkosten je nach Mine zwischen $ 800 und $1.000 liegt, pro Unze. Dann ist aber noch keine Unze gepresst und liegt verkaufsbereit im Laden. D.h. Wir haben momentan auch einen wirklich guten Kauf/Marktpreis.

    Grüße

    Pinoccio

    • @pinocchio
      Leider bekommt man aber zu den Spotpreisen kein Gold.
      Die Förderkosten liegen bei 1200 Dollar ohne wenn und aber.
      Man kann zwar Spot Gold kaufen, aber nur auf dem Papier.
      Ein Phili bei einem vernünftigen Händler kostet 1100 Euro.
      Darunter eventuell nur bei ebay. Und zur Zeit gibt es Wartezeiten
      Die USA erhöhen nicht ohne Grund die Zinsen.Die brauchen also Geld.
      Verweigern wir es ihnen und kaufen stattdessen deren subventionierte Metalle.
      Dann werden die die Zinsen noch deutlicher raufsetzen müssen.
      Ohne 12% Zinsen würde ich einen USA Bond nicht anfassen.

      • Träume über Produktionskosten Gold

        „Die Förderkosten liegen bei 1200 Dollar ohne wenn und aber.“

        Ich schaue in meine Dokumentation und finde einen Artikel von den goldreporter.de, der sich mit dem Produktionskosten beschäftigt. „Die AISC stiegen um 2,3 Prozent auf 884 US-Dollar pro Unze“

        Quelle: https://www.goldreporter.de/weltweite-gold-foerderung-kosten-steigen-ausbeute-sinkt/gold/71915/

        • @hans
          Dann besuchen Sie mal ein paar Goldminen, aber vor Ort und nicht vorm PC und reden mit den Leuten.
          Meinen Sie, die arbeiten dort umsonst ?
          Wissen Sie, was ein Bagger, ein LKW etc pro Tag kostet ?
          Sicher gibt es Minen im Familienbetrieb, welche zu niedrigen Preisen fördern, weil auch noch Opa mitschaufelt.
          Ein paar Unzen pro Saison vielleicht.
          Denn die Minen haben Saisonen. Es gibt Monate, wo nichts gefördert wird, aber Kosten weiterlaufen.

  7. @Taipan
    Danke für die Antwort. Es muss einem ja schon Sau schlecht gehen, das dieser gewillt ist, 12% Zinsen zu zahlen. Ich halte nix von diesen Anlagen/Investments. Weniger ist manchmal mehr ! Schon allein zu wissen, ich kann Gold als Zahlungsmittel verwenden, recht mir. Sicherlich freue ich mich wenn der Preis steigt, ansonsten sehe ich das gelassen wie unser Forumsfreund in Andalusien.

    Grüße

    Pinocchio

    • @pinocchio
      1980 etwa hatte die USA ca. 20% Zinsen und da ging es denen bedeutend besser als heute und vorallem viel weniger Schulden.
      (paul volcker glaube ich war es als fed chef, welcher die zinsen so drastisch erhöhte).
      Damals kaufte ich Gold so zu 300 Dollar oder 600 DM, wenn ich mich richtig erinnere.
      Übrigens, eine Eigentumswohnung, auch mitten in München, wurde man kaum los. Keiner wollte die haben.
      Und all das kommt wieder, besonders, wenn die Leute es vergessen haben.

  8. Klapperschlange

    Nachdem das Fed-Protokoll von gestern max. 3 weitere Zinserhöhungen für
    2018 angekündigt hat, dürfte die EZB mit ihrer Null-Zinspolitik langsam
    in’s Schwitzen kommen – schließlich wollen Investoren mehr als „0“-Prozent
    für ihr Investment haben, und da locken US-Anleihen bald mit über 2,25%.

    Vorsorglich (und in kluger Voraussicht) hat die EZB damit begonnen, „Null-€uro-Noten“ zu drucken;
    das ist der sogenannte „intrinsische (innere) Wert“, den der Euro bald
    annehmen wird.

  9. Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    Macht nix, Wir nehmen es auch billiger !

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