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Griechenland: Wirtschaftswachstum geht erneut zurück

289 Milliarden Euro hat Griechenland in den vergangenen acht Jahren als Finanzhilfe erhalten. Es wurde gespart und gekürzt. Nun ist das dritte Rettungspaket ausgelaufen und Athen muss sich künftig wieder alleine am Kapitalmarkt finanzieren. Immerhin konnte man nun sechs Quartale in Folge ein Wirtschaftswachstum vermelden. Mit 0,2 Prozent fiel es zuletzt aber wieder schwächer aus als erwartet. Die EU-Kommission prognostizierte für das Gesamtjahr 2018 unlängst ein Plus von 1,90 Prozent. Nun ist fraglich, ob diese Zahl noch haltbar ist. In absoluten Zahlen sieht es ohnehin weiter mau aus. 2017 erzielte Griechenland ein Bruttoinlandsprodukt  von 200,29 Milliarden Euro. Es lag weiterhin massive 56 Prozent unter dem Wert des Jahres 2008. Mehr

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Eingetragen von am 3. Sep. 2018. gespeichert unter Euro, Europa, Hot-Links, Konjunktur. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Griechenland: Wirtschaftswachstum geht erneut zurück”

  1. Lebt Griechenland „über seine Verhältnisse“? Ein interessantes Gespräch:
    https://www.jungewelt.de/artikel/339134.krise-in-griechenland-den-menschen-nicht-noch-mehr-zumuten.html

  2. Staatliche Wucherzinsen und arme Deutsche.
    Einfach köstlich.
    https://www.mmnews.de/wirtschaft/88129-deutsche-zweitaermste-in-alter-eu

  3. @taipan alles richtig.
    Die Schuld daran trägt die Regierung und die Vorregierungen.
    Früher blieb Mama zuhause und kümmerte sich um die kleinen, Papa´s Einkommen reichte aus. (in den alten BL)
    Heute geht das in den seltensten Fällen, weil es hinten und vorne nicht reicht.
    Es wird gerackert wie nie, die Steuern fließen wie nie, aber die Kohle kommt nicht mehr an.
    Warum sollte allen hier bekannt sein. (aber bitte nicht mit Marx antworten :-)

    • @F.D.(P.?)
      Tja, also entweder Du bist gewillt, Dich mit den ureigensten Strukturproblemen einer Marktwirtschaft auseinander zu setzen – oder Du bleibst eben in Deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit stecken. Leider, leider…:-(.
      Haut man den Marktakteuren (Banken, Konzernen etc.) nicht auf die Finger, lautet die Entwicklung IMMER – sehr schön kann man es in den USA sehen, aber auch in D ist es sonnenklar – STRUKTURELLE UNGLEICHHEIT. In der Verteilung der Chancen, der Ressourcen, der Einkommen.
      In Berlin, mein Lieber, arbeitet inzwischen EIN DRITTEL der Erwerbstätigen im Niedriglohnsektor. Das hat mit den Steuern erst mal wenig zu tun – die zahlen nämlich sowieso keine Lohnsteuern. Bekommen dafür aber später Hungerrenten.
      Mensch, komm mal in der Realität an!

  4. Äh ja bin ich…
    Ein Drittel Niedriglohnsektor, ….hatte ich eigentlich so ähnlich beschrieben :-)

    Hier eins aus der deutschen Realität:
    https://www.youtube.com/watch?v=n_mBJ_CXzyY&t=1s

  5. @berolina
    Hier sind sie, die Seenotretter
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_84393734/mehr-als-3-000-fluechtlinge-geschleust-polizei-auf-kreta-zerschlaegt-grossen-schleuserring.html
    Nur die Preise stimmen nicht ganz.
    Man geht vom doppelten aus, pro Person.
    Steuerfrei, ohne Lohnnebenkosten und Krankenversicherung.
    Langsam muss es doch einem dämmern, was hier läuft unter den Augen und mit Billigung der Bundesregierung.
    Früher nannte man das Menschenhandel.
    Bob Marley: Buffalo Soldier, stolen from Africa, brought to Germany…
    zukünftige Billigst Tagelöhner.
    Ich sitze wieder in Bella Sizilia und sehe sie schuften, die Schwarzafrikaner, im Strassenbau, der Müllabfuhr und Baustellen unter glühender Sonne.
    Lohn 50 cent bis maximal 1 Euro die Stunde.
    Und es sage keiner von uns, wir haben das nicht gewusst oder gar gewollt.
    Ich sage, wir alle wollen das, wir heissen sie alle willkommen, die neuen Sklaven.
    Und es werden weitere herbeigeschafft, dem weissen Mann zu dienen.

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