Samstag,16.Oktober 2021
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Goldmarkt: So sind die Banken jetzt positioniert!

Trotz des deutlich gestiegenen Goldpreises waren die Banken im US-Handel mit Gold-Futures zuletzt nicht mehr so stark auf der Short-Seite konzentriert wie noch zu Jahresbeginn.

Gold, Futures, Banken (Foto: Goldreporter)
Laut dem aktuellen Bank Participation Report sind an der COMEX derzeit nur vier (nicht namentlich genannte) US-Banken in den Handel mit Gold-Futures involviert (Foto: Goldreporter).

Banken und Gold-Futures

Der aktuelle monatliche „Bank Participation Report“ der US-Börsenaufsicht CFTC zeigt die Positionen der US-Banken und Nicht-US-Banken im Handel mit Gold-Futures per 7. Juli 2020. Demnach waren zu diesem Zeitpunkt insgesamt 36 Institute in diesem Bereich engagiert, darunter 4 US-Banken. Die Firmen werden namentlich nicht genannt.

Weniger netto-short

Alle Banken zusammen hielten auf dem amerikanischen Goldmarkt eine Netto-Short-Position im Umfang von 158.170 Futures-Kontrakten. Das entsprach Terminverkäufen von umgerechnet 492 Tonnen Gold. Denn jeder Kontrakt umfasst 100 Unzen. Gegenüber Vormonat stiegen die Netto-Verkäufe dieser Gruppe um 17,75 Prozent. Der Anteil der Netto-Short-Position dieser Banken am Open Interest (Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX) sank aber von 39,5 Prozent im Vormonat auf zuletzt 36,3 Prozent. Das heißt, die Konzentration der Banken auf der Short-Seite hat abgenommen. Vergleichen Sie dazu auch die rote Grafik unten.

Gold-Futures, Banken, Goldpreis
Netto-Short-Position aller Banken auf Gold seit 2008 und Goldpreis-Entwicklung.

Gold-Futures, Banken
Gold-Futures: Anteil der Short-Positionen aller Banken am Open Interest in Prozent seit 2008

Short-Konzentration abgenommen

Die vier US-Banken erhöhten ihre Netto-Short-Position bei Gold um 13,5 Prozent auf 77.647 Kontrakte – umgerechnet 241 Tonnen. In beiden Fällen liegen die Verkaufswerte deutlich hinter den Höchstwerten vom Jahresanfang zurück (Banken verkaufen 1.000 t Gold auf Termin – Rekord!) – und das, trotz des in der Zwischenzeit deutlich gestiegenen Goldpreises. Was bedeutet das? Zuletzt übernahmen offensichtlich immer mehr Nicht-Banken die Gegenposition der spekulativen Long-Trader. Der Einfluss der Banken ist in gewisser Weise zurückgegangen. Und diese Institute dürften aufgrund ihrer Positionierung derzeit auch kein übertriebenes Interesse an einem niedrigeren Goldpreis haben.

Goldreporter

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7 KOMMENTARE

  1. Für einige Leute ist der Goldpreis schon zu „teuer/unrentabel“
    goldseiten.de/goldreporter.de lesen.
    Dann klappts auch mit der Nachbarin..

    • @copa
      Für die Cleveren sind Aktien zu teuer und unrentabel.
      Und riskant zudem.
      Nur, das zu sagen, schmeckt manchen Systemlingen nicht.

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      • Dummkopf
        Guter Preis…..wow wie recht du hast. Da war ich wieder mal ein kompletter Trottel mit meinen luxuriösen Kupfermuenzen.
        :-/

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