Samstag,31.Juli 2021
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Goldmarkt: Die Lage ist weiter angespannt

Im US-Handel mit Gold-Futures ergaben sich auch vergangene Woche deutliche Abweichungen vom Goldpreis an den Spotmärkten. Und es gab an der COMEX eine anhaltend hohe Zahl an Anträgen für eine physische Auslieferung des gehandelten („Papier“)-Goldes.  

Gold, Goldmarkt, Futures, COMEX (Foto: Goldreporter)
Goldmarkt: Weiterhin beantragen viele Terminkäufer an der COMEX eine Auslieferung von Gold, das sie in Form von Futures gehandelt haben. Man muss Terminhändlern nach wie vor höhere Preise bieten (Foto: Goldreporter).

Goldpreis-Differenzen

In den vergangener Woche wich der Goldpreis am US-Terminmarkt erneut deutlich von den Spotkursen (Gold zur sofortigen Lieferung) ab. Als Futures-Preis wird an den Märkten in der Regel der am meisten gehandelte Kontrakt angezeigt, aktuell ist das der Kurs für eine Auslieferung im Juni. Dieser Goldpreis notierte per Handelsschluss am vergangenen Freitag bei 1.745 US-Dollar. Im FOREX-Handel (dort wird Gold wie eine Währung gehandelt) kostete die Feinunze Gold zum gleichen Zeitpunkt 1.727 US-Dollar. Es gab zuletzt also noch eine Preisdiskrepanz von 18 Dollar an den Märkten, die nicht durch Arbitrage-Handel ausgeglichen wurde. In der vergangenen Woche lag der Unterschied bei 13 Dollar. Allerdings war der Abstand auf dem Höhepunkt des Engpasses auf dem Goldmarkt auch schon auf bis zu 100 Dollar angestiegen.

CoT-Daten

Die jüngsten CoT-Daten zeigen gegenüber Vorwoche nur geringe Veränderungen in den Positionen der größten Händlergruppen. Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche um 0,12 Prozent gesunken auf 280.073 Kontrakte. Auf der anderen Seite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 1,16 Prozent ab auf 249.571 Kontrakte. Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX stieg um 0,65 Prozent auf 493.158 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es um weitere 1,3 Prozent rauf auf 499.428 Kontrakte.

COMEX-Lager

Die zur Auslieferung frei verfügbaren Goldbestände an der COMEX (Kategorie „eligible“) sind per 23. April 2020 nur leicht gestiegen um 400.000 Unzen auf 14,07 Millionen Unzen (437,9 Tonnen). Es gab dagegen offene Futures-Verträge über 49,9 Millionen Unzen Gold. Der Goldhandel an der COMEX war damit zu 28 Prozent physisch gedeckt (Vorwoche: 29 Prozent). Sprich: Würde etwa ein Drittel der Terminkäufer auf einer Auslieferung der gehandelten Goldbarren beharren, dann könnte die COMEX ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Diese Gefahr ist noch nicht gebannt. Laut dem jüngsten Bericht des COMEX-Betreibers lagen in der vergangenen Woche insgesamt 1.701 Lieferanträge („Delivery Notices“) vor. In der Vorwoche waren es 1.621. Im Monatsverlauf werden bislang 31.442 Anträge gemeldet. Im gesamten Vormonat waren es lediglich 2.914. Die Lage auf dem Goldmarkt ist also weiter angespannt.

Goldreporter

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51 KOMMENTARE

    • @Meckerer

      Aber es hilft alles nichts, die Einschläge für den ehrenwerten Komplex aus Banken, Vermögensverwaltern und Investmentgesellschaften kommen näher.

      Die Rating-Agentur S&P hat am Donnerstag die Bewertung der Commerzbank auf „BBB+“ gesenkt. Damit liegt sie nun mit der Deutschen Bank gleichauf. Der „Ausblick“, also quasi die Sozialprognose der DB wurde von „stabil“ auf „negativ“ geändert. „BBB+“ liegt nur noch drei Stufen über Ramschniveau.

      https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/commerzbank-und-deutsche-bank-duestere-aussichten-20200356.html

      Gut für diejenigen, die sich schon eine persönliche Exit-Strategie zurechtgelegt hatten. Die Fluchtburgen werden aktiviert.

      https://www.cash.ch/news/top-news/bunker-neuseeland-reiche-amerikaner-aktivieren-ihre-fluchtplaene-fuer-pandemien-1528874

    • Hahaha ja da hast du wohl Recht :D

      Wobei, das bei diesen Peanuts vielleicht eher ignoriert wird.
      Die BaFin könnte ja mal 5% vom Umsatz als Strafe anbringen.
      Könnte mir vorstellen, dass wir dann Milliarden Bereich sind.

      • @JoeAngry

        Was im Bafin-Artikel (wohl absichtlich) fehlt, ist der Mrd.-große Interessen-
        Konflikt von BlackRock, als EZB-Berater der Anleihen-Käufe (auch DAX-Aktien) ist BlackRock gleichzeitig Besitzer von mehr als 30% der DAX-Aktien – kauft mit unseren Steuergeldern i.A. der EZB und unterstützt damit gleichzeitig die Aktienkurse seiner eigenen Positionen.

        Daß „Blacky“ aus Versehen seine Mitteilungspflicht über die Anzahl seiner DAX-Positionen „vernachlässigt“ hat, ist nur ein Kavaliersdelikt.

        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/518085/umfrage/groesste-blackrock-beteiligungen-am-aktienkapital-von-dax-unternehmen/

        • @Meckerer
          Wenn Friedrich Merz Bundespräsident wird, kann er sich selbst begnadigen.
          Ein gold’nes Lied (Nicole)
          https://www.youtube.com/watch?v=bmjtngoS73k

          Krypto-, Bond- und Aktienleichen, das nur konnten sie erreichen.
          Daß man von Rendite sang, ist noch gar nicht her so lang.
          Sparer voller Streß und Sorgen, Angst vor jedem neuen Morgen,
          Und der Nullzins macht sich breit in der Banken-Wirklichkeit.

          Ein gold’nes Lied in einer Falschgeldzeit,
          ein gold’nes Lied für dich, für alle will ich singen.
          Ein gold’nes Lied, es macht die Herzen weit,
          Doch ich hab‘ Angst, es könnte ungehört verklingen.
          Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
          Ein gold’nes Lied in einer Falschgeldzeit.

          Börsenpack und Diebsgesindel, jeden Tag ein neuer Schwindel.
          Und es rufet STOP und HALT nicht ein einz’ger Staatsanwalt.

          Ein gold’nes Lied in einer Falschgeldzeit
          Ein gold’nes Lied für dich, für alle will ich singen.
          Ein gold’nes Lied, es macht die Herzen weit,
          Doch ich hab‘ Angst, es könnte ungehört verklingen.
          Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
          Ein gold’nes Lied in einer Falschgeldzeit.
          Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
          Ein gold’nes Lied in einer Falschgeldzeit.

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  2. Mike Maloney meint, die Banken werden es nicht überleben, es sei denn:
    https://goldsilver.com/blog/bail-ins-bail-outs-the-next-banking-crisis/
    Es gibt ein bail-out, wo ihnen mit Steuergeld geholfen wird – also steigen die Steuern – oder es gibt ein bail-in, wo sich Anleger und Sparer von einem Teil ihrer Einlagen verabschieden dürfen. Möglich ist auch eine Kombination aus beidem. Evtl. passiert sowas, wie bei der Commerzbank, die seit 2008 teilverstaatlicht ist. Banken in den USA werden ganz oder teilweise verstaatlich, was jetzt auch mit der Fracking-Ölindustrie angedacht ist. Staat sowie Banken und Konzerne verschmelzen also endgültig zu einem Ding, und wir können uns aussuchen, ob wir das als Stalinismus oder Faschismus bezeichnen. Die „Eliten“ haben es dann einfacher, alles und alle zu regieren.

      • Trump prahlt immer damit, dass seine Grosseltern Deutsche waren. Und Merkels Vorfahren Polen, die schon gegen Deutsche im Krieg kämpften. Ich weiss nicht ob es wirklich stimmt? Oder ist es nur ein Hoax.

  3. Mögliche Bankenpleiten werden m.E. so dargestellt, als kämen sie dem Einsatz von Atomwaffen gleich. Gut, vor 12 Jahren hatte die Pleite einer Bank weitreichende Folgen. Das lag aber auch an gefährlichen Fehlentwicklungen im Markt. Etwa an der Immobilienblase und ungedeckten Krediten in den USA. Eine Entwicklung, an der die Banken über Jahre hinweg gut verdient hatten. Heute ist die Schieflage weitaus extremer. Ein Wirtschaftsexperte bin ich nun nicht. Aber ich stelle mir die Frage, was mit den immer wieder diskutierten Bankenrettungen erreicht wird. Die Unsummen, die nach der Lehman-Pleite in den Bankensektor geflossen sind, sind nicht zurückgeflossen. Die Chance, das Banken- und Finanzsystem zu reformieren wurde nicht nur unterlassen, sondern die Fehlentwicklungen wurden in den folgenden Jahren bis heute nur noch intensiviert. Gewinner waren Banker und Finanzjongleure, die sich wohl heute noch vor Lachen auf dem Boden wälzen. Und selbst wenn – was ich nicht glaube – eine Bankenrettung nochmals möglich sein sollte, wie soll dann in einigen Jahren eine erneute Rettung gestaltet werden, wenn das System abermals um den Faktor x pervertiert würde? Ich habe darauf keine Antwort. Erfahrungswerte gibt es hierzu meines Wissens nicht.
    Mir gefällt der Gedanke, das Banken- und Finanzsystem auf “reset“ zu setzen, aus der EU zu gehen und den Euro zu begraben. Das wäre schmerzlich, aber Deutschland hätte endlich wieder eine Chance. Positiver Nebeneffekte wären vielleicht, dass wir unsere Wohlstandsschädigungen verlieren könnten und dass kein Geld mehr für teure und unsinnige Sozialexperimente vorhanden wäre. Der Import von Chefärzten, Forschern und sonstigen Bereicherungen hätte ein Ende und Fleiß, ehrliche Arbeit und Einsatz könnten die Menschen vielleicht wieder erfüllen. Und wenn Deutschland dann wieder wieder eine Regierung bekommt, die für unser Land und seine Menschen arbeitet, dann bekomme ich geradezu Lust auf diese Herausforderungen.
    Ich wünsche ein schönes Wochenende!

    RACEW

    • @RACEW
      https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI
      Genau vor diesem Deutschland haben die übelsten Parasiten der Welt Scheißangst. Denk an Francois Mitterrand, als sich das Ende der DDR abzeichnete: „Wir haben die Force de frappe, und die Deutschen haben die DM. Die ist genau so wirksam, und es gilt, ihnen diese wegzunehmen.“ Deswegen erhielt Kohl von Paris nur die Zustimmung zur deutschen Einheit, wenn er die DM opfert. Die vergeudete Biomasse dieses Planeten mag uns Deutsche nun mal nicht, aber sie mag unser Geld.
      Ich muß der weißen Katze wieder Zeckenmittel ins Genick träufeln. Danach stinkt sie wieder ein paar Tage wie die Pest, hat aber dann wochenlang Ruhe.

        • @Fleischesser

          Der Autor dieses Videos hat nicht mehr Sachverstand als dei von Ihm als LINKS-GRÜN-ROSA Bezeichneten. An dieser Stelle habe ich aufgehört.
          Wer allen Ernstes – ziemlich weit am Anfang – allen Ernstes AKTIEN als Sachwert zu erkennen glaubt, beweist damit nur, dass er von der Materie – von der er glaubt er wisse über diese Bescheid – nichts versteht.

          Im Übrigen bleibt der Autor lediglich bei den Erscheinungen – die er immerhin einigermaßen unfallfrei darlegt – ohne dem Wesen dieser Erscheinungen auch nur einigermaßen Nahe zu kommen, hängen. So aber wird dies Nichts und das Video vermittelt nichtmehr als das Übliche, was ohnehin die Spüatzen von den Dächern pfeifen. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, Amen.

      • Das Video vom Chicago council sagt ja alles. Da reden sie ganz offen, um was es ihnen wirklich geht. Diese abgebruehten Ratten.
        Aber wenn hier Jemand erwähnt oder sowas vermutet, wird er geprügelt. Der absolute Wahnsinn.

        • @Löwin
          Ich kann es nicht nachvollziehen, warum Rußland nach der fiesen, faulen Nummer mit Nordstream an diese vollgeschissenen Menschenhäute noch Gold nach London liefert, jetzt wo die eigene Zentralbank keins mehr kaufen soll, wogegen sich allerdings Widerstand regt.
          https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/geldanlage-in-corona-zeiten-nicht-auf-gold-setzen-a-0fda273b-7d82-4178-bb9b-226c1937e761
          Übrigens hat unser herzallerliebster Tenhagen wieder mal zugeschlagen.
          Ohne den würde mir echt was fehlen.

          • @WS
            Den Herrn Tenhagen konnte ich bisher immer erfolgreich ignorieren !
            Man muss ja nicht müssen !

          • @Wolfgang::

            Wo du dich überall rumtreibst? Doch richtig, Pro und Contra sollen gelesen werden und Hinterfragen ist wichtig für die eigene Meinung. Die Kommentare waren lesenswert Den Onlime Spiegel streif ich nur gelegentlich, weil mir das vorurteilsfreie Lesen im Medium schwerfällt.

            Welches Segment an Leserschaft spricht er an? Jupp ist ein Verfechter von Aktienanlage und speziell Lebensversicherungen. Entschuldigung, in diese Schublade stecke ich ihn. Erwartet hätte ich einen Vergleich zwischen Gold und einem alternativen Investment. Denn sein Fazit:

            „Hindern kann ich Sie nicht. Aber wappnen.“

            Mit meinen Worten: Er „warnt“ den Leser vor der Goldanlage.

          • @Spottdrossel
            https://www.goldseiten.de/wissen/goldstandard/geschichte/goldverbot.php
            Deutsche Versicherer haben das Geld ihrer Anleger in argentinischen Staatsschulden angelegt. Französische Banken das Geld ihrer Sparer in italienischen Staatsschulden. Und dann noch dem Jupp seine grandiosen Tips. Nr. 1: „Wenn Sie mehr Gold kaufen und zu Hause lagern wollen, finden Sie dort einen sicheren Lagerplatz und informieren sie Ihre Hausratversicherung, aber nicht die Nachbarschaft.“ Und Nr. 2: „Wenn Sie das Gold in einem Bankschließfach lagern sollten, mieten Sie zuerst eins bei Ihrer Bank, und bestellen Sie das Gold danach. Auch Bankschließfächer können sich als Engpass entpuppen. Als ob Banken und Versicherer den Goldbesitz nicht dem Finanzamt melden würden, wenn es bei uns so kommt wie in den USA am 1.5.1933! Er läßt die Leute ja direkt ins Messer laufen. Und müßte es eigentlich besser wissen. Für mich ist er ein Systemling der niedersten, erbärmlichsten Sorte.

          • @Wolfgang:

            „informieren sie Ihre Hausratversicherung“: Wer weiß denn schon, ob der Clan XY nicht einen Maulwurf beim Versicherer sitzen hat.

            Bitte was Herr Schneider. sie hatten einen vollen,nicht verschießbaren Kühlschrank in der Zeit des Diebstahls. §81 Abs, 1 Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfall. Sie wissen sicherlich, ein voller Kühlschrank ist für jeden Einbrecher ein Indiz für wertvollen Preciosen im Haus.

            Und der Besitz von mehr als ein Krügerrand ist verplichtend zur Verwahrung in einem Safe der Sicherheitstufe FFp2. Lesen bitte hier im Kleingedruckten nach.

          • @Spottdrossel Der Hinweis zum Kühlschrank wurde in Brandenburg schon zur traurigen Realität:Die Leuchte von brandenburgischem Polizeipräsidenten empfahl seinerzeit angesichts sich ständig nächtlich Richtung Osten sich verflüchtigen TRAKTOREN die Dinger quasi mit ins Bett zu nehmen und nicht einfach auf dem Hof herumstehen zu lassen.Apropos Bett…

          • @Schnapsdrossel
            Du hast den obigen Goldseiten-Link nicht beachtet. Die Banken spielten 1933 in den USA beim Goldverbot mit. Schließfächer wurden versiegelt und erst im Beisein eines Finanzbeamten wieder geöffnet. Hattest Du Dein Gold nicht deklariert gehabt, wurde es beschlagnahmt. Dazu Bußgeld und/oder Gefängnis. Will sagen, da kommt mal kurz ein Zarenerlaß aus Muttis Reichskanzlei, und die Hausrat-Versicherer und Banken werden verpflichtet, Goldbesitz/er zu melden. Und in Bayern funktioniert das Denunziantentum prächtig, dort flogen illegale Friseur-Salons auf, die trotz Corona Besucher bedienten. Solche Zeitgenossen stellen meine Liebe zur deutschen Nation hart auf die Probe. Weiß Du, wie das bei der Inquisition früher war? Ein Drittel des Vermögens des verurteilten Delinquenten ging an den Staat, ein Drittel an die Pfaffen und ein Drittel an den Denunzianten. Wer weiß, vielleicht führen sie sowas zur Bekämpfung der Goldbug-Seuche wieder ein. Und der Denunziant wird hoffentlich mit FIAT bezahlt, das kurz darauf wertlos ist. Und er wird dadurch lernen, daß Gottes Wege unergründlich sind.

          • Schlimm, dass die Leute immer Anweisungen brauchen fuer alles, anstatt selber zu denken. Und wenn dann einer mit dem Rat kommt wo man es verstecken soll (um selber mit diesen Utensilien verkauft reich zu werden) … Und den Tipp befolgen Millionen….. Tolles geheimes Versteck dann. Alles klaro.

          • @WS Als Pausenclown find ich den Tenhagen echt Spitze…..Wie gesagt ein jeder ist zu etwas zu gebrauchen

          • @materialist
            Die Goldarmee ist die stärkste (2x den Clip anklicken!)
            https://www.youtube.com/watch?v=zgKazTrhXmI

            Fed Bonds und T-Bonds verkaufen sie schon,
            allmählich wackelt der Dollar-Thron.
            Und eine Goldwährung steht schon bereit,
            läutet sie ein eine neue Zeit.
            /Refrain:/ Sei es die goldene, sei es die silberne
            Zeit ohne Falschgeld sie genannt.
            Die Unterdrücker, Diebe und Lügner
            steh’n mit dem Rücken jetzt zur Wand.

            Silber und Gold wird jetzt repatriiert.
            Wer noch keines hat, der ist angeschmiert.
            Fällt erst der Öl-Dollar, ist es soweit,
            tönet der Ruf nach der neuen Zeit.
            /Refrain:/ Sei es die goldene …

            Krypto- und Bond-Halter sind ganz empört,
            sie haben einfach den Schuß nicht gehört.
            In einer Welt, die auf Schulden gebaut,
            wurden die Sparer noch stets beklaut.
            /Refrain:/ Sei es die goldene …

            Leute, kauft Aktien, so sagt Friedrich Merz.
            Macht unser Blackrocker einen Scherz.
            Kommt bei der Fed einmal die Inventur,
            Finden sie wertlose Zettel nur.
            /Refrain:/ Sei es die goldene …

            Kobalt und Kobold, die bringen uns Glück.
            Grün reformiert ist das Fach Physik.
            Sonnen- und Windstrom, den speichert das Netz.
            Scheißt man auf jedes Naturgesetz.
            /Refrain:/ Sei es die goldene …

            Sparer und Anleger sind registriert.
            Wenn nicht der Nullzins sie schon düpiert,
            Kommt das Finanzamt und holt sich sein‘ Teil.
            Sucht man in edlem Metall sein Heil.
            /Refrain:/ Sei es die goldene …

          • @WS
            Österreich hat sehr gute Beziehungen zum Osten. Kurz will auch immer als Brueckenbauer zwischen Ost und West fungieren, da sich unser Land ja auch durch die geographische Lage dafuer anbietet. Aber inzwischen ist das ein aussichtsloses naives Unterfangen. Man will mit ihnen ja garnicht auskommen. Man will Krieg, man will Unruhe. Machthunger und Gier sind viel groesser als der Friedensgedanke. Wer es nicht glaubt, soll sich dein gepostetes Video vom Chicago council ansehen. Das muesste auch der letzten Blindschleiche die Augen öffnen.

    • @RACEW Bei deiner Aufzählung der neuen Fachkräfte hast du die 200000 Spargelstecher vergessen.Leider befinden sich diese gerade mitten in ihrer 10 jährigen Ausbildung zum Dipl-Spargelstecher und können die diesjährige Ernte in Deutschland somit leider nicht retten.

  4. Ein Vertreter der österreichischen Schule über Geldpolitik schreibt:

    Eine schwindende Minderheit trägt die ganze Steuerlast.
    Immer weniger haben Lust diese Last zu tragen.

    Den Euro wird es noch länger geben, kann aber dann plötzlich
    scheitern.
    Der Euro hat ein ganz starkes Asset.
    Den Deutschen – den ehrlichen – fleißigen Steuerzahler.

    Längerfristig wird auch der Dollar scheitern.
    Die aufstrebenden Asiaten werden nicht mehr bereit sein, die US Tribut
    Forderungen zu zahlen.

    https://www.fuw.ch/article/der-euro-wird-unter-druck-kommen/

    • @Bauernbua

      Die östereichische Schule ist im Grunde derselbe Quatsch wie die keynianische, nur andersrum. Beide zusammen verfallen der Illusion, ein expoentielles Wachstum ließe sich organisieren. Vor aller Augen und für Jeden sichtbar aber ist, das komplette Gegenteil. Es hat sich ausgewachst, weshalb der Goldpreis steigt und die rein fiktionalen Papierwerte den Weg allen Irdischen gehen.

      • @Krösus
        Es geht um was ganz anderes. Die denken alle national, nur der Homo germanicus tut es nicht, weil hirngefickt und umerzogen. Zitat Martin Schulz: „Wir sind fanatische Europäer!“ Italiens Schulden (135% BIP) sind zumeist bei französischen Banken. Weswegen sind Rom und Paris also für die Euro-Bonds? Die BuBa hat 935 Mia. € an Target-Forderungen, Italien hat 500 Mia. € Target-Schulden. Das hat doch jetzt mit Keynes nix zu tun. Unsere Kanzlerette, von der niemand das Diplom findet, und von der keiner weiß, wie sie heißt und von welchem Stamm sie ist, wird die 6,2 Bio. € der doofen, deutschen Sparmichel für die Totgeburt der Gemeinschaftswährung auch noch opfern. Die Frage ist nur wann. „Wir sind fanatische Europäer.“ Und glauben bis 5 nach 12 an den Endsieg.

        • @Translator

          Eine sehr einseitige und sachlich falsche Betrachtung. Die Einzigen die vom Euro profitiert haben, sind die Eigentümer des deutschen Exportkapitals. Mit Hungerlöhnen, Leiharbeit, Werksverträgenn, Rente ab 67, kurzum der sogenannten AGENDA 2010, wurden die deutschen Lohnstückkosten ins Bodenlose versenkt und damit die europäische Konkurrenz ruiniert. Letztere will – mit allem Recht der Welt – dass sich die Profiteure des Exportweltmeisters BRD auch an den sozialen Folgekosten beteiligen, was nur Recht und Billig ist.

          Substzantiell ist das nichts Anderes als die Vernichtung und anschließende Plünderung des DDR Produktivkapitals durch die Einführung einer gemeinsamen Währung – damals derr DM – in der DDR, ab 2002 des Euros in Europa. Auch die Ergebnisse sind dieselen märchenhafter Reichtum für die Wenigen,bitterste Armut für immer mehr.

          Der ganze national-besoffene Hirnschiss verschleiert nur den Blick für die Realitäten. Es waren weder die Griechen noch die Italiener, sondern Toitsche die hier die Raub und Plünderungsorgien AGENDA 2010 eingeführt haben.

          • @Krösus
            Die welschen Katzelmacher sind betrogene Betrüger. Sie fielen selbst in die Grube, die sie für uns gegraben hatten. Einem trotz DM exportstarken Land eine Weichwährung zu verpassen, was deutsche Waren im Ausland verbilligt, zeugt für mich von abgrundtiefer Dummheit, die jetzt nur noch von ihrer Bosheit übertroffen wird. Aber ich sehe im Schlechten auch das Gute. Wem Italien vom Schiff hopst, dann ist der Kahn namens Euro am Sinken. Noch was, wer hat denn diese Mediterran-Zigeuner daran gehindert, selbst aus dem Euro auszutreten oder Deutschland rauszuwerfen? Die glauben, sie hätten am 1.1.2003 reich geheiratet, und jetzt steht ihnen was zu. Ohne mich.
            https://www.anonymousnews.ru/2020/04/24/bill-gates-impfagenda-psychopath/?utm
            Hier übrigens noch mal was zu Bill Gates. Der Typ ist ein 2. Mengele.

          • @Das mag ja alles richtig sein,es hätte aber trotzdem niemand die Franzosen,Italiener und Spanier daran gehindert sich auch etwas konkurrenzfähiger aufzustellen.Wenn man aber jahrelang gegenüber Schröder dort absolute Luschen zum Präsidenten wählt wird daraus natürlich nichts.

          • @materialist
            Dominique Strauss-Kahn wäre eine Hausnummer gewesen, vor der Merkel sich hätte in acht nehmen müssen. Stattdessen erbärmliche Witzfiguren. Kärcher-Sarkotzi, der eben mal Gaddafi mit stürzen mußte, nachdem der Oberst ihm noch den Wahlkampf finanziert hatte. Ödipussi, der seinen Wählern Versprechen machte, die Deutschland bezahlen sollte.
            DSK hätte dem Hobelpreisträger Licht am Fahrrad gemacht wegen des verschwundenen IWF-Goldes, das die Fed unterschlagen hatte. Also mußte er verhindert werden. Deshalb die Schmutzkampagne.

    • @Bauernbua

      Die Österreichische Schule in der Nachfolge eines Friedrich August von Hayeks oder Ludwig von Mises ist mitnichten – wie man vielleicht meinen könnte – ein ThinkTank des klassischen Ordoliberalismus oder gar eine Sachwalterin des gebeutelten Steuerzahlers, sondern bloß eine Wegbereiterin des knallharten marktradikalen Neoliberalismus.

      Staatsversagen und nicht Marktversagen sei das zentrale volkwirtschaftliche Problem. Deswegen lehnte Hayek staatliche Interventionen in die Wirtschaft rigoros ab und setzte auf das Vertrauen in die behaupteten Selbstheilungskräfte des Marktes. Für Hayek wurzelte staatliche Gewaltherrschaft im sogenannten „Staatsdirigismus“. Und schon war für ihn der National.sozialismus ebenfalls ein „Sozialismus“ gewesen – eine außergewöhnlich ahistorische, abseitige und heute würde man sagen postfaktische Schlussfolgerung, die aber nichtsdestotrotz in rechten Kreisen fröhliche Urstände feiert. Um die Freiheit zu bewahren, müsse somit laut Hayek das Ziel ein ultraliberaler Laissez-faire-Staat sein.

      Die Ideologie des Neoliberalismus fußt vor diesem Hintergrund vor allem auf dem Narrativ, dass Freiheit nur durch Zurückdrängung des Staates („Nachtwächterstaat“) erreicht werden könne. De facto ist sie aber vom Wesen her zutiefst auf den Staat angewiesen, der durch eine politische Handlangerkaste willfährig die neoliberalen und gesellschaftszerstörenden Forderungen (Privatisierung, Flexibilisierung, Deregulierung, Lohndumping, Sozialstaatabbau, Steuersenkungen (für Reiche und Konzerne), Austeritätspolitik) in Gesetze presst und gegen die Gesellschaft exekutiert.

      Die angebliche angestrebte Freiheit gilt in allererster Linie den Konzernen und Banken, die schalten und walten können sollen, wie es ihnen beliebt – ohne irgendwelche „hinderlichen“ Arbeitsschutz-, Umweltschutz- oder Verbraucherschutzrechte. Letztlich läuft Neoliberalismus auf einen zynischen Sozialdarwinismus hinaus, wo sich der Starke unbehelligt gegenüber dem Schwachen durchsetzt, da Letzterer seiner Schutzrechte beraubt wurde.

      Die globale Finanzkrise, die mit dem Crash von Lehman Brothers manifest wurde, wurzelt in einer tiefgreifenden Krise des realwirtschaftlichen Kapitalverwertungsmodells. Als Katalysator wirkte aber die vorangegangene Dekade neoliberaler Deregulierungen im Finanzsektor. Das ist valide belegbar und führt jeden Versuch einer ideologisch motivierten Umdeutung ad absurdum.

        • @Morty

          Zunächst muss ich vorausschicken, dass ich keines seiner Bücher gelesen habe, nur einige seiner Artikel. Auch diverse Videos von ihm, über ihn und mit ihm habe ich [bis zum bitteren Ende] geschaut. Meine Einschätzung bleibt daher fragmentarisch.

          Aber tatsächlich: Markus Krall ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Österreichischen Schule. Bereits während seines Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bewegte er sich im Dunstfeld diverser Hayek-Apologeten.

          Nach der Uni wechselte er bruchlos in die Finanz-, Unternehmensberatungs- und Versicherungsindustrie (Allianz, Boston Consulting, McKinsey, Roland Berger etc.). Heute ist er gern gesehener Redner in den diversen „Hayek-Clubs“.

          Claro, Krall ist ein Marktradikaler alter [Ösi-]Schule, der überall den „Sozialismus“ wittert. Der Marktwirtschaft wird modellhaft Funktionsfähigkeit unterstellt. Krisen resultieren nur aus äußeren Störfaktoren.

          Zuletzt ist er mit dem Plan einer „bürgerlichen Revolution“ aufgefallen. Kralls Plan zur Deutschlandrettung enthält mit dem „Abbau von Regulierungen“, „Einsparungen“, „Privatisierungen“, „Steuersenkungen“, „Abschaffung aller Subventionen“ und „Verkleinerung der Bürokratie“ zuverlässig sämtliche Phrasen des neoliberalen Programms.

          Aber der Kampf ist ein harter, schließlich lauern überall „Sozialisten“. Aber er hat einen Vorschlag:

          „Ich glaube, dass jeder am Anfang der Legislaturperiode eine Wahl treffen sollte: nämlich entweder zu wählen, also das Wahlrecht auszuüben, das er hat, oder Staatstransfers zu bekommen. Also: Wer Subventionen bekommt, der darf nicht wählen. Nur der, der einzahlt ins System, darf wählen.“

          Er muss es ja wissen, schließlich…
          „Einkommen und Intelligenz sind positiv korreliert.“

          So, das muss erstmal reichen, sonst bekomme ich noch schlechte Laune.

        • Bester @Andreas,

          es war mir ein Vergnügen.
          Aber ich bin mir ganz sicher, dass Du nichts unbesehen unterschreibst ;-).

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    • @ WS
      Wiederstand zwecklos !
      Totale Kontrolle und das weltweit…..!
      Nun sage mir wo willst du hin ?
      Du kannst hoffen und Trost in GOTT finden aber wird er Hilfe bringen ?

    • @Translator

      Du verstehst wieder einmal nicht worum es geht. Verstaatlicht werden lediglich die aufgelaufenen Verbindlichkeiten, – schließlich heißt es ja auch Teil-Verstaatlichungen – die Gewinne ( soweit überhaupt vorhanden ) verbleiben bei den Betreibern. Ergo ganz normaler Kapitalismus. .

      • @Krösus
        Das hatte ich sehr wohl verstanden und auch so gemeint. Daß Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert und dem kleinen Mann wie eine Karre voll Scheiße vor der Tür gekippt werden, ist mir schon lange klar. Die würden niemals verstaatlicht, wenn nicht der Ölpreis unter Null wäre.
        Darum sollst du bei @Krösus fein gar niemals nicht ironisch sein.
        Dazu kommt, daß jetzt Staat sowie Konzerne, Banken und Versicherungen endgültig zu einem Ding verschmelzen. Ergo deren Leitungen. @Meckerer schrieb doch heute über die Rolle von BlackRock als Berater der EZB, die sie eigentlich vor sich selbst warnen müßten.
        „Du kannst nicht zwei Herren dienen, nicht Gott und dem Mammon.“
        Sagte JC zu den Pharisäern, die ihn als Gotteslästerer hinstellten.

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