Dienstag,28.September 2021
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Goldindustrie Südafrikas erholt sich vom Corona-Schock

Goldindustrie, Südafrika, Goldproduktion (Foto: Goldreporter)
Im vergangenen März hat Südafrika Gold im Wert von 565 Millionen Euro abgesetzt, 55 Prozent mehr als im Vormonat (Foto: Goldreporter).

Im März hat Südafrika sowohl Goldproduktion als auch Goldverkäufe deutlich gesteigert. Allerdings gab es vor einem Jahr den Corona-Lockdown.

Produktionsland Südafrika

Vor einem Jahr befand sich die Bergbauindustrie Südafrikas im Corona-Lockdown. Die Minen liefen noch im Notbetrieb und die Fördermengen brachen ein. Für März 2021 meldet Statistics South Africa (Stats SA) nun im Vorjahresvergleich einen deutlichen Anstieg der Minenproduktion.

Gesamtproduktion

Demnach erhöhte sich die Gesamtproduktion über alle Mineralien hinweg um 21,3 Prozent. Besonders stark stieg der Output an Metallen der Platin-Gruppe mit einer Zunahme der Produktion um 68,6 Prozent gegenüber Vorjahr.

Goldproduktion

Das Wachstum der Goldproduktion wird gegenüber März 2020 mit einem Plus von 10,5 Prozent beziffert. Noch stärker florierten die Goldverkäufe. Schließlich stammen die unter Anlegern besonders gefragten Krügerrand-Goldmünzen aus Südafrika. Außerdem produziert die Rand Refinery Goldbarren für die institutionelle Verwendung.

Goldabsatz

Und so wurde im März 61,3 Prozent mehr Gold abgesetzt als im Vorjahresmonat. Dabei wurde ein gemeldeter Umsatz von 9,74 Milliarden Rand generiert. Das entspricht knapp 565 Millionen Euro. Gegenüber Vormonat stieg der Wert um 55 Prozent.

Goldreporter

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31 KOMMENTARE

  1. „Gretchenfrage“:

    Wie viel Gold hat China wirklich?

    Frisby kommt zu dem Ergebnis,
    dass Chinas Goldbesitz

    ʇsı ɥɔoɥ os ʇlǝddop ddɐuʞ

    wie die offiziellen Goldreserven der USA.“

    … also nur 16,6 tausend Tonnen?

    Ich bin optimistischer und schätze mal so um die 22,8 Tonnen.

    (ᵔᴥᵔ)

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  3. @Klapperschlange:
    Die offiziellen Goldreserven der USA, selten so gelacht.
    Seit etlichen Jahren kann man 200 Meter von dem legendären Goldspeicher in Fort Knox (Kentucky) entfernt auf einer ganz normalen Strasse 30 mal hin- und her fahren und es guckt kein Polizist zu.
    Die müssen vor 15 Jahren dort eine dolle Sicherheitsanlage eingebaut haben.
    Der Glaube stirbt zuletzt.

    Wie in jeder Pokerpartie kommt irgendwann der Moment, wo einer der Spieler die Karten auf den Tisch legt und einen ganz bösen Satz sagt: Ich will sehen.
    Wenn es so weitergeht, kriegen wir das die nächsten 10 Jahre noch live mit.

    Dann hätte ich lieber kein ETF auf Gold etc.

    • @MeisterEder

      In dem Video („Anhörung von Vertretern der FED durch Senator Ron Paul zum Thema
      Goldreserven der USA“ ) bestätigt die Fed, daß sie seit 1934 kein physisches Gold
      mehr halten, sondern nur Gold-Zertifikate …

      [siehe im Video ab 1:47 Minuten … ]
      … The Federal Reserve does not hold any Gold since 1934, only Gold
      certificates…

      Das heißt: die FED müßte die (reklamierten) 8334 Tonnen Gold erst im Goldmarkt aufkaufen,
      falls China/Rußland fordern: „Karten auf den Tisch – wir möchten sehen !“

      https://www.youtube.com/watch?v=Pl305N56CGY

      • @Klapperschlange
        Das wird dann wirklich „lustig“.
        Erinnern Sie sich an den Squeeze, als Wiedeking und Härter seinerzeit einige US – Fonds um über 5 Milliarden abgezockt haben, als die VW-Aktie kurz auf über 1000 Euro gesprungen ist, weil die US-Boys um jeden Preis erfüllen mussten ?
        Einer unserer Kunden hat fast 2 Tage nicht geschlafen und im Handelsprogramm seinen Zeigefinger schön 1 cm über der Return-Taste gehalten.
        Hat sich gelohnt.
        Problem für die Amis dürfte werden, dass NIEMAND Physisches verkaufen wird.
        Vielleicht gehört den Chinesen dann Hawaii, Alaska und Kalifornien.

        Schönes Wochenende !

      • @Klapperschlange

        Bad news are good news!

        Denn die offizielle US-Version dazu ist folgende: Die Fed sei keineswegs eine tickende Verschuldungs-Zeitbombe, da die Seite ihrer Vermögenswerte zwar durch hochriskante Papiere geprägt ist, es aber technisch gesehen eine eiserne Reserve gibt: Das Goldzertifikate-Konto.

        1934 hatte das US-Finanzministerium das Gold der Fed [roundabout 8000 Tonnen] an sich gezogen [1937 wurde eigens für die Einlagerung Fort Knox gebaut] und als Kompensation besagte Zertifikate ausgestellt. Diese wurden zuletzt 1971 „marktgerecht“ bewertet: Zu einem Preis von genau 42,2222 $ die Feinunze.

        Diese Forderungen der Fed an das Finanzministerium fungieren nun als ’stille Bewertungsreserve‘ [zur Zeit roundabout 480 Milliarden $]. Eine Neubewertung des Goldes würde also nicht dem US-Haushalt zugute kommen, sondern ausschließlich der Fed, die damit ihre „stillen Reserven“ aktivieren könnte.

        James („Jim“) Rickards schreibt dazu:
        „Formal gesehen geben die Goldzertifikate der Fed nicht das Recht, vom Finanzministerium physisches Gold zu fordern. Aber sie implizieren eine moralische Verpflichtung des Finanzministeriums, das Gold zu nutzen, um die Federal Reserve zu unterstützen, falls das Vertrauen in das gedruckte Geld der Fed zusammenbricht. Ein anderer Name für eine implizite Verpflichtung, die Fed mit Gold zu unterstützen, lautet „Goldstandard“.“
        James Rickards, Gold. Wie sie sich vor Inflation, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen.

        Der unvergessene @Watchdog hatte dazu bereits 2017 die entscheidende Frage gestellt: „Das Thema der US-Goldreserven hängt an der Frage:
        „Haben die USA die 8133 Tonnen Gold noch, oder nicht?“
        Oder anders: Lagert das US-Finanzministerium in Fort Knox physische Barren oder sind die Zertifikate der Fed mit bloßen Luftnummern der Güteklasse „Versprechen/Vertrauen“ gedeckt.“

  4. https://sputniknews.com/us/202104231082702252-us-embraced-borrowing-at-levels-which-are-dangerous-to-it-and-to-entire-world-analyst-warns/
    Also ich möchte im Amiland kein Rentner sein.
    https://www.usdebtclock.org/current-rates.html
    Paul Craig Roberts, als Wirtschaftsberater unter Reagan im Weißen Haus, schrieb vor 5 Jahren auf seiner Webseite, daß die Deckungslücke der staatlichen, halbstaatlichen und privaten Rentenkassen in God’s Own Country 4,6 BILLIONEN Dollar beträgt, in GB 327 Mia. Pfund Sterling. Mit dem Internet hat man eine Möglichkeit, sich allumfassend zu informieren, von der man in der DDR unter Honecker und Mielke nur träumen konnte. Wer oder was hindert die restlichen Menschen in diesem, unseren herrlichen deutschen Vaterland, es ebenso zu tun, daraufhin nachzudenken, und mit dem Kauf von EM Schlüsse zu ziehen, dem verfaulten, kaputten System den langen Mittelfinger zu zeigen? Da sei Gott davor, daß mein süßes, weißes Kätzchen Tina, das grad so schön auf in der Ecke vom Sofa schläft, jemals Mangel an Futter und Milch leidet. Sie liegt da schon und pennt seit 11 Uhr. Ob sie wohl im früheren Leben Beamter war? Werde mal die Schalen nachfüllen gehen.

  5. Es gibt auch einen kulturellen Unterschied zum Amiland und zum Wunsch, in Pension zu gehen. Während hierzulande schon jeder 50jährige von der Pension träumt, der eigentlich noch im besten Alter ist, und voller Saft und Kraft, hakln im Amiland die 70jährigen noch gerne, weil sie sich den Ruhestand garnicht vorstellen können.
    DOrt ist es auch ganz normal, dass 70jährige in den FIrmen sind. Werden geschätzt. Bei uns werden die Alten ja regelrecht rausgemobbt.
    Ich kenne einen 69jährigen New Yorker (Creativ Director), der sich eine Pension garnicht vorstellen kann. Obwohl er genügend bekommen würde.

    Also die sind nicht so faul wie die Europäische Masse. Muss man auch mal sagen.

    • @Löwenzahl

      Beschäftigen kann ich mich selber, orakelte seinerzeit Kurt Tucholsky. Wer arbeitet denkt nicht und wer denken kann, flieht der Arbeit, wo immer es Ihm möglich ist. Arbeit ist Herrschaftsinstrument und wer den ganzen Tag damit beschäftigt ist, die nackte Existenz zu retten, hat keine Zeit für die Frage, warum die die arbeiten nix erwerben und die die erwerben nix arbeiten. Das Reich der Freiheit beginnt dort, wo die Arbeit aus Notwendigkeit aufhört ( Marx ) .

      Wer es hinbekommt als Politclown, Talk-Show Fuzzi, Rechtsverdeher oder Ähnliches seinen Einkommen zu sichern, hat die Chance so alt zu werden wie ein Kettenrauchender Bundeskanzler. Wer wirklich malochen muss, der ist mit 50 faktisch alle, der kann froh sein das Rentenalter zu erreichen. Man muss nur einmal am Wochenende in der Zeitung die Todesanzeigen lesen und Vergleiche zu ziehen. z.B. wie alt wird ein Hochschulprofessor und wie alt ein Fliesenleger oder eine Krankenschwester oder eine Verkäuferin.

      Wenn Arbeit wirklich etwas Schönes wäre, würden die Reichen Sie für sich behalten, sagt ein lateinamerikanisches Sprichwort. Ich bin jetzt 61 Jahre alt, weitestgehend im Ruhestand und bin froh noch halbwegs gesund zu sein und nicht mehr dem Geld hinterher jagen zu müssen.

      BÜRGER SCHON EURE ANLAGEN

      Arbeit läßt sich schlecht vermeiden,
      und sie ist der Mühe Preis.
      Jeder muß sich mal entscheiden.
      Arbeit zeugt noch nicht von Fleiß.

      Arbeit muß es quasi geben.
      Denn der Mensch besteht aus Bauch.
      Arbeit ist das halbe Leben,
      und die andre Hälfte auch.

      Seht euch vor, bevor ihr schuftet!
      Zieht euch keinen Splitter ein.
      Wer behauptet, daß Schweiß duftet,
      ist (ganz objektiv) ein Schwein.

      Zählt die Arbeit zu den Strafen!
      Wer nichts braucht, braucht nichts zu tun.
      Legt euch mit den Hühnern schlafen.
      Wenn es geht: pro Mann ein Huhn.

      Manche geben keine Ruhe,
      und sie schuften voller Wut.
      Doch ihr Tun ist nur Getue,
      und es kleidet sie nicht gut.

      Laßt euch auf den Sofas treiben!
      Gut geträumt ist halb gelacht.
      Hände sind zum Händereiben.
      Sprecht schon morgens: »Gute Nacht.«

      Laßt die Wecker ruhig rasseln!
      Zeigt dem Krach das Hinterteil.
      Laßt die Moralisten quasseln.
      Bietet euch nicht täglich feil.

      Wozu macht ihr Karriere?
      Ist die Erde denn kein Stern?
      Tut, als ob stets Sonntag wäre,
      denn er ist der Tag des Herrn.

      Vieles tun heißt vieles leiden.
      Lebt, so gut es geht, von Luft.
      Arbeit läßt sich schlecht vermeiden, –
      doch wer schuftet, ist ein Schuft!

      Erich Kästner

    • @ Löwenzahn
      Da muss ich Ihnen aus praktischer Erfahrung widersprechen.
      Es mag zwar Einzelne insb. In Kreativjobs geben, die sich für unersetzbar halten, aber 95 % gehen in Rente, so schnell es geht.
      Dass es so viele mit 70 gibt, die noch arbeiten liegt zu 99% an finanzieller Not.
      Schöner Fall aus der Praxis: Wohlstands Rentner mit guter Pension (basierend auf Aktienfonds) in einer teuren Gated Community.
      Nach dem Aktiencrash 2008 hat er im Supermarkt der Community mit 72 Jahren an der Kasse gestanden.
      Weil 70% der Rente weg waren.
      Nicht zur Selbstverwirklichung.
      Ein Schlauer hat mit Mitte 50 seine Kette an Schuhgeschäften verkauft, weil er keine Chance gegen online gesehen hat und lebt vergnügt mit seinen Hobbys.
      Wer Arbeit zur Selbstverwirklichung braucht ist ein geistig sehr armer Tropf.

      • @Meister Eder
        Das kann man so auch nicht sagen. Warum ist so einer ein geistig armer Tropf? Ich bewundere Leute, die aus dem Nichts eine Firma stampfen, die immer erfolgreicher wird. Und wenn sich der Firmenchef darin selbst verwirklicht. Das sind alles andere als arme Tröpfe, sondern geistig meist kreative Köpfe. Die nicht die Tage nur runter zählen, bis sie endlich in Pension gehen können, weil sie den Job hassen.
        Solche Leute gefallen mir. Kenne auch Etliche. Sie wagen etwas, verwirklichen ihre Ideen, und haben dann Erfolg, wo die Neider dann nicht lange auf sich warten lassen. Genau die, die am Anfang alles negativ zu diesem Vorhaben kommentiert haben,…
        Zu den Amis, es gibt nicht nur Fette und Arme, gibt es auch zur genüge, aber die gibt es hier genauso. Aber es gibt auch kulturelle Unterschiede. Ist doch im Wesen dasselbe. WIe die freundlich sind. Auch wenn es nur oberflächlich ist.

        • @Löwenzahn.
          Es ist eben immer alles individuell. Wir haben sehr viele dieser Personen kennengelernt, die bis zuletzt gehetzt, getrieben und reich gestorben sind.
          Pumuck z.B. war sehr erfolgreiche Anwältin für Steuer- und Wirtschaftsrecht.
          Wir haben mit 55 aufgehört.
          Wir haben 5000 Jahre Kultur der Menschheit, die uns mehr interessiert als der nächste Businessplan.
          Wandern in der Toscana gefällt uns besser als die nächste Planungsrunde.
          Eine Bruckner-Symphonie besser als eine 2-Stunden-Diskussion mit dem Steuerberater.
          Jeder , wie er mag.
          Das letzte Hemd hat keine Taschen.

          • MeisterEder:
            Wahrscheinlich würde der weitaus größte Teil der Bevölkerung es Ihnen gerne gleichtun und sich mit 55 Jahren aus dem Berufsleben verabschieden. Für schätzungsweise mehr als 90,00 % der in Frage kommenden Menschen stellt sich diese Frage jedoch per se nicht. Sie stecken fest im Hamsterrad und kommen nicht raus, weil es schlichtweg nicht möglich ist, nennenswertes Vermögen aufzubauen. Wer ein überschaubares Einkommen hat und damit eine Familie durchbringen muss, der kann i.d. R. froh sein, wenn das Geld bis zum Monatsende reicht. Die Zeiten, in denen der fleißige und sparsame Alleinverdiener eine Familie ernährt und daneben noch die Finanzierung eines Eigenheims stemmt, sind endgültig vorbei. Ich bin kein Freund des Sozialismus. Aber wenn die Rede von einer Ungerechtigkeit im Lohngefüge ist, dann ist da ein Quantum Wahrheit vorhanden. Insbesondere wenn man die unterbezahlten, aber gleichwohl überaus wichtigen Berufe wie Verkäufer, Lkw-Fahrer, Pflegekräfte z.B. mit der Generation “Erbe“ vergleicht, die “irgendwas mit Medien“ macht, aber nichts leistet.
            Und wenn man berücksichtigt, dass sehr viele Frauen nach vielen Jahren der Arbeit Mini-Renten bekommen, währenddessen andere fürs Nichtstun mehr erhalten, dann regt sich in mir eine Wut ob dieser Ungerechtigkeiten.

          • @RACEW
            Diese Entwicklungen, dass sich Geringverdiener nichts zurücklegen können sind den hohen Abgaben geschuldet.

            Zu den Frauen mit den Mini-Renten: Das ist durchaus normal, dass Frauen weniger haben. Schauen Sie sich an, wie viele Frauen im Vergleich zu Männer in den lukarativen Studiengängen abschließen (MINT). Schauen Sie wie viele Frauen dagegen lieber Friseur, irgendwas mit Medien oder was Soziales machen. Augen auf bei der Berufwahl sag ich da nur.

          • @Racew
            Bevor hier im Forum Neid aufkommt: dieses „Privileg“ früh aus dem Hamsterrad zu können hat 2 ganz einfache Gründe:
            1.) Viel Arbeit, sehr viel Arbeit. Die 40 Stunden Woche war nicht selten schon Mittwoch um 22 Uhr rum. Und wenn ein 50 Mio. Problem auf dem Tisch liegt, arbeiten die Anwälte auch Samstag/Sonntag 14 Stunden. Samstag 14 Stunden UND Sonntag 14 Stunden.
            Mit voller Verantwortung.
            2.) Sparsamkeit.
            Keine Statussymbole, kein Konsumquatsch.
            In der Tiefgarage der Firma standen 7er BMW, Cayenne und Panameras, keiner älter als 3 Jahre.
            Und ein gebraucht gekaufter RAV 4. UNSERER. Der hat insgesamt weniger gekostet, als die Kollegen nur für die Extras ausgegeben haben.
            IM Urlaub in Italien hat uns eine schöne Ferienwohnung gereicht, satt 5 Sterne Wellness Schnick -Schnack.
            Ist eine endlose Liste von Quatsch, den wir nicht brauchen um glücklich zu sein.

            Und letztlich: Hirn bei der Geldanlage.
            EM z.B. statt bombensicherer Aktientipps.

          • @Racew

            Wenn man aus marktradikaler Perspektive herablassend über das ungerechte Lohngefüge schwadroniert, ist das nicht gerade glaubwürdig.

  6. @Loewenzahn Die Amis mit 70 mit vollem Saft und Kraft ? Bei denen hat doch schon die Mehrzahl der 40 jaehrigen schon 50 kg Uebergewicht und die 60 jährigen sind mit dem Bedienen der Fernbedienung körperlich überfordert,Es arbeiten auch nicht alle als Art Director sondern viele noch als Maurer,Zimmermann ,Dachdecker und Lkw-Fahrer.Wollen sie wirklich einen 70 jährigen Dachdecker oder Maurer noch auf das Geruest schicken.?Ich habe schon von vielen Lkw Faherern gehoert die still und leise beim Beladen oder bei der Wochenendpause auf dem Parkplatz verstorben sind.Auf die Kultur des Schinderns bis zum Umfallen kann ich gut und gerne verzichten.Ausserdem bdeutet Rente nicht Faulheit ich bewege mich in der Rentenzeit vielleicht sogar taeglich mehr auf dem Grundstück im Gruenen als vorher an einem Arbeitstag.

    • @materialist
      Mit 50. Nicht mit 70. Ist aber auch individuell. Die Einen sind hald noch fit und koennen Baeume ausreißen, die anderen Jammern mit 50 schon wie alte Tattergreise. Nicht Jeder altert biologisch gleich schnell. Oft kommt es auch auf den mentalen Zustand an. Die Jammerer sind meist zum Leben sehr negativ eingestellt. Und was ich so beobachte, Jammerer erreichen ein hohes Alter. Immer fleissig Jammern und alle anderen überleben. Das ist meine persönliche Erkenntnis. Gilt nur fuer meine Beobachtungen. Jeder sieht die Welt anders.

  7. @Loewenzahn Alles ist relativ auch das Problem Arbeit im Alter.Sicher gibt es Firmeninhaber mit 75 die koerperlich und geistig fit noch erfolgreich und mit Spass ihre Arbeit erledigen aber das ist nicht die Mehrzahl der Leute .Mich ärgert in erster Linie dass die die am wenigsten arbeiten schon wieder ueber die Rente ab 70 diskutieren was unter den heutigen Normalbedingungen auf Arbeit einfach weltfremd ist.Wenn der Deckel klappt macht fragt er nicht ob man dieses oder jenes gern noch erleben wollte.Arbeit ist ja auch nicht gleich Arbeit,habe heute angefangen die Fensterlaibungen der neuen angebauten Fenster zum Verputzen vorzubereiten,hat richtig Spass gemacht.Zu den Jammerern das kann ich voll bestätigen ich kenne Leute bei denen ging es schon vor 40 Jahren staendig um Leben oder Tod und jetzt sind sie weit ueber 80.

    • @Materialist
      Da ist einer, der auf uns alle achtgibt, der auf uns aufpaßt.
      Verlier den Glauben nicht. His Eye is on the Saver
      https://www.youtube.com/watch?v=tBosJyhPcvA

      Why should I feel discouraged, why should the gold price fall?
      Why should my cash be lonely, and long for shares and bonds,
      When bullion is my portion? My constant friend is He:
      His eye is on the saver, and I know He watches me;
      His eye is on the saver, and I know He watches me.
      I sing because I’m happy, and I sing because I’m free.
      For His eye is on the saver, and I know He watches me.

      Whenever I am tempted, whenever shares do rise,
      When yields give cause to sighing, when every interest dies,
      I draw the closer to Him, from care He sets me free;
      His eye is on the saver, and I know He watches me;
      His eye is on the saver, and I know He watches me.
      I sing because I’m happy, and I sing because I’m free.
      For His eye is on the saver, and I know He watches me.

  8. Tellinghausen:
    Wenn wir die Altersgruppe der Frauen zwischen 65 und 85 Jahren – sie bilden die größte Gruppe unter den Rentnerinnen – nehmen, dann sprechen wir über die Jahrgänge 1936 bis 1956.
    Bei dieser Altersgruppe waren nicht Mint-Fächer oder sonstige akademische Karrieren angesagt. Diese Generation ging zum größten Teil früh von der Schule ab, machte eine Ausbildung, heiratete, bekam Kinder, zog diese auf und konnte i.d.R. erst nach Jahren in den Beruf zurück. Nämlich dann, wenn der Zug abgefahren war. Und weil das so war, bekommen diese Frauen heute Mini-Renten. Gleichwohl haben auch die gearbeitet und die heutigen Arbeitnehmer und Steuerzahler hervorgebracht.
    Wenn Sie heutige Verhältnisse auf diese Generation beziehen, dann vergleichen Sie nicht nur Äpfel mit Birnen, sondern liefern einen völlig lebensfremden Beitrag ab.

    • @Racew, Tellinghausen
      Lohngerechtigkeit ist ein gesellschaftspolitisches Thema.
      Und es ist völlig legitim, wenn sich ein Mensch seinen Job nicht nach den Verdienstmöglichkeiten aussucht.
      Wir sehen das aus erster Hand: unsere Kids sind beide mit einer Krankenschwester zusammen (nicht mit derselben).
      Ein wahnsinns Job mit miesen Arbeitszeiten, Verantwortung und erheblicher psychischer Belastung. Vor 2 Wochen kam die Freundin meines Sohnes nach der Schicht hier an, fix und fertig.
      Nach 4 Stunden OP hatten sie einen Patienten auf dem Tisch verloren. Eine Mutter, Mitte 30.
      Die OP Schwestern müssen dann noch „aufräumen“, die Infusionen ziehen etc.
      Mit dem Gehalt kommt man nie auf einen grünen Zweig.

      Wir haben höchste Achtung vor solchen Leuten.
      Aber niemand interessiert sich für sie.
      2 Minuten klatschen pro Jahr und gut ist.
      Wirklich ?

      Warum bei MINT nur 3 % Frauen sind ?
      Ist uns auch ein Rätsel.

    • Ich bin wohl davon ausgangen Sie meinen Frauen, die in Zukunft in Rente gehen. Bei den Frauen die jetzt in Rente sind ist die Situation eine andere. Aber auch da kann die Ausrede Kinder nicht mehr so ganz zählen. Die Boomer Generation hat extrem wenig Kinder zur Welt gebracht und damit erst das Rentenproblem geschaffen.

      Warum Frauen kein MINT und sonstige lohnende Studienfächer belegen? Weil Frauen und Männer nunmal unterschiedlich sind und unterschiedliche Interessen haben. Für die Krankenschwester muss es einem Leid tun. Ich frage mich schon länger, wieso da keine höheren Löhne möglich sind. Sie sind ja schließlich nicht zu ersetzen. Ich würde mich an deren Stelle selbständig machen. Wir suchen hier für unsere Eltern händeringend nach Pflegepersonal, die während des Tages aufpassen können. Ich bin mir sicher wir zahlen besser als das Krankenhaus. Trotzdem keiner zu finden. Würden sich die Krankenschwestern auf breiter Front umorientieren, wären da ganz schnell höhere Löhne möglich oder alles kollabiert.

      • Tellinghausen:
        Ausschließlich die Politik der vergangenen Jahrzehnte trägt die Verantwortung für das Renten-Dilemma.
        Der Pillenknick geschah nicht unbemerkt. Jeder Versicherungsmathematiker konnte die Bevölkerungsentwicklung schon in den 1960er-Jahren berechnen.
        Dementsprechend hätte man beizeiten Vorsorge treffen können. Das wäre auch keine Jahrhundertaufgabe gewesen, weil sich das Problem drastisch gesagt mit der Zeit von selbst erledigt hätte.
        Jede Regierung der letzten 50 Jahre hat dieses Thema vernachlässigt, weil es sich um ein künftiges Problem handelte, welches man gerne anderen überließ.
        Und nicht anders verhält es sich in der Pflege. Seit 30 Jahren sind die Probleme bekannt und dennoch geschah nichts.
        Und das ist so, weil die in der Pflege tätigen Menschen keine Lobby haben. Nur am Rande sei erwähnt, dass die Pflegekräfte eine Berufsgruppe mit einer sehr hohen Suchtgefährdung sind. In einem Punkt haben Sie recht: die Leute sollten sich wehren. Dabei sollte man aber auch an die Debatte in 2020 erinnern, als es darum ging, dem Krankenhaus- und Pflegepersonal einen einmaligen, überschaubaren Obulus zukommen zu lassen. Es war aus meiner Sicht schäbig, wie sich einzelne Personen hierzu positionierten.
        Wer sich wehren will, der kann nur die Arbeit aufgeben und sich etwas anderes suchen. Dies kann aber keine Lösung sein.

        • Ich sehe es einfach ein bisschen anders. Die Generation der Baby-Boomer hatte einen nie gekannten Reichtum. Trotzdem sehr wenig Kinder. Diesen Vorwurf, dass sie das Land weit voran gebracht und gleichzeitig an die Wand gefahren zu haben muss sich diese Generation gefallen lassen (69er, Feminismus, schlechte Erziehung der Jugend, Nahezu kein Widerstand gegen den Linksruck, keine Widerstand gegen Armutsmigration).

      • @Tellinghausen
        Im Land des Turbokapitalismus gibt es eine brutale marktwirtschaftliche Lösung des Problems.
        Die Klinikchefs haben kapiert : ohne Intensivschwestern keine OP, ohne OP keine Kohle.
        Es gibt hochspezialsierte Travelling Nurses.
        So eine Spezialistin bekommt jetzt bei Covid
        5000 je WOCHE Plus freies Hotel Plus Taxi zur Klinik Plus…
        Lkw Fahrer hat man 20 Jahre mies bezahlt, jetzt gehen 50% in Rente und die tollen Manager merken, dass das tollste Shoppingcenter nichs bringt wenn die 10 Trucker fehlen, die die Ware ranschaffen.
        Walmart hat eine eigene Spedition mit neuesten LKW aufgebaut, die Trucker werden mit 80000 pro Jahr Plus doppeltem Urlaub etc.angeworben.

        Bei uns hofft man auf Lohnsklaven aus Osteuropa.

  9. Anzeige
  10. @RACEW
    Ich bitte um Nachsicht, das Folgende mag etwas nervig werden. Ich hatte mir meinen Beruf vor 38 Jahren ausgesucht, als noch DDR war, und nachdem ich nicht Jurist (Richter) werden durfte. War eine völlig andere Welt damals. Die Höhe des Gehalts/der Entlohnung war schon ein Kriterium, war aber auch nicht alles. Als Dolmetscher für Englisch hätte ich die Möglichkeit gehabt, auch mal fremde Länder zu sehen, in die man als DDR-Bürger sonst nicht hinkommt. Und sei es Tansania. Reisekader sein, nannte man sowas. Um die Mitgliedschaft in der SED hab ich mich ein Leben lang mit Erfolg gedrückt. Und sowas galt schon als Makel. Studium zum Übersetzer ging nur über den faulen Kompromiß, der da hieß, 3 Jahre beim Militär als Unteroffizier auf Zeit statt 18 Monate Grundwehrdienst. Ein anderer fauler Kompromiß wäre gewesen, Mielkes neugierigem Ministerium dabei zu helfen, die Gegner des preußischen Stalinismus zu piesacken und zu gängeln. Die es taten, brauchen (Genossen Stolpe alias IM Sekretär sei Dank) sich heute in Brandenburg um nichts sorgen. Ein gewisses Endprodukt der Verdauung schwimmt stets oben, wie wir bei Anetta Kahane (alias IM Viktoria) eindrucksvoll sehen können. So ein Verdauungs-Endprodukt wollte ich niemals sein. Das endgültige Urteil zu meinem Charakter überlasse ich dem lieben Gott, der mir meine Jesus-Bullion-Variationen hoffentlich nicht übelnimmt und ein so großes Herz hat wie der GR.
    Kennst Du noch den Spruch vom Forrest Gump? „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Vor 30 Jahren wurde (und bis vor kurzem war) Reisen in die englisch-sprachige Welt einfach und selbstverständlich. Stattdessen sah ich den berühmten Karakum-Kanal in Usbekistan und den Baikalsee in seiner unfaßbaren Schönheit. In Tansania war ich nie, dafür kommt Tansania zu mir. Morgen beim Landgericht und übermorgen bei der Kripo. (Obschon es Kenianer sind.) So habe ich was über die Länder Ostafrikas lernen können. Wenn man Klaus Schwab & Co. glaubt, dann steht bald wieder ein großer Umbruch bevor, und alles Gelernte, die gesamte, angehäufte Lebenserfahrung ist nur noch bedingt etwas wert. Seit 1990 mag ich auf jegliche Umbrüche dieser Art gern verzichten. Und wer weiß, vielleicht werde ich meine Berufswahl noch verfluchen, wenn eine kriegsgeile Kanzlerin, deren akademische Diplome nicht ganz koscher bzw. unauffindbar sind – ich meine hier nicht Mutti – unser Land in militärische Abenteuer hineinzieht, und ich als Dolmetscher zwangsverpflichtet und rekrutiert werde. Wo ich dann bei irgendwas mitmachen muß, das mich anstinkt, wobei ich sonst die Wahl hätte, als Schütze Arsch im vordersten Graben liegen zu dürfen. Diese Kombination aus Dummheit und Bosheit bei den Grün*Innen ist ja geradezu gemeingefährlich. Zitat Annalenchen: „Die Partei der Grünen war in ihrer Geschichte noch niemals pazifistisch.“ Orwell läßt grüßen. Eurasien ist der Feind und war es auch schon immer. Meine Erinnerung an den heißen Herbst 1983 – Petting statt Pershing – ist wohl auf eine Erkrankung meines Gemüts zurückzuführen. Weil ihr mir alle so lange zugehört und geduldig mitgelesen habt, gibt es zum Schluß ein Lied vom Baikalsee. Im Original ist in der 1. Strophe vom Goldabbau in den Bergen die Rede; ich mußte natürlich wieder alles verunstalten. Der KGB möge mir verzeihen!
    Ein Goldbug
    https://www.youtube.com/watch?v=kRP8AR6ROVU

    Ein Sparer ins Mark ist erschüttert, die Märkte und Börsen gekracht.
    Gefleddert, enteignet, verbittert – er sich auf den Weg hat gemacht.
    Gefleddert, enteignet, verbittert – er sich auf den Weg hat gemacht.

    Sein Fondsanteil futsch und gestrichen. Die Pleite, sie war ein Skandal.
    Der Strolch mit dem Geld ist entwichen – nach Nassau, Bahamas zumal.

    Zum Goldhändler er ist gelaufen, kauft Gold mit intrinsischem Wert.
    Um Maples und Phillis zu kaufen. Bis jetzt er gelebt hat verkehrt.
    Um Maples und Phillis zu kaufen. Bis jetzt er gelebt hat verkehrt.

    Gelesen er hat den Hans Bocker, wo FIAT und Schuld sind erklärt.
    Ich bin doch ein Mensch und kein Zocker. Dem Staat wird Enteignung verwehrt.

    Papierkram ist nur ein Versprechen, das selten bis nie wird erfüllt.
    Mein Gold wird sein Wort niemals brechen, deshalb den Tresor aufgefüllt.

    Ein Sparer ins Mark ward erschüttert, die Märkte und Börsen gekracht.
    Nicht länger ist er nun verbittert, ein Goldbug aus ihm ward gemacht.
    Nicht länger ist er nun verbittert, ein Goldbug aus ihm ward gemacht.

    • Wolfgang Schneider:
      Im Ergebnis war es vielleicht eine glückliche Fügung, dass es mit der Juristerei nicht geklappt hat.

      • @RACEW
        Es gibt da ein russisches Sprichwort: „Что Бог не даёт, это к лучшему.“ Sinngemäß: Wenn Gott etwas nicht gewährt, dann ist es besser so. Diese Schicksals-Ergebenheit, dieser genetische Fatalismus der Russen gibt Stoff für Dissertationen. Wenn ich so sehe, was die Damen & Herren Juristen so treiben, so wird mir erneut klar: „God does not make mistakes.“ (Muhammad Ali). Willst Du mal wissen, wie sich Goldkauf & -verkauf in einer Zeit geltenden Goldverbots anbahnen?
        Gold’ner Krüger-Rand
        https://www.youtube.com/watch?v=eu0rzgRV_Ks
        Gold’ner Krüger-Rand, der im Schließfach liegt,
        ist kein ETF-Tand. Ob’s wohl Schön’res gibt?

        Hast davon recht viel, keiner ahnt etwas.
        Euro, Dollar und Pfund beißen alsbald ins Gras.

        Du, Genosse mein, der kein Bargeld hat.
        Ich laß dich nicht allein, Goldkauf der findet statt.

        Wenn du Krügers hast, tritt damit hervor.
        Will nicht knausrig sein, hau dich nicht übers Ohr.

        Ist er auch ganz rot, weil ist noch Kupfer drin.
        Er behält seinen Wert, sagt der Professor Sinn.

        Sag mir nur so viel, Steuerlast macht dich platt.
        Treibst kein falsches Spiel, hast das Finanzamt satt.

        Und sag über mich nie ein böses Wort.
        Wenn Du mitteilsam bist, ist all der Goldschatz fort.

        Wenn ohn‘ Hinterlist, ehrlich du bist und fein.
        Und dazu noch diskret, dann kauf dein Gold ich ein.

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